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Das Ende des Jan Ulrich

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  • Das Ende des Jan Ulrich

    ist ja schon lange da.

    Nur nun hat er sich endgültig selbst den Todesstoß versetzt.
    Diese lachhafte Pressekonderenz in der er träumerisch dargelegt hat was er in Zukunft bei diesem östereichischen B-Team alles machen werde, einfach lächerlich.

    Da hab ich mich echt gefreut dass er Abends bei Beckmann dann jemand vor sich hatte der auch mal gepflegt nach gefragt hat.
    Schöne Sendung!

    Das fand nur der Ulle wohl nicht so!
    Zoff zwischen Jan Ulrich und Reinhold Beckmann
    Es ist echt der Hammer in was für einer eigenen Welt der Ulrich lebt!
    Der kommt mir langsam genauso benebelt vor wie der Daum!

    Ich kann jedem nur raten sich die Wiederholung der Sendung anzusehen.
    Erstens weil sie wirklich gut war und zweitens weil dann die Quote steigt!
    Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

  • #2
    Ich hab die Beckmann-Sendung per Zufall beim Zappen gesehen. Erschreckend, wie grenzenlos naiv Ullrich zu sein scheint. Bei der Pressekonferenz wirkte er so, als wolle er nun mal abrechnen, und mit der gleichen Einstellung ging er wohl auch in die Sendung. Blöd nur, dass er sich auf extrem dünnem Eis bewegt. Er hätte mit einer solchen Pseudo-Anklage gegen seine Kritiker besser gewartet, bis seine Unschuld feststeht. Allerdings wird das wohl nicht geschehen, so wie es momentan aussieht, und so musste er sich mehrmals deutlich winden und ausweichen.

    Insgesamt halte ich Ullrich für vollkommen überfordert mit den Anforderungen, die das Profigeschäft an einen Sportler stellt. Das wird nicht zuletzt deutlich im Umgang mit den Medien und seines Dopingverdachts. Er scheint mehr als planlos irgendwelchen dubiosen Beratern zu folgen.
    Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
    -Peter Ustinov

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    • #3
      Ja, haut ruhig drauf. Ist ja gerade modern.

      Ach ja, ein bisschen traurig macht mich das ganze schon. Natürlich glaube ich nicht, dass er unschuldig ist. Aber diese Hetzkampagne gegen Ulle ist doch völlig verlogen und einfach armselig. Während 90% der Fahrer die in "Operacion Puerto" (Fuentes-Skandal) verwickelt waren wieder Rennen fahren, wird Jan Ullrich als Universal-Schwarzes-Schaf nach allen Regeln der Kunst demontiert.

      Was hätte die Konsequenz aus der Fuentes-Affäre sein sollen? Natürlich die vollständige Aufklärung. Wer gedopt hat, fährt nicht mehr. Die meisten fahren aber wieder. Andere Sportarten wurden bewußt rausgehalten aus dem Skandal. Die Liste umfasste angeblich 200 Sportler, thematisiert wurden aber nur 50 Radsportler. In Spanien haben sie sehr schnell den Blutbeutel "Hijo Rudicio" Jan Ullrich zugeordnet. Was sich hinter dem Kürzel "Valv." verbirgt, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben. Zu Valverde kann es ja nicht passen, der ist ja ein spanisches Aushängeschild.

      Statt Aufklärung wird ein Fahrer demontiert, am meisten natürlich von den Deutschen, in den anderen Ländern lachen die sich kaputt. Ich hätte an Ullrichs Stelle auch aufgehört, nach dem was alles gegen ihn gelaufen ist. Ich rechne jetzt mit einem richtig schnellen Niedergang des Radsports in der Öffentlichkeit.
      Wer will denn einen Jens Voigt sehen, der das alles so furchtbar findet und natürlich mit Doping noch nie im Ansatz was zu tun hatte. Richtig gut wurde er ja erst in seinem neuen Team unter Leitung von Bjarne Riis (sein Spitzname “Monsieur 60%”, gemeint ist sein Hämatokritwert, spricht Bände). Ich will diesen Schleimer jedenfalls nicht sehen.

