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STS-114 - Shuttle-Mission 1 nach dem Columbia-Unglück

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  • STS-114 - Shuttle-Mission 1 nach dem Columbia-Unglück




    Die STS-114 Crew: Mission Specialist Stephen Robinson, Pilot James Kelly,
    Mission Specialists Andrew Thomas, Wendy Lawrence und Charles Camarda,
    Commander Eileen Collins und Mission Specialist Soichi Noguchi.




    Nach mehr als zwei Jahren soll nun am 15. Mai wieder eine US-Raumfähre ins All starten. Die Vorbereitungen für den mit Spannung erwarteten Start der Discovery verlaufen wie geplant. Die Raumfähre wurde vor wenigen Tagen mit dem externen Treibstofftank und den Feststoffraketen zu dem Kraftpaket zusammengekoppelt, das das Vertrauen in die Shuttle-Technik wiederherstellen soll.

    Ich werde euch hier über das Unternehmen "Return to Flight" auf dem Laufenden halten.

    Kommentare, Informationen und Meinungen eurerseits sind gerne willkommen.




    Missionsdaten:

    Mission: International Space Station Flight LF1
    Shuttle: Discovery OV-103
    Startrampe: 39B
    Start: 15. Mai 2005, 22:11 Uhr MESZ
    EVAs: 3 spacewalks (Robinson, Noguchi - Flugtag 5, 7 und 9)
    Landung: 27. Mai 2005
    Missionsdauer: 12 Tage
    Bahnhöhe: 385 km
    Bahnneigung: 51.6°


    Nutzlast STS-114






    Was geschah bisher?
    Eine kurze Übersicht in Worten und Bildern



    JSC2005-E-00499 (5 January 2005)



    Bericht 6. Januar 2005
    Alle Elemente bereit für nächsten Shuttle-Start
    Überarbeiteter Haupttank erreicht KSC - wird jetzt mit den Startraketen zum Startaufbau für STS-114 zusammengefügt


    Auf dem Weg zur Wiederaufnahme der Raumfährenflüge erreichte die NASA einen wichtigen Meilenstein, als der erste umkonstruierte Haupttank heute vom Schleppkahn, der ihn von New Orleans zum Kennedy Raumfahrtzentrum (KSC) am Kap Canaveral, Florida, transportiert hatte.

    Der Tank wurde zur letzten Überprüfung zum Montagegebäude (VAB) verbracht. Dort wird er schließlich mit den beiden Feststoffstartraketen und der Raumfähre DISCOVERY zum Startaufbau für die erste Mission nach dem COLUMBIA-Unglück vor zwei Jahren, STS-114, verbunden.

    "Mit der Ankunft des Außentanks sind nun alle Elemente des Raumfährensystems für die Wiederaufnahme der Raumflüge vor Ort", erklärte Michael Kostelnik, stellvertretender beigeordneter Administrator für das Raumfähren- und Raumstationsprogramm bei der NASA. "Dieser verbesserter Tank wird der sicherste sein, mit dem wir jemals geflogen sind. Die Modifikationen, die wir durchgeführt haben, stellen sicher, daß das Shuttle seine Langzeitaufgabe, die Raumstation zusammenzubauen, erfüllen kann."

    NASA und Lockheed Martin haben beinahe zwei Jahre damit verbracht, den 46 Meter langen rostfarbenen Tank sicherer zu machen. Unter den Dutzenden von Abänderungen ist der umkonstruierte Zweibeinanschluß, der das Risiko herabfallender Bruchstücke während der Aufstiegsphase des Shuttles vermindern soll. Die Verminderung des Risikos abplatzender Stücke von der Tankisolierung war eine der wichtigsten Empfehlungen des COLUMBIA-Unfalluntersuchungsausschußes.

    "Obwohl wir niemals hundertprozentig ausschließen können, daß Isolierschaumstücke sich vom Außentank ablösen können, sind wir doch sehr zuversichtlich, daß wir den Typ von Bruchstücken, der das COLUMBIA-Unglück ausgelöst hatte, unmöglich gemacht haben", meinte Bill Parsons, der Leiter des Raumfährenprogramms. "Dieser Tank bringt genug Sicherheit für die nächste Shuttlemission."

    Der Außentank erreichte das KSC nach einer über 1400 km langen Seereise. Es verließ das Michoud Montagewerk der NASA in New Orleans, US-Bundesstaat Louisiana, am 31. Dezember 2004 und wurde auf der Pegasus, einem speziell dafür gebauten Frachtkahn der NASA, transportiert. Das Feststoffraketenbergungsschiff Liberty Star hatte den Lastkahn gestern in den Hafen von Port Canaveral geschleppt. Der Kahn wurde dann mit Schleppern in das Wendebecken des KSC geschleppt; der Tank wurde entladen und zum Montagegebäude gefahren.

