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Planetologie-Studium?

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  • Planetologie-Studium?

    Hallo,

    wollte mich mal wieder melden. Ich interessiere mich zurzeit (bzw. wieder) für ein Studium der Planetologie bzw. eines Fachbereiches der selbige einschließt.

    Allerdings habe ich relativ wenig bisher rausbekommen. Ich weiß das die Planetologie sich mit der Lehre der Planeten, ihrer Entstehung usw. auseinandersetzt, aber ich habe kaum Ahnung wo denn die Schwerpunkte des Studiums liegen, welche Anforderungen gestellt werden, wieviel Semester das ganze dauert usw.

    Bisher habe ich in Studienführern und im Netz nur wenig finden können. Im deutschen I-Net landet man fast immer beim Münster' Institut für Planetologie, aber bzgl. Studium ist die Website auch nicht sehr aufschlußreich.

    Falls also jemand mir darüber was sagen kann, bzw. Websiten/Bücher/usw. weiß, wäre das echt klasse.
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

  • #2
    Ich habe noch nie gehört, das Planetologie als eigenständiges Studienfach angeboten wird.
    Das ist eigentlich Bestandteil der Astrophysik, welche wiederum Bestandteil eines Physik-Studiums ist.

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    • #3
      Bei uns (ETH Zürich) ist die Planetologie Teil der Erdwissenschaften (Earth Sciences). In englischsprachigen Ländern (v.a. USA) wird noch viel mehr der "planetologische" Aspekt in den Vordergrund gestellt, dort heissen die Erdwissenschaften auch oft "Earth & Planetary Sciences". Das hat den Vorteil, dass man sich nicht mit all der Mathematik herum schlagen muss (wie in der Physik), die man in der Planetologie nun mal wirklich nicht so sehr braucht. Die Planetologie betrachtet die Planeten als geologische Körper analog der Erde, dh, als Körper, die es "Wert" sind, auch mal unter dem Aspekt der Geologie (& der Geophysik, der Klimatologie, ev. der Paläontologie ) betrachtet zu werden.

      Planetologie gibts an der ETH Zürich nicht als eigenständiges Studienfach, aber als Vertiefungsrichtung innerhalb dem Bereich "Geochemie" (das ist auch das, was ich mache).
      Es gibt "direkt" zu Planetologie zwei Vorlesungen, die einfach "Planetologie I" und "II" heissen. Indirekt hilft einem beim "geologischen" Studium dieser Körper einfach alles, was man sonst über die Erde lernt. Die Vertiefungsrichtung "Geochemie" umfasst auch Vorlesungen wie "Isotopengeochemie I" und "II" (wichtig zum Studium von Meteoriten) und viele andere interessante Vorlesungen.

      Ich denke, dass man Planetologie auch an deutschen Unis nicht als eigentständiges Studium, sondern als Vertiefungsrichtung im Hauptstudium wird absolvieren können. Denn bevor man einen Planeten mit "geologischen Augen" betrachten kann, muss man sich diese "geologischen Augen" erst einmal aneignen.

      Homepage des Departementes Erdwissenschaften an der ETH Zürich: www.erdw.ethz.ch (unter "Studium & Weiterbildung" finden sich alle wichtigen Infos)

      Hier finden sich Infos zu aktuellen planetologischen Projekten an der ETH Zürich:
      http://www.erdw.ethz.ch/institut_zus...=39&language=1

      Ich hoffe, das hilft dir weiter... (obwohl ich nicht weiss, ob ein Studium in Zürich für dich überhaupt in Frage käme )
      Zuletzt geändert von Bynaus; 22.08.2004, 08:21.
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      • #4
        Hat mir schon ein bissel geholfen. Es ist halt sehr schwer rauszufinden, an welchen Unis überhaupt Planetologie als Vertiefung angeboten wird.

