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Atommüllentsorgung mit Laserstrahlen?

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  • Atommüllentsorgung mit Laserstrahlen?

    Anscheinend ist es Forschern jetzt gelungen, Kernspaltungen in radioaktiven Isotopen gezielt auszulösen. Auf diese Weise wäre es möglich, den Atommüll ohne eine Endlagerung direkt zu entsorgen. Was haltet ihr davon?

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  • #2
    Ganz überzeugt mich das nicht, aber es wäre eine tolle sache. Aber welche Nebenprodukte entstehen? das wird wieder verschleiert, das erinnert mich ein wenig an die eingesetzte Protomaterie im genesisprojektil
    Das Sockylein grüßt alle wahnsinnigen ;-), besonders Arwen, Spooky, NH, Suder, Logic, Super supernova + Zefi und unseren allseits beliebten ARSCHKEKS
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    • #3
      Ich gehe mal davon aus, dass die ganz normalen Tochterisotope entstehen, was letztlich Blei wäre. Immerhin wird ja gesagt, dass die Kernspaltung gezielt ausgelöst wird.
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      • #4
        Moin moin
        Ich hab auch schon davon gehört, angeblich soll es aber nur bei Jod129 (HWZ 15,7 Mio.Jahre)Funzen und dieses in Jod128(HWZ 25 min.) Umwandeln. Die restlichen Radioaktiven Elemente bleiben vorhanden.

        Mfg
        Cassie

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        • #5
          Wie ist das eigentlich mit größeren Mengen von dem Zeug?
          Da müsste der Laser doch ziemlich groß sein oder man bräuchte eine ganze menge Laser.
          Ist das nicht zu aufwendig?
          Ich bin ein Stern am Firmament,
          Der die Welt betrachtet, die Welt verachtet,
          Und in der eignen Glut verbrennt.

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          • #6
            Naja für die Entsorgung von dem zeug ist meiner Meinung nach so schnell nichts zu aufwendig.
            Aber wenn Cassi recht hat und das nur mit Jod129 funktioniert, dann ist das eh hinfällig, weil damit keine Kernkraftwerke betrieben werden.
            Veni, vici, Abi 2005!
            ------------------------[B]
            DJK Erbshausen - Sulzwiesen.de; Abi 2005 DHG Würzburg

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            • #7
              Mit Jod129 verseucht, steht in dem Bericht, das wäre doch die Idee, wir verseuchen den Müll nochmal extra *genial*

              Aber ich hab mal in meiner Isotopentabelle nachgesehen und hab keinen Stoff gefunden der von natur aus Jod129 beinhält...

              m.f.G. Socky
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              • #8
                Ich weiss nicht, ob es wünschenswert wäre, wenn man Atommüll in Minuten entsorgen könnte - die Atomkraft stünde plötzlich wieder als billige und sichere Energiequelle da.
                Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                • #9
                  @ Cassie: Laut der Quelle funzt das eben schon auch mit anderen Isotopen, so wurde z.B. die Kernspaltung beim U238 ausgelöst.

                  Was ich mich halt noch frage ist, wie es mit der Energiebilanz aussieht. Einerseits braucht doch der Laser sicher auch eine Menge Energie. Allerdings wird durch die Kernspaltung auch wieder einiges frei. Es fragt sich nur, ob der auch genügend nutzbar ist, nicht dass alles für den Laser drauf geht. Außerdem dürfte das ganze sehr sehr heiß werden. Wie wird das gekühlt?
                  Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                  • #10
                    Moin Moin
                    Ich habe deine Quelle nicht genau durchgelesen, aber ich habe auf einer anderen I-net Seite schonmal einen bericht darüber gesehen, wo stand das es eben nur mt Jod129 funktioniert, und mit anderen Isotopen nicht, da die meisten eine zu hohe Kernmasse haben, frag mich nicht was damit gemeint ist, von Atomen hab ich keine grosse ahnung.
                    Zum Laser (wieder auf die andere Quelle bezogen):
                    Zitat: Durch kurze Lichtblitze (0,025 sek.) werden Gamma strahlen erzeugt, die das Radioaktive Jod129 (HWZ 15,7 Mio. Jahre) in Jod128 (HWZ 25 min.) umgewandeln, dieses ist zwar auch Radioaktiv, aber durch die geringe Halbwertzeit, die lediglich 25 min. beträgt, sind innerhalb weiniger Stungen nur noch bruchteile der ursprünglichen Radioaktivität vorhanden"

                    Ich glaube für einen so kurzen Blitz braucht an keine Grosse Kühlung, und die Energie die aufgebracht werden muss, hällt sich wohl auch in Akzeptabelen Grenzen.

                    Mfg
                    Cassie

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                    • #11
                      Selbst wenn diese Prinzip auch mit anderen Atomen funktionieren sollte:

                      Weiß jemand, welche Habwertsszeit die verschiedenen Isotope von bsw. Uran haben?

                      Wenn ich nämlich verschiedene Isotope herstellen kann, aber alle haben eine HWZ von 20.000 Jahren oder so, dann hilft uns dieses Verfahren bei der Atommüllentsorgung auch nicht weiter.
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                      • #12
                        Moin moin
                        Wenn sich dieses verfahren aber bei demm nächsten Isotop auch funktioniert, und mit dem daraus resultierenden, dann könnte man aber ganz schnell aus Uran Blei machen . Und dann kätten wir keine Probleme mehr, bis ein AKW Detoniert.

                        Mfg
                        Cassie

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                        • #13
                          Original geschrieben von Cassie
                          Moin moin
                          Wenn sich dieses verfahren aber bei demm nächsten Isotop auch funktioniert, und mit dem daraus resultierenden, dann könnte man aber ganz schnell aus Uran Blei machen . Und dann kätten wir keine Probleme mehr, bis ein AKW Detoniert.

                          Mfg
                          Cassie
                          Ich verstehe nicht, was DU meinst...

                          Wenn ich Uran habe, so ist das Isotop von Uran ebenfalls Uran.

                          Egal, ob es sich um Uran 238, Uran 239, Uran 240 oder Uran 22334343423 handelt.

                          Und wenn jedes dieser isotope eine Halbwertszeit von zig tausend Jahren hätte, dann dauerte es auch zig tausend jahre, bis sich die Hälfte des Ausgangsurans in Blei umwandelte. Es wäre also nichts gewonnen.
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                          • #14
                            Hallo!

                            @LuckyGuy: Es gibt ja nicht unendlich Isotope vom Uran, ich glaube sogar, dass Uran 240 das letzte bekannte ist.
                            Bis jetzt wurde, so wie ich den Artikel verstanden habe, nur der Schritt vom Isotop eines Elements zu einem anderen des selben Elements getan. Richtig interessant wird es also, wenn es gelingt, Uran durch die Bestrahlung in ein anderes Element umzuwandeln.

                            MfG,
                            Fermat Sim

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                            • #15
                              Moin moin
                              Ok ich hab mich nur falsch ausgedrückt, hier mal ein Kleines Zitat:
                              Kernspaltung an Uran-238 entdeckt. Einem Team an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gelang die Spaltung von Uran-238 und Thorium-232 Anfang des Jahres erstmals mit Hilfe eines kleineren Lasers.
                              Bei einer Kernspaltung entstehen (meist) zwei andere Elemente.

                              Mfg
                              Cassie

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