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Die Welt ist ein Dorf

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  • Die Welt ist ein Dorf

    Sicherlich kennt ihr die oben genannte Redewendung. Jetzt ist (laut einer Publikation aus der PM-Familie) von Forschern nachgewiesen worden, dass vor ca 70.000 Jahren maximal 2.000 Menschen gleichzeitig auf der Erde gelebt haben (also so viele wie in einem mittelgroßen Dorf ), obwohl vorher und nachher durchaus eine größere Anzahl existierte, man vermutet also, dass die noch junge Menschheit beinahe einer Katastrophe oder derer mehreren zum Opfer gefallen wäre.

    Da haben wir ja nochmal Glück gehabt
    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

  • #2
    Nur 2.000 Menschen? Auf dem gesamten Globus? Also aus nur 2.000 sollen innerhalb von 70.000 Jahren rund 6.000.000.000 Menschen geworden sein? Wobei, 70.000 Jahren ist ne lange Zeit.
    Naja, andererseits, wenn da damals eine Eiszeit gewesen ist, wäre es schon denkbar. Aber nach heutigen Verhältnissen klingen 2.000 Menschen irgendwie unvorstellbar.
    Über Platzmangel konnten die sich auf jeden Fall nicht beklagen. Oder damit rechnen, dass man selbst im entfernten Australien noch auf die Pappenheimer aus der gleichen Umgebung trifft,... so wie mir das damals daunten mal passiert ist.

    Eines Tages in Townsville. Man denkt an nichts böses. Plötzlich: "Ei wo kummt ihr donn her? Aus de Palz, oddar? Mir sinn aus Obbau" Jaaa! Suupperr! 16.000 km weg von der Heimat und selbst dort wird man von (Bundes-)Landsleuten verfolgt. Vor allem noch von so typischen "Trainingsanzug-Touris". Tja. Vor 70.000 Jahren wär' das nicht passiert...

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    • #3
      Ich habe ja schon gewusst, dass vor mehren Tausend Dekaden relativ wenige Menschen auf der Erde lebten, aber 2'000 überracht mich dann doch sehr.
      Innerhalb von 65'000 Jahren sollen sich die ganzen Hochkulturen entwickelt haben und nach 70'000 unsere heutige Welt mit 6.Mrd. Leuten?
      Irgendwie unvorstellbar...
      Im vorzeitigen Ruhestand.

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      • #4
        Jetzt stellt sich für mich die Frage, woher diese Wissenschaftler das wissen wollen.

        Aber eine solche Vermehrung ist für mich nicht wirklich verwunderlich. 70000 Jahre sind eine verdammt lange Zeit für einzelne Menschen. Die Populationen von so manchen Tierarten schwanken in viel kürzerer Zeit noch stärker.
        Signatur ist auf Urlaub

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        • #5
          Rein mathemathisch ist das überhaupt nichts besonders in diesem Zeitraum auf 6 Milliarden Menschen zu kommen. Ich habe das mal durchgerechnet von wegen durchschnittlich 2 Kinder und immer 50:50 Männer-Frauen, da kam ich auf ganze 8,4 Billarden in 65000 Jahren. Wenn man nun berücksichtig, dass während dessen eine ganze Menschen sterben und der Wachstum der Menschheit nicht immer gelichmäßig ist, kommt man gut in den Bereich von 5-10 Milliarden.
          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
          Makes perfect sense.

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          • #6
            Original geschrieben von Wolf 359
            Jetzt stellt sich für mich die Frage, woher diese Wissenschaftler das wissen wollen.
            Sowas macht man über relative Häufigkeiten von Fossilien in einem bestimmten Milieu. Man weiß, welcher bewuchs welche Menge an Pflanzenfressern ernähren kann und wie viele Pflanzenfresser wiederum die Fleischfresser ernähren können. Wenn man also den Bewuchs kennt und die relativen Fossilhäufigkeiten, dann kann man das Ganze relativ genau bestimmen.
            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
            endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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            Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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            • #7
              * zustimm *
              Es fasziniert mich zwar auch immer wieder, wie man sowas aufgrund dieser Daten genau datieren kann (Zeitraumsmäßig meine ich), aber am Eis in der Antarktis kann man auch den Verlauf von Temperaturschwankungen bis zu 400.000 Jahre zurück verfolgen. Oder anhand der Fossilien bestimmen, dass die Dinos vor 65 Mio. Jahre gelebt haben. Bei diesem Fall ist das im Prinzip nachweislich nichts anderes.

