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Wer war der gefährlichste Fleischfresser der Erde?

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  • Wer war der gefährlichste Fleischfresser der Erde?


    Auf dem Land: Spinosaurus !

    * Ordnung: Saurischia
    * Unterordnung: Theropoda
    * Infraordnung:
    * Familie: Spinosauridae
    * Benenner/Jahr: Stromer, 1915
    * Zeit: Obere Kreide
    * Verbreitung: Nordafrika (Funde aus: Ägypten, Marokko, Tunesien)
    * Länge: 12 (- 17) Meter
    * Hüfthöhe: 4 Meter
    * Gewicht: etwa 4 Tonnen
    * Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h






    Einer der ungewöhnlichsten Theropoden zeichnet sich durch ein übermannshohes Rückensegel, gerade Zähne und weniger gedrungene Vordergliedmaßen aus. Über die Bedeutung des Rückensegels gibt es zwei Theorien. Entweder diente es der thermischen Regulation oder der Brautwerbung und der innerartlichen Kommunikation. Das Rückensegel selbst war bis 1,5 m hoch. S. aegyptiacus wirkte durch seine Länge bei weitem nicht so massig wie seine Verwandten; die neuste Funden weisen aber heraus Spinosaurus sei erstaunlicherweise 30 Meter lang gewesen und damit einfach der größte bekannte Theropode, vielleicht 40 t schwer! Aufgrund des Rückensegels, das bei der Jagd und dem anschließenden Kampf hätte verletzt werden können, geht man davon aus, dass Spinosaurus ein Aasfresser war oder (aufgrund des krokodilähnlichen Schädels) am Ufer nach Fischen schnappte.
    Quelle: Wikipedia Spinosaurus

    Also möchte mal gerne wissen wo der Author die Informationen über solche Funde her hat. 30 Meter scheint sehr übertrieben. 12-17 Meter findet man auch auf anderen Webseiten.

    In diesem Link steht allerdings das der Spinosaurus sich nicht nur von Fischen ernährte: Dinosaurier Nachrichten

    Auf jeden Fall war er größer als der Tyrannosaurus Rex. Dieser war nach heutigen Kenntnisstand auch kein Jäger sondern Aasfresser!







    Im Meer: Megalodon!



    Viele rekonstruierte Kiefer der Megalodons, die in naturhistorischen Museen, wie z.B. im American Museum of Natural History in New York ausgestellt wurden, waren allerdings zu groß. Dieses Kieferskelett (siehe Bild links) war 2,74 Meter breit und 1,83 Meter hoch. Es wurde zusammengesetzt aus Zähnen, die an ganz unterschiedlichen Orten gefunden wurden. Man war nur froh, dass man beide Kiefer voll besetzen konnte. Ein solches Gebiss hätte jedoch nur zu einem Hai mit einer Größe von 15 bis 18 Metern gehören können. Heute weiß man, dass ein Megalodon "nur" 12 bis 13 Meter lang war. Die Zähne waren 15cm, die Schwanzflosse 4 Meter und die Rückenflosse 2 Meter hoch. Zudem wog ein Megalodon zwischen 12 und 14 Tonnen.

    Warum diese Haie so groß wurden, weiß man bis heute nicht. Eine mögliche Ursache könnte die wachsende Artenfülle der Meeressäuger gewesen sein, die größere Spezialisierungen der Raubfische ermöglichte, vermutlich sogar erzwang. So scheinen sich die Megalodons auf große Wale als Beutetiere spezialisiert zu haben, wie fossile Indizien für Angriffe auf Wale zu beweisen scheinen. Diese Säuger hätten eine sehr umfangreiche Nahrungsquelle für die Haie dargestellt.

    Ähnlich ungewiß ist auch der Grund des Aussterbens dieser riesigen Tiere. Es könnte in den immer kleineren, schnelleren und wendigeren Räubern um ihn herum begründet liegen. Manche Forscher glauben, dass der Megalodon "geschrumpft" sei, andere, dass er später schlichtweg vom effizienter jagenden Weißen Hai ersetzt wurde.
    Quelle: Haiwelt





    Also schon sehr furchteinflößend oder?

