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Der grosse Einschlag ist schon durch...

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  • Der grosse Einschlag ist schon durch...

    Aufatmen für alle, die glaubten, die Menschheit könnte innerhalb der nächsten Zeit von einem grossen Asteroiden (vom Yucatan/Chicxulub-"Dinosaurierkiller"-Kaliber) getroffen werden...

    In der Antarktis haben Forscher einen Krater von ähnlicher Grösse entdeckt, der vor 780'000 Jahren stattgefunden hat. Der Krater wurde anhand von Schwereanomalien entdeckt. Da der Einschlag während einer Eiszeit geschah, blieb die globale Klimakatastrophe aus - es wurde nur gewaltig viel Eis verdampft (rund 1% des Eisschildes), ansonsten aber kein Staub aufgewirbelt...

    Aufatmen deshalb, weil zwar immer noch morgen ein so grosser Asteroid (ca. 10 km Durchmesser) die Zivilisation vernichten könnte, aber dass dies zweimal in 1 Million Jahren geschieht, ist dann doch sehr unwahrscheinlich...

    Quelle:
    http://www.astronews.com/news/artike...0408-016.shtml
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  • #2
    Das beruhigt mich ganz schön!

    Aber es gibt immer noch Restrisiken oder nicht? Man kann ja auch welche übersehen haben.

    Ok, du hast mal etwas von einer Klassifizierung der Asteroidengrößen und ihrer Wahrscheinlichkeit des Vorkommens gesagt. Aber trotzdem kann man welche übersehen haben. Z.B die, die in sehr große Bahnen ziehen und vielleicht deswegen nicht entdeckt werden konnten. Oder sich gerade hinter Planeten befanden.

    Ich finde das man an einem Frühwarnsystem und effektiven Abwehrmaßnahmen arbeiten sollte......auch wenn es teuer ist.

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    • #3
      Nun, es gibt Spacewatch - die suchen permanent nach erdnahen Asteroiden. Natürlich wird man da vermutlich nie alle erfasst haben, aber das Ziel ist, bis 2010 alle Asteroiden von einer Grösse von 1km und grösser erfasst zu haben. Dass sich ein Planet hinter einem Planeten versteckt ist nicht gerade sehr wahrscheinlich, wenn man bedenkt, wie klein sich ein Planet gegen den ganzen Sternenhimmel ausnimmt...

      Natürlich sollte man sich überlegen, was man im Fall eines auf die Erde zusteuernden Asteroiden tun sollte... denn wie gesagt, obwohl der grosse Einschlag gerade vorbei ist - trotzdem kann sich morgen der nächste ereignen - es ist bloss ziemlich unwahrscheinlich.
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      • #4
        Hab letztens eine Doku darüber gesehn... war echt interessant.
        Besonderst beeindruckend fand ich jene Einschlagskrater auf der Erde die man nur aus der Luft/Weltall als solche identifizieren kann. Das waren doch größere Brocken. Aber is schon heftig was so ein Teil anrichten kann... aber sich jetz (als Normalsterblicher) darüber Sorgen zu machen ob und wann wieder so ein Asteroid auf der Erde einschlägt halte ich dann schon für etwas übertrieben. Die Öffentlichkeit würde sowas ja doch wieder als letztes erfahren.
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        • #5
          Wie ich sehe bereitest du deinen Teil unserer Streitschrift über das Massenaussterben an der K/T-Grenze schon vor .

          Ich habe heute auch Post erhalten und weiß jetzt, dass der Chicxulub-Krater nach neuesten Datierungen etwa 300.000 Jahre vor der K/T-Grenze entstand, also bin ich nach wie vor der Meinung, dass der Einschlag eines Meteoriten nicht der Hauptgrund für das Massenaussterben war. Die Tatsache, dass es für die Zeit vor 780.000 Jahren kein mir bekanntest aussterben gab, dürfte wohl auch bestätigen, dass andere Gründe gravierender sind
          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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          • #6
            Hm... soweit hab ich noch gar nicht überlegt. Aber es kommt halt sehr drauf an, wohin der entsprechende Meteorit fällt - im Eis ist er viel besser aufgehoben als auf anhydritischem Gestein... Ich glaube ja auch nicht, dass der Meteoriteneinschlag ALLEIN für das K/T-Ereignis verantwortlich war... bloss, dass der Meteorit den Ausschlag gegeben hat...
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            • #7
              Es scheint relativ sicher, dass Meteoriten, die ins flache Meer stürzen mehr Effekt auf die Lebewelt haben, als solche, die tief ins Festland stürzen. Das ist wohl klar, wenn man bedenkt, dass sie das ganze Meer so umwälzen können und wenn es gerade große anoxische Gebiete gibt, ist das gesamte Meer mit Sauerstoff unterversorgt, was sicher Grund für ein Massenaussterben sein kann. Die freiwerdende Säure bei Gips/Anhydrit trägt sicher ihr Scherflein dazu bei, aber ich sehe halt keinen wirklichen Zusammenhang zum Leben auf dem Land.

