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STS-121 - Space Shuttle Discovery

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  • STS-121 - Space Shuttle Discovery

    STS-121



    ERSTER DEUTSCHER
    AN BORD DER
    INTERNATIONALEN RAUMSTATION!




    Einige von euch fragen sich jetzt vielleicht: "Wieso erstellt er jetzt schon diesen Thread?"
    Nun, wenn es Neuigkeiten zu STS-121 gibt, möchte ich euch diese nicht vorenthalten.
    Nur... in den STS-114-Thread gehören die ja nicht hinein.

    Außerdem wird es parallel zu den Shuttle-Missionen im STS-114-Thread Neuigkeiten von der Expedition Crew 11, sowie in diesem Thread (STS-121) von der Expedition 12-Crew geben.



    Wie ihr warscheinlich bereits wisst, wird nach knapp 5 1/2 Jahren wieder ein deutscher Astronaut ins All fliegen. Thomas Reiter von der European Space Agency (ESA) fliegt mit der amerikanischen Besatzung der Raumfähre Atlantis auf Flug STS-121 zur Internationalen Raumstation ISS. Er wird der erste Deutsche sein, der die ISS besucht und er wird der erste Europäer sein, der zu einer Langzeitbesatzung der ISS gehört. Bisher bestanden die Expedition Crews (ECs) nur aus Amerikanern und Russen. Thomas Reiter wird zudem also der Astronaut sein, der die alte ISS-Mannschaftsstärke von 3 Personen wiederherstellt.


    Vor zwei Tagen hat die NASA dies offiziell bestätigt und außerdem die anderen beiden EC-12-Besatzungsmitglieder bekanntgegeben:




    Zwölfte ISS-Stammbesatzung nominiert

    Am 14. Mai 2005 wurde die EC-12 offiziell nominiert. Der amerikanische CDR und NASA ISS SO William McArthur und der russische FE Waleri Tokarew werden am 27. September 2005 mit der Sojus TMA-7 zur ISS starten. Außerdem wurde der deutsche FE Thomas Reiter offiziell nominiert, mit dem Space Shuttle Atlantis auf der Mission STS-121 am 09. September 2005 zur ISS zu starten. Als Raumfahrer der European Space Agency (ESA) wird sich Reiter der amerikanischen STS-121-Besatzung anschließen, die aus CDR Steven Lindsey, Pilot (PLT) Mark Kelly, Mission Specialist (MS) Piers Sellers, MS Michael Fossum, MS Lisa Nowak und MS Stephanie Wilson besteht. Nach seinem Aufenthalt an Bord der ISS wird sich Reiter der amerikanisch-schwedischen STS-116-Besatzung anschließen, die aus CDR Mark Polansky, PLT William Oefelein, MS Robert Curbeam, MS Joan Higginbotham, MS Nicholas Patrick und MS Christer Fuglesang besteht, und am 05. Mai 2006 zur Erde zurückkehren. Es ist aber auch möglich, dass Reiter mit McArthur und Tokarew mit der Sojus TMA-7 am 01. April 2005 (Anm. v. mir: soll wohl '2006' heißen) zur Erde zurückkehren wird.

    McArthur war MS der Missionen STS-58 vom 18. Oktober 1993 bis zum 01. November 1993, STS-74 vom 12. November 1995 bis zum 20. November 1995 und STS-92 vom 11. Oktober 2000 bis zum 24. Oktober 2000 und hielt sich 35 Tage, 2 Stunden und 26 Minuten im Weltraum auf. Tokarew war MS der Mission STS-96 vom 27. Mai 1999 bis zum 06. Juni 1999 und hielt sich 9 Tage, 19 Stunden und 13 Minuten im Weltraum auf. Reiter war FE der Mission Sojus TM-22 vom 03. September 1995 bis zum 29. Februar 1996 und hielt sich 179 Tage, 1 Stunde und 42 Minuten im Weltraum auf. McArthur und Tokarew waren außerdem für die EC-8 und die EC-10 als Backup Crew nominiert und waren sogar die Flight Crew der EC-9, bis McArthur aufgrund medizinischer Schwierigkeiten die Zulassung für einen Aufenthalt an Bord der ISS verpasste.