  • #2
    Naja, als Threadtitel wäre wohl "die größten ... " passender gewesen. Die gefährlichsten sind 1. Asteroiden ( masssensterben ), Viren ( können wesentlich effizienter ganze Populationen dezimieren und Homo Sapiens ( kein anderes Lebewesen hat derart viele Arten ausgerottet...)

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    • #3
      Sehe ich genauso, wie MRM. Nimmt man nur Lebewesen als "Killer", ist so ein Dino mit seinen popeligen Zähnen nichts gegen den Verstand des Menschen und die damit verbundene Fähigkeit, Zivilisationen zu begründen, Waffen zu bauen und Technologien zu entwickeln.

      Zudem denke ich auch, dass man nur Tiere innerhalb einer erdgeschichtlichen Periode/Epoche miteinander vergleichen kann. In unserer heutigen Zeit würde ein Spinosaurus glaube ich nichtmal den nächsten Winter erleben.
      "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
      ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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      • #4
        Zitat von Spooky Mulder
        Sehe ich genauso, wie MRM. Nimmt man nur Lebewesen als "Killer", ist so ein Dino mit seinen popeligen Zähnen nichts gegen den Verstand des Menschen und die damit verbundene Fähigkeit, Zivilisationen zu begründen, Waffen zu bauen und Technologien zu entwickeln.
        Du kannst ja den Threadtitel in "Gefährlichste Tiere " umbenennen.

        Wären die Dino´s nicht ausgestorben, dann hätte es uns bestimmt heute nicht gegeben. Und unseren Verstand haben wir doch nur vielen Zufällen zu verdanken!

        U.a. körperliches Defizit. Wir sind einfach schwach gegenüber Tieren. Wobei ich nicht wieder die Diskussion mit Bynaus führen möchte.......

        Zudem denke ich auch, dass man nur Tiere innerhalb einer erdgeschichtlichen Periode/Epoche miteinander vergleichen kann. In unserer heutigen Zeit würde ein Spinosaurus glaube ich nichtmal den nächsten Winter erleben.
        Wieso? Er braucht doch nur genügend Wärme........in Afrika, dort wo er wegkommt sind die Winter ja mild.

        Allerdings würde er wahrscheinlich in einen Zoo gesperrt werden. Oder getötet.

        Außerdem habe ich geschrieben wer war der gefährlichste Killer!

        Trotzdem finde es ich respektabel das die Natur solche Geschöpfe hervorgebracht hat. Irgendwie beeindruckend.

        @MRM: Ich meinte es auch auf die Größe bezogen.

        Sonst wären sogar Insekten effizienter.

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        • #5
          Tataa! Ein Klugscheißer betritt den Thread!
          Die effizentisten und gefährlichten Tiere sind...Bakterien.

          ...aber ich denke mal in der Kategorie mächtig groß, mies gelaunt, ohne höhere Intelligenz und verfressen wird's wohl irgend ein Dino oder Fisch sein.

          Gruß, succo
          Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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          • #6
            Zitat von succo
            Tataa! Ein Klugscheißer betritt den Thread!
            Die effizentisten und gefährlichten Tiere sind...Bakterien.
            Tataa, anderer Klugscheißer weist ersten Klugscheißer zurecht....
            Tiere gehören zur Domäne der Eukaryonten, Bakterien hingegen zur Domäne der Prokaryonten, somit sind Bakterien biologisch gesehen keine Tiere.

            http://de.wikipedia.org/wiki/Tiere

            Immerhin, Plasmodien ( Malariaerreger ) zählt zu den Tieren, und bringt definitiv mehr Menschen um die Ecke als alle Haiarten zusammen...

            Wobei, da Menschen auch zum Tierreich gehören ( auch wenn manche das nicht wahr haben wollen ), kann man auch ihn als die gefährlichste Spezies stehen lassen

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            • #7
              Meiner Meinung nach ist der Lemming das gefährlichste Lebewesen im Tierreich: Es scheut sich nicht einmal vor Selbstmordattentaten auf das arme wehrlose Meer...
              Möp!

