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Ist unsere Erde so entstanden?

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  • Ist unsere Erde so entstanden?

    Ich habe mir über unseren Heimatplaneten schon lange gedanken gemacht und über die besonderheiten nachgesinnt:
    Warum haben wir Kontinente und Meere und warum sind die Kontinent derart assymetrisch verteilt?
    Warum war diese Assymetrie früher noch größer?
    Warum haben wir in unserer Athmosphäre keine ständig geschlossene Wolkendecke?
    Warum zeigt uns der Mond immer die gleiche Seite?
    Warum besteht der Mond ausschließlich aus dem gleichen Material, wie unser erdmantel, hat aber keinen metallischen Kern?
    Warum haben wir ein Magnetfeld und warum wechselt es regelmäßig seine Richtung?
    Und warum scheinen unsere Kontinente zwar zusammenzupassen, wenn ich sie aber auf einem Globus zusammenzuschieben versuche, streben die Kanten vom Berührungspunkt auseinander?


    Diese Fragen haben mich zu einer Theorie gebracht, die ich hier zur Diskussion stellen möchte:

    Bei der Entstehung unseres Sonnensystems haben sich auf der Erdumlaufbahn nicht nur einer, sondern etwa gegenüberliegend 2 Planeten entwickelt, diese waren unterschiedlich groß. Der kleinere von beiden hatte eine Oberfläche, die etwas größer war, als unsere Kontinente.
    In der ersten Zeit umkreisten diese beiden Urväter unserer Erde unbehelligt voneinander die Sonne und begannen abzukühlen. Da ein kleinerer Körper im Vergleich zum Volumen eine größere Oberfläche hat und sich zusätzlich in seinem Kern auch eine kleinere Menge von Uran und anderen Spaltbaren Elementen ansammeln kann, um eine eigene innere "Heizung" zu entwickeln, wie sie unsre Erde ja hat, bildete dieser zuerst eine Kruste, die auch wesentlich dicker wurde, als beim größeren Planeten. Allmahlich holte aber eine der beiden über Jahrmillionen den anderen ein, bis die gegenseitige Anziehung dazu führte, dass sie aufeinander zu stürzen begannen. Dabei riss die Kruste des kleineren Partners ein und legte sich einseitig auf den entstandenen gemeinsamen Planeten, so als würde man die Schale einer Apfelsine auf einen Fußball drücken. Großflächige Schalenstücke bekommen dabei "Knautschfalten" wie ich sie z.B. am Ural sehe, kleinere Schalenstücke streben an ihren Rissen auseinander.
    Der Impuls dieses Zusammenpralls durchlief dann den flüssigen Erdmantel und führte daru, dass ein recht großer "Tropfen" von Mantelmaterial auf der dem Kollisionspunkt abgewandten Seite herausgeschleudert wurde. Dieser Lavatropfen hat daher selbst keinen Drehimpuls und bildete unseren Mond, der daher uns immer die gleiche Seite zeigt. Die Erde aber hat beim Zusammentreffen der beiden Urplaneten , welcher nicht 100%ig zentrisch verlief, einen zusätzlichen Drehimpuls erhalten, wodurch die Drehzahl des Erdmantel-Materials etwas größer oder auch kleiner war, als die Drehzahl des deutlich dichteren metallenen Erdkerns. Im Falle, dass der Erdmantel jetzt schneller dreht, beschleunigt er jedoch durch seine Zähigkeit den Erdkern ebenfalle, sodass dieser bald die gleiche Drehzahl erreicht und dann durch die Trägheit weiter schneller wird, als der Erdmantel. So kommt es zu einer gekoppelten Drehschwingung, sodass dann Abwechselnd der Erdkern und dann wieder der Mantel schneller dreht, Dies wechselt in regelmäßiger Periode.
    Jedesmal wenn entweder der Kern, oder der Mantel schneller dreht, bilder dieses System eine art Dynamo in planetarer Größe und erzeugt ein Magnetfeld. Sobald sich die Drehzahl angeglichen hat verschwindet es kurz, um dann seine Richtung zu ändern.
    Und jetzt zum Wasser: Die meisten Planeten haben eine ziemlich homogene Oberfläche. Dadurch entsteht auch eine recht stabiles Wolkensystem (Siehe Venus) und damit ein extremer Treibhauseffekt. Dadurch, dass unser Planet aber einseitig einen sehr großen "Schlacke-Placken" abbekommen hatte, der etwa ein Drittel der Gesammtoberfläche bedeckt, begannen dort die Wolken abzuregnen, welches wiederum verhinderte, dass diese Kruste wieder aufschmelzen und sich auf der gesammten Erdoberflächr verteilen konnte...
    So konnte sich das Bild unseres blauen Planeten entwickeln.

