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Lichtgeschwindigkeit und Urknall

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  • Lichtgeschwindigkeit und Urknall

    Eine Frage habe ich da mal:

    Etwas was sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, altert ja nicht.

    Folglich mussten Photonen und die elktromagnetische Strahlung, die beim Urknall entsanden, auch nicht altern dürfen. Genau so wie jede elektromagnetische Strahlung, die zu jedem beliebigen Zeitpunkt danach entstand.

    Was nicht altert, verändert sich auch nicht (logisch, irgendwie...)

    Heißt das, für ein Photon sind seit dem Urknall 0,0000000000000000 Sekunden vergangen?
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  • #2
    Das gilt nur für Körper mit Ruhemasse. Die haben Photonen aber nicht, sonst könnten sie sich ja auch nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Andernfalls würde ihre Masse ja auch unendlich und das geht nun wirklich nicht

    Wahrscheinlich gibts für Photonen keine Zeit, sie sind einfach zeitlos
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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    • #3
      Aber ein Photon kann entstehen, und seine Existenz kann auch beendet werden.

      Dem zu Folge muss es doch einer zeitlichen Entwicklung unterworfen sein.

      Sind Photonen wirklich masselos? Wusste ich noch gar nicht, aber das klingt logisch.

      Obwohl es auch unlogisch ist: Ein Teilchen ohne Masse.

      Aber was ist mit den elektromagnetischen Wellen? Die dürften doch auch nicht altern?

      Und doch erfahren sie eine Menge Veränderungen, bei ihrem Weg durch All und Atmosphäre...
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      • #4
        Original geschrieben von LuckyGuy
        Sind Photonen wirklich masselos? Wusste ich noch gar nicht, aber das klingt logisch.

        Obwohl es auch unlogisch ist: Ein Teilchen ohne Masse.
        Ich sagteja nur, sie besitzen keine Ruhemasse. Das bedeutet nicht, dass sie bei c keine besitzen. Allerdings ist die dann nicht unendlich, da sie ja von der von mir schon so oft zitierten Formel nicht betroffen sind, bzw, man erhält 0/unendlich, was nicht direkt fassbar ist, aber ja mathematisch belegbar gegen feste Werte gehen kann.

        Das Gewicht von Licht kann man auch ausrechnen, es gibt hier sogar nen Thread dazu http://www.scifi-forum.de/showthread...threadid=12259
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        • #5
          Also ist doch so: Bei c haben Photonen Masse.

          Diese Teilchen können also nicht altern.

          Weshalb ein Photon nie vergehen dürfte.

          Aber sie tun es trotzdem, diese Sauhunde.
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          • #6
            Nein! Das gilt nur für Objekte mit RUHEMASSE!!

            Für Photonen etc. ist diese Formel ungültig!

            Und warum muss man altern um zu vergehen? Du kannst genausogut eine Totgeburt sein - und erschossen könntest du auch in jedem alter werden.
            Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
            Bilder vom 1. und 4.Treffen

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            • #7
              Die Formel gilt schon für Photonen - so lange sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Wenn ein Photon dann irgendwo auftrifft, dann wird es entweder reflektiert oder absorbiert - und somit unter Lichtgeschwindigkeit gebremst - im selben Moment ist es vergangen.

              Das "erste Licht" des Universums, das etwa 300'000 Jahre nach dem Urknall das junge Universum durchflutete, gibt es heute tatsächlich noch. Doch durch die Ausdehung des Raumes wurden die Wellenlängen extrem gestreckt, die Strahlung stark ins "Rote" verschoben. Diese Strahlung bildet heute die kosmische Hintergrundstrahlung. (Strahlungstemperatur ca. 3 K)
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              • #8
                man kann Photonen mit einem BEC anhalten, wobei sie dann keine Photonen mehr sind, sondern als Anregungszustand der Atome gespeichert werden. Wie das danach mit dem Wiederbeschleunigen aussieht, weiß ich allerdings nicht.
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                • #9
                  Aber das alles löst mein Paradoxon doch nicht:

                  Ohne Zeitfluss keine Entwicklung.

                  Ohne Entwicklung auch kein Vergehen.

                  Wenn nun ein Photon aus den Kindertagen unseres Universums aufprallt und vergeht, dann war es - aus einer Sicht - zum Zeitpunkt des Vergehens 0,0000000000000000000[........]0000000000000000 Sekunden alt.

