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    #16
    Proton versucht Logik in eine Sache zu bringen die unlogisch ist...
    Er sagt selbst das im Universum ja nichts verschwindet... tu es doch beim Tod auch nicht. Alle körperlichen Beilagen bleiben bestehen und das geistige ist eh alles Gehirnmasse in Verb. mit ordentlich Hormonen & Co, was ja nach dem Tode ebenfalls verwest (also verschwindet auch nichts, sondern wird nur umgewandelt)
    Man sollte dies als Mensch akzeptieren und sich damit abfinden. Und gerade deshalb mehr in Lebensverlängernde Gentherapien, Organverpflanzungen (was noch in erheblichen Maße sich steigern wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten) etc. , damit man den Tod so lange wie möglich verdrängen kann, er muss einen bald nicht mehr einholen. Das hoffe ich zumindest.
    OJF.de.vu - Webmaster
    "Nennen sich Christen, und unter ihrem Schafspelz sind sie reißende Wölfe." - Goethe

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      #17
      was ist mit der Energie, die beim Tod eines lebewesens freigesetzt wird? Kann sie nicht eine deutung auf ein Leben danach sein?
      Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
      Bilder vom 1. und 4.Treffen

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        #18
        Vielleicht wird man auch zu einem Übersinnlichen Wesen dass nur aus Energie und Bewusstsein besteht, dann würde nichts verloren gehen.
        Even on a black and empty street ... if we go together ... we might one day find something ... like the moon that floats in the darkness [eva 3-18]

        Homepage: StarTrek-Pictures.com | StarTrekArchiv.com

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          #19
          Das erinnert mich doch an diese überaus herrvoragende Voyager-Folge () mit Harry Kim auf dem Planeten wo die Menschen sich zum Sterben in diese Kisten legen und glauben in der nächsten Welt wiedergeboren zu werden. Aber in Wirklichkeit landen sie nur auf einem Mond und sterben dort. Ich denke man kann Religions- und Glaubensfragen nie wissenschaftlich erklären. Ich denke das Sterben ist wohl der einzige Bereich, den wir nie verstehen werden. (Und Forschungen zu diesem Thema sind ja wohl auch nicht immer moralisch vertretbar.) Da müssen wir einfach akzeptieren das wir es nicht verstehen werden. Man muss also einfach daran glauben. Wenn der Glaube nun falsch war hat man wenigstens ein gutes Leben geführt. Und wenn man fest glaubt ist es doch auch ein schöner Trost, dass das Leben nicht mit dem Tod endet, sondern nur ein Wechsel ist (wohin auch immer.)
          Wer immer mit dem Strom schwimmt, der landet irgendwann im Meer.

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            #20
            Dein Wort in Gottes Ohr!

            @fenster: Du hast recht, diese Sache stärken das Zuleben nicht gerade, aber ich habe ja schon mal gesagt das die Kirche und so sich von der Religion(von Gott) entfernt haben und die Gläubigen nur für ihre Zwecke missbrauchen.
            zu der Jesussache: schuldig fühlen? Das ist rein katholisch und deutsch. Diese biederen und krankhaften Gottesdienste. Schau die mal die in USA an. Das sind Gottestdienste mit den Gospeln und so, die freuenen sich über ihren Glauben und so muss es sein! Die haben die Bibel verstanden!

            @Overlord: tja, du gehst halt davon aus, dass der Mensch nuhr die Summe seiner Organe ist und dann hast dur recht das nichts verloren geht. Aber: ich denke das net, ich denke es gibt eine Art Seele oder etwas ähnliches! Und ich denke das die schon weiter exsitiert.

            Es gibt noch was: vielleicht liegen wir alle falsch und Erich von Däniken und SG haben recht: die Götter sind/waren Ausserirdische. Die Engel sind wie in B5 Vorlonen, Ra war ein Ausseridischer und Gott ist jemand vom Galaktischen Samariter Bund!
            Ok, das war jetzt etwas ironisch, aber möglich ist es doch, oder?(Hey Abgesandter: wenn du das liest musst du davon ausgehen das es Aliens gibt!!!!)
            SDie Aliens haben sich um uns gekümmert und kamen uns durch die hohe technologie halt wie Götter vor und jetzt sind sie weg/böse oder schauen uns immer noch kopfschüttelnd zu!?!?!?!
            Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
            Makes perfect sense.