        Gibt zwar betsimmt 20-30 Unis allein in Deutschland, die Geowissenschaften anbieten, aber Planetologie habe ich so bei einer ersten Suche nur bei 3 Unis gefunden.
        Das einzig richtige, wo IMHO Sinn macht, weil man das richtige Möglichkeiten hat, ist halt, wenn es ein eigenständiges Institut für Planetologie gäben würde. Gibt es in Deutschland genau einmal, in Münster.

        Naja, ich hab zum Glück noch Zeit, aber wenn man sich so speziell für etwas interssiert, hat man das Gefühl es ist schwerer rauszufinden, wo dieser Studiengang bzw. dieses Fach angeboten wird, als die Einschreibung und das Studium selber.
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        Makes perfect sense.

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        • #5
          Ein bekanntes Planetologisches Institut ist das auf Hawaii (www.pgd.hawaii.edu).
          Nur für den Fall, dass du dein Studium mit Ferien verbinden möchtest

          @Bynaus
          Han ich das richtig gseh? s D-ERDW isch grad nebed em D-MAVT?
          Na i däm Fall gseht mer sich ja villicht ä mal.

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          • #6
            @drohne14: ja, so isches. Dänn chömmer abem herbscht vilicht emal zäme goge zmittag ässe... :-)
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            • #7
              Vielleicht nicht unbedingt der passendste Thread, aber ich möchte nicht noch einen neuen erstellen

              Auf jeden Fall habe ich die Tage im DailyTrek # 1902 einen recht interessanten Artikel zu einer aktuell beobachtbaren Planetenentstehung gelesen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

              Der Stoff, aus dem Planeten sind
              Die Beobachtungen eines internationalen Astronomenteams zeigen, dass im Kernbereich der zirkumstellaren Staubscheiben um drei junge Sterne schon Prozesse eingesetzt haben, die einmal zur Entstehung erdähnlicher Planeten führen dürften.

              Eine der momentan großen Aufgaben der Astronomie besteht darin, die Entstehung erdähnlicher Planeten bei anderen Sternen zu beobachten und zu verstehen. Eine europäische Astronomengruppe nutzte kürzlich die neuen Möglichkeiten des Very Large Telescope in Chile und gewann somit einen tiefen Blick in die Wiegen künftiger Planeten:
              "Da sich alle Bausteine am rechten Ort befinden und die Bildung größerer Körnchen aus dem Staub bereits im Gange ist, ist es praktisch unvermeidlich, dass in diesen Scheiben immer größere Felsbrocken und schließlich erdähnliche Planeten entstehen", so Rens Waters von der Universiteit van Amsterdam. Da Turbulenzen die Kristalle auch in die Außenregionen der künftigen Planetensysteme trügen, würden sie vermutlich auch im Innern von Kometen konserviert, schreiben der Forscher im Wissenschaftsmagazin "Nature".
              Man geht heute davon aus, dass unsere Sonne vor 4,5 Milliarden Jahren aus einer großen staubhaltigen Scheibe hervorging, in der sich später die Erde, andere Planeten, Kometen und Asteroiden bildeten. Bisher konnten die Astronomen in den die Sterne umgebenden Scheiben keine Einzelheiten ausmachen, einfach weil sie von uns zu weit entfernt sind und selbst die leistungsfähigsten Teleskope solche Einzelheiten nicht erkennen können.
              Dies hat sich nun jedoch mit der Zusammenschaltung zweier ESO-Großteleskope in Chile zu einem Interferometer geändert: Das Instrument erreicht eine Auflösung von lediglich 0,02 Bogensekunden - im Falle der drei beobachteten Sterne entsprechend ein bis zwei Erdbahnradien.
              Mit dem am Max-Planck-Institut in Heidelberg mitentwickelten MIDI steht ein Instrument zur Verfügung, welches für die von den Innenbereichen der Scheiben ausgesandte Infrarotstrahlung bei zehn Mikrometer Wellenlänge besonders empfindlich ist. Mit 0,02 Bogensekunden erreicht man sogar eine hundertmal bessere räumliche Auflösung als die des Infrarot-Weltraumteleskops Spitzer.
              Obgleich die Sterne erst wenige Millionen Jahre alt sind, hat sich das Material ihrer Staubscheiben schon deutlich verändert: Den Infrarotspektren zufolge scheint in der Innenregion der Scheibe um den Stern mit der Bezeichnung HD 142527 nahezu sämtlicher Staub zu gut einen Mikrometer großen Kristallen verbacken zu sein. Bei den übrigen zwei Sternen beträgt der Anteil erst 40 beziehungsweise 55 Prozent, auch findet sich in den Außenbereichen ihrer Scheiben noch unberührter Staub. "Hier sehen wir die allerersten Schritte auf dem langen, stufenreichen Weg von interstellaren Staubteilchen zu den kilometergroßen Brocken, aus denen sich schließlich die Planeten selbst zusammenklumpen", resümiert Christoph Leinert vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie.
              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
              Klickt für Bananen!
              Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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              • #8
                Zitat von Bynaus
                @drohne14: ja, so isches. Dänn chömmer abem herbscht vilicht emal zäme goge zmittag ässe... :-)
                Laß mich raten: Das heisst das ihr vielleicht im Herbst mal zusammen Mittag essen geht?