    Soweit in groben Zügen meine Theorie, die allerdings auch zu der Erkenntnis führt, dass eine derartige Konstellation schon sehr sehr selten sein müsste, und es daher recht unwahrscheinlich ist, dass per Funk in vernünftiger Zeit erreichbare Sonnensysteme ähnlich assymetrische Planeten haben, welches aber sicherlich eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, um einen Planeten bewohnbar zu bekommen.

    Nebenbei bemerkt habe ich die größe des kleineren Urplaneten überschlägig schon berechnet, unter der Annahme, dass die direckt in Richtung des Zusammentreffpunktes gerichtete Kruste dabei verlohren ging und daher der kleinere (angenommen) eine etwa 20% größere Oberfläche hatte, als alle Kontinente (incl. Festlandssockel) zusammengenommen. Ich haber daraufhin grob die Beschleunigung zu erechnen versucht (kann ja sein, dass ich da richtig daneben lag) die entsteht, wenn sich die Planeten sehr sehr langsam soweit annähern, bis sie sich gegenseitig so anzuiehen, um zusammenzustürzen. Mit der so ermittelten ungefähren Zusammentreffgeschwindigkeit und der durchschnittlichen Viskosität von Steinschmelzen habe ich dann ermittelt, wie viel der Masse des kleineren im resultierenden Planeten verbleibt und wieviel davon wieder herausgeschleudert wird - und oh Wunder, ich kam etwa zur Masse des Mondes und dass die Austrittsgeschwindigkeit auch so groß wird, dass die Gravitationskräfte auch ausreichen, diesen Tropfen in Erde-Mond-Entfernung auf 0 abzubremsen - oder klurz: es passt! Leider habe ich durch einen Umzug die Berechnungsunterlagen verlohren, sodass ich wohl noch einmal rechnen werde, wenn ich nicht total auf dem Holzweg bin...

  • #2
    Da ist mindestens ein Fehler in der Argumentation.
    Wenn der Mond sich nicht um die eigene Achse dreht, also wenn er, wie du sagst, keinen Drehimpuls hat, würde man auf der anderen Seite der Erde, die andere Seite des Mondes sehen. Dem ist aber nicht so. Daraus folgt, das der Mond sehr wohl einen Drehimpuls hat. Er braucht aber für eine volle umdrehung um die eigene Achse genau so lange, wie für eine Umrundung der Erde. Daher sieht man immer nur eine Seite des Mondes.
    "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit"

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    • #3
      >Warum haben wir Kontinente und Meere und warum sind die Kontinent derart
      >assymetrisch verteilt?

      Was erwartest Du? Mathematisch 100%ig eckige verteilungen? LOL

      >Warum war diese Assymetrie früher noch größer?

      Wieso Größer? Eigentlich haben sich die Erdplatten erst so auseinandergeschoben und waren früher ein einziger Kontinent!

      >Warum haben wir in unserer Athmosphäre keine ständig geschlossene
      >Wolkendecke?

      Dann wären wir nicht hier denn ohne Sonnenlicht kein Leben ;-)

      >Warum zeigt uns der Mond immer die gleiche Seite?

      Tut er das? hab nie drauf geachtet *G*

      >Warum besteht der Mond ausschließlich aus dem gleichen Material, wie unser
      >erdmantel, hat aber keinen metallischen Kern?

      Weil der Mond ein Teil der Erde ist welcher entstand durch einen Asteroideneinschlag.

      >Warum haben wir ein Magnetfeld und warum wechselt es regelmäßig seine
      >Richtung?

      Damits nicht umkippt ;-)
      Nee das hat wohl was mit der Poldrehung zu tun oder so weis auch net genau.

      >Und warum scheinen unsere Kontinente zwar zusammenzupassen, wenn ich
      >sie aber auf einem Globus zusammenzuschieben versuche, streben die Kanten
      >vom Berührungspunkt auseinander?

      Weil sich das im Laufe der Zeit alles änderte.