    "Das Team hier am KSC ist außerordentlich erfreut darüber, das letzte Shuttle-Element geliefert bekommen zu haben, mit dem die Raumfährenflüge wieder aufgenommen werden sollen", erklärte Mike Wetmore, Direktor für die Shuttle-Abfertigung am KSC. "Wir haben ein erfahrenes Team vor Ort, daß die abschließende Überprüfung und die Abfertigung des Tanks durchführen wird und ihn für seine letzte Reise, heraus zur Startrampe vor dem Flug, vorbereiten wird."

    Im VAB wird der Tank in eine aufrechte Position gebracht. Er wird im Mittelgang hoch hinauf in die "Inspektionszelle" gehoben, wo die mechanischen, elektrischen und wärmedämmenden Systeme des Tanks überprüft und getestet werden. Auch werden an diesem Tank aufgrund seiner Umkonstruktion zum ersten Mal neue Abfertigungsverfahren durchgeführt, darunter die Inspektion der Zweibeinheizungen und der Kamera, die die Abtrennung des Außentanks verfolgen soll.

    Der Tank wird für den Anbau der Feststoffstartraketen des Shuttles vorbereitet werden. Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird er wieder aus der Inspektionszelle herausgehoben und mit dem Kran quer über den Mittelgang in die Montagehochhalle 1 gefahren. Dort wird er abgelassen und zwischen den Startraketen plaziert, die auf der mobilen Startplattform stehen.

    Die Ankunft des Außentanks, des größten Elements des Raumfährensystems, folgt anderen jüngsten Meilensteinen für die Wiederaufnahme der Raumfährenflüge, darunter der Aufbau der Feststoffstartraketen im Montagegebäude und der Einbau der Haupttriebwerke in den Orbiter DISCOVERY. Der Außentank ist die einzige Shuttle-Komponente, die nach dem Start nicht geborgen und wiederverwendet wird.

    Für die nächste Shuttlemission wird ein Startfenster anvisiert, das im Mai beginnt. Die siebenköpfige besatzung der DISCOVERY wird zur internationalen Raumstation fliegen und dort in erster Linie neue Verfahren zur Flugsicherheit und zur Inspektion der Raumfähre, sowie Reparaturtechniken austesten.

    Das Tankprojekt wird vom Büro für Raumfährenantriebe am Marshall Raumflugzentrum der NASA in Huntsville, US-Bundesstaat Alabama geleitet. Lockheed Martin Raumfahrtsysteme in New Orleans ist der Hauptvertragspartner.

    Quelle: NASA/KSC


    JSC2005-E-00500 (6 January 2005)

    JSC2005-E-00501 (6 January 2005)

    JSC2005-E-00502 (6 January 2005)

    KSC-05PD-0072 (01/06/2005)

    KSC-05PD-0081 (01/07/2005)

    KSC-05PD-0086 (01/07/2005)

    KSC-05PD-0094 (01/07/2005)

    KSC-05PD-0351 (02/28/2005)



    18. März 2005, Freitag
    In der Halle 3 des Orbiterabfertigungswerkes gehen die letzten Arbeiten zur Abfertigung von DISCOVERY in Vorbereitung zur Überführung in das Montagegebäude (VAB) weiter. Im VAB soll der Orbiter mit dem Haupttank (ET) und den Feststoffstartraketen (SRB) zum STS-114 Startaufbau zusammengefügt werden. Die Überführung ist jetzt für den 27. März geplant (ursprünglich 22. März), da zusätzliche Arbeiten an der Verkabelung in der Ladebucht und an den Fahrwerksklappen notwendig wurden. Da die Arbeiten spät an diesem Tag enden sollen, ist auch möglich, das die Überführung erst am 28. März früh stattfinden kann. Sollte die Arbeit aber sicher und korrekt durchgeführt werden, kann die Überführung auch schon vor dem 27. erfolgen.
    Am Orbiter ENDEAVOUR hatte man entdeckt, daß Halterungen an Kabeln in der Nutzlastbucht scheuern und die Isolierung geringfügig beschädigt hatten. Die Überprüfung der Kabelbäume DISCOVERYs mithilfe von Boroskopen ist abgeschlossen und einige Drähte erfordern geringfügige Reparaturarbeiten. Die Kabelbaumumhüllungen werden entfernt und die Drähte zusätzlich gegen Scheuern gesichert. Die Arbeiten an der Dichtungsinstallation und die Bewegungstests der Fahrwerksklappen sind nahezu beendet.
    Der Einbau der Versorgungsgüterschränke in das von Italien hergestellte Vielzweckversorgungsmodul (MPLM) RAFAELLO wurde am Montag beendet. Das Verladen der Versorgungsgütersäcke wird in Hinblick auf das geplante Schließen der MPLM-Zugangsluke fortgesetzt. Die Befestigung eines Steuermomentenkreisels (CMG) auf einer speziellen Multifunktions-Leichtbau-Trägerstruktur für Experimente ist am 14. März erfolgt. Während der Mission soll ein Außeneinsatz durchgeführt werden, bei dem ein nicht betriebsfähiges CMG durch dieses ersetzt werden soll.

