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Asyl von Assange in Ecuador

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  • ChrisArcher
    hat ein Thema erstellt Asyl von Assange in Ecuador

    Asyl von Assange in Ecuador

    Hallo zusammen,

    da ich hier im SF dieses Thema nicht gefunden habe, eröffne ich ihn nun:

    Mich würden eure Meinungen zu der Asylgewährung des Wikileaks-Gründers Julian Assange interessieren.

    Sollte er z.B. unbeschadet nach Ecuador reisen können/dürfen oder nicht?

  • DeLouise
    antwortet
    Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
    Ach bist du süß.

    Aber Vietnam und die diversen Engagements in Konflikten in Entwicklungsländern gibt es für dich nicht, oder?

    Ich hab jetzt Nicaragua im Gedächtnis, für das Reagan doch tatsächlich Todesschwadrone finanziert hat, die das Land terrorisiert und wirtschaftlich runiert haben. Und solche Geschichten gibt es dutzende.

    Und für dich haben die USA das Vertrauen erst verspielt, als sie zwei Spielzeuginvasionen in Irak und Afghanistan durchführten?

    Come on, please.
    Ich habe nicht gesgt, dass das die EINZIGEN Fälle sind, die dieses Vertrauen in unsere Verbündeten erschüttern. Aber für mich sind es die Fälle, die ich persönlich mitbekommen habe, und zwar nachdem ich Soldat geworden war und Durchblick hatte.

    Der ganze Rest lag vor meiner Zeit, als Vietnam dran war gab es mich noch nicht einmal... - daher habe ich mich mit diesen Themen auch erst nach dem Auslöser des Misstrauens befasst.

    Also bitte nicht deshalb voreilig urteilen, ohne die Hintergründe zu kennen warum ich gerade diese Beispiele herausgepickt habe. Ich bin halt noch nicht soweit, dass sich die Würmer Servietten umbinden, wenn ich am Friedhof vorbeilaufe...


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    DeLouise schrieb nach 12 Minuten und 19 Sekunden:

    Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
    @ Andrycha
    Du hast echt nicht verstanden was ich sage, oder?

    Ich sagte nie, mit keinem Wort, dass Informationen über unrechtes Verhalten von Regierungen nicht veröffnetlich werden sollten.

    Ich sage nur, dass man nicht unbesehen irgend welche Dokumente veröffentlichen darf, ohne im Einzelfall geprüft zu haben, welche Auswirkungen die Veröffentlichung haben wird, und ob der allfällige damit angerichtete Schaden in einem vertretbaren Verhältnis zu der Wichtigkeit der Information (für die öffentliche Meinungsbildung) steht.

    Und genau diese Abklärung betreibt Wikileaks meines Wissens nach eben nicht.
    Daher kritisiere ich die Arbeit von Wikileaks und ihrer Galionsfigur Assange.
    Da muss man dann aber nicht nur Wikileaks kritisieren. Da reicht manchmal ein Verteidigungsminister aus, um Geheimnisverrat zu begehen... - das beste Beispiel dafür hatten wir ja hier in Deutschland.
    Zuletzt geändert von DeLouise; 12.09.2012, 12:29. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • ChrisArcher
    antwortet
    Die USA werden deswegen in den Vordergrund gerückt, weil sie sich nach außen als die Bastion der Menschenrechte sind und Frieden und Freiheit verbreiten wollen, insgesamt aber ebenfalls ein verbrecherisches Regime sind.
    Hinzu kommt meiner Meinung nach, dass die USA nun einmal eine Weltmacht steht, die auf die eine oder andere Art und Weise immer hohe mediale Aufmerksamkeit hat. Auf der anderen Seite spürt man immer wieder, dass viele Amerikaner sich für was besseres halten, zumindestens diejenigen, die im medialen Fokus stehen. Derartiges stößt nun einmal sehr negativ auf.

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  • Uriel Ventris
    antwortet
    Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
    Umso überflüssiger ist es, das ständig (und vor allem so einseitig) auszuwalzen.
    Das habe ich nicht getan.

