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Strahlenplasma-Antrieb

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  • Strahlenplasma-Antrieb

    In 90 Tagen zum Mars und wieder zurück?

    An der Universität in Washington wurde ein neuer Raumfahrzeugantrieb entwickelt, der die benötigte Reisezeit zum Mars und zurück zur Erde für Astronauten dramatisch kürzen könnte.

    wow, 90 Tage sind ja wirklich nicht die Welt. Das würde auch mögliche Strahlenrisiken minimieren.
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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  • #2
    Klingt sehr faszinierend !!!
    Aber was ist mit dem Rückstoß ???
    Die Plattformen müssen noch einen 'Gegenantrieb' haben um ihre position zu halte, oder ??
    Außerdem frage ich mich wie die Plattform genug Energie erzeugen will um so einen 'Plasmastrahl' längerfristig zu erzeugen ?!

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    • #3
      Klingt ja wirklich hochinteressant! Bin gespannt wie sich das weiterentwickelt.

      Vor allem das die Reisen auf die Art günstiger werden lässt, macht es zu einem heissen Kandidaten!

      Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
      Alle vier Jahre machen die Wähler ihr Kreuz. Und hinterher müssen sie's dann tragen. - Ingrit Berg-Khoshnavaz
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      • #4
        Klingt schon echt interessant. Allerdings verstehe ich nicht, warum man da eine "Abbremsstation" braucht, oder warum man überhauot ununterbrochen das Raumschiff mit dem mag-beam "beschiesen" muss. Einmal auf Top-speed gebracht müsste das Gefährt doch dann diese Geschwindigkeit halten, da es ja keinen Luftwiderstand o.ä. gibt. Und ein Schiff könnte doch mittels Bremsraketen auch selbst abbremsen.
        Aber andererseits man braucht ja am anderen sowieso ne Zweitstation zur Heimreise.

        Jedenfalls ist das wohl ein ziemlich großer Schritt in der Raumfahrtentwicklung.
        "The only thing we have to fear is fear itself!"

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        • #5
          Die Abbremsstation brauchts ja gerade weil man endlich auf die ineffizenten Bremsraketen (die für ein grosses Raumschiff eben schon ziemlich gross ausfallen dürften) verzichten möchte. Der Mag-Beam muss nur so lange eingeschaltet sein, wie man das Schiff beschleunigen will - da aber die Beschleunigungskraft nur gering ist, muss das Schiff die ganze Zeit über beschossen werden, um es konstant zu beschleunigen (und wieder abzubremsen).

          Der Nachteil des Systems ist eindeutig die gewaltige Infrastruktur, die ein solches System braucht - wenn jeder Planet / Mond eine eigene Beam-Station braucht, geht das schnell in die Billionen...
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          • #6
            Ich finde andere umgebungsunabhängige Antriebe besser. So ist das Raumschiff immer auf die Station angewiesen und muß sich in ihrem Sichtfeld bewegen.

            Man müßte einen effizienten Antrieb schaffen der ähnlich wie bei der Kernspaltung oder Kernfusion aus relativ wenig Masse viel Energie rausholt. Das die Umgebungsteilchen so quasi direkt umgewandelt werden. Ein paar Teilchen müssen da ja rumschwirren.

            Solarzellen wären auch zu platzaufwändig um bei dem Energiebedarf günstige Geschwindigkeiten zu gewährleisten.

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            • #7
              @ Steamrunner: das mit dem Rückstoß ist ja kein Problem, wenn die Beam-Einheit (warum muss ich jetzt nur an Star Trek denken? ) auf dem Mond gebaut wird. der hat genug Masse, damit das nicht ins Gewicht fällt
              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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              • #8
                Zitat von Spocky
                @ Steamrunner: das mit dem Rückstoß ist ja kein Problem, wenn die Beam-Einheit (warum muss ich jetzt nur an Star Trek denken? ) auf dem Mond gebaut wird. der hat genug Masse, damit das nicht ins Gewicht fällt
                Dann müste man aber die Station so bauen, damit man sie schwenken kann, denn der Mond bewegt sich ja auch. Und was ist, wenn die Erde zwischen der Station auf dem Mond und dem Raumschiff ist?
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                • #9
                  Dann baut man die Station eben auf Schienen und verlegt die einmal um den Mond herum. Die Chance, dass die Erde den Blick auf das Raumschiff versperrt, ist vernachlässigbar klein - die Erde hat am Mondhimmel etwa den vierfachen Durchmesser des Vollmondes - wenn man da an die Grösse unseres Mondes denkt, ist das nicht gerade viel.