    Quelle: NASA/KSC



    25. März 2005, Freitag
    Techniker in der Werkhalle 3 des Orbiterabfertigungswerkes treffen letzte Vorbereitungen für die für Montag, 28. März vorgesehenen Überführung DISCOVERYs in das Montagegebäude (VAB). Die Arbeiten an den Befestigungen der Kabelbäume in der Ladebucht, die die Kabelisolierungen leicht abgescheuert hatten, sind abgeschlossen. Die Abdeckungen der Kabelbäume wurden entfernt, die zusätzliche Scheuersicherung angebracht und danach Boroskopuntersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, daß die Befestigungen und die Kabel voneinander getrennt sind.
    Heute wurden die Nutzlastbuchttore geschlossen, nachdem die Ladebucht gereinigt, die Radiatoren abschließend inspiziert und die Photos vom Endzustand angefertigt worden waren. Die Tore werden erst wieder auf der Startrampe für die Verladung des Mehrzweck-Versorgungsmoduls (MPLM) RAFFAELLO geöffnet.
    Morgen wird DISCOVERY in Vorbereitung für die Überführung von der externen Stromversorgung abgeklemmt. Der Heckbereich des Raumfahrzeugs, wo sich die Haupttriebwerke und das Hauptantriebssystem befinden, wird bereits für den Flug verschlossen. Am Wochenende werden Techniker die Gerüste und Stellböcke für die externen Versorgungsanlagen abbauen und zum Schluß Gewicht und Schwerpunkt des Orbiters bestimmen. Am Sonntag schließlich wird DISCOVERY auf das Shuttle-Transportsystem verladen.
    Sobald DISCOVERY am VAB angekommen ist, wird er mit einer Spezialtraverse angehoben und zwischen den beiden Feststoffstartraketen auf seinen umkonstruierten Außentank gesetzt. Ist der Orbiter auf seinem Startaufbau befestigt, werden letzte Abschlußarbeiten am Gesamtgefährt durchgeführt, darunter der Einbau der neuen Digitalkamera in den Orbiter, elektrische und mechanische Verbindungen, Überprüfung der Versorgungsleitungen und der Schnittstellenfunktionstest.
    In der Abfertigungseinrichtung für Komponenten der Raumstation wird das Verstauen der Fracht in das MPLM RAFFAELLO fortgesetzt. Mitte April soll das Schott geschlossen werden. RAFFAELLO wird Versorgungsgüter, wie Nahrungsmittel, Kleidung und Ersatzteile für die Raumstation mit sich führen. Die STS-114-Besatzung hat am 18. März am Nutzlast- und Ausrüstungsschnittstellentest (CEIT) teilgenommen. Die Besatzung überprüfte, ob die Werkzeuge und Ausrüstung der Reparaturtestbox für das Hitzeschutzsystem passend und vorhanden sind, und überprüften in Vorbereitung für die drei für die Mission geplanten Außenbordeinsätze die Werkzeuge für den Austausch des Steuermomentenkreisels und für die Anbringung der externen Stauplattform 2. Sie inspizierte ebenso die Container mit den Versorgungsgütern, die in RAFFAELLO verladen und befestigt wurden.