      Schmeiss mal irgendwo ne Dose hin und schau dir die Dose 5000 Jahre später nochmal an ;-)

      >Diese Fragen haben mich zu einer Theorie gebracht, die ich hier zur
      >Diskussion stellen möchte:

      Hab sie nur überflogen sorry ;-)

      Kommentar


      • #4
        Mit "Kein Drehimpuls" meinte ich natürlich bezogen auf die Erde, sodass der Mond nicht wie die Erde neben der gemeinsamen Drehung des gesammtsystems Erde-Mond noch ZUSÄTZLICH um sich selbst rotiert. Alles zusammen rotiert ja schließlich um die Sonne und die wiederum rotiert mit der gesammten Galaxis.

        Und dass die Kontinente auseinanderdriften macht den Zustand ja nich assymetrischer, sondern eigentlich symmerischer. Es gibt ja wohl keinen asymmetrischeren Zustand, wenn die gesammte Landmasse an einer Seite und der Rest nur aus Meer besteht, oder?
        Und vor alenn Dingen ICH WILL KEINEN SYMMETRISCHEN ZUSTAND!!! das währe nämlich äüßerst fatal, da unsere ganze Wetter und Meeresströmungs-Maschine ja gerade durch die Asymmetrie funktioniert - siehe Golfstrom!

        Kommentar


        • #5
          Das der Mond nur mit einer Seite zu uns zeigt hat schlicht mit den Gezeitenkräften zu tun, die entstehen, wenn sich ein Himmelskörper um die eigene Achse dreht und dabei von einem Gravitationsfeld eines anderen Himmelskörpers beeinflußt wird. Irgendwann zeigt nur noch die "schwerere" Seite zu dem anderen Himmelskörper ( in diesem Fall die Erde ). Umgekehrt gilt das gleiche, die Erdrotation verlangsamt sich aufgrund der Gezeitkräfte auch immer weiter. Hab mal irgendwo gelesen, daß der Erdtag anfangs nur 8 Stunden dauerte. Irgendwann in ferner Zukunft, wird auch immer die gleiche Seite zum Mond hin zeigen, falls nix anderes dazwischen kommt ( wie zB Sonne wird vorher zum roten Riesen und verschluckt die Erde oder so etwas )

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          • #6
            Nichts dagegen, neue Theorien aufzubringen, aber glaub mir, die bereits bestehenden Theorien sind in vielen Punkten viel überzeugender als das, was du hier zusammenfabuliert hast. Deine Berechnungen würde ich gerne sehen... selbst wenn sie existieren, ein Fehler liegt schon todsicher darin: wenn du den "Mondtropfen" in Erde-Mond-Entfernung auf 0 abbremst, kommt mit Sicherheit nicht der Mond dabei raus: dann stürzt das ganze nämlich wieder auf direktem Weg zurück zur Erde...

            Zum Inhalt deiner Theorie, mehrere Dinge:

            1. die beiden Planeten: wie weit voneinander entfernt entstanden? Damit der eine den anderen "einholen" kann, und zwar so langsam, dass sich doch auf dem einen in der Zwischenzeit eine Kruste bilden kann, müssen sie praktisch gleich weit von der Sonne entfernt sein - man denke sich mal die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich passiert...

            2. die Kruste des einen Planeten würde sich dann mit Sicherheit nicht einfach um den zweiten herum "legen" - die Kollisionsenergie, die frei wird, sollte so gewaltig sein, dass zumindest der kleiner Planet regelrecht in Stücke gerissen würde - der "Zielplanet" müsste zu grossen Teilen aufschmelzen - in diesem Wirrwarr gibt es mit Sicherheit kein "rübergleiten" der einen Kruste auf den anderen Planeten.

