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Physik + Chemie Problem

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  • Physik + Chemie Problem

    Ich habe folgendes Problem:

    Wir haben in Chemie folgende Aufgage erhalten:

    Würde es unserer Atmosphäre schaden, wenn wir nur noch mit Wasserstoff-Autos fahren würden?
    (Der Wasserstoff muss dabei natürlich "sauber" erzeugt werden)


    Die Frage zielt insofern darauf ab, das Wasserdampf in den höheren schichten den Atmosphäre wie Glas wirkt und damit den Treibhauseffekt fördert.


    Ein paar gute Webseiten währen nicht schlecht
    (Goggle hat nichts Produktives zu tage gefördert)
    Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber Gerechtigkeit geht an den Meistbietenden

  • #2
    Ja. Das mit dem Wasserdampf stimmt. Schon heute ist ein Teil des Treibhauseffekts auf eben diesen Wasserdampf zurückzuführen (und dadurch ergibt sich ja ein Teufelskreis )

    Naja.. du wolltest Hompages? Hier haste welche:

    http://www.l.shuttle.de/l/goerdelerg...gt2/haupt.html

    http://www.planet-interkom.de/sven.g...asserstoff.htm

    http://www.neu-westend.com/fs-nw-sei...er_antr.htm#a7

    Wundert mich, dass du mit google nichts gefunden hast... Ich nämlich schon

    Hier kann man auch immer mal sehr gut m Forum nachfragen:
    www.studenten-city.de
    (Chemie online)

    *zu Streicher rüberwink *
    "Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!" Albert Einstein

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    • #3
      Danke, das hilft mir weiter.

      Goggle hat mir irgentwie zu viel mist geliefert
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      • #4
        Wasserdampf ist definitiv ein stärkeres Treibhausgas, als FCKW oder CO2. Insofern bringt das nüscht. Es bringt vielleicht einen Nutzen, was die Luftverschmutzung angeht.

        Möglicherweise kann aber der Wasserdampf auch zu einer Abkühlung führen. Die Eiszeit kam auch zustande, weil es wärmer wurde. dadurch kam es im Norden zu mehr Niederschlägen, wo vorher kaum welche waren, die in Form von Schnee runtergingen. Der Schnee durch sein hohes Albedo hat dann die ganze Hitze abgestrahlt, was letztlich zur Eiszeit mit den tiefen Temperaturen führte.
        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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        • #5
          naja, mag ja sein, dass wasserdampf ein treibhausgas ist. jedoch gewinnen wir den wasserstoff bereits aus wasser und wandeln ihn im auto dann wieder in wasserdampf um. somit haben wir effektiv nicht mehr wasser(dampf) in der atmosphäre.
          anders ist das bei fossilen brennstoffen, bei denen co2 und auch wasser aus stoffen entstehen, die jehrtausende lang unter der erde lagerten und den natürlichen treibhauseffekt künstlich verstärken.
          "Imagine there's no heaven - It's easy if you try
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          • #6
            Doch, es ist ja eben Wasser (in flüssiger Form), welches wir zu Wasserstoff und Sauerstoff verarbeiten. Wenn jetzt die Wasserstoffwirtschaft tatsächlich im grossen Stil kommt, wird bedeutend mehr Wasser zu Wasserdampf, als ohne Menschen. Der zusätzliche Wasserdampf führt zu zusätzlicher Wärme, höchstwahrscheinlich, ausser eben, die zusätzlichen Wolken kühlen die Erde wieder. Das genaue Ausmass dieser Rückkopplung ist AFAIR noch ziemlich unbekannt.
            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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            • #7
              Das kommt dann einfach auf die Motoren an!
              Wenn der Wasserdampf einfach hinten raus geblasen wird, fördert das natürlich den Treibhauseffekt. Man könnte aber auch ein Kondensat-System verwenden, in dem das Wasser wieder flüssig wird und dann raus läuft oder gesammelt wird.

              Um auf die Aufgabenstellung einzugehen: Ein Umstieg von Benzin auf H2 hätte wohl keine negativen Folgen, da auch bei den heutigen Motoren eine Menge Wasserdampf freigesetzt wird.
              Schädlicher als die Fortbewegung mit Muskelkraft ist es aber sicher.
              Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
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              • #8
                Hm, wenn man den freiwerdenden Wasserdampf wieder verflüssigen und sammeln würde, könnte man das Wasser mit Hilfe der überschüssigen Energie der Brennstoffzellen wieder aufspalten und den Wasserstoff zurück in den Tank befördern. Auf diese Weise könnte man ja sogar Treibstoff sparen, was das Ganze billiger machen würde. ALlerdings dürfte das wohl nicht für die gesamte verbrauchte Menge reichen, da dies gegen die Thermodynamik verstoßen würde.