    Quelltext: Raumfahrer.net / In Space Magazin #181


    ISS Commander: William "Bill" McArthur (bisher 3 Raumflüge)
    ISS Flight Engineer: Valeri Tokarev (bisher 1 Raumflug)

    Fotos: NASA








    Der STS-121-Patch. Der Platz ganz unten wurde für
    Thomas Reiter freigehalten als seine Teilnahme an dem
    Flug noch nicht sicher war. Eine neuere Version des
    Emblems wurde bisher nicht veröffentlicht.
    Bild: spacepatches.info



    Missionsdaten:

    Mission: International Space Station Flight ULF1.1
    Shuttle: Atlantis OV-104
    Startrampe: 39B
    Start: nicht vor 9. September 2005
    Missionsdauer: 11 Tage
    Bahnhöhe: 385 km
    Bahnneigung: 51.6°

    Shuttle-Flug: Nr. 115
    Atlantis-Flug: Nr. 27
    Shuttle-ISS-Flug: Nr. 18



    Die Crew:
    (Genauere Angaben zu den Crewmitgliedern folgen später. Leider gibt es auch noch kein Gruppenfoto.)

    Mission Commander: Steven W. Lindsey (bisher 3 Raumflüge)
    Pilot: Mark E. Kelly (bisher 1 Raumflug)
    Mission Specialist: Piers J. Sellers (bisher 1 Raumflug)
    Mission Specialist: Michael E. Fossum (bisher keine Raumflüge)
    Mission Specialist: Lisa Nowak (bisher keine Raumflüge)
    Mission Specialist: Stephanie Wilson (bisher keine Raumflüge)
    ISS Expedition 12 crew member: Thomas Reiter (ESA) (bisher 1 Langzeit-Raumflug)

    Video: Thomas Reiter (5:25 Min. / 12,1 MB) (c) ESA
    Anm.: Relativ aktuell. Der besagte Start der Discovery wird mit Ende Mai angegeben, was natürlich mittlerweile nicht mehr stimmt.

    Fotos: NASA und ESA



    Momentan befindet sich Atlantis in der Orbiter Processing Facility (Orbiterabfertigungswerk) und wird auf den Start im September vorbereitet. Hier ein Foto vom 12. Mai:


    KSC-05PD-0987 (05/12/2005)

    Für high resolution: KSC Multimedia Gallery (Keywords: Atlantis oder STS-121)

    KENNEDY SPACE CENTER, FLA. – In Orbiter Processing Facility bay 1 at NASA’s Kennedy Space Center, Atlantis’ payload bay doors are being opened. The payload bay doors were closed for a clearance check on the Orbiter Boom Sensor System (OBSS), built in Canada. The 50-foot-long OBSS attaches to the Remote Manipulator System, or Shuttle arm, and is one of the new safety measures for Return to Flight. It equips the orbiter with cameras and laser systems to inspect the Shuttle’s Thermal Protection System while in space. Mission STS-121 is targeted for launch in September. Once the bay doors are open again, further work will be done in the bay.





    Und hier nochmal die wichtigsten Termine in der Übersicht (Terminänderungen sind möglich):

    15. Juni 2005: Ablegen von Progress M-52 (15:10 EST)
    16. Juni 2005: Start von Progress M-53 (18:09 EST)
    18. Juni 2005: Andocken von Progress M-53 (19:10 EST)
    13. Juli 2005: Start von STS-114 Discovery OV-103
    24. Aug. 2005: Start von Progress M-54
    9. Sept. 2005: Start von STS-121 Atlantis OV-104
    27. Sept. 2005: Start von Soyuz TMA-7, EC-12: McArthur und Tokarev
    Zuletzt geändert von Harmakhis; 20.08.2005, 11:21.