            3. Der Mond ist ja tatsächlich durch die Kollision der Erde mit einem anderen Planetoiden (genannt Theia) entstanden, was sich mit Hilfe von bestimmten Elemente- und Isotopenverteilungen nachweisen lässt, ebenso lässt sich das ganze Szenario am Computer simulieren - und glaub mir, DIESE Unterlagen sind so umfangreich, dass sie nicht bei einem Umzug verloren gehen könnten... Auf jeden Fall weiss man, dass diese Kollision ca. 30 bis 60 Millionen Jahre nach der Entstehung der Erde stattgefunden haben muss - zu dieser Zeit gab es aber mit Sicherheit keine Kontinente, das lässt sich heute durch Isotopenmessungen auf den Kontinenten belegen: zu dieser Zeit war die Erde komplett mit Wasser bedeckt - die ersten Kontinente entstanden erst im Verlauf der darauf folgenden Milliarden Jahre. Also keinesfalls gleichzeitig mit der Mondentstehung.
            Ausserdem besteht der Erdmond nicht aus "Krustenmaterial" (was man aus deiner Schilderung schliessen könnte), sondern aus "Mantelmaterial"... das bei der von mir erwähnten Kollision mit Theia aus der Erde heraus geschleudert wurde.

            4. Die Kontinentalverschiebung und konstante Neubildung hast du gar nicht berücksichtigt. Die Kontinente, wie wir sie kennen, existieren "geologisch" gesehen noch nicht lange in dieser Form, sondern wachsen / schrumpfen ständig.

            5. Deine Schilderung der Entstehung des Erdmagnetfeldes ist in etwa korrekt, wobei es aber nicht Mantel und Kern sind, die sich in Geschwindigkeiten abwechseln, sondern äusserer und innerer Kern... aber dies kann auch ohne "deine" Theorie funktionieren.

            6. Die "Asymetrie" der Kontinente war übrigens nicht einfach "früher grösser" - zur Zeit von Pangäa gab es natürlich eine ausgeprägte Asymetrie, aber Pangäa hat nicht schon seit dem Anbeginn der Zeiten existiert - auch schon vorher waren die Kontinente immer mal wieder anders verteilt, und grosse Superkontinente bilden sich etwa alle 500 Millionen Jahre.
            Ausserdem ist so eine "Asymetrie" überhaupt kein Problem für die Erde: da du ja gut rechnen kannst (diese Fähigkeit wirst du beim Umzug nicht verloren haben), kannst du ja mal ausrechnen, wieviel Masse die Kontinente haben, verglichen mit der Masse der ganzen Erde, dann kannst du uns immer noch mitteilen, ob diese "Asymetrie" ein Problem darstellt...

            7. Dass die Wolkendecke nicht geschlossen ist, liegt schlicht und ergreifend daran, dass es nicht genügend Wolken gibt, was wiederum mit den Temperaturverhältnissen zu tun hat. In ferner Zukunft, wenn die Sonne an Aktivität zulegt und die Temperaturen auf der Erde steigen, wird es auch eine geschlossene Wolkendecke geben - Kontinentalverteilung hin oder her...
            Der grösste Teil des Regens regnet übrigens über den Ozeanen aus. Nur so von wegen "asymetrischer Verteilung"...

            8. Wie MRM schon gesagt hat, hat die Bindung des Mondes an die Erde nichts mit seiner Entstehung zu tun. Die meisten Monde im Sonnensystem zeigen eine solche Gebundene Rotation, und es sind mit Sicherheit nicht alle Monde durch die Kollision ihres Mutterplaneten mit einem anderen Körper entstanden. Das hat nur mit den Gezeitenkräften zu tun, die überall wirken. Am Anfang hatte der Mond vermutlich noch eine geringe eigene Rotation, die dann aber schnell zum Stillstand gekommen ist. Die Bindung der Mondrotation an die Erde ist mindestens 3.8 Milliarden Jahre alt (etwa dann entstanden die ersten Mondmaria, und aus verschiedenen Gründen weiss man, dass zu jener Zeit der Mond bereits gebunden rotieren musste).

