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Nesselzellen, die Spritze der Zukuft?

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  • Nesselzellen, die Spritze der Zukuft?

    Habe gestern auf nano einen interessanten Beitrag über die Nutzungsmöglichkeiten von Nesselzellen gesehen.

    1. Man erstmal eine Salbe entwickelt, welche hydrophobe Bestandteile enthält, und deshalb eine Schutzschicht aufbaut, die verhindert, dass die Nesselzellen in die Haut eindringen. Außerdem enthält sie einen Wirkstoff, der den Auslösmechanismus der Nesselzellen blockiert.

    Aber nun zum eigentlichen Thema:

    Wenn man die eigentlichen Wirkstoff der Nesselzellen entfernt, und einen medizinischen Wirkstoff dafür einbaut, hat man einen Nanoinjektor. Nun kann man die Nesselzellen in eine Salbe ienfügen und hat quasi eine Spritze zum auftragen. So könnte man ein Betäubungsmittel in die Nesselzellen einfügen und auf eine Körperstelle, z.B. dem Sprunggelenk, auftragen. Dann wird das Betäubungsmittel direkt durch die Haut in das zu betäubende Gewebe injiziert (dies geschieht auf naometer Ebene, deshalb wird die Haut nicht verletzt), und fängt an zu wirken. Man belastet den Kreislauf nicht mehr durch Vollnarkosen oder durch die Rückenmarkspritze zur örtlichen Betäubung. Man senkt damit auch das Risiko bei einer Operation an einem Kreislaufzusammenbruch zu sterben erheblich.

    Eure Infos und Meinungen zu dieser interessanten Technologie?
    Möp!

  • #2
    Hört sich interessant an! warum denn eigentlich nicht, aber das verfahren hört sich teuer an!
    aber für neues bin ich sowieso immer offen!
    P.S. Bitte helft Greenpeace und den Weltmeeren, macht hier wenigstens bitte mit: http://oceans.greenpeace.org/de/werd...cean-defender/
    http://ctk.greenpeace.org/od-de/ctk-...referrer%5fid=
    Das Volk sollte sich nicht vor dem Staat fürchten, der Staat sollte sich vor dem Volk fürchten! aus "V for Vendetta"

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    • #3
      Ich denke nicht, dass diese Technologie so viel Anwendung finden wird, nachdem man heute schon die Technik kennt, etwas ohne Spritze nur mit hohem Druck subkutan zu verabreichen. Wozu also sollte man noch diese Nesselzellen brauchen?
      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
      endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
      Klickt für Bananen!
      Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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      • #4
        @Spocky: Diese subkutane Anwendung kenne ich vom Zahnarzt. So sind örtliche Betäubungen ohne Spritzen möglich.

        Tja, dann frage ich mich auch wozu diese Nesselzellenspritzen gut sein sollen.......

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        • #5
          Zitat von Spocky
          Ich denke nicht, dass diese Technologie so viel Anwendung finden wird, nachdem man heute schon die Technik kennt, etwas ohne Spritze nur mit hohem Druck subkutan zu verabreichen. Wozu also sollte man noch diese Nesselzellen brauchen?
          Naja, ich denke zum einen die Genauigkeit, denn bei subkutanen Verabreichungsmethoden ist der Wirkungsbereich größer, zum anderen ist der Kostenfaktor auf lange Sicht gesehen, bei der Nesselzellenmethoden niedriger, da man einen nachwachsenden Rohstoff hat, der keine Kostenaufwendige Herstellung nach sich zieht, so wie bei dem Material, aus dem die Druckspritzen bestehen.
          Möp!