    Quelle: NASA/KSC



    KSC-05PD-0486 (03/25/2005)



    29. März 2005, Dienstag
    Orbiter DISCOVERY wurde heute um 1:29 Uhr Ortszeit (8:29 Uhr MESZ) von der Halle 3 des Orbiterabfertigungswerkes zum Montagegebäude (VAB) überführt. Dort angekommen wurde das Raumfahrzeug in eine Spezialtraverse einghängt, vom Shuttletransporter gehoben, in eine aufrechte Position gedreht und dann in die hohe Montagehalle gehoben, wo schon die mobile Startplattform (MLP) mit dem darauf errichteten Startaufbau aus Feststoffstartraketen (SRBs) und Außentank (ET) wartete. DISCOVERY wird nun zwischen die beiden SRBs gehängt und auf dem Tank befestigt. Diese und weitere Arbeiten werden bis zum 31. März andauern. Danach werden diese Arbeiten überprüft und abgenommen. Am 4. April schließlich wird die MLP mit dem STS-114 Startaufbau auf dem Raupenschlepper seine Reise zur Startrampe 39B antreten.

    Quelle: NASA/KSC


    KSC-05PD-0489 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0490 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0491 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0492 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0493 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0494 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0495 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0508 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0509 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0510 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0511 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0512 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0513 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0514 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0515 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0516 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0517 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0518 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0519 (03/29/2005)

    KSC-05PD-0520 (03/30/2005)

    KSC-05PD-0521 (03/30/2005)

    KSC-05PD-0527 (03/30/2005)



    1. April 2005, Freitag
    Die Arbeiten zur Montage von DISCOVERY auf seinen Startaufbau wurden gestern abgeschlossen und der Orbiter aus der Krantraverse gelöst. Techniker führen zur Zeit Abschlußarbeiten am kompletten Startaufbau durch. Die Anbringung der elektrischen Kabelverbindungen am Flüssigsauerstoff- und Flüssigwasserstoffsystem ist noch im Gange. Der Einbau der neuen Digitalkamera in der Versorgungsluke am Bauch des Orbiters ist für heute vorgesehen. Morgen werden die Systeme des Shuttles hochgefahren um die Funktionsprüfung der Schnittstellen durchführen zu können.

    Die Raumfähre DISCOVERY wird voraussichtlich seine Fahrt oben auf dem Raupentransporter zur Startrampe 39B gegen 6 Uhr früh MESZ am 5. April beginnen können.
    In der Abfertigungseinrichtung für Stationskomponenten (SSPF) geht indes das Verladen der Frachtcontainer in das MPLM RAFFAELLO weiter. Das Schließen des Schotts ist für Mitte April vorgesehen. RAFFAELLO wird Versorgungsgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung und Ersatzteile zur internationalen Raumstation transportieren.

    Quelle: NASA/KSC

  • #2
    Video Files

    KSC-05-S-00075 (03/28/2005)
    Space Shuttle Discovery, STS-114

    KSC-05-S-00076 (03/29/2005)
    NASA Space Shuttle Status Report for Discovery (STS-114), Atlantis (STS-121) and Endeavour




    Expedition 11-News

    Krikaljow, Phillips und Vittori werden am 14. April 2005 um 19.45 Uhr EST mit Sojus TMA-6 zur Internationalen Raumstation aufbrechen und am 16. April 2005 um 21.10 Uhr EST ankoppeln. Chiao, Scharipow und Vittori werden am 24. April 2005 um 13.38 Uhr EST mit Sojus TMA-5 abkoppeln und um 17.00 Uhr EST zur Erde zurückkehren.



    Thomas Reiter: Sieben Monate auf der ISS

    29. März 2005 - Der Astronaut Thomas Reiter darf sich als erster deutscher Raumfahrer auf einen Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) freuen. „Die Ankunft Reiters auf der Station ist für Juli geplant, mit dem zweiten Shuttle-Flug”, sagte der russische Kosmonaut Sergej Krikaljow am Dienstag im Ausbildungszentrum bei Moskau. Nach den Angaben wird sich Reiter insgesamt sieben Monate an Bord der ISS aufhalten. Krikaljow soll ab April mit dem amerikanischen Astronauten John Phillips die elfte Langzeit-Besatzung bilden und mit Reiter zusammenarbeiten.

    Foto: Der deutsche Astronaut Thomas Reiter (Quelle: esa.int)

    Die Europäische Weltraumorganisation ESA wollte sich zunächst nicht auf einen Termin für den Reiter-Flug festlegen. „Derzeit wird an der Frage nach dem Hin- und Rückflug Reiters gearbeitet. Noch ist nichts Genaues festgelegt”, sagte der Leiter der Moskauer ESA-Repräsentanz, Alain Fournier-Sicre. Nach Angaben der europäischen Raumfahrtagentur hängt es davon ab, ob und wann ein amerikanisches Shuttle für die ISS-Mission eingesetzt werden kann. Thomas Reiter bringt Weltraumerfahrung mit. Der Deutsche hatte bereits vor zehn Jahren als Flugingenieur 179 Tage an Bord der russischen Raumstation Mir zugebracht, die später kontrolliert in die Erdatmosphäre gelenkt wurde und verglühte.