            Fazit: Wenn du die Schlackeplatten weglässt und das ganze Brimborium der asymetrischen Kontinentalverteilung & Wolkenbedeckung ebenfalls, dann hast du ziemlich gut geschildert, wie unser Mond durch Kollision mit einem Planetoiden tatsächlich entstanden ist.
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            • #7
              Zur Zeit ihrer Entstehung war die Erde natürlich sehr viel homogener, als heute. Durch die Gravitation sanken aber die schwereren Elemente nach innen und die leichten schwanmmen auf, oder wurden sogar von der Erde durch den Sonnenwind verdriftet. Gewichtsunterschiede gibt es aber nicht nur zwischen Erdkern, Ermantel und Erdkruste, sondern auch zwischen den einzelnen Gesteinen, so ist saures Magma leichter, als basisches oder gar ultrabasisches. Am Anfang waren alle Gesteine sehr basisch bis ultrabasisch, etwa wie heute der Erdmantel. Beim Erstarren kristallisieren einige Minerale früher aus, als andere, weil sie einen höheren Schmelzpunkt haben. Olivine (Kieselsäure untersättigt) beispielsweise sind schwerer, als die Schmelze und sinken nach unten ab, wohingegen Plagioklase (Kieselsäure gesättigt) leichter sind und aufschwimmen. Mit der Zeit gibt es immer mehr Magmendifferentiation und die Bereiche mit viel Kieselsäurereichen Mineralen bilden die Höhenzüge, während die anderen die Senken bilden. Und das Wasser sammelt sich halt nunmal in den Senken. Da kontinentale Kruste die Wärme aber schlechter leitet, als ozeanische, gibt es unter Kontinenten schonmal einen Hitzestau, so dass sie irgendwann auseinanderbrechen, um die Hitze auszugleichen - jetzt sehr vereinfacht gesagt.

              Wenn du detailierter informiert werden möchtest: http://terra.planeten.ch
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              • #8
                Zur Entstehung der Erde gibt es heute eine Doku auf N24 (zumindest den ersten Teil)

                Die Erde: Ein Planet entsteht (1) - N24.de

                Ich kenn die Doku natürlich auch noch nicht und weiß nicht, on sie sehenswert ist, aber vielleicht interessiert es jemanden und man kann danach darüber diskutieren.
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                • #9
                  Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                  Ich kenn die Doku natürlich auch noch nicht und weiß nicht, on sie sehenswert ist, aber vielleicht interessiert es jemanden und man kann danach darüber diskutieren.
                  Ich habe sie schon gesehen und fand sie für Einsteiger gar nicht so übel. Die wichtigsten Punkte werden abgehandelt und die Grafiken sind sehr gut gemacht. Allerdings fand ich manche Dinge ein wenig stark vereinfacht dargestellt.

                  Zitat von eastman Beitrag anzeigen
                  Bei der Entstehung unseres Sonnensystems haben sich auf der Erdumlaufbahn nicht nur einer, sondern etwa gegenüberliegend 2 Planeten entwickelt, diese waren unterschiedlich groß. Der kleinere von beiden hatte eine Oberfläche, die etwas größer war, als unsere Kontinente.
                  Das ist noch nicht einmal notwendig. Wenn man für die Entstehung des Mondes bei der Annahme einer planetaren Kollision bleibt, dann genügt dafür schon eine Überschneidung der Umlaufbahnen. Statt den erdbahnkreuzenden Asteroiden unserer Zeit hätte es damals einen oder mehrere erdbahnkreuzende Planeten gegeben.

                  Die von Spocky erwähnte Doku geht nach meiner Erinnerung auch davon aus, dass unser Sonnensystem ganz am Anfang ca. 100 Planeten enthielt. Das war schon ein wenig eng und es wird Kollisionen gegeben haben.
                  "En trollmand! Den har en trollmand!"

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                    Die von Spocky erwähnte Doku geht nach meiner Erinnerung auch davon aus, dass unser Sonnensystem ganz am Anfang ca. 100 Planeten enthielt. Das war schon ein wenig eng und es wird Kollisionen gegeben haben.
                    Planetesimale, nicht Planeten
                    Aber ganz sicher hat es Kollisionen gegeben, und es dürften auch sehr viel mehr als 100 gewesen sein
                    .

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
                      Planetesimale, nicht Planeten
                      Aber ganz sicher hat es Kollisionen gegeben
                      In besagter Doku sagen sie "Planeten". Ansonsten hast Du natürlich Recht.
                      "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                      • #12
                        Diese Planeten sind das, was man auch "Planetary Embryos" nennt. Sie sind keine Planeten nach der IAU-Definition, weil sie ihre Bahn definitiv nicht freigeräumt haben... Aber es sind Planeten in dem Sinne, dass es grosse, differenzierte, gravitationsdominierte Objekte von der Grösse irgendwo zwischen Mond und Mars sind.

                        PS: Threadfledderer!!!
                        Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                        • #13
                          Warum haben wir Kontinente und Meere und warum sind die Kontinent derart assymetrisch verteilt?