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              #21
              @C.P: Ich meine damit auch, dass zum Beispiel vor allen Kirchen (nagut, vor fast allen) ein Toter hängt.
              Ich kann nur nochmal sagen, dass ich es nicht für möglich halte, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, denn ich glaube auch nicht das der Mensch eine Seele in dem Sinne besitzt. Ich glaube es ist der Wunsch des Menschen, nicht irgendwann mal abtreten zu müssen, der sowas zustande bringt.
              Eine Frage außerdem: Wo soll sich die Seele befinden?
              Zurück zum Thema :D

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                #22
                Ich glaube schon das es eine Seele gibt. Es ist sicher einerseits das nicht-abtreten-wollen. Aber mal ehrlich: es ist einfach sich vorzustellen dass es ein Jenseits gibt, als das dann Schluß ist. Das ist einfach....unvorstellbar!

                Wenn es eine Seele gibt ist die Frage nach ihrem Ort wohl irrelevant. Sie wird vermutlöich eine Art Feld sein, dass den ganzen Körper umgibt/ausfüllt.
                Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
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                  #23
                  Hm ich bleib bei ner ähnlichen Meinung wie fenster.
                  Die Seele ist nichts anderes als eine von den meisten Menschen früher (und auch immer noch heute) herbeigewünschte Eigenschaft von uns das es nach dem Ende weitergeht, obwohl dies nicht ist.
                  Proton, du sagst ja selber das es unvorstellbar ist, das Nichts und so ist es auch, weil wir dann ja nicht mehr akzeptieren und das übersteigt nunmal den menschlichen Geist, weil wir uns ja nur schwer bzw. überhaupt nicht vorstellen wie es ist (weil es ja nix ist). Aber man sollte akzeptieren das es nunmal endet, unser Geist kam aus dem Nichts, bzw. wurde in vielen Jahren mühsam entwickelt und aufgebaut und endet dann auch wieder da wo alles anfing... im Nichts. Nicht mehr und nicht weniger.
                  OJF.de.vu - Webmaster
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                    #24
                    @C.P: Warum ist es so unvorstellbar, dass es nichts gibt? Man muss das so sehen: im Grunde ähnelen wir einer Pflanze, die einfach verwelkt. Der Mensch stirbt eben etwas anders, aber im Grunde ist es genau das selbe. Und es ist ja nicht so, dass nach dem Tod nichts mehr ist. Es ist NICHTS. Also auch kein funktionierendes Gehirn, mit dem man denken könnte, dass nichts ist.
                    Zurück zum Thema :D

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                      #25
                      Tja ich bin und werde auch nie euerer Meinung sein.
                      Vielleicht muss man es, da ihr Trekkies seid etwas wissenschaftlicher erklären:
                      Der Menschliche Geist ist eigentlich eine Art elektrisches Feld, das dur ch die Neuronen im Hirn aufgebaut wird. Diese Feld formt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen vielleicht auch mit den anderen feld von menschen ein gemeinsames Kollektives Unterbewustsein.
                      Und diese Feld muss sich ja nicht einfach auflösen, sondern kann vielleicht auch weiter aufrecht erhalten werden(von selbst?).

                      Außerdem gibt es viele ;Menschen mit nahtodeserfahrungen, die nur zu einem kleinen prozentsatz mit Adrenalinreaktionen erklärt werden können, und all diese Menschen werden doch auch wohl kaum lügen.