    Mit Reiter als drittem Mann lasse sich die wissenschaftliche Arbeit an Bord der ISS deutlich intensivieren, betone Krikaljow. „Wir werden dort oben reichlich zu tun haben. Diejenigen, die uns die Arbeitspläne schreiben, beklagen sich, daß man mit zwei Kosmonauten an Bord nur wenige Experimente durchführen kann”, sagte der Kosmonaut. Krikaljow und Phillips sollen von April bis Oktober im All bleiben. Reiter wäre der erste Deutsche überhaupt an Bord der ISS und der erste Langzeitbewohner, der nicht aus den Vereinigten Staaten oder Russland stammt.

    „Fasziniert von der Schwerelosigkeit”

    Thomas Reiter genießt in Raumfahrerkreisen einen ausgezeichneten Ruf. Nach dem Aufenthalt auf der Mir kehrte er „fasziniert von dem Gefühl der Schwerelosigkeit, dem traumhaften Blick auf die Erde und den Außenbordeinsätzen” zurück. Seine Sehnsucht nach dem All sei sehr groß, sagte er vergangenen Sommer in einem Interview, kurz darauf begann er im Kosmonauten-Trainingszentrum bei Moskau mit den Vorbereitungen für seinen neuen Flug ins All.

    Als Testpilot bei der Bundeswehr steuerte der gebürtige Frankfurter, der inzwischen in Bremen lebt, wenn er in Deutschland ist, schon mehr als ein Dutzend verschiedene Jets durch die Lüfte. Auf die Mir-Mission hatte sich der 1,83 Meter große Mann fast drei Jahre vorbereitet, unter anderem im Europäischen Astronautenzentrum in Köln und im Trainingszentrum bei Moskau.

    Dort trainierte er auch später immer wieder und erwarb dabei unter anderem ein Kommandeurs-Zertifikat für eine mit drei Menschen besetzten russische „Sojus”-Weltraumkapsel. Bei der Europäischen Raumfahrt Agentur ESA erprobte Reiter einen von den Europäern entwickelten Roboter-Arm für die ISS.

    Wenn der sportliche Mann Zeit hat, kocht er für seine Frau und seine beiden Söhne, spielt Gitarre, Badminton oder fechtet. Mit der Raumfahrt verwirklichte er sich einen Kindheitstraum. Ein Aufenthalt im All verändere die Sicht der Dinge, sagt Reiter. „Man setzt andere Prioritäten, Probleme erhalten eine andere Wertigkeit.”

    Text: FAZ.NET mit Material von dpa, AP

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    • #3
      April 4, 2005

      KSC-05PD-0566 (04/04/2005)

      KSC-05PD-0567 (04/04/2005)

      Im Montagegebäude (VAB) des Kennedy Space Centers befindet sich das Space Shuttle Discovery auf der mobilen Startplattform in Wartestellung. Die Discovery soll frühestens morgen am 6. April um 08:00 Uhr MESZ zur Startrampe 39B herausgerollt werden. Der geplante Start am 15. Mai wird der 31. der Discovery sein.

      Kommentar


      • #4
        April 6, 2005



        KSC-05PD-0595 (04/06/2005)
        Foto: NASA/KSC


        Mit einem Tag Verspätung hat der STS-114 Startaufbau seine Fahrt zur Startrampe 39B begonnen. Erste Bewegung erfolgte um 20:04 Uhr MESZ. Die Fahrt wird sechs bis acht Stunden dauern.
        Das Herausrollen aus dem VAB hatte sich zunächst noch einmal um 2 Stunden verzögert, als Ingenieure einen Haarriss in der Isolierung des Außentanks inspizierten, um herauszufinden, ob er für den Start der DISCOVERY eine Gefährdung darstellt und wenn ja, ob und wo er repariert werden müßte. Es wurde schließlich entschieden, daß das Shuttle mit diesem kleinen Fehler starten könne.
        Gegen 20:30 Uhr hatte der Startaufbau die Rolltore des VAB passiert und der Raupentransporter beschleunigte auf die Höchstgeschwindigkeit von rund 1,6 Kilometer pro Stunde.


        Na, wenn das mal gut geht...