                  Das die Umgebungsteilchen so quasi direkt umgewandelt werden. Ein paar Teilchen müssen da ja rumschwirren.
                  Diese Idee wird mit dem Bussard-Ram-Kollektor aufgegriffen - leider ist das Vakuum des Weltalls so gut, dass man sich schon sehr schnell (und sehr weit) bewegen muss, um die Umgebungsteilchen in genügender Menge aufzusammeln, um daraus einen Antrieb zu basteln...

                  Unter den Impulsantrieben sind Magbeam (der hier besprochene Antrieb), Antimaterie- und Kernfusionsantriebe wohl die effizientesten. Bloss, das Magbeam schon (fast) funktioniert, während wir auf die anderen wohl noch mindestens ein Jahrhundert (bzw. ein halbes) warten müssen...

                  Eine kleine Sammlung physikalisch prinzipiell möglicher Antriebe (Impuls- und Feldantriebe) findet sich hier:

                  http://www.orionsarm.com/ships/propulsion.html
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                  • #10
                    Das mit den Schienen ist ja wohl nicht ernst gemeint, oder ??
                    man müsste ja überall Weichen oder Ähnliches anbringen um ein ausreichend gutes Netz auf der Mondoberfläche zu bauen.
                    Mal ganz abgesehen davon, dass der Mond dann total mit Schienen vers***
                    ist
                    Also ich glaub die Idee mit dem Mond ist nicht so ganz realistisch !?
                    In dem artikel ist ja auch von im All schwebenden Plattformen die Rede.

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                    • #11
                      Warum nicht? Ein Netz von Schienen braucht es ja nicht wirklich - einmal rund um den Äquator reicht völlig aus. Auf der Tagseite könnten die Schienen Energie produzieren (etwa durch aufheizen von eingelagertem Wasser, oder durch Sonnenkollektoren, die ausgeklappt werden können) und über Supraleiter den Schienen entlang zur Beamstation leiten. Während der Mond rotiert, rollt die Station langsam weiter, so dass sie immer auf das Raumschiff zielen kann...

                      Das Problem mit schwebenden Plattformen ist, wie schon richtig erkannt wurde, dass sie einen Rückstoss erhalten, der irgendwie kompensiert werden muss. Bei Bodengestützten Plattformen besteht dieses Problem nicht.
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                      • #12
                        Der Wagen müsste dann aber schwenkbar sein.
                        Außerdem müsste er eine sehr präzise Federung haben um den Strahl auf die immense Entfernung genau auf das Raumschiff zu richten.

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                        • #13
                          Ja, natürlch müsste er dann schwenkbar sein. Dass das ganze ziemlich präzise sein muss, da stimme ich dir zu - aber das ist auch im All das Problem. Man kann die ganze Apparatur natürlich auf zwei (natürlich parallelen) Schienen führen, dann wird sie auch stabiler...
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                          • #14
                            Wie ja erwähnt sind die weichen nicht wirklich nötig. Auf die Federung kann man wohl auch verzichten, wenn man die Schienen alle ziemlich eben verlegt. Auf dem Mond gibt es ja auch keine äußeren Einflüsse, die die Schienen beeinflussen, wie Erdbeben, Flutkatastrophen oder ähnliches
                            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                            endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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                            • #15
                              Zitat von Spocky
                              Auf die Federung kann man wohl auch verzichten, wenn man die Schienen alle ziemlich eben verlegt.
                              Ziemlich eben reicht aber auf die riesigen Entfernungen die das Raumfahrzeug vom Mond entfernt ist warscheinlich nicht aus, da selbst geringste Unebenheiten den Strahl sehr stark ablenken.

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