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Cu Chulainn
                Meiner Meinung nach ist der Lemming das gefährlichste Lebewesen im Tierreich: Es scheut sich nicht einmal vor Selbstmordattentaten auf das arme wehrlose Meer...
                Naja, er gefährdet aber keine anderen!

                Zitat von MRM
                Wobei, da Menschen auch zum Tierreich gehören ( auch wenn manche das nicht wahr haben wollen ), kann man auch ihn als die gefährlichste Spezies stehen lassen
                Ich meinte es aber auf die Dimensionen bezogen. Der Mensch ist ja nicht gefährlich weil er so stark ist!

                Zitat von Succo
                ...aber ich denke mal in der Kategorie mächtig groß, mies gelaunt, ohne höhere Intelligenz und verfressen wird's wohl irgend ein Dino oder Fisch sein.
                Genau das wollte ich mit diesen Thread letztendlich aussagen. Nur spekulativ ist wohl wer diesen Titel verdient. Da es ja einige große Killer gegeben hat. Zumindest trifft es wohl nach den jetztigen Erkenntissen für den Spinosaurus auf dem Land zu.

                Im Wasser hat es noch anderen große "Killer" gegeben. Wobei wohl das Gebiss des Megalodons das gefährlichste war. Wenn man bedenkt welche Beisskraft ein heutiger Hai hat.

                Der soll ja sogar große Wale angegriffen haben. Das zeigen Fossilfunde....

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                • #9
                  Wir können ja eine eigene Kategorie "Gefährlichster Dino" aufmachen.

                  Da würde ich auf alle Fälle meinen Velociraptor vor dein Spinodingens setzen:

                  aus wikipedia:

                  Der Velociraptor (von lat. velox, schnell, und raptor, Räuber) war ein in der Kreidezeit lebender, flinker und behender Dinosaurier. Er zählt zur Gattung der Dromaeosauridae, der Rennechsen, und lief somit auf zwei Beinen. Er hatte eine Länge von etwa 1,8 m.

                  Der Velociraptor besaß einen Kiefer voller rasiermesserscharfer Zähne, sowie zwei sichelförmige Klauen an den Hinterbeinen, mit denen er sein Opfer ansprang und in Stücke riss. Der Raptor war wohl ein sehr soziales Tier und jagte vermutlich im Rudel. Der stromlinienförmige Körper und die sehr muskulösen Beine ermöglichten es ihm, mit Hilfe des ausbalancierenden Schwanzes, bis zu 90 km/h schnell zu rennen. Er besaß im Reich der Dinosaurier wohl eines der größten Gehirne, welches die Größe eines heutigen Hühnerhirns hatte. Im vorderen Teil des Schädels befand sich (nach einer in der Wissenschaft umstrittenen These) eine so genannte Resonanzkammer, mit der er Glucklaute von sich gab, die der Verständigung untereinander gedient haben könnten. Von seinem Verwandten Deinonychus sind Fossilien einer Rudeljagd erhalten, der ein Tenontosaurus, ein Verwandter des Iguanodon, zum Opfer fiel. Die Spuren sprechen für eine koordinierte Vorgehensweise der Jäger.
                  Sozusagen die Intelligenzbestie unter den Reptilien.
                  Durch die Schnelligkeit und die exzellente Verständigung innerhalb des Rudels, brauchten sie nicht einmal vor riesigen Räubern als eigene Beute zurückschrecken.

                  Mich haben diese Kreaturen schon im Buch/Film Jurassic Park unglaublich fasziniert. Und so weit von den heutigen Wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ihre Darstellung im Film gar nicht mal entfernt.

                  ---
                  "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
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                  • #10
                    Und so weit von den heutigen Wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ihre Darstellung im Film gar nicht mal entfernt.
                    Nur, dass ihnen die Federn fehlen...

                    Zitat von Skymarshall
                    Wären die Dino´s nicht ausgestorben
                    Sind sie ja gar nicht. Nur die grössten unter ihnen. Die kleinsten lernten schon in der Jurazeit das Fliegen und leben bis heute unter uns...