        KSC-05PD-0589 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0590 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0591 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0592 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0593 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0594 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0595 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0596 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0597 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0598 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0599 (04/06/2005)

        KSC-05PD-0600 (04/06/2005)
        Zuletzt geändert von STS-Chris; 06.04.2005, 22:18.

        Kommentar


        • #5
          Öh... ja... und?

          Mich interessierts eher, wann die NASA endlich mal mit einer Neuentwicklung im Shuttle-Bereich rauskommt. Das derzeitige Design entspricht schließlich nicht mehr den technischen Möglichkeiten...

          Momentan müssens halt mit den "alten" Teilen hoch (alt is gut - werden ja immer komplett neu ausgerüstet - unterliegen aber vielen designbedingten Restriktionen). Die Gefahr das was schiefgeht besteht immer: Shit happens.
          Seid gegrüßt Programme!

          Kommentar


          • #6
            Also was mich anbelangt: Ich mag die "alten Teile", wie du sie so schön nennst.

            Außerdem sind die NASA-Ingenieure ja schon fleißig dabei Konzepte für einen Nachfolger des Space Shuttles zu erstellen. Zumindest gehe ich mal stark davon aus. Das Dienstende aller verbliebenen Raumfähren ist ja jetzt für 2010 datiert worden.


            KSC-05PD-0601 (04/06/2005)

            KSC-05PD-0602 (04/06/2005)

            KSC-05PD-0603 (04/06/2005)

            KSC-05PD-0604 (04/06/2005)

            KSC-05PD-0605 (04/06/2005)

            KSC-05PD-0606 (04/06/2005)

            KSC-05PD-0607 (04/06/2005)
            Zuletzt geändert von STS-Chris; 06.04.2005, 22:42.

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Chris Levitt
              Das Herausrollen aus dem VAB hatte sich zunächst noch einmal um 2 Stunden verzögert, als Ingenieure einen Haarriss in der Isolierung des Außentanks inspizierten, um herauszufinden, ob er für den Start der DISCOVERY eine Gefährdung darstellt und wenn ja, ob und wo er repariert werden müßte. Es wurde schließlich entschieden, daß das Shuttle mit diesem kleinen Fehler starten könne.

              Na, wenn das mal gut geht...
              Hat es nicht bei der Columbia eine ähnliche Situation gegeben?

              Dort wurde doch auch ein minimaler Defekt am Außentank gefunden. Nur man hat es runtergespielt bzw. ignoriert. Ein Stück Hartschaum hatte sich gelöst und ist gegen den Hitzeschild der linken Tragfläche geprallt.

              Wenn denen dieser "kleine Fehler" mal nicht zum Verhängnis wird......

              Kommentar


              • #8
                Aber andererseits überleg ich mir: Wenn wirklich ernsthaft Gefahr bestehen würde, würde die NASA tatsächlich das Shuttle starten lassen? Wo doch so viel auf dem Spiel steht?

                Kommentar


                • #9
                  Bei der Callanger hat man diese Gefahr auch ignoriert. Im Gegenteil, man hat sogar noch den Ingenieur, der das sagte vorm Start gefeuert und wir wissen ja, was passierte. Damals wars zwar nicht der Tank selbst, sondern ein Dichtungsring, aber auch das war etwas, was man erkennen konnte.
                  Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                  endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                  Klickt für Bananen!
                  Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

                  Kommentar


                  • #10
                    Das war aber eine andere Zeit und es waren andere Umstände. Bis zu diesem Tag des Challenger-Starts hatte die NASA nie zuvor ein Shuttle verloren und daher war man wohl etwas leichtsinnig und naiv. Heute nach Challenger und nach Columbia wird Sicherheit bei der NASA groß geschrieben. Deswegen geh' ich mal davon aus, dass dieser "kleine Fehler" tatsächlich keine Gefahr darstellt. So ein Haarriss in der Isolierung ist wohl sehr viel weniger bedrohlich als ein Riss im Dichtungsring. Man muss dazu sagen: Dieser Dichtungsring bei der Challenger gehörte ja zu einem der beiden SRBs (Solid Rocket Booster). Ich denke, dass ist sowieso sehr viel gefährlicher als ein Haarriss in der Isolierung des Hauptaußentanks. Na ja, hoffen wir mal, dass alles glatt geht.

                    Kommentar


                    • #11
                      April 7, 2005

                      DISCOVERY steht auf der Startrampe!