    Mein Post war eine Antwort darauf, dass ein User das Vertrauen in die USA als großen Bruder erst verloren hhätte, als die Kriege in Afghanistan und Irak losgingen, worauf ich reagiert habe.

    Wenn es jetzt um Frankreich gegangen wäre und Frankreich eine ähnlich illustre Geschichte gehabt hätte, hätte ich auf den Algerienkrieg und das Massaker von Paris hingewiesen. Aber die Franzosen haben schon seit Jahrzehnten keine solchen Schweinereien mehr abgezogen, also erübrigt sich das.

    Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
    Dass bei so einer umfassenden ideologischen Bandbreite von Hass, Gewalt und Grausamkeiten von Vereinzelten immerfort nur die USA mit ihrer hundsgemeinen CIA in den Vordergrund gerückt werden muss, auch wenn es offtopic ist, ist halt doch ein auffälliges Muster.
    Die USA werden deswegen in den Vordergrund gerückt, weil sie sich nach außen als die Bastion der Menschenrechte sind und Frieden und Freiheit verbreiten wollen, insgesamt aber ebenfalls ein verbrecherisches Regime sind.

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  • HMS Fearless
    antwortet
    @ Andrycha
    Du hast echt nicht verstanden was ich sage, oder?

    Ich sagte nie, mit keinem Wort, dass Informationen über unrechtes Verhalten von Regierungen nicht veröffnetlich werden sollten.

    Ich sage nur, dass man nicht unbesehen irgend welche Dokumente veröffentlichen darf, ohne im Einzelfall geprüft zu haben, welche Auswirkungen die Veröffentlichung haben wird, und ob der allfällige damit angerichtete Schaden in einem vertretbaren Verhältnis zu der Wichtigkeit der Information (für die öffentliche Meinungsbildung) steht.

    Und genau diese Abklärung betreibt Wikileaks meines Wissens nach eben nicht.
    Daher kritisiere ich die Arbeit von Wikileaks und ihrer Galionsfigur Assange.

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  • Amaranth
    antwortet
    Zitat von Andrycha Beitrag anzeigen
    Ich finde es falsch, den Regierenden gewisse Freiheiten zu schenken in dem sie ihre Verbrechen verschleiern dürfen.
    Dürfen sie doch garnicht. Die Informationen, die verschleiert werden, sind z. B. Razzien (oder soll man auch hier jeden Bürger informieren? Hm?) und die Informationen, die nicht ins Ausland gehen sollen.

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  • Andrycha
    antwortet
    Ich kann deine Meinung verstehen, teilen tue ich diese definitiv nicht.
    Wie wäre es wenn bei einem Mordprozess der Mörder entscheiden sollte welche Beweise nun von belang sind und welche nicht.
    Es ist halt so, würden Staaten nicht so verlogen handeln hätten sie dieses Problem nicht.
    Ich finde es falsch, den Regierenden gewisse Freiheiten zu schenken in dem sie ihre Verbrechen verschleiern dürfen.

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  • HMS Fearless
    antwortet
    Zitat von Andrycha Beitrag anzeigen
    Aber sicher. Man denke nur an den Irakkrieg. Es gab eine US Doku drüber die ich in Syrien Thread gepostet habe.
    Natürlich ist sind es alles irrelevanten Fakten das CIA dort Menschen Foltert. Das die US Armee Angereichertes Uran als Munition und Chemiewaffen dort eingesetzt hat. Das USA erst Saddam Hussein an die Macht brachte. Das USA im Vorfeld wusste das Irak keine Chemiewaffen besitzt und das nur als Grund für Naive Bevölkerung benutzt habe. Das eigentliche Grund des Krieges. Und und und.
    Das alles sind natürlich unwichtige Faktoren.
    Das die vermeintlich Demokratischen Staaten teils schlimmere Verbrechen als Diktatoren sonst wo verursachen ist auch nicht wichtig, sondern das man den Menschen Demokratie bringt, allein das ist wichtig ...
    *Gähn* Ist das alles was du noch an Stelle von Argumenten zustande bringst?
    Sarkasmus und Strohmannattacken?