      Übrigens, was er zu Scharping, Juraprofessoren und einigen seiner EX-Kollegen sagt, finde ich richtig. Scharping hält sein Fähnchen je nach Situation in den Wind. Genau solche Politiker schaden der Politik und als BDR-Präsident natürlich auch dem Radsport. Und dann seine ehem. Weggefährten, die durch seine Erfolge mit verdient haben. Udo Bölts will uns in seinem Buch weismachen, das Erfolg nur eine Frage des "sich quälens" ist. Und Rolf Aldag und die ganzen anderen haben früher natürlich nicht mitgekriegt was gelaufen ist. Lächerlich das ganze.

      Sicher hat er gedopt, aber darum geht es doch im Kern nicht. Es gehören alle an den Pranger, das gesamte Peloton und die Leute die dahinter stehen (Betreuer, Mediziner, Teamchefs). Oder glaubt jemand, das das Niveau welches da gefahren wird ohne Medizin erreicht wird? Lächerlich. Komischerweise wird ja sogar immer schneller gefahren, obwohl die früher gedopt haben. Woran mag das liegen? Man bedenke, dass die Fuentes-Sache mehr oder weniger zufällig ans Licht gekommen ist. Das ist ja nicht der einzige profitgeile Arzt auf der Welt.

      Nachdem dies aber aus Beweismangel wohl auch nicht möglich ist, empfinde ich es als eine zynische Ungerechtigkeit ersten Ranges, daß man sich ein Aushängeschild herausgreift und öffentlich demontiert. Wenn ich mich nicht täusche, hat das Ermittlungsverfahren der Sta Bonn doch den Inhalt, daß gg. J.U. wegen Betrug gg.über seinem Ex-Arbeitgeber ermittelt wird. Dies suggeriert doch, daß dieser Arbeitgeber die ganzen Jahre nie etwas von Dope geahnt hat. Ahnungslosigkeit, lustiger Gedanke.

      In anderen Sportarten sieht es natürlich ebenso aus. Allerdings steckt da noch mehr Kohle dahinter, s. Fußball. Es gibt da überragende Interessen, die alles dafür tun werden, daß es beim Alten bleibt.

      Die Auftritte bei seiner PK und bei Beckmann (ich hätte ihn gern mal bei Friedmann gesehen - bei dem hätte er vielleicht ausgepackt) waren traurig anzusehen. Vor allem rhetorisch war das ganz schlimm. Aber na gut, reden war nicht sein Job. Sein Job war Radfahren, erfolgreich radfahren. Das hat er gemacht, sehr sympatisch sogar. Seine charakterlichen Defizite, wie sie jeder von uns hat, versuchte er nicht zu überspielen. Letztlich ist er von der ganzen Sache einfach überrollt worden. Was wir gesehen haben, ist ein Mensch, der vom System Profiradsport kaputt gemacht wurde, genau wie viele vor und wahrscheinlich auch nach ihm.

      Klar wird JU in den Medien jetzt erst so richtig zerissen. Sie haben ja nicht bekommen, was sie haben wollten. Aber das kennt man ja. Höchst zynisch das ganze.
      Das Licht am Ende des Tunnels wird aus Kostengründen vorübergehend abgeschaltet!

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      • #4
        Zitat von Candamir Beitrag anzeigen
        Ja, haut ruhig drauf.
        Es geht nicht um draufhauen. Aber wenn ich sehe, dass jemand wie Ullrich als Profi (!) sich dergestalt "überrollen" lässt, habe ich schon gewisse Zweifel daran, ob er der Aufgabe gewachsen ist, bzw. war. Das wäre aber das einzige, was man ihm in dieser Situation zugute halten könnte. Immerhin wird gegen ihn staatsanwaltschaftlich ermittelt, das ist alles andere als angenehm, zumal zu befürchten steht, dass zumindest die Dopingvorwürde nicht zu entkräften sind. Gerade vor dem Hintergrund verstehe ich nicht, wie man sich dann freiwillig einer Befragung wie der von Beckmann aussetzen kann - gerade weil ja noch keine Feststellungen getroffen wurden, was denn nun seine Schuld oder Unschuld belegt. Wie gesagt: Ullrich wirkt auf mich extrem naiv.