                      Diese Aufnahme wurde von ISS-Kommandant Leroy Chiao mit einem 800mm Teleobjektiv von Bord der internationalen Raumstation aufgenommen und zeigt den STS-114 Startaufbau auf dem Weg vom VAB (unten) zur Startrampe 39B (links). (Photo: NASA)


                      Um 8:20 Uhr hat der Raupentransporter die mobile Startplattform(MLP) mit dem STS-114-Startaufbau auf den Stützen der Startrampe abgesetzt und zieht sich jetzt zurück. In der Nacht hatte es noch einmal Probleme gegeben. Um kurz nach 2 Uhr hatte der Transporter die Fahrrampe zur Startrampe erreicht und hielt an, damit Techniker das hydraulische Ausgleichssystem des Raupentransporters in Betrieb nehmen konnten. Damit wird auf der Schrägen die Startplattform in Waage gehalten. Um 2:14 Uhr nahm der Startaufbau schließlich wieder Fahrt auf und begann die Rampe emporzuklettern. Doch gegen 3 Uhr mußte er erneut anhalten, da die Anzeigen über den Neigungswinkel der Startplattform und des Raupentransporters nicht übereinstimmten.

                      Die Plattform wurde deshalb wieder auf ebenen Boden herabgefahren um das Problem zu analysieren. Gegen 4:30 Uhr verkündeten die NASA-Ingenieure, daß der Fehler vermutlich bei einem programmierbaren Mikrocontroller liege der die horizontale Ausrichtung der mobilen Startplattform einregelt. Die Techniker tauschten die Karte mit dem Controller aus, der nach weiteren Test als fehlerhaft bestätigt wurde. Um 5:14 Uhr begann DISCOVERY erneut mit dem Aufstieg zur Startrampe und erreichte um kurz nach sechs Uhr die ebene Fläche obenauf. Um 6:36 Uhr, mehr als zehneinhalb Stunden nach dem Start steht der Raupentransporter an der vorgesehen Stelle auf der Startrampe 39B und wartete darauf, die Startplattform auf die Stützen abzusetzen. Um 8:05 Uhr schließlich senkte der Transporter die Plattform hydraulisch ab und die MLP kam auf den Stützen zu ruhen.
                      In den nächsten Stunden und Tagen werden Startplattform und Startaufbau mit den System der Startrampe verbunden und die drehbare Wartungs- und Zugangsstruktur vor den Orbiter gedreht. Für nächste Woche ist der erste entscheidende Test geplant, wenn der Haupttank zum ersten Mal mit den tiefgekühlten Treibstoffen befüllt wird.



                      KSC-05PD-0608 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0609 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0610 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0611 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0612 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0613 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0614 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0615 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0616 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0617 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0618 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0619 (04/06/2005)

                      KSC-05PD-0620 (04/06/2005)

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                      • #12
                        Dort wurde doch auch ein minimaler Defekt am Außentank gefunden. Nur man hat es runtergespielt bzw. ignoriert. Ein Stück Hartschaum hatte sich gelöst und ist gegen den Hitzeschild der linken Tragfläche geprallt.
                        Wobei man sagen muss, dass sich das Stück Hartschaum erst nach dem Start (also während der Aufstiegsphase) gelöst hat - nicht schon vorher. Vorher wäre es natürlich auch völlig harmlos gewesen.

                        @Chris: danke für die wirklich ausführlichen und interessanten Infos.
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                        Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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                        • #14
                          Zitat von Bynaus
                          Wobei man sagen muss, dass sich das Stück Hartschaum erst nach dem Start (also während der Aufstiegsphase) gelöst hat - nicht schon vorher. Vorher wäre es natürlich auch völlig harmlos gewesen.
                          Ein Haarriss ist vor dem Start auch harmlos. Nur frage ich mich wie es bei höherer Hitze und Drücken aussieht. Der muß ja größer werden....

                          @Chris: danke für die wirklich ausführlichen und interessanten Infos.
                          Kann mich nur anschließen!

                          Kommentar


                          • #15
                            Zitat von Skymarshall
                            [Zitat] @Chris: danke für die wirklich ausführlichen und interessanten Infos.[/Zitat]

                            Kann mich nur anschließen!

                            Ich bin einfach wieder total im Shuttle-Fieber - vor allem jetzt nach 2 Jahren Pause. Und ich möchte einfach meine Begeisterung mit euch allen teilen und euch auch zeigen wie aufwendig aber auch - na ja, sagen wir mal - "spannend" (vielleicht Ansichtssache, für viele wohl nicht) allein schon die Vorbereitungen eines solchen Shuttle-Fluges sind. Dazu kommen auch noch diese tollen Bilder, welche die NASA veröffentlicht. Zum Beispiel dieses:


                            KSC-05PD-0619 (04/06/2005) (Foto: NASA/KSC)

                            Oder die Aufnahme vom Cape, die von der ISS aus gemacht wurde... Also ich glaube, das hat es bisher auch noch nicht gegeben. Das war schon eine tolle Überraschung.

