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Evolution der Lebewesen auf der Erde

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    #16
    @Succo: diese Argumente waren nicht sehr überzeugend. Es gibt natürlich weiterhin eine Mutationsrate, aber daraus werden keine besseren Mutationen selektiert. Es gibt natürlich noch eine Entwicklung im Sinne einer Veränderung, aber keine Verbesserung, sondern eher eine Degeneration. Die meisten Mutationen haben übrigens keinerlei Auswirkungen.
    Im Grunde handelt es sich um die alte Allmachtsphantasie, derzufolge der Mensch durch seine Umwelt zu 100% geformt wird und als tabula rasa zur Welt kommt. Diese Überzeugung befindet sich gerade auf dem Weg von der Halbwissenschaftlichkeit zur Religion und wird auch traditionell weniger mit Argumenten als vielmehr mit Emotionen aufrechterhalten.
    Die Aussage, dass der Mensch zu 100% von seiner Umwelt geformt wird, ist natürlich absolut lächerlich. Die Aussage, dass wir zu 100% von unseren Genen definiert werden, ist aber ebenso lächerlich. Die Entwicklung eines Menschen ist durch die Interaktion zwischen den Genen und der Umwelt bedingt. So gibt es z.B. eine genetisch bedingte höhere Wahrscheinlichkeit für Depressionen (eine Deletion im Promotor eines Serotonin-Transporter). Diese wirkt sich aber nur aus, wenn die entsprechende Person ein Depression-auslösendes Ereignis erleben muss. Ohne ein solches Umweltereignis wirkt sich die Mutation nie aus.

    Es gibt eine bedeutende politische (rechte) Richtung, die versucht die Einfluss der Umwelt kleinzureden. Warum? Weil hier eingegriffen werden kann und bestehende Ungleichheiten ausgeglichen werden können. Den Rechten ist wollen aber die Genetik als Begründung um die bestehende soziale Ungleichheit zu erhalten und den Sozialstaat zu zerschlagen. Deshalb labern sich auch irgendwas von "Allmachtsphantasien" und "100%".
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      #17
      @max
      Das sollte auch nur so etwas wie eine zweite Meinung sein.
      In diesem Thread wurde halt gesagt, dass die Evolution, also die Entwicklung des Menschen abgeschlossen ist. Das hört sich für mich so an, als ob heute bereits das perfekte End-Modell des Menschen existieren würde, dass sich in keinster Weise mehr verändert.

      So wie es aussieht werden wir uns aber auch weiterhin verändern, selbst wenn es auf Degeneration hinausläuft.

      Ich denke auch wenn der Mensch seine Evolution mittels Gen-Technik selbst in die Hand nimmt, ist das immer noch Evolution.

      Ich hab den Eindruck, dass es hier nur einige Missverständnisse darüber gibt, wie man genau den Evolutions-Begriff definiert.

      Wie gesagt, für mich heißt es schlicht Entwicklung und die steht nun mal nur bei toten Dingen still.

      Gruß, succo
      Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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        #18
        Re: Evolution der Lebewesen auf der Erde

        Original geschrieben von Adm. Sovereign
        Laut einer Doku
        Also eine Doku war das ganz sicher nicht