                      Und außerdem: wieso sträubt ihr euch gegen diese Möglichkeit. Ebenso kann sein, dass unsere Leben in Wirklichkeit der Tod ist und man durch den Tod uin der realen Welt geboren wird. Wuie es sos chön heisst: Hölle auf Erden!
                      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
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                        #26
                        @C.P: Dieses Feld, dass du beschreibst, existiert nicht. Es stimmt zwar, dass z.B. das Gedächtnis durch anordnung von Neuronen funktioniert (deshalb gibt es auch Menschen, dei sich fast alles merken können). Aber diese bilden kein Feld. Das könnte man außerdem Messen.
                        Ich sträube mich eigentlich nicht gegen deine Theorie. Aber nach dem was ich weiß (vieeel!), ist das nicht möglich.
                        P.S: Meinst du mit Nachtodeserfahrungen sowas wie etwa, dass viele Menschen bei ihrem (oder kurz davor)Tod einen hellen Tunnel sehen? Das liegt daran, dass sich die meisten sehnerven in der Mitte des Auges befinden. Wenn diese gestört sind, bekommt man im Gehirn eben dieses Tunnelbild.
                        Zurück zum Thema :D

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                          #27
                          Naja, den Glauben an Gott zu erklären fällt auch mir als Kindergruppenleiterin einer evangelischen Kirche schwer.

                          Bei mir ist es so, dass sich die Liebe über alles spannt. Das klingt jetzt ein bisschen Klischee-mässig. Ich meine damit, dass man friedlich versucht, miteinander einen Weg zu finden, indem man den anderen achtet und andersartige nicht vergisst. Das ist ein Lebenslanger Weg. Darum sagt Jesus ja auch, wer sich für den Weg entscheidet, der ist gerettet. Es ist das Gefühl, zu einer einzigartigen Welt der Liebe zu gehören. Nicht einzelne Menschen wie der Papst sollten eine Gemeinschaft leiten, sondern die Gemeinschaft sich selbst. Die Kirchen haben zum Teil auch etwas "Völkisches" in der Geschichte. Da waren Menschen, die nicht an die Allmacht der Mächtigen der Zeit damals glaubten, sondern an die Macht der Liebe und der Gemeinschaft. Etwas von Sozialdiensten hatten diese Menschen nie gehört oder etwas ähnliches gekannt. Da herrschte NUR die Ellenbogengesellschaft. Schwache Menschen wurden vergessen und niedergetrampelt (Sodom und Gomorra). Dieses Gefühl teile ich aber auch mit Baptisten, Katholiken, Moslem und Buddhisten. Damit haben aufgeklärte Menschen wohl keine Probleme.
                          Damit stelle ich auch in den Raum, dass nicht Gott uns "erschaffen" hat, sondern wir selbst etwas besonderes geworden sind, durch unsere Art, die Naturgegebenen Instinkte zu überwinden. Mit Liebe und Mitgefühl sind wir zu Dingen fähig, die ein Tier nie tun könnte, oder zumindest nur wenige zu ähnlichem in der Lage sind (Delphine, Hunde etc.) Leider kommt damit auch die Kehrseite zum tragen, Hass, Neid und Rachsucht. Das ist so ähnlich wie bei Star Wars, die dunkle Seite macht uns kaputt und krank, die gute Seite gibt uns Kraft.
                          Jesus war ein "Essener". Das ist eine jüdische Sekte, die daran glaubt, dass ein schöner Geist auch in einem schönen Körper wohnt. Demnach muss er ein schöner Mensch gewesen sein, sonst wäre er in diese Sekte nie hereingekommen. Er hat sich aber davon losgesagt und die Liebe, Nächstenliebe etc. als das höchste Gebot gepredigt, weil er davon überzeugt war, dass nicht nur die Vollkommenen vor Gott gefallen finden. Eben gerade die Sünder, die nach einem verwerflichen Leben wieder auf den richtigen Weg zurückkommen, sind umso wertvoller, weil sie in der Regel mehr Mitgefühl für ihre Mitmenschen aufbringen. Wer keine Fehler hat, kann Menschen mit Fehlern nicht verstehen.