    Ich denke ich habe zur genüge dargelegt, welche Art von Informationen meiner Meinung nach an die Öffentlichkeit gehören und welche nicht.
    Eine Wiederholung erscheint mir angesichts der imer deutlicher werdenden Tatsache, dass einige hier meine Beiträge entweder nicht lesen, nicht verstehen, oder deren Bedeutung bewusst verdrehen, sinnlos.

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  • Amaranth
    antwortet
    Zitat von HerrHorst Beitrag anzeigen
    Auch in einer Demokratie geschehen Untaten, welche vor der Öffentlichkeit verborgen werden sollen. Wikileaks hat mit seinen Dokumenten dazu beigetragen Verbrechen der USA aufzudecken und das ist erstmal eine gute Sache.
    Danke.
    Wirklich vielen Dank, dass du hiermit aufzeigst, dass du meine Beiträge nicht liest und dich damit selbst disqualifizierst.

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  • Andrycha
    antwortet
    Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
    Nein, es ist nicht nötig alles zu wissen.
    Es ist nur nötig alle relevanten Fakten zu kennen.
    Und Wikileaks hat eine Menge Dinge veröffnetlicht, die absolut nicht relevant sind.
    Aber sicher. Man denke nur an den Irakkrieg. Es gab eine US Doku drüber die ich in Syrien Thread gepostet habe.
    Natürlich ist sind es alles irrelevanten Fakten das CIA dort Menschen Foltert. Das die US Armee Angereichertes Uran als Munition und Chemiewaffen dort eingesetzt hat. Das USA erst Saddam Hussein an die Macht brachte. Das USA im Vorfeld wusste das Irak keine Chemiewaffen besitzt und das nur als Grund für Naive Bevölkerung benutzt habe. Das eigentliche Grund des Krieges. Und und und.
    Das alles sind natürlich unwichtige Faktoren.
    Das die vermeintlich Demokratischen Staaten teils schlimmere Verbrechen als Diktatoren sonst wo verursachen ist auch nicht wichtig, sondern das man den Menschen Demokratie bringt, allein das ist wichtig ...

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  • HerrHorst
    antwortet
    Zitat von Amaranth Beitrag anzeigen
    Aber natürlich.
    Es gibt nicht ohne Grund Institutionen. Ein Gremium aus 5 Leuten kann qualifiziertere Entscheidungen treffen als 81 Millionen. Auch haben wir keine direkte Demokratie, sondern eine parlamentarische (zumindest Deutschland), der einzelne Bürger braucht nicht alles zu wissen.
    Auch in einer Demokratie geschehen Untaten, welche vor der Öffentlichkeit verborgen werden sollen. Wikileaks hat mit seinen Dokumenten dazu beigetragen Verbrechen der USA aufzudecken und das ist erstmal eine gute Sache.

    Das Massaker von My Lai (das Massaker sollte komplett vertuscht werden und wäre ohne die mutige Recherche von Seymour Hersh niemals bekannt geworden; Interesant auch, dass die "freien" Medien seinen Artikel lange Zeit gar nicht veröffentlichen wollten) oder Watergate wären ohne mutige Aufklärer niemals aufgedeckt worden und auch diese Leute wollte man damals schon vor Gericht stellen.

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  • Amaranth
    antwortet
    Zitat von Kirika Beitrag anzeigen
    Also mir fällt da nur der Spruch Das Wissen der Menschheit gehört der Welt! ein.In einer Demokratie sollte alle Infos der Regierung dem GANZEN Volk zugänglich sein.


    Den wer bestimmt was zugänglich gemacht wird? Haben 3-4 Menschen das Recht dazu?
    Aber natürlich.
    Es gibt nicht ohne Grund Institutionen. Ein Gremium aus 5 Leuten kann qualifiziertere Entscheidungen treffen als 81 Millionen. Auch haben wir keine direkte Demokratie, sondern eine parlamentarische (zumindest Deutschland), der einzelne Bürger braucht nicht alles zu wissen.