        Ich kenne diese Sendung und muss sagen, dass ich sie für wenig realitisch halte. Es gaht wohl hauptsächlich darum, eine möglichst radikale Veränderung darzustellen, wie sie aber wenig wahrscheinlich ist. Was ich für absoluten Humbug halte ist, dass der Zusammenstoß Australiens mit den anderen Kontinenten ein höheres Gebirge auftürmen soll, als das heutige Himalaya. Das wird ganz sicher nicht eintreten, denn das Himalaya ist das höchste, was überhaupt möglich ist und bei dieser Größe beginnen bereits duktile Fließbewegungen, die z.B. auch zur Tibetanischen Hochebene ohne große Reliefunterschiede geführt haben. Noch lächerlicher war, dass in der Höhe Spinnen leben sollen. Spinnen sind Tracheenatmer und die könnten derartig große Körper, wie sie dargestellt wurden, gar nicht mit genügend Sauerstoff versorgen.
        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
        endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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          #19
          Und die ganzen Tintenfische würden - selbst, wenn sie denn gelernt hätten, Luft zu atmen - austrocknen.
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            #20
            Naja, dagegen könnten sie ja schon in den 200 Ma was entwickeln
            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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              #21
              Dann könnten die Spinnen aber genau so gut Lungen entwickeln.
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                #22
                Und in 550Mio Jahren gehen die Viecher aufrecht und entwickeln sich zur einer großen Kultur. Wegen den Kraken: Die wohnen doch dann angeblich im feuchten Regenwald, wo es sicher genügend Wasser gibt.


                Original geschrieben von succo

                P.S. noch eine sehr interessante Zukunfts-Spekulation
                http://www.freenet.de/freenet/wissen...en_nachfolger/
                Ich würde sagen, dass das eine sehr gewagte These ist.
                Durch die steigenden Geburten durch Kaiserschnitt, würde doch
                die Natur auch irgendwas einfallen lassen. Die Eiszeit wird meiner Meinung nach in 200 Jahren minderbar sein. Außerdem wurde nicht beachtet, dass die Menschen nicht nur auf der Nordhalbkugel wohnen. Es wird wohl viele Städte wie Las Vegas geben, bei den das Wetter wohl dann halt nicht mehr so heiß sein wird. Und ernsten Notfall wird Terraforming auf den Mars betrieben, so dass wir auf ihn flüchten können.

                Was ich aber vermute, ist dass, das Wachstum des Menschen seine Vernichtung sein wird. Soweit ich weiß haben die kleinen Tiere immer besser überlebt als die größeren Tiere.
                אנו רוצים להודות לך על השימוש בשירותי התרגום שלנו.

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                  #23
                  Da shalte ich für irrelevant! Denn solange der Mensch sich nicht selber die Kugel mit z.B. einem Atomkrieg o.ä. gibt, wird die Menschheit in absehbarer Zeit (und da kann man wohl von Jahrtausenden sprechen) nicht mehr den Löffel abgeben.

                  Wenn man ausschließt, dass die Technologie alle Menschen komplett ausrotten wird, wird der Mensch wohl ewig weiter existieren. Bis ans Ende des Universums. Zwar wird er bis zur Unkenntlichkeit verändetr werden, durch Genmanipulation, die Abspaltung neuer Rassen aufgrund von Kolonisierung im All, er wird vielleicht Halb-Cyborg oder gar Ganz-cyborg werden, aber die Menschheit wird zumindest von der Natur nicht ausgerottet werden... oder sagen wir. Spätestens wenn die erste dauerhafte und eigenständige menschliche Kolonie auf einem anderen Himmelskörper errichtet worden ist, dann hat die Natur verschissen uns auszulöschen.

                  Dann kann wohl nichts mehr uns etwas anhaben. Vielleicht geht die Erde unter - egal, wir haben ja noch jede Menge Ersatzkolonien dann in Petto.

                  In diesem Sinne befindet sich die Menschheit gerade wohl an der kritischsten Stelle ihrer Geschichte: die Fähigkeit zur Selbstvernichtung ist vorhanden. Aber keine Ausweichmöglichkeiten, aber wenn die geschaffen sind, ist dem Problem Mensch nicht mehr Herr zu werden.
                  Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                  Makes perfect sense.

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                    #24
                    Ich halte die Theorie, dass ausgerechnet Ameisen als wechselwarme Organismen ihren Aufschwung durch eine Eiszeit erhalten für ziemlich unwahrscheinlich. Ausserdem würde mit zunehmender Idividualität der Ameisen das ganze Staatssystem zusammenbrechen, da es nicht auf den Fähigkeiten von Einzelnen, sondern auf denen der Gruppe basiert. Ohne diese Fähigkeit Staaten zu bilden, sind sie einer Vielzahl von anderen Insekten weit unterlegen, so dass eine dominierende Rolle wohl nie zustande kommen würde.
                    "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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                      #25
                      @ Harmakhis:

                      Der Mensch muss sich nicht durch Waffengewalt ausrotten, um sich selbst den Garaus zu machen.