                Jaja, die Schweizer!

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                • #9
                  Laß mich raten: Das heisst das ihr vielleicht im Herbst mal zusammen Mittag essen geht?
                  Gsehsch, Schwiizertüütsch isch ja gar nöd so schwirig.
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                  • #10
                    uau! ich han glaubs än neue lieblings Thred gfunde!

                    @Skymarshall: sag mal Chuchichäschtli

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                    • #11
                      Zitat von drohne14
                      uau! ich han glaubs än neue lieblings Thred gfunde!
                      Das gefällt dir ne?

                      @Skymarshall: sag mal Chuchichäschtli
                      Guck-Ich-äschtli? Hmmm, dieses "Äschtli" macht mir Sorgen.

                      Heisst das erstaunt?

                      @Bynaus: Ich verstehe Schweizer auch vom sprechen besser als Österreicher und Bayern. Das ist nicht so tief und undeutlich finde ich.

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                      • #12
                        Heisst das erstaunt?


                        Nicht wirklich... "Chuchichäschtli" ist seit ewigen Zeiten der ultimative Schweizerdeutschtest. Erst wenn jemand dieses Wort fehlerfrei sagen kann, kann er behaupten, Schweizerdeutsch zu können... :-) Das Wort gehört einfach in jede Diskussion ums Schweizerdeutsch...

                        Wenn man es richtig aussprechen will, ist es wichtig, das für das Schweizerdeutsch angeblich so wichtige "Ch" (ausgesprochen wie in "Ach!") zu gebrauchen.

                        "Chuchi" ist eine "Küche".
                        "Chäschtli" ist ein kleiner Kasten (klein = -li).

                        Also ein kleiner Küchenkasten.

                        Irgendwie ist es ein weiter weg von Planetologie-Studium zu den Niederungen des schweizerdeutschen Dialekts.
                        Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                        • #13
                          @Skymarshall: Gratuliere zu deinem 1111-ten Beitrag!
                          Bitte sag, dass du das mit dem "erstaunt" ernst gemeint hast.

                          @Bynaus: Ich hoffä jetzt, dass er das ned ernscht gmeint het, sust würds mir glaubs grad vom Stuel haue!


                          Greets Andy

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                          • #14
                            Ich hoffä jetzt, dass er das ned ernscht gmeint het, sust würds mir glaubs grad vom Stuel haue!
                            Ähm? Hä? Ich weiss nöd, wasd meinsch... Ich nimme nöd aa, das du d Bedüütig vom Wort "Chuchichäschtli" vorher nöd gkänd häsch. Oder... dass ich das mit de "Niederungen" ernscht gmeint han. Oder...
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                            • #15
                              Zitat von Bynaus

                              Irgendwie ist es ein weiter weg von Planetologie-Studium zu den Niederungen des schweizerdeutschen Dialekts.
                              Würde ich nicht sagen ....für mich klingt das alles sehr außerirdisch

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