                          Weil es bei der entstehung höhen und tiefen gab und das wasser nunmal an tiefere stellen floss. da die erde innen flüssig bzw. beweglich ist und vulkanismus und plattentektonik letztenendes einen großen kontinen auseinander zog oder schob. das dabei kein punktgenauer laserschnitt entsteht ist wohl logisch

                          Warum war diese Assymetrie früher noch größer?
                          weil wir im alter auch kleiner werden ;P
                          spaß - alle heutigen kontinente zusammengepresse = weniger Assymetrie - weil gut die hälfte aller küsten fehlt ?

                          Warum haben wir in unserer Athmosphäre keine ständig geschlossene Wolkendecke?
                          dazu müsste wohl erheblich mehr wasser verdunsten. winde türmen wolken auf was widerum freie flächen schafft. zudem strahlt die sonne immer so schön auf die erde und piekst kleine löcher in die wolkendecken weil sie so gemein ist

                          Warum zeigt uns der Mond immer die gleiche Seite?
                          stell dich vor einen freund und drehe dich so schnell im kreis wie du brauchst um einmal um ihn herrum zu gehen. du wirst sehen das du ihn immer anschaust obwohl du dich drehst und ihn umrundest.

                          Warum besteht der Mond ausschließlich aus dem gleichen Material, wie unser erdmantel, hat aber keinen metallischen Kern?
                          weil wohl der kosmische einschlag hauptsächlich erdmantelmaterial herrausgesprengt hat. schon deshalb kann man davon ausgehen das der mond nicht eigenständig so entstand sondern ein unfall war. trotzdem haben wir ihn lieb

                          Warum haben wir ein Magnetfeld und warum wechselt es regelmäßig seine Richtung?
                          das kann ich nicht beantworten warum es immer wechselt. das wir eines haben liegt wohl an unserem erdinneren das sich bewegt und dieses feld wegen eisen usw. erzeugt.

                          Und warum scheinen unsere Kontinente zwar zusammenzupassen, wenn ich sie aber auf einem Globus zusammenzuschieben versuche, streben die Kanten vom Berührungspunkt auseinander?
                          der globus ist rund - versuchs mal mit der flachen karte. aber auch die zeigen die heutigen küstenabschnitte, welche im lauf der milliarden jahre wohl durch umwelteinflüsse und vulkanismus ( neues erdmaterial von innen kommt nach außen und verändern die optik - ebenso schieben sich platten unter/übereinander, türmen berge auf oder heben/senken land und meergebiete )


                          juhuuu

                          Kommentar


                          • #14
                            @Bakkad Baran: Bitte benutze die Zitatfunktion!
                            Man kann nicht sofort erkennen, was von einem anderen User stammt.

                            Vielleicht kannst du das in obigem Beitrag noch nachholen
                            > auf "Beitrag bearbeiten" klicken
                            > Textstelle(n) einzeln markieren
                            > Auf den Zitat-Button klicken (das ist die weiße Sprechblase)

                            - - - Aktualisiert - - -

                            Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
                            PS: Threadfledderer!!!
                            Argh, jetzt kapier ich das.
                            Das ist ja ein Uralt-Thread


                            => Ich schätze, die Geologie-Threads sind das nächste, was ich mal aufräumen muss ...
                            .

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Bakkad Baran Beitrag anzeigen
                              Warum haben wir Kontinente und Meere und warum sind die Kontinent derart assymetrisch verteilt?

                              Weil es bei der entstehung höhen und tiefen gab und das wasser nunmal an tiefere stellen floss. da die erde innen flüssig bzw. beweglich ist und vulkanismus und plattentektonik letztenendes einen großen kontinen auseinander zog oder schob. das dabei kein punktgenauer laserschnitt entsteht ist wohl logisch
                              Ähm, meinst du das ernst?

                              Die Kontinente waren am Anfang noch gar nicht da und die Höhenunterschiede noch viel weniger. Die bildeten sich erst heraus, als sich die ersten sauren Ergussgesteine bildeten, die leichter sind als die basischen und ultrabasischen.

                              Warum war diese Assymetrie früher noch größer?
                              weil wir im alter auch kleiner werden ;P
                              spaß - alle heutigen kontinente zusammengepresse = weniger Assymetrie - weil gut die hälfte aller küsten fehlt ?
                              Was meinst du mit "fehlt"?

                              Es gab schon mehrere Superkontinente, die immer wieder auseinandergebrochen sind.
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                              Klickt für Bananen!
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