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          • #6
            Zitat von Cu Chulainn
            Naja, ich denke zum einen die Genauigkeit, denn bei subkutanen Verabreichungsmethoden ist der Wirkungsbereich größer, zum anderen ist der Kostenfaktor auf lange Sicht gesehen, bei der Nesselzellenmethoden niedriger, da man einen nachwachsenden Rohstoff hat, der keine Kostenaufwendige Herstellung nach sich zieht, so wie bei dem Material, aus dem die Druckspritzen bestehen.
            Wenn es denn tatsähclich genauer ist. Es stimmt schon das ein größerer Bereich betäubt wird als erforderlich ist. Manchmal ist die Zunge auch noch taub.

            Wie teuer die Herstellungsmethoden sind kann ich auch net sagen. Weiß nichtmal welches Betäubungsmittel bei subkutanen Anwendungen verwendet wird.

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            • #7
              Bei mir wars zuletzt die Backe bis fast rauf zum Auge

              Da ich aber Antikapitalist bin, halte ich nichts von Kosten auf lange Sicht, da ich ohnehin der Meinung bin, dass es auf lange Sicht kein Geld mehr gibt
              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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              • #8
                Zitat von Cu Chulainn
                Naja, ich denke zum einen die Genauigkeit, denn bei subkutanen Verabreichungsmethoden ist der Wirkungsbereich größer, zum anderen ist der Kostenfaktor auf lange Sicht gesehen, bei der Nesselzellenmethoden niedriger, da man einen nachwachsenden Rohstoff hat, der keine Kostenaufwendige Herstellung nach sich zieht, so wie bei dem Material, aus dem die Druckspritzen bestehen.
                Ob die Kosten wirklich niedriger sind ...? Die Nesselzellen müssen ja immer noch isoliert, gereinigt und von ihrem eigentlichen Gift befreit werden. Das ist auch mit einem gewissen aufwand und damit kosten verbunden. Allein das Nachwachsen macht eine solche angelegenheit noch nicht billig.

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                • #9
                  Zitat von Spocky
                  Bei mir wars zuletzt die Backe bis fast rauf zum Auge
                  Da wärst du fast als "Karl Dall-Double" durchgegangen was?

                  Da ich aber Antikapitalist bin, halte ich nichts von Kosten auf lange Sicht, da ich ohnehin der Meinung bin, dass es auf lange Sicht kein Geld mehr gibt
                  Scheiss einen auf die Kohle. Einfach bedienen und feddich!

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                  • #10
                    @ Sky: So schlimm wurde es ja zum Glück nicht

                    Aber das mit dem Antikapitalismus hast du immer noch nicht verstanden
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                    Klickt für Bananen!
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                    • #11
                      Das mit dem Geld würde sich klären wenn man einfach ein Tier nimmt das Nesselzellen hat, wir nehmen mal einfach eine Qualle. So, nun muss man nur noch ihr Genmaterial so verändern, dass sie anstatt des Gifts in den Nesselkapseln die gewünschte Substanz produziert und tada, du kannst dir jeden Morgen deine eigene Qualle ausm Teich holen, dich schön damit einreiben und sie wieder ins Wasser werfen, denn Morgen ist sie wieder nachgeladen!
                      Das wär mal ne Verkaufsidee!
                      Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
                      Schrimps und Krabben haben das Herz im Kopf.

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                      • #12
                        Zitat von Amöbius
                        Das mit dem Geld würde sich klären wenn man einfach ein Tier nimmt das Nesselzellen hat, wir nehmen mal einfach eine Qualle. So, nun muss man nur noch ihr Genmaterial so verändern, dass sie anstatt des Gifts in den Nesselkapseln die gewünschte Substanz produziert und tada, du kannst dir jeden Morgen deine eigene Qualle ausm Teich holen, dich schön damit einreiben und sie wieder ins Wasser werfen, denn Morgen ist sie wieder nachgeladen!
                        Das wär mal ne Verkaufsidee!
                        Die Frage ist nur: Wer reibt sich schon gerne freiwillig mit Quallen ein

                        Aber mal ernsthaft: Die Idee ist gar nicht schlecht, allerdings war im nano-Artikel die Rede von Anemonen, da diese sich leichte züchten lassen.
                        Möp!

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