                Der zusätzliche Wasserdampf wird sicher das Klima erwärmen. Allerdings kann eben gerade eine Klimaerwärmung eine Eiszeit auslösen. In den Polarregionen ist es egal, ob du nun -30°C hast, oder nur -10°C. Entscheidend für die Eisbildung ist, was an Niederschlägen kommt und das wird bei mehr Wasserdampf wohl auch mehr Schnee sein. So soll auch das Eiszeitalter auch der Nordhalbkugel insgesamt begonnen haben. Durch die Kollision von Nord- und Südamerika wurde die äquatorialströmung unterbrochen und der Golfstrom wurde verstärkt. Dies brachte dem Norden zwar wärmeres Wetter, was speziell in Mitteleuropa auch nachweisbar ist, aber auch mehr Niederschläge.
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                • #9
                  Was uns ja eigentlich egal sein kann, da wir weder bei zu kalten als auch bei zu warmen Temperaturen (gut) leben können.
                  Also, welchen einfluss das ganze auch haben mag, er wird nachteilig für uns sein!
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                  • #10
                    Wie kann es uns egal sein wenn die Zahl der Natukatastrhpen zunimmt?
                    Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber Gerechtigkeit geht an den Meistbietenden

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                    • #11
                      Original geschrieben von Bynaus
                      Doch, es ist ja eben Wasser (in flüssiger Form), welches wir zu Wasserstoff und Sauerstoff verarbeiten. Wenn jetzt die Wasserstoffwirtschaft tatsächlich im grossen Stil kommt, wird bedeutend mehr Wasser zu Wasserdampf, als ohne Menschen. Der zusätzliche Wasserdampf führt zu zusätzlicher Wärme, höchstwahrscheinlich, ausser eben, die zusätzlichen Wolken kühlen die Erde wieder. Das genaue Ausmass dieser Rückkopplung ist AFAIR noch ziemlich unbekannt.
                      nun, wasserdampf ist ja nicht mehr als energiereiches wasser, dass man auch ohne probleme wieder kondensieren lassen kann.
                      die anlage dazu dürfte ohne probleme im auto mitgeführt werden können, letztendlich reicht ein auffangbehälter.
                      Zuletzt geändert von Phoenow; 04.02.2003, 19:28.
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                      • #12
                        Also mir wurde einmal von einem Lehrer erzählt, dass der Anteil an Wasserdampf ziemlich stabil sei, da wenn es mehr Wasserdampf in der Luft hat es zunächst mal einfach zu mehr Niederschlag kommt. Die zusätzliche Menge müsste schon sehr gross sein und sehr schnell freigesetz werden, damit ein Treibhauseffekt entstehen könnte. Aber ob das stimmt ist die andere Frage.

                        Was aber viel wichtiger ist: Bereits durch heutige Verbrennungsmotoren entsteht ja Wasserdampf, und ich glaube nicht, dass die Menge bei Brennstoffzellen grösser wären. Ein weiterer Vorteil von Brennstoffzellen ist ihre Effizienz, die wesentlich höher ist als die von Verbrennungsmotoren.

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                        • #13
                          Original geschrieben von Ikarus
                          Also mir wurde einmal von einem Lehrer erzählt, dass der Anteil an Wasserdampf ziemlich stabil sei, da wenn es mehr Wasserdampf in der Luft hat es zunächst mal einfach zu mehr Niederschlag kommt. Die zusätzliche Menge müsste schon sehr gross sein und sehr schnell freigesetz werden, damit ein Treibhauseffekt entstehen könnte. Aber ob das stimmt ist die andere Frage.
                          stimmt, letztendlich ist die reaktion wasser(l) <=> wasser(g) eine gleichgewichtsreaktion. bildet man wasserdampf, so wird die rückreaktion gefördert und es entsteht wasser. es müsste sich alles wieder auf das alte niveau(ins gleichgewicht) einpegeln.
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                          • #14
                            Du vergisst, dass die Verbrennung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser durch den Menschen die "Gleichgewichtsreaktion" aus dem Gleichgewicht bringt. Man könnte dies als einen zusätzlichen Reaktionsfaktor bezeichnen. So kommt das Gleichgewicht auf einem höheren Wasserdampfdruck in der Atmosphäre zu liegen. Das alte Gleichgewicht wird erst wieder hergestellt, wenn überhaupt keine Wasserstoffmotoren mehr in Betrieb sind.

                            Übrigens ist das ganze auch ein Problem der Reservoirgrösse. Wenn wir die Atmosphäre mit CO2 vollpumpen, dann ist das so fatal, weil in der Atmosphäre der mengenmässig geringste Anteil an CO2 vorliegt, verglichen mit der Biosphäre, dem Ozean und natürlich den Sedimenten. Bei Wasser(dampf) ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Reservoirgrössen viel kleiner und somit hat die gleiche Menge Wasserdampf nicht dieselbe Auswirkung auf das System wie CO2.
                            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                            • #15
                              Original geschrieben von der2of6
                              Wie kann es uns egal sein wenn die Zahl der Natukatastrhpen zunimmt?
                              Ich habe damit nicht gemeint, dass es uns egal sein kann, dass die Katastrophen zunehmen, sondern in welcher Art sie sich auswirken.
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