                            Übrigens: Es kann hin und wieder mal vorkommen, dass ich meinen letzten oder vorletzten Beitrag mit Bilderlinks nochmals um einige Links ergänze, weil die NASA oft sehr schnell weitere Bilder online stellt. Also bei Interesse immer mal wieder hochscrollen und schauen, ob neue Fotos dazugekommen sind.


                            Aber nun weiter...

                            Ich übertreibe wohl kaum, wenn ich sage, dass diese Missionen mitentscheidend für die Zukunft der Menschheit sein werden. Die ISS muss ja noch fertiggestellt werden und dazu sind die Space Shuttles, zumindest bis 2010, absolut erforderlich.

                            Aber wenn ich dann daran denke, dass STS-114 oder auch der nächste Flug mit der Atlantis, STS-121, ähnlich scheitern könnte wie die Columbia, dann bekommt man schon ein mulmiges Gefühl. Das könnte vielleicht sogar sehr schwerwiegende Konsequenzen haben für das Shuttle-Programm oder gar für die gesamte bemannte Raumfahrt. Allerdings wurden die verbliebenen Raumfähren in den letzten beiden Jahren dermaßen auf Sicherheit getrimmt, sodass man schon erwarten darf, dass alles gut gehen wird. Kleinere Probleme und Fehler kann es aber immer geben, z.B. Computerfehler wie man sie vor einiger Zeit auf der ISS hatte. Das ist fast unumgänglich. Solche Probleme sind jedoch zum Glück meist nicht lebensbedrohlich für die Crew und können meistens auch schnell gelöst werden. Dafür wurden sie ja gut ausgebildet.

                            Das hier sind übrigens die nächsten Schritte, die an der Startrampe durchgeführt werden:

                            - Betankungstest (14. April 2005)
                            - Überführung der Nutzlast zur Startrampe (Mitte April 2005)
                            - Verladen der Nutzlast in der Ladebucht
                            - Abnahme der Flugbereitschaft der Raumfähre
                            - abschließende Countdown-Generalprobe
                            - Helium Dichtigkeits-Test
                            - Befüllen der an Bord befindlichen Tanks (Hydrazin)
                            - Abnahme der Flugbereitschaft der Haupttriebwerke
                            - Schließen der Laderaumtore für den Start



                            Ach ja, hier noch zwei CD-Tipps von mir:

                            "Love Sensuality Devotion - The Greatest Hits" von Enigma

                            Insbesondere die Tracks "The Landing", "Smell Of Desire", "Modern Crusaders" und "Silence Must Be Heard". Die drei letztgenannten wurden bei der STS-99-Mission im Februar 2000 in der Space Night (Bayern 3) als Hintergrundmusik für Countdown, Start und Orbit verwendet. Absolut genial!

                            und

                            "The Songs Of Distant Earth" von Mike Oldfield

                            Insbesondere die Tracks "Hibernaculum" und "Ascension" (für die Aussicht aus dem Shuttle auf die Erde; auch in der Space Night in "Earthviews" zu hören) und "Lament For Atlantis" (für den Landeanflug des Shuttles bis zum Touchdown).

                            Hörproben müsstet ihr bei Amazon.de oder Amazon.com finden. Aber leider natürlich in schlechter Qualität (direkt oben auf die Links klicken um zu den Seiten zu gelangen).


                            DVD-Tipp:

                            "IMAX - The Dream Is Alive"

                            Hier werden die Shuttle-Missionen

                            STS-41-C vom 6. April 1984
                            - Orbiter: Challenger OV-099
                            - First on-orbit spacecraft repair

                            STS-41-G vom 5. Oktober 1984
                            - Orbiter: Challenger OV-099
                            - First American woman to walk in space

                            und

                            STS-41-D vom 30. August 1984
                            - First flight of Orbiter Discovery OV-103
                            - First pad abort

                            in beeindruckenden Bildern, mit tollem Sound und toller Hintergrundmusik präsentiert. In Englisch (Kommentar von Walter Cronkite!!!) und Deutsch.



                            Und zum Schluss der Link zur NASA TV-Seite. NASA TV könnt ihr mit dem RealPlayer, Windows Media Player oder RealAudio Player öffnen.

                            NASA TV
                            Zuletzt geändert von STS-Chris; 08.04.2005, 17:58.

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