        Zitat von Candamir Beitrag anzeigen
        Was hätte die Konsequenz aus der Fuentes-Affäre sein sollen? Natürlich die vollständige Aufklärung. Wer gedopt hat, fährt nicht mehr. Die meisten fahren aber wieder. Andere Sportarten wurden bewußt rausgehalten aus dem Skandal.
        Ja, traurig, aber wahr. Das spricht aber nicht für einen "schonenderen" Umgang mit Ullrich - es spricht nur Bände, wie es wirklich um den gesamten Radsport steht.
        Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
        -Peter Ustinov

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        • #5
          Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
          Es geht nicht um draufhauen. Aber wenn ich sehe, dass jemand wie Ullrich als Profi (!) sich dergestalt "überrollen" lässt, habe ich schon gewisse Zweifel daran, ob er der Aufgabe gewachsen ist, bzw. war. Das wäre aber das einzige, was man ihm in dieser Situation zugute halten könnte. Immerhin wird gegen ihn staatsanwaltschaftlich ermittelt, das ist alles andere als angenehm, zumal zu befürchten steht, dass zumindest die Dopingvorwürde nicht zu entkräften sind. Gerade vor dem Hintergrund verstehe ich nicht, wie man sich dann freiwillig einer Befragung wie der von Beckmann aussetzen kann - gerade weil ja noch keine Feststellungen getroffen wurden, was denn nun seine Schuld oder Unschuld belegt. Wie gesagt: Ullrich wirkt auf mich extrem naiv.
          Es geht darum, dass man es sich sehr einfach macht, indem man einen als Bauernopfer stellvertretend für den ganzen Radsportzirkus demontiert. Aber so ist das nunmal in unserer Gesellschaft.

          Du sagst, dass Ullrich Profi ist. Ja, er ist Radsportprofi gewesen, aber kein Medienprofi. Und das ist auch gut so. Für mich muss nicht jeder Sportler aalglatt sein.

          Ja, beim Besuch bei Beckmann zu erwarten, dass das Thema Doping nicht angesprochen wird, war sogar sehr naiv und wirft auch ein ganz schlechtes Licht auf seine "Berater". Allgemein ist er anscheinend eher ein einfältiger Mensch. Ich frag mich nur, was das zur Sache tut. Darum geht es doch gar nicht im Sport.
          Das Licht am Ende des Tunnels wird aus Kostengründen vorübergehend abgeschaltet!

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          • #6
            Zitat von Candamir Beitrag anzeigen
            Es geht darum, dass man es sich sehr einfach macht, indem man einen als Bauernopfer stellvertretend für den ganzen Radsportzirkus demontiert. Aber so ist das nunmal in unserer Gesellschaft.
            Kommt wohl drauf an, wen Du mit "unsere Gesellschaft" meinst. Die deutsche Staatsanwaltschaft hat es in aller Regel schwer, gegen ausländische Sportler zu ermitteln wegen eines Sachverhalts, der sich im Ausland abgespielt hat. Und was die deutschen Medien angeht ist es nicht verwunderlich, dass sie ein Interesse am Dopingfall eines deutschen Fahrers zeigen. Es wurde übrigens auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass andere nicht minder gedopt waren. Ullrich wurde niemals als der Sündenbock dargestellt, der allein gedopt hat. Aber zu erwarten, dass man den Fall Ullrich jetzt wegen der fragwürdigen Behandlung anderer Dopingsünder quasi ignoriert, kann ich nicht nachvollziehen.

            Zitat von Candamir Beitrag anzeigen
            Du sagst, dass Ullrich Profi ist. Ja, er ist Radsportprofi gewesen, aber kein Medienprofi. Und das ist auch gut so. Für mich muss nicht jeder Sportler aalglatt sein.
            Nein, aber es wäre aus Ullrichs Sicht wesentlich schlauer gewesen, sich ruhiger zu verhalten. Er liefert der Presse mit solchen Auftritten nun wirklich ausreichend Munition.