    Geheimhaltung wird in der Regel auch nicht wegen des eigenen Volkes betrieben, sondern aufgrund dessen, dass dann alle anderen Länder auch Zugriff auf diese Informationen hätten und es doch einiges gibt, was man lieber für sich behält.

    Daher:
    Reflektiertes, intelligentes und Nutzen/Schaden-analysiertes Veröffentlichen ja, keine Zweifel, sehr wichtig, aber das einfache einscannen von tausenden Dokumenten ist mediengeiler Unsinn von Hassern der USA.

    Zitat von Antiker 92 Beitrag anzeigen
    Was das wie Schwachsinn Argument, schadet? Willst lieber in deiner Traumwelt weiter leben und brav tuen was die Regierung so treiben, hinter unseren Rücken? Und komm bloss nicht mit Menschen in gefahr, das leben is halt kein Ponyhof..
    Wach auf.

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  • Liopleurodon
    antwortet
    Zitat von Kirika Beitrag anzeigen
    Also mir fällt da nur der Spruch Das Wissen der Menschheit gehört der Welt! ein.In einer Demokratie sollte alle Infos der Regierung dem GANZEN Volk zugänglich sein.


    Den wer bestimmt was zugänglich gemacht wird? Haben 3-4 Menschen das Recht dazu?
    Es muss nicht jeder alles wissen. Zum Funktionieren eines demokratischen Gemeinwesens ist das überhaupt nicht erforderlich. Gestaffelte Geheimhaltungsstufen sind schon sehr sinnvoll.

    Übrigens bezieht sich Dein Zitat auf öffentlich zugängliche Bibliotheken.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Liopleurodon schrieb nach 5 Minuten und 36 Sekunden:

    Zitat von Antiker 92 Beitrag anzeigen
    Wer bestimmt was für die Öffentlichkeit wissen muss und wer nicht, sind wir hier bei ein WunschKonzert, das Volk ist die Macht
    Das Volk hat Personen benannt, welche diese Angelegenheiten auf kompetentere Weise bearbeiten können als der Durchschnittsbürger.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Liopleurodon schrieb nach 1 Minute und 37 Sekunden:

    Zitat von Kirika Beitrag anzeigen
    Ausserdem ist überhaupt eine Informant oder sonst wer wegen Wikileaks getötet worden oder Verletzt?
    Im Irak und auch in Afghanistan würde ich das nicht ausschließen, obwohl die entsprechenden Nachrichten wahrscheinlich gar nicht erst zu uns durchdringen würden.
    Zuletzt geändert von Liopleurodon; 08.09.2012, 14:02. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • Kirika
    antwortet
    Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
    Nein, es ist nicht nötig alles zu wissen.
    Es ist nur nötig alle relevanten Fakten zu kennen.
    Und Wikileaks hat eine Menge Dinge veröffnetlicht, die absolut nicht relevant sind.
    wenn sie nicht relevant sind warum also die Aufregung wegen der verbreitung.


    Ausserdem ist überhaupt eine Informant oder sonst wer wegen Wikileaks getötet worden oder Verletzt?

    Nein nur das Ansehen der USA wurde beschädigt wenn sie sowas überhaupt hatten.

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  • HMS Fearless
    antwortet
    Zitat von Andrycha Beitrag anzeigen
    Sinn an dem Informationskrieg ist die Meinungsbildung bei der Bevölkerung. Sobald man bestimmte Fakten verschweigt zeichnet sich eventuell ein ganz anderes Bild. Denn nicht weitergabe von Informationen ist auch eine Lüge. Von daher ist es schon wichtig alles zu wissen auch wenn es manchmal grausam sein kann.

    Nein, es ist nicht nötig alles zu wissen.
    Es ist nur nötig alle relevanten Fakten zu kennen.
    Und Wikileaks hat eine Menge Dinge veröffnetlicht, die absolut nicht relevant sind.

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