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China im Weltraum

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  • China im Weltraum

    Seit heute Morgen, 0300 mitteleuropäischer Sommerzeit hat die Erde eine dritte Weltraumnation: China. Das chinesische Raumschiff Shenzou 5 hob planmässig ab, dem "Taikonauten" (nach Taikong, chinesisch für Weltraum) geht es gut. Pläne für die Zukunft sehen unter anderem den Bau einer eigenen Raumstation sowie der Aufbau einer Kolonie auf dem Mond vor...

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  • #2
    Kommentar: Die NASA ist dumm...eigene Raumstation, wie man die Chinesen kennt machen die das wirklich, vor allem weil die Amis sie bei der ISS nicht dabei haben wollten

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    • #3
      Kann IMO nur Vorteihaft für die weitere Raumfahrtentwicklung sein. Konkurrenz erhöht ja bekanntlich die Produktivität
      "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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      • #4
        Konkurrenz in einem freundschaftlichem Rahmen wäre mir aber bedeutend lieber...
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        • #5
          Ich verstehe es auch nicht, warum man die Chinesen nicht mit in das Programm aufgenommen hat. Diese haben ja scheinbar durchaus ordentlich Motivation, in den Weltraum vorzudringen.

          Ob der Rückstand gegenüber der Nasa und den Partnerländern allerdings so zügig aufgeholt werden kann, wie die Chinesen das scheinbar vorhaben, wage ich zu bezweifeln - theoretisch hängen sie ja, trotz dieses Erfolges, immernoch 30 Jahre in der Entwicklung zurück

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          • #6
            Ohje, der Mond wird gelb und dann fliegen die Schweizer rauf und malen schwarze Punkte drauf... *g*

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            • #7
              Original geschrieben von Zefram

              Ob der Rückstand gegenüber der Nasa und den Partnerländern allerdings so zügig aufgeholt werden kann, wie die Chinesen das scheinbar vorhaben, wage ich zu bezweifeln - theoretisch hängen sie ja, trotz dieses Erfolges, immernoch 30 Jahre in der Entwicklung zurück
              Würde ich gar nicht sagen. Die Space Shuttels sind mitterweile 20 Jahre alt, die Raumfahrtforschung seit Ende des Kalten Krieges [und im Prinzip schon nach der Mondlandung] stark reduziert. Zudem dürfte der Prestigegewinn [und nicht zuletzt auch ein militärischer Vorteil] den Kommis einiges wert sein...
              "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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              • #8
                Also in der Tat werden die Leute in USA, Europa und Russland in den entsprechenden Weltraumzentren etwas motivierter an die Arbeit gehen, wenn die Chinesen mitmischen.
                In diesem Sinne ist diese neue Konkurenz wirklich mal wieder was neues am Firmament.
                Dass die Chinesen viel Geld und Know How in diese Arbeit investiert haben ist auch nicht zu bestreiten. Allerdings wären viele andere Länder ebenso in der Lage gewesen dies zu bewerkstelligen, ums namentlich zu nennen eigentlich alle ESA Länder und Japan. Es ist aber mehr eine Prestigeprojekt gewesen der Chinesen und sonst nicht. Technisch gurken sie wirklich noch in den 70ern besternfalls 80ern rum und leben technologisch eigentlich nur von Raubkopien. Nahezu die gesamte chinesische Technologie ist ein (häufig schlechter) Replik der Russen, genauso wie die Shenzou 5.

                Trotzdem ist mal wieder schön zu sehen, wenn man wieder versucht eine Grenze zu durchbrechen, nur um zu zeigen, dass diese Grenze nur da ist um sie zu durchbrechen !
                No dictator, no invader can hold an inprisoned population by force of arms forever. There is no greater power in the universe than the need for freedom. Against that power governments and tyrants and armies cannot stand. The Centauri lerned this lesson once. We will teach it to them again. Though it take 1000 years, we will be free. (G'Kar)

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                • #9
                  Die Frage ist nicht, wie sich das auf Europa und die USA auswirkt, sondern wie sich das auf Asien auswirkt. Mehrere Zeitungen, etwa der Guardian, deuteten ja schon an, dass damit ordentlich der Nationalismus geschürt werden wird. Das könnte für Taiwan unangenehm werden...