  • #2
    Vielen Dank für die penible Zusammenstellung.

    Aber

    Einige von euch fragen sich jetzt vielleicht: "Wieso erstellt er jetzt schon diesen Thread?"
    Nun, wenn es Neuigkeiten zu STS-121 gibt, möchte ich euch diese nicht vorenthalten.
    Nur... in den STS-114-Thread gehören die ja nicht hinein.
    Ich blicke da bald net mehr durch.

    Sind das jetzt 2 verschiedene Fähren?


    Und wann starten die endlich? Oder ist schon eine gestartet?


    Ach, unten steht das nochmal. Alles klar.

    Kommentar


    • #3
      Na ja, ich habe am Ende meines Postings ja nochmal extra eine Übersicht zusammengestellt,
      aber ich erkläre es gerne :

      Nachdem ja die Columbia am 1. Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühte, mussten die restlichen Orbiter "Discovery OV-103", "Atlantis OV-104" und "Endeavour OV-105" eine zweieinhalbjährige Zwangspause einlegen, damit neue Sicherheitssysteme erforscht, erprobt und installiert werden konnten.

      Nun sollen die Raumfähren wieder starten!

      Den Anfang macht die Discovery mit der ersten sog. "Return To Flight"-Testmission (Flugnummer STS-114). Nach derzeitigem Stand soll sie am 13. Juli 2005 starten, aber dieser Termin ist noch nicht sicher. Näheres dazu im STS-114-Thread. Das Startfenster erstreckt sich vom 13. Juli bis zum 31. Juli.

      Den zweiten Testflug absolviert die Atlantis im September 2005 (STS-121). Sollte jedoch die Discovery nicht im Startfenster 13. bis 31. Juli starten können, so muss der Start der Discovery ins darauffolgende Startfenster verlegt werden und das ist der Zeitraum vom 9. bis zum 24. September. Damit könnte die Atlantis dann erst wieder im November starten.


      Und falls du dich jetzt fragst:

      Warum folgt nach STS-114 der Flug STS-121 und nicht STS-115?

      Das liegt daran, dass die NASA einer Space Shuttle-Mission schon sehr früh, meist Jahre im voraus, eine STS-Nummer zuteilt und diese auch beibehält. STS-107 z.B. wurde immer wieder verschoben, sodass dieser Flug erst nach STS-113 durchgeführt wurde. Somit war STS-107 der 113. Shuttle-Flug überhaupt. Wäre die Columbia unbeschadet zur Erde zurückgekehrt, hätte man die Flüge noch im Jahre 2003 der Reihe nach fortgesetzt: STS-114, STS-115, STS-116 und STS-117.

      Doch dann passierte das Columbia-Unglück und man hat entschieden, dass bei einer Rückkehr des Shuttles ZWEI Testflüge mit Discovery und Atlantis durchgeführt werden sollen. STS-114 war ursprünglich ein Flug bei dem die Langzeitbesatzung ausgetauscht werden sollte, doch da das Shuttle für die letzten zwei Jahre nicht zur Verfügung stand übernahmen die Russen das mit ihrem Sojus-Raumschiff. So war STS-114 nun nur noch ein Versorgungsflug und kann somit als erster Testflug zur Verfügung stehen. Für den zweiten Testflug war aber STS-115 nicht geeignet, da STS-115 die nächsten großen Solarsegel zur Station transportieren soll. Der Verlust dieser teuren Solarsegel wäre, um es milde auszudrücken, bedauerlich. Dieser zweite Testflug war ja nie geplant, also bekam dieser Flug die nächste freie Nummer, die noch keinem ISS-Montageflug zugeordnet war und das war die 121. Somit ist nun STS-121 der 115. Shuttle-Flug. Danach folgt der 116. STS-115, der 117. STS-116 usw.


      EDIT: Anscheinend hattest du nur die Übersicht übersehen. Na ja, ich hoffe, meine Erläuterung hat dir trotzdem helfen können.