            Zitat von Candamir Beitrag anzeigen
            Allgemein ist er anscheinend eher ein einfältiger Mensch. Ich frag mich nur, was das zur Sache tut. Darum geht es doch gar nicht im Sport.
            Mittlerweile anscheinend schon, denn andere sind "schlauer" gewesen. Ich will das damit nicht gutheissen, aber abgesehen davon steht Ullrich jetzt nicht umsonst so im Kreuzfeuer, denn er hat sich halt ziemlich ungeschickt angestellt mit diesen Auftritten. Ausserdem bewegt er sich, was die strafrechtliche Relevanz angeht, schon lange ausserhalb des rein sportlichen Bereichs.
            Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
            -Peter Ustinov

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            • #7
              Ach ja, der arme Jan Ullrich
              Wenn er gedopt hat weine ich ihm keine Träne nach - ist er unschuldig soll er eine DNA-Probe abgeben und fertig.
              Das Theater das er im Moment veranstaltet hat er sich zum Großteil selbst zuzuschreiben (bzw. seinen "Beratern").
              Zuletzt geändert von Nighthawk_; 02.03.2007, 15:59.

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              • #8
                Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                ist er unschuldig soll er eine DNA-Probe abgeben und fertig.
                Genau. Schuldig, bis die Unschuld bewiesen ist...

                Das ist natürlich das andere Extrem, das nun wirklich auf eine reine Hetze rausliefe.
                Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                -Peter Ustinov

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                • #9
                  Aber sicher.
                  Er braucht sich nicht wundern wenn die Gesellschaft ihn als Dopingsünder hinstellt. Er hat die Möglichkeit den Verdacht auszuräumen.
                  Aber er gibt lieber seine Karriere und seinen guten Ruf auf.
                  Der Fall ist klar.
                  Ob juristisch abgeschlossen interessiert die Gesellschaft herzlich wenig.
                  Er ist bei vielen unten durch. Und das hat er sich selbst zuzuschreiben.

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                  • #10
                    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                    Ob juristisch abgeschlossen interessiert die Gesellschaft herzlich wenig.
                    Er ist bei vielen unten durch. Und das hat er sich selbst zuzuschreiben.
                    Er hat aber auch sportliche Leistungen vorzuweisen, die man jetzt nicht einfach unter den Tisch fallen lassen kann. Klar hat er sich mehr als unglücklich angestellt. Aber man sollte ihm -gerade weil noch nichts offiziell ist und weil er es selbst nicht auf die Reihe bekommt- nicht schon jetzt die Hölle heiss machen. (Was nichts daran ändert, dass er mit solchen Auftritten selbst heizt...)
                    Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                    -Peter Ustinov

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                    • #11
                      Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
                      Er hat aber auch sportliche Leistungen vorzuweisen, die man jetzt nicht einfach unter den Tisch fallen lassen kann.
                      Wenn er dabei gedopt war kann man das sehr wohl.

                      Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
                      Klar hat er sich mehr als unglücklich angestellt.
                      Sicher - er hat sich erwischen lassen. Das ist freilich dumm gelaufen.
                      Mir ist es eigentlich relativ wurscht ob Jan jetzt Medienprofi ist oder nicht, sich momentan zum Affen macht oder nicht.
                      Für mich relevant ist, das er womöglich über lange Jahre hinweg gedopt war.
                      Dafür habe ich kein Verständnis.
                      Erst recht nicht dafür, das er jetzt nicht Mann genug ist es entweder zuzugeben oder aus der Welt zu schaffen.
                      Das hätte er schon längst gekonnt.
                      Er tut es nicht – damit hat sich die Frage IMO erledigt.
                      Schlimm genug das die Öffentlichkeit über lange Jahre offensichtlich verarscht wurde.
                      Die Tour habe ich mir früher gerade wegen Ullrich gerne angesehen – das ist vorbei.

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                      • #12
                        Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                        Die Tour habe ich mir früher gerade wegen Ullrich gerne angesehen – das ist vorbei.
                        So viel ist sicher. Er ist nämlich definitiv zurückgetreten.

                        Ich schau mir die Tour schon seit dem ersten Dopingskandal nicht mehr wirklich an, denn ich will auch keine nur durch Doping möglichen Wunderleistungen sehen. Mit der Meinung stehe ich sicher nicht alleine da. Wie auch immer man zur Affäre Ullrich steht - jede Aufklärung tut dem Sport gut.
                        Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                        -Peter Ustinov

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                        • #13
                          Jan ullrich galt auch nach den Dopinganschuldigungen zunächst als unschuldig, strikt nach der Unschuldsvermutung.
                          Sein verhalten und seine demonstrative behinderung des verfahrens und der prüfung der Vermutung wozu jedes gericht und jeder Staat verpflichtet sind hat ihn erst auf diese Bahn gebracht.