                  Ernsthaft, ich frage mich auch ob man nicht mit China hätte kooperieren sollen, damit die Chinesen das Geld, dass sie in das Raumfahrtzentrum gesteckt haben, für die Schulbildung oder ähnliches hätten ausgeben können. Wenn man die Raumfahrt zu ordentlicher Propaganda nutzt, dann kann damit die Partei nämlich wunderbar all die Schwächen im System und die immer noch horrenden Menschenrechtsbedingungen wunderbar überdecken.

                  Ich persönlich stehe dem "neuen, modernen China" zugegebenermassen ziemlich skeptisch gegenüber. Mondlandungen planen und die Märkte öffnen führt nicht automatisch zu einem besseren Staat...

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                  • #10
                    ..tss..tss..tss..immer diese Arroganz der Wohlstandsjugend.

                    Ihr solltet Chinas Möglichkeiten mal besser nicht unterschätzen. Ich hab schon gehört, dass einige Zukunftsforscher es für möglich halten, dass China in ca 50 Jahren die Wirtschaftsmacht Nr.1 ist.

                    Hier ein par Infos zur aktuellen Lage:

                    Aktuelle Wirtschaftslage

                    China 2003: das Reich der Mitte boomte zu Jahresanfang, der Ausbruch der SARS Krise bremst jetzt die Wachstumseuphorie. Chinas Wirtschaft bleibt mit Wachstumsraten von – offiziell- 8 Prozent und mehr der konjunkturelle Fixstern in einer ansonsten recht trüben Weltwirtschaft. Als sechstgrößte Volkswirtschaft, fünftgrößte Exportnation und mit über 316 Mrd. USD den weltweit zweithöchsten Devisenreserven ist China zu einer ernstzunehmenden Größe in der Weltwirtschaft und der neben Japan entscheidenden - und dynamischeren - Wirtschaftsmacht in der Region herangewachsen. Ausländische Unternehmen sehen in China das gelobte Land und investierten im letzten Jahr fast 53 Mrd. USD; die Volksrepublik war damit das weltweit attraktivste Zielland für Direktinvestitionen – und der positive Trend verstärkte sich in diesem Jahr noch. Ob SARS den "Boom" nur kurz unterbricht, den Wachstumsmotor ernsthaft ins Stottern bringt oder gar abwürgt, lässt sich Mitte Mai angesichts der Unsicherheit über Schwere und Dauer der Krankheit noch nicht abschätzen. Die meisten Experten rechnen gegenwärtig mit 1-2 Prozentpunkten Wachstumseinbußen und mit einem BIP Zuwachs in der Größenordnung von 6-8 Prozent in diesem Jahr.
                    Die realisierten ausländischen Direktinvestitionen erreichten 2002 mit ca. 53 Mrd. USD eine Rekordhöhe (+12,5%). Dieser Trend verstärkte sich bis zum April 2003 noch Steigende Ölpreise und saisonale Einflüsse bremsten zu Jahresanfang die Deflation des vergangenen Jahres zumindest vorläufig (Preissteigerungsrate 2002: - 0,8%, Jan/Feb. 2003: + 0,2%)
                    Wissenschaft und Technik in China