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              • #8
                Ich glaube, diesem evolutionären Engpass in der Geschichte der Menschheit kam man aber mit der Genetik auf die Spur: Es können nicht mehr als 2000 gewesen sein, wenn man die geringe Varianz genetischer Merkmale zwischen einzelnen Menschen sinnvoll erklären will.

                @Harmakhis: ??? Wenn doch immer 2 Kinder auf die Welt kommen, dann wächst die Bevölkerung doch nicht, weil sie genau ersetzt wird...
                Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
                Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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                • #9
                  Bei nur zwei Nachkommen pro Päärchen muss eine Population sogar auf Dauer aussterben, weil einige Nachkommen (von Art zu Art unterschiedlich, bei Fliegen relativ viele, bei Menschen relativ wenige ) noch vor dem Erreichen der Fruchtbarkeit sterben und somit ihrerseits ohne Nachkommen bleiben.

                  Ebenso gibt es immer wieder mal unfruchtbare Nachkommen.

                  Jedes Päärchen muss also im Schnitt mehr als zwei Nachkommen produzieren, um auf Dauer das Überleben der Art zu garantieren.
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                  • #10
                    Im Laufe der Zeit haben sich ja auch ärmere Länder entwickelt, bei denen Familien nur überleben, wenn sie viele Kinder haben. Eine zeitlang war es ja auch Mode, eine Großfamilie zu haben - ganz zu schweigen noch von den Rekordfamilien mit z.B. mehr als 20 Nachkommen einer Generation (was aber eher die Minderheit ist).

                    In China ist es ja mittlerweile so - wenn ich mich recht entsinne - das aufgrud der hohen Bevölkerungszahl nur noch maximal zwei Nachkommen gezeigt werden dürfen; gesetzlich festgelegt. Wer dieses "Limit" trotzdem überschreitet, weil beispielsweise nur Mädchen geboren aber Jungen gewünscht wurden, muss mit hohen Strafen rechnen.
                    Aber um zurück zum Thema zu kommen: in dieser Hinsicht, sind 70.000 Jahre nicht unrealistisch. Zumal muss die Geburtenrate global gesehen sehr viel höher gelegen haben. In der Zeit gab es ettliche Kriege mit insgesamt mehreren Millionen Toten, tausende teilweise auf einen Schlag - wobei diese auf die jüngsten Konflikte zurückzuführen sind.

                    Dann kommen ja auch noch Krankheiten hinzu, wie Pest, Cholera usw.

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                    • #11
                      @ AKB: In China gibt es auch ein paar Ausnahmen von dieser Regel. Wenn in einem entlegenen Bergdorf auf einem Bauernhof nur Mädchen geboren werden, dann dürfen die Eltern auch mal mehr Kinder haben.
                      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                      • #12
                        Ja, okay. Diese Ausnahme habe ich jetzt unterschlagen. Im Allgemeinen ist das aber so.
                        Was man bei dem Ganzen auch nicht vergessen darf, ist die geringere Lebenserwartung von Menschen im Vergleich zu heute.

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                        • #13
                          Ihr dürft auch nicht vergessen, dass ja noch zu Christi Zeiten die Lebenserwartung so ca 35 war und die Heirat daher so um die 16 Jahre stattfand nicht mit 20 oder mehr jahren wer weiss wie das vor 70.000 Jahren aussah Die Generationenfolge ist also eine deutlich schnellere gewesen als heute.
                          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                          • #14
                            Original geschrieben von Sternengucker
                            dass ja noch zu Christi Zeiten die Lebenserwartung so ca 35 war
                            Also zu Lebzeiten von Agatha Christi war die durchschnittliche Lebenserwartung bestimmt schon über 40
                            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                            endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                            Klickt für Bananen!
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                            • #15
                              Original geschrieben von Spocky
                              Also zu Lebzeiten von Agatha Christi war die durchschnittliche Lebenserwartung bestimmt schon über 40
                              Aber nicht in ihren Romanen.
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