                    Wobei ich nicht wieder die Diskussion mit Bynaus führen möchte.......
                    Das will ich dir auch raten...
                    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
                    Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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                    • #11
                      Oh ein Dino- Thread, find ich gut!
                      Interessieren mich sehr diese gewaltigen Viecher!
                      Es ist schon beeindruckend, dass diese Geschöpfe auf der Erde gelebt haben! Und wenn sie das nicht wären, tja wo wären wir Menschen dann? Die ersten sicher in einem Bauch von einem Tyrannosaurus Rex (mein Lieblings-Dino )
                      oder den Velociraptoren zum Opfer gefallen! Oder doch lieber den im Rudel jagenden Deinonychen? Nun ja! Klar wäre, dass es schlecht um sie stände!
                      In diesem Sinne wären sie wohl damals die gefährlichsten Killer für die Menschen gewesen!
                      In der heutigen Zeit eher umgekehrt! Armer Dino *schluck*

                      Nun ja als gefährlich sind eigentlich da alle Raubsaurier (wobei auch Pflanzenfresser gefährlich sein konnten), finde ich, einzustufen!
                      Tödliche krallen, lange spitze Zähne, brutal und manche noch flink und geschickt. Wenn dann noch Intelligenz hinzukommt. Auweia.
                      P.S. Bitte helft Greenpeace und den Weltmeeren, macht hier wenigstens bitte mit: http://oceans.greenpeace.org/de/werd...cean-defender/
                      http://ctk.greenpeace.org/od-de/ctk-...referrer%5fid=
                      Das Volk sollte sich nicht vor dem Staat fürchten, der Staat sollte sich vor dem Volk fürchten! aus "V for Vendetta"

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                      • #12
                        Zitat von MRM
                        Tiere gehören zur Domäne der Eukaryonten, Bakterien hingegen zur Domäne der Prokaryonten, somit sind Bakterien biologisch gesehen keine Tiere.
                        Na, da gebe ich mich doch glatt geschlagen. Diese Bermerkung ist an "Klugscheißerei" wirklich nicht mehr zu überbieten.

                        Trotzdem halte ich Bakterien immer noch für die gefährlichsten, biologischen Lebensformen, welche sich auf diesem unserem, auf einer äußerst günstigen Sonnenumlaufbahn gelegenen Planeten, der zudem durch den Mond hervorragend ausbalanciert ist, entwickelt haben.

                        Gruß, succo
                        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                        • #13
                          Wo wir gerade bei Klugscheißerei sind: biologische Lebensform ist das gleiche wie "weißer Schimmel"

                          Außerdem ist ein Virus wesentlich gefährlicher, als Bakterien UND Viren können nichteinmal nützlich sein!
                          Möp!

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Cu Chulainn
                            Wo wir gerade bei Klugscheißerei sind: biologische Lebensform ist das gleiche wie "weißer Schimmel"

                            Außerdem ist ein Virus wesentlich gefährlicher, als Bakterien UND Viren können nichteinmal nützlich sein!
                            Wobei es bei Viren wiederum umstritten ist, ob sie überhaupt eine eigene Lebensform darstellen, da sie keinen eigenen stoffwechsel besitzen und sich nicht eigenständig vermehren können.

                            Edit. : Und Viren sind nützlich .... zumindest für Gentechniker, die Fremd DNA in einen Organismus einschleusen wollen ( gängiges verfahren, man entfernt virale DNA aus dem Phagen und ersetzt sie durch ein gewünschtes Gen und infiziert damit die zu transformierenden Organismus ).

                            Zudem werden Viren auch zum Anlegen einer DNA Bibliothek verwendet, mit deren Hilfe u.a. DNA Sequenzierungen vorgenommen werden können
                            Zuletzt geändert von MRM; 13.02.2005, 17:49.

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                            • #15
                              Das mit den Viren ist eine Sache der Definition. Einerseits haben sie keinen Stoffwechsel, andererseits verhalten sie sich wie eine Lebensform, in dem sie sich vermehren, um die Art zu erhalten.

                              Naja, ich bin natürlich vom natürlichen Nutzen ausgegangen. Der Gebrauch von Viren in der Genetik ist ja ein künslich erzeugter Nutzen.

                              P.S.: Ich bleibe trotzdem dabei, Lemminge sind die gefährlichsten Lebewesen!
                              Möp!

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