                    Wissenschaft und Technik sind Teil eines weltweiten Wettbewerbs und auch Hilfsmittel zur Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen,wie nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung,Gesundheit,Umweltschutz.Die chinesische Wissenschaft und Technik entwickeln sich seit einigen Jahre dynamisch.Die wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen Chinas sind die chinesische Akademie der Wissenschaft,die den Ministerien,sowie lokalen Behörden unterstehenden Forschungsinstitute,die Forschungsabteilung der Hochschulen und der großen Betriebe.Im Juni 1994 wurde die chinesische Akademie für Ingenieurwesen in Beijing ins Leben gerufen,das höchste akademische Organ im Bereich des Ingenieurwesens.Seit nahe 50 Jahren hat China bemerkenswerte Leistungen in wichtigen Bereich der Wissenschaft und Technik erzielt:erfolgereiche Abschuß und Rückholung künstlichen Satelliten,Abschuß von Trägerraketen,die Synthese des kristallinen Rinder-Insulins,die Zucht von ertrareichen Hybridreissorten usw. Seit den 80er Jahren hat China auf verschiedenen Gebieten das Weltniveau erreicht, zum Beispiel bei Hochtemperatur-Supraleitern,bei der Entwicklung neuer Technologie zur Erdölerschließung,der Entwicklung der KM4 Solar-Simulatoren und in der Aeromechanik,bei der Robotertechnik sowie bei der gentechnischen Forschung zum Nutzen der Landwirtschaft.Um die Entwicklung der Hoch- und Neuentechnologie und die Anwendung ihrer Ergebnisse wirkungsvoll zu fördern,bereits im 1986 begann China mit der Durchführung eines Plan für die spitzentechnolgische Forschung,auch "Plan 863"genannt. Er hat das Ziel,die besten kräfte auf den Gebieten Biotechnik,Raumfahrtechnik,Informatik,Lasertechnik,Automation,Erschließung neuer Energien,Entwicklung neuer Materialien usw. zu konzentrieren und die neuesten wissenschatlichen Ergebnisse der Welt zu verfogen. 1988 begann China auch mit der Durchführung des "Fackel-Plans",dessen Ziel darin besteht,die Kommerzialisierung spitzentechnologischer Forschungsergebnisse zu fördern und ihre Entwicklung voranzutreiben.Inzwischen wurden landsweit 120 Entwicklungszone für hoch- und neutechnische Gewerbe errichtet.1995 entschied sich China für die Strategie,das Land durch Entwicklung von Wissenschaft und Bildungswesen zum Aufschwung zu bringen. Der Hauptinhalt der Strategie liegt darin,unter Anleitung der Idee "Wissenschaft und Technik sind die erste Produktivkraft"die Entwichlung der Wissenschaft und Bildung in die erste Reihe der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung zu stellen.Der "Funkenplan"wurde 1986 eingeführt. Seine Hauptziele sind,die läandliche Wirtschaft mittels Wissenschaft und Technik zum Aufschwung zu bringen,wissenschaftlichen-technische Errungenschaft in den läandlichen Gebieten zu verbreiten und die landlichen Unternehmen bei einer gesunde Entwicklung anzuleiten.Es geht dabei insgesondere um Industriezweige,die eng mit dem Leben der Bevölkerung verbunden sind.Ländliche Ressourcen sollen optimal genutzt,die Entwicklung der Viehzucht und der Verarbeitungsindustrie von Agrar- und Nebenprodukten durch Musterprojekte vorangetrieben,Produktionsbasen für Gemüse,Obst.Gefühgel,Wasserprodukt usw.wingerichtet werden.Entwicklungzonen für hoch- und neutechnische Gewerbe 1997 gab es in den Entwicklungzonen insgesamt 13681 Unternehmen mit 1,47 Millionen Erwerbstätigen und die vier hoch- und neutechnischen Entwicklungszonen Beijing,Suzhou,Hefei und Xi'an wurde für APEC-Mitgliedsstaaten geöffnet.Die Ziele der wissenschaftlich-technischen Entwicklung Chinas sind wie folgt festgelegtas Ziel bis zum Jahr 2000 ist, ein wissenschaftlich-technisches Forschungssystem,das dem sozialistischen Marktwirtschaftssystem und dem Gesetz der eigenen Entwicklung der Wissenschaft und Technik angepaßt ist, in Anfängen zu errichten. Die Beiträge der wissenschaftlich-technischen Fortschritte zur wirtschaftlichen Entwicklung sollen erheblich erhöht werden. Das Ziel bis zum 2010 sieht so aus. Die wissenschaftlich-technische Stärke in wichtigen wissenschaftlichen Zweigen und Hochtechnologien nähert sich dem fortgeschrittenen Weltniveau an oder holt es ein. Die selbständige Innovationsfähigkeit wird in großem Maße erhöht. Kardinale Technologie und Techniken der Systemkonstruktion in wichtgen Industriezweigen werden beherrscht. Die Fertigenstechnologien einiger neu entstandener Industriezweige sollen das fortgeschrittene Weltniveau erreichen.Der Klimmplan dieser Plan für bedeutende Schlüsselprojekte der Grundlagenforschung des Landes wurde 1992 eingeführt. Er zielt darauf ab,die Grundlagenforschung zu intensivieren und damit ihre stetige und stabile Entwicklung voranzutreiben. In den lezten Jahren hat die Klimmplan hervoragende Ergebnisse erzielt.
                    Gruß, succo
                    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                    • #11
                      Ich bin sehr bestürzt.
                      Was passiert als nächstes?
                      Kommt die Schweiz in die EU?
                      Republicans hate ducklings!