              Was mir inzwischen auch aufgefallen ist, ist, dass jeweils ein paar Mio. Jahre vor den jeweiligen ganz großen Massenaussterben eine grundlegende Veränderung in der Pflanzenwelt eintritt. Das Mesophytikum beginnt bereits im Unteren Perm, das Känophytikum in der Oberkreide. Meso- und Könozoikum hinken dem Ganzen immer so ein Stück hinterher. Eine wie ich finde recht interessante Tatsache.
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              • #8
                Können wir wirklich aufatmen?
                Ich erinnere an das Kopernikanische Prinzip!

                Wahrscheinlichkeiten hin oder her, ich bin der Meinung, dass die Gefahr eines Einschlages dennoch unterschätzt wird und Projekte dagen nicht hinreichend unterstützt werden.

                Wer weiss schon, wie beim kosmischen Billard die nächsten "Kugeln" rollen.
                "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
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                • #9
                  Na dann können wir ja die "sau rauslassen"

                  Ne aber mal im ernst. Ich finde das ne interessante Neuigkeit. Es beruhigt auch, das mathematisch gesehen wir für ziemliche lange Zeit erstmal sicher sein können.

                  Trotzdem finde ich muss das Phänomen weiter erforscht werden, damit es im Fall der Fälle nicht zur Auslöschung der Menschheit kommt. Das kann mit Kolonisierung des Weltalls geschehen oder mit anderen Verteidigungsmaßnahmen.
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                  • #10
                    Ich habe da immer noch so meine Probleme mit diesen Wahrscheinlichkeiten. Also allzu sicher fühle ich mich diesbezüglich nicht.

                    Na ja, und wenn schon, dannn soll es so sein. Im Moment wird wohl die Wahrscheinlichkeit größer sein, dass wir selbst die Erde zerstören, als das es ein Asteroid tut.
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                    • #11
                      Wenn im Schnitt die Erde alle 100 Mio Jahre von einem so grossen Asteroiden getroffen wird - dann ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass sie innerhalb von einer Million Jahren gerade zwei Mal von einem solchen Asteroiden getroffen wird. Natürlich kann es nicht ausgeschlossen werden - aber wir müssten schon grosses "Pech" haben, damit das geschieht.
                      Und ja: jetzt können wir uns wieder darauf konzentrieren, die Ursachen für die Zerstörung der Erde bei uns zu suchen...
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                      • #12
                        Und man sollte betonen das man die Wahrscheinlichkeiten nur auf bekannte Objekte beziehen kann weil sie sonst zu ungenau sind........wenn nämlich noch 2-3 andere unenddeckte in diesen Zeitraum fallen, dann sieht deine Wahrscheinlichkeit wieder ganz anders aus.

                        So perfekt sind statistische Annahmen nämlich auch wieder nciht!

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                        • #13
                          Du meinst, unentdeckte Krater oder? Denn die 100 Mio Jahre wurden aus der Anzahl früherer Einschläge ermittelt - das hat nichts damit zu tun, wie viele Asteroiden noch da draussen rumschwirren...
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                          • #14
                            Zitat von Bynaus
                            Du meinst, unentdeckte Krater oder? Denn die 100 Mio Jahre wurden aus der Anzahl früherer Einschläge ermittelt - das hat nichts damit zu tun, wie viele Asteroiden noch da draussen rumschwirren...
                            Das erhöht doch gerade die Unüberschaubarkeit. Die da draussen noch rumschwirren kann man vielleicht nicht in diese Spanne mit einbeziehen - vielleicht aber doch. Das Problem ist das deren Anzahl eventuell niedrig ist, aber trotzdem unbekannt. Letztendlich also ein nicht kalkulierbares Risiko......

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                            • #15
                              Ach ja! Letztendlich sind wir wie Asterix und seine Freunde. Die hatten bekanntermaßen ja nur vor einer Sache Angst.

                              Das ihnen der Himmel auf den Kopf fällt!
                              "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
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