                  Mit andern Worten: Es hat nie exixitiert!

                  Was aber nicht exisitiert hat, kann auch nirgendwo absorbiert werden...

                  Wobei etwas, dass offensichtlich nicht dem Zeitfluss unterliegt, eigentlich gar nicht vergehen sollte, weil zum Vergehen ja Zeit benötigt wird.

                  Das passt doch alles nicht zusammen.
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                  • #10
                    das is ja mehr nen philosophisches als ein physikalisches Problem

                    Und für uns hat besagtes Photon ja auch existiert, denn immerhin hätten wir es nachweisen können...also wirklich mehr ein philosophisches Problem, was Du da hast.
                    "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                    "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                    Member der NO-Connection!!

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                    • #11
                      Das ist ja mein Oroblem, notsch:

                      Wir haben das Elelktron nachweisen können. Folglich muss es existiert haben.

                      Wegen des Zeitstillstandes bei c hat es aber aus "seiner eigenen Sicht" heraus nie exisitiert - Das ist eine physikalische Notwendigkeit!

                      Folglich habe ich mitnichten ein philosophisches, sondern tatsächlich ein physikalisches Problem.
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                      • #12
                        Original geschrieben von LuckyGuy

                        Wir haben das Elelktron nachweisen können. Folglich muss es existiert haben.
                        Du meinst Photon denke ich...

                        Original geschrieben von LuckyGuy

                        Wegen des Zeitstillstandes bei c hat es aber aus "seiner eigenen Sicht" heraus nie exisitiert - Das ist eine physikalische Notwendigkeit!
                        Wieso is das ne physikalische Notwendigkeit und was heißt hier "seine eigene Sicht" bei einem Photon? Tut mir leid, aber solche Sätze machen ein philosophisches Problem in meinen Augen aus

                        Ausserdem is die Zeit ja auch sone Sache...im Inneren eines Schwarzen Loches kann man sich in der Zeit unbehindert bewegen, aber du vergehst im Raum, ganz im Gegensatz zu uns hier auf der anderen Seite eines schwarzen Loches, hier vergeht die Zeit und wir sind im ORt frei beweglich. Drum würde ich nicht sagen, das Zeitstillstand gleichzusetzen ist mit nicht exisitent...vielleicht sollte man das eher so interpretierren, das ein sich mit c bewegendes Inertialsystem nur einen Augenblick existiert, im Gegensatz zu nie existiert...

                        als teilchen mit ruhemasse null laufen die sachen halt nen bißchen anders...
                        "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                        "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

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                        • #13
                          Photonen exisitieren, aber du kannst für sie auch nicht unsere Maßstäbe ansetzen. Dadurch, dass sie keine Ruhemasse haben, steht für sie die Zeit auch bei Lichtgeschwindigkeit nicht still. Photonen bewegen sich ja auch durch Materie langsamer. Durch Wasser sind sie um den Faktor 1,3 langsamer, durch Glas (im Schnitt) um den Faktor 1,5. Bei Diamant sinds 2,4.

                          Am besten du schaust mal auf eine Wand mit einem Auge durch ein Aquarium und mit dem anderen durch die normale Luft. Der Weg durch das Aquarium wird dir optisch verkürzt vorkommen.
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                          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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                          • #14
                            Zitat von LuckyGuy Beitrag anzeigen
                            Aber ein Photon kann entstehen, und seine Existenz kann auch beendet werden.

                            Dem zu Folge muss es doch einer zeitlichen Entwicklung unterworfen sein.

                            Sind Photonen wirklich masselos? Wusste ich noch gar nicht, aber das klingt logisch.

                            Obwohl es auch unlogisch ist: Ein Teilchen ohne Masse.

                            Aber was ist mit den elektromagnetischen Wellen? Die dürften doch auch nicht altern?

                            Und doch erfahren sie eine Menge Veränderungen, bei ihrem Weg durch All und Atmosphäre...

                            "Teilchen ohne Masse": Vielleicht gilt ja hier auch der sogenannte "Welle-Teilchen-Dualismus" wie bei Quanten?

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                            • #15
                              Zitat von RichBoss Beitrag anzeigen
                              "Teilchen ohne Masse": Vielleicht gilt ja hier auch der sogenannte "Welle-Teilchen-Dualismus" wie bei Quanten?
                              Der Welle-Teilchen-Dualismus wurde für Photonen überhaupt erst erfunden.
                              Photonen sind Quanten.

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