                          Gott ist für mich ein wertvoller Begleiter. Ohne ihn hätte ich weder meinen Weg noch mein Leben wiedergefunden. Viele Dinge passieren auf dieser Welt. Ob sie von ihm nur geduldet oder sogar geleitet werden, vermag ich nicht zu sagen. Ich habe aber bis jetzt aus jedem Fehler und den schwierigen Dingen, die auf meinem Weg lagen, immer auch etwas gutes gelernt. Meistens hat es mich auch stärker gemacht, damit ich wieder für andere dasein konnte. Seine Liebe und seine Kraft geben mir Vertrauen und Lebenswillen. Ob in diesem oder in meinem nächsten Leben. Denn dass ich wieder hierher komme, ist für mich genauso natürlich, wie für einen Buddhisten. In jedem Leben müssen wir lernen, damit wir eine Stufe höher steigen können, bis wir so Vollkommen sind, dass wir in Gott (Nirwana oder was auch immer) eingehen können.
                          Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
                          Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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                            #28
                            Amen (Tschuldigung passte gerade so schön )

                            Was mich an der Sache nervt, ist das nicht viele Menschen sich oft daran halten. (Mich auch eingeschlossen !) In vielen Situationen handeln wir heute egoistisch und eigennützig anstatt anderen zu helfen. Was hat es denn dan für einen Sinn jeden Sonntag in die Kirche zu gehen, wenn man daraus nichts mitnimmt ?
                            Was ich auch nochmal loswerden wollte ist, dass (zumindest bei uns)in der Kirche nix getan wird um irgendeinen Jugendlichen dazu zu bewegen mal öfters in die Kirche zu kommen. Ab und zu mal ein von unseren Hardcore-Christen organisierter Gottesdienst, aber der ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Bei 'nem Freund aus der Nachbargemeinde sieht das ganz anders aus. Die betreiben z.B. im Gemeindehaus ein Internetcafe...
                            Wer immer mit dem Strom schwimmt, der landet irgendwann im Meer.

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                              #29
                              @Gabriela: Ich finde deine Einstellung sehr Faszinierend. Ich denke ähnlich wie du, jedoch glaube ich nicht an Gott.
                              Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Darum Glaube ich nicht an Gott (Götter):
                              Man muss sich fragen, woher der Glaube überhaupt kommt. Götter gibt es in jeder Kultur. Das liegt daran, dass der Mensch andauernd nach Erklärungen sucht (Demokrit:"Ich verstehe lieber eine einzige Ursache, als der König Persiens zu sein"). Ein gutes Beispiel dafür ist der Tag und Nachtwechsel. Die Leute vor von mir aus 3.000 J. hatten keine Ahnung wie das funktionieren könnte. Aber es musste doch einen "Motor", vielleich manchmal auch einen Zweck haben. Das logischste erschien also, irgendjemand (Gott, Allah, Buddah) müsse das steuern. Genau die gleiche Situation hat man z.B beim Feuer, beim Donner und auch bei unserer Existenz überhaupt. Doch heute hat man diese Probleme 100%ig gelöst, und weiß, dass es zumindest für diese Sachen keinen Gott gibt. Es gibt heute auch diese Probleme (Urknall z.B). Und dort ist es höchtswahrscheinlich das selbe.
                              Zurück zum Thema :D

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                                #30
                                @fenster: Tschuldigung, aber Buddha ist kein Gott, sondern der Religionsbringer wie Jesus oder Mohammed. Aber lassen wir das, das Ganze ist so kompliziert, dass sogar Buddhisten sich streiten, was jetzt da genau, was ist.

                                An Gott glauben, heisst für mich nicht, dass da ein alter Mann über den Wolken schwebt, der uns genau auf die Finger guckt. Ausserdem ist es schwierig, sich wirklich über den Glauben zu unterhalten, weil das etwas sehr persönliches ist.

                                Ich glaube auch, das es falsch ist, dass Pfarrleute unbedingt Theologie studiert haben müssen. Die sind meist so "studiert", dass sie am Volk vorbeireden. Wir müssten wieder mehr so wie die Urchristen werden, die immer in der Gemeinschaft gearbeitet haben. Ich versuche deshalb, selbst etwas zu bewegen. Es hat keinen Sinn, darauf zu warten, dass andere was tun. In einer Kirche, die die Jungen für sich einspannen kann, funktioniert auch die Freude an jugendliche weiterzugeben. Leider sind die meisten Kirchen hoffnungslos überaltert. Ausserdem, wer steht denn schon am Sonntag morgen auf, um zur Kirche zu gehen. Wenn meine Tochter mich nicht mehr um 7.00 Uhr aus dem Bett schmeisst, sieht man mich da wohl auch wieder seltener.
                                Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
                                Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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