                      Es reicht, wenn er die Natur so weit schädigt, dass sie ihm keine Lebensgrundlage mehr bietet.

                      Archäologen finden immer mehr Hinweise auf Voölker, die sich selbst die Lebensgrundlage entzogen und daher untergingen.

                      Und das in Mitten in der damals noch ziemlich unberührten Natur!

                      Die heutige Zerstörung der Umwelt ist aber global. Wir haben hier keine Nische, in der sich noch eine neue Kulktur entwickeln könnte...
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                        #26
                        Die Menschen damals hatten aber auch noch nicht McDonald's!

                        Und da sist kein Scherz. Sowas ist kein Hindernis... da sythensiert man halt Nahrung aus Meereseiweiß oder so. Ich glaube kaum, dass die komplette Menschheit durch solche Kinkellitzchen zu vernichten ist.

                        Da müsste schon ein Asteroid die Erde in Stücke hauen, oder ein Nuklearkrieg halt. Aber sobald der Menschen Planeten kolonisiert, ist die Wahrscheinlichkeit einer Auslöschung fast unendlich klein, da kaum alle Kolonie gleichzeitig von einem Kometen getroffen werden.
                        Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                        Makes perfect sense.

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                          #27
                          ...aber wer weiß denn schon, welche Krankheiten die Zukunft noch bringt?
                          Stellt euch vor, eine Krankheit tödlich wie AIDS, ansteckend wie eine Erkältung, wird durch die Luft übertragen.
                          SARS war da vielleicht schon ein kleiner Vorgeschmack.

                          Kann Technologie die Menschheit bis in alle Ewigkeit vor so etwas schützen?

                          Gruß, succo
                          Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                            #28
                            Nur Kolonien im Weltraum, da stimme ich Harmakhis völlig zu, sind die ultimative Antwort auf die Bedrohungen der Natur. Allerdings ist es mit einer Kolonie nicht getan, denn wer weiss, vielleicht durchquert mal ein Schwarzes Loch das Sonnensystem, dann heisst es Gute Nacht, Menschheit. Oder eine nahegelegene Supernova rottet alle Kolonien im Sonnensystem aus. Die Menschheit muss interstellare Kolonien errichten, die unabhängig voneinander existieren können, um zu überleben...
                            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                              #29
                              Original geschrieben von Adm. Sovereign
                              Was ich aber vermute, ist dass, das Wachstum des Menschen seine Vernichtung sein wird. Soweit ich weiß haben die kleinen Tiere immer besser überlebt als die größeren Tiere.
                              Das Wachstum der Menschen ist in dem Fall aber nicht genetisch bedingt, sondern ist ausschließlich auf die verbesserte Ernährung zurückzuführen. Da gibt es dann auch wieder natürliche Grenzen, so dass das Ganze nicht Überhand nimmt.
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                              Klickt für Bananen!
                              Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                                #30
                                ein alter Treath

                                hab die Doku erst vo kurzem zum ersten male gesehen...irgendwie sehr interessant,auch wenn das nur Gedankenspielereien waren,fand ich die einen oder anderen Ideen dort ganz vernünftig.
                                Die Landoktopusse oder diese Salzfliegen fressenden Salamander (oder was es auch immer war)

                                Vielleicht kommen nach unser Epoche noch viele viele neue lebensformen bis die erde von der Sonne gefressen wird.Bis dahin kann die Zukunft wirklich sehr "wild" werden

                                hab letztens eine weitere interessante Doku gesehen.:Zukunft ohne Menschen.
                                Auch sehr sehenswert,wenn eher mehr unterhaltungswert,statt superseriöse Wissenschaft.
                                "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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