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                      • #12
                        Original geschrieben von succo
                        Ich hab schon gehört, dass einige Zukunftsforscher es für möglich halten, dass China in ca 50 Jahren die Wirtschaftsmacht Nr.1 ist.
                        Ich glaube nicht, dass sich die USA von Kommunisten den 1. Platz nehmen lassen. Aber es stimmt schon, China hat neben Europa die besten Ambitionen zu einer wirtschaftlichen und militärischen Großmacht...
                        ... nur so weit ist es noch lange nicht. Derzeit erwirtschaften 82 Millionen Deutsche ein bedeutend höheres BSP als 1,3 Milliarden Chinesen. Ich glaube nicht, dass man ein Land auf dem Rücken seiner Bevölkerung groß machen kann. In der Geschichte gibt es genug Beispiele dafür, dass ein Reich zusammenbricht weil es auf Kosten der Bevölkerung (bzw. eines Großteils der Bevölkerung) regiert wird.
                        "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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                        • #13
                          Original geschrieben von 5 of 12
                          In der Geschichte gibt es genug Beispiele dafür, dass ein Reich zusammenbricht weil es auf Kosten der Bevölkerung (bzw. eines Großteils der Bevölkerung) regiert wird.
                          Beispiele?
                          Republicans hate ducklings!

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                          • #14
                            Original geschrieben von endar
                            Beispiele?
                            Immer diese Spitzfindigkeiten

                            Nagut, ich gebe zu, dass mir spontan nur der französische Absolutismus einfällt, aber es gibt sicher noch mehr Beispiele
                            "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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                            • #15
                              Also in meinen Augen wird jeder Staat auf Kosten der Bevölkerung regiert, insofern habe ich einmal nachgefragt.

                              Es gibt neben dem Regierung auf eigene Kosten noch die Regierung auf Kosten von unterdrückten Völkern, wofür es in der Geschichte Beispiele gibt, jedoch sind diese dann zeitlich begrenzt. Und falls du Beispiele wünschst, nenne ich das Britische Empire oder das Dritte Reich.

                              Dass Diktaturen "pleite" machen ist in meinen Augen eher die Ausnahme. Die Ostblock-Staaten sind ja nicht zusammengebrochen, weil sie pleite waren, sondern weil die UdSSR nicht mehr die "schützende Hand" über die Diktatoren hielt (Bsp. Rumänien - die hätten noch 20 Jahre so weiter machen können). Inwieweit jetzt die Veränderungen in der UdSSR auf Veränderungswunsch oder auf finanziellen Überlegungen beruhen, kann ich so spontan nicht sagen.
                              Republicans hate ducklings!

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