                          Selbst wenn jemand vollkommen unschuldig beschuldigt wird muss er trotzdem zur verfügung stehen und kooperieren. wie anders soll man denn seine unschuld beweisen und was anderes sollte denn im interesse Jans gewesen sein?

                          Ich halte es ihm zugute, dass eigentlich der gesamte radsport zur Zeit unter Dopingverdacht steht und das er sich evtl. deswegen einer Hetzkampagne ausgeliefert sah. Aber er hat es stets verstanden zu blockieren mit dem Argument: "er brauche jetzt erst mal Ruhe um sich von diesen schweren anschuldigungen zu erholen".

                          Sorry, Jan Ullrich ist kein Sportsmann und für mich wird er es auch nicht mehr und ich bin auch dagegen dass selbst die deutsche Radprofiikone schlecht hin jetzt Jugendtraining macht. Zunächst gilt es ein verfahren gegen ihn zu führen und das ergebnis abzuwarten. hat er gedopt gehört er hinter Gitter ansonsten kann er weiter selbst fahren oder Training für Jugend machen.

                          Floyd landis oder auch Ivan Basso darf man hier auch nicht vergessen. Für beide gilt eigentlich dasselbbe. der radsport hat einfach noch keine eindeutigen weg gefunden dem Dopingproblem herr zu werden.
                          „Dass man diesen Arschlöchern immer die Welt erklären muss." (Helmut Schmidt)

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                          • #14
                            Zitat von Candamir Beitrag anzeigen
                            Ja, haut ruhig drauf. Ist ja gerade modern.
                            Solange es den "Stars", egal welcher Branche, nützt, geniesen sie die Presse und die Aufmerksamkeit...und die jugendlichen Fans, die ihre Sammelbildchen kaufen...

                            Wäre Jan Ullrich unschuldig, wie er es behauptet, hätte er im letzten Jahr vor der Tour de France eine DNA-Probe abgegeben, wie andere z.B. Winukurow es getan haben, wäre die Sache längst geklärt...

                            Aber bei den meisten fehlt das Unrechtsbewußtsein... und da verstehe ich manche Fans nicht, die dann immer noch die Treue halten... nach der Methode: wenn alle dopen, kann es doch kein Schaden sein... wo bleibt gerade hier die Vorbildfunktion?????

                            So einen Sport will ich nicht sehen...
                            "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

                            "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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                            • #15
                              Ey, ganz egal ob Rennfahrer in anderen Ländern eventuell milder davon kommen...das is zwar scheisse, aber darum geht es nicht.

                              Ich war seit 1996 totaler Jan Ullrich Fan...hab mitgefiebert und mitgelitten und das er mal ecstasy genommen hat hab ich ihm auch verziehen, der wollte halt auch mal abschalten und sein leben leben...aber wie er sich die letzten Wochen/Monate verhalten is echt unter aller Sau...ich fänds besser er würd sogar sagen ´Ja, ich hab gedopt!´ und dafür geradestehen (dann könnt ich ihn auch noch guten gewissens respektieren) und wenn er es nich wahr dann halt die Probe abgeben...aber er fährt sone Scheiss "Die anderen sind die Bösen"-Schiene, die seinen Ruf nicht nur bei mir total ruiniert hat. Rudi Altig wurde damals auch positiv getestet...also so richtig postitiv...trotzdem hat der noch jahrelang danache bei ard moderiert....Ullrich wird das nie wieder können...er hat sich selbst mitdemontiert und sich leider nicht als respektvoller Sportsmann gezeigt.

                              Den Zeigefinger dann auf andere Fahrer zu lenken hilft da garnix (auch wenns wahr ist das die anderen länder zu lasch handeln), er hat mich persönlich echt schwer enttäuscht...genauso Andreas Klöden der Ulle noch Nibelungentreue geschworen hat...traurig für den deutschen Sport!
                              "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                              "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                              Member der NO-Connection!!

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