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      • #4
        @Chris: Alles klar!

        Mach mal weiter so...

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        • #5
          Der neue STS-121-Patch

          low res - high res
          Das neue offizielle STS-121 Artwork mit dem hinzugefügten Namen des ESA-Astronauten Thomas Reiter.

          STS121-S-001 (June 2005) --- The STS-121 patch depicts the Space Shuttle Atlantis docked with the International Space Station (ISS) in the foreground, overlaying the astronaut symbol with three gold columns and a gold star. The ISS is shown in the configuration that it will be in during the STS-121 mission. The background shows the nighttime Earth with a dawn breaking over the horizon. STS-121, ISS mission ULF1.1, is the final Shuttle Return to Flight test mission. This utilization and logistics flight will bring a multipurpose logistics module (MPLM) to the ISS with several thousand pounds of new supplies and experiments. In addition, some new orbital replacement units (ORUs) will be delivered and stowed externally on ISS on a special pallet. These ORUs are spares for critical machinery located on the outside of the ISS. During this mission the crew will also carry out testing of Shuttle inspection and repair hardware, as well as evaluate operational techniques and concepts for conducting on-orbit inspection and repair. The NASA insignia design for Shuttle space flights is reserved for use by the astronauts and other official use as the NASA Administrator may authorize. Public availability has been approved only in the form of illustrations by the various news media. When and if there is any change in this policy, which is not anticipated, such will be publicly announced.

          Quelle: NASA

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          • #6
            STS-121 Image Gallery:


            For high resolution images: KSC Multimedia Gallery (Keywords: Atlantis or STS-121)


            June 20, 2005

            KSC-05PD-1343 (06/20/2005)



            KSC-05PD-1344 (06/20/2005)
            In the Space Station Processing Facility at Kennedy Space Center in Florida, the payload bay doors of the orbiter Atlantis are being closed. The Remote Manipulator System, or Shuttle arm, is seen on the port side (top) and the Orbiter Boom Sensor System (OBSS) is seen on the starboard side (lower) of the payload bay. The 50-foot-long OBSS attaches to the Shuttle arm and is one of the new safety measures for Return to Flight. It equips the orbiter with cameras and laser systems to inspect the Shuttle’s Thermal Protection System while in space. Atlantis is scheduled to fly on the second Return to Flight mission, STS-121, targeted for launch in a window extending from Sept. 9 to Sept. 24.


            KSC-05PD-1345 (06/20/2005)

            KSC-05PD-1346 (06/20/2005)

            KSC-05PD-1347 (06/20/2005)

            KSC-05PD-1348 (06/20/2005)

            KSC-05PD-1349 (06/20/2005)

            KSC-05PD-1350 (06/20/2005)


            Credit: NASA/KSC



            NASA TV

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            • #7


              Du kennst Dich ja richtig super aus! Na, dann hoffen wir mal, daß mit der Technik alles in Ordnung ist und keine Probleme auftreten.

              Ist eigentlich nach den Unfällen mit der Challenger und der Columbia der Bau einer weiteren Fähre angedacht? Oder läßt das der Bush Etat nicht zu?
              HOFFNUNG ist alles!

              Kommentar


              • #8
                Vielen Dank für die Blumen.

                Zitat von Rhiannon
                Ist eigentlich nach den Unfällen mit der Challenger und der Columbia der Bau einer weiteren Fähre angedacht? Oder läßt das der Bush Etat nicht zu?
                Für die Challenger, die 1986 kurz nach dem Start explodierte, wurde ja die Raumfähre Endeavour gebaut und 1992 in Dienst gestellt.

                Für die Columbia wird es jedoch definitiv keinen Ersatz-Orbiter geben, da sich das nicht lohnen würde. Die Space Shuttles sollen ja schon 2010 außer Dienst gestellt werden. Und für die Fertigstellung der ISS, sowie ein oder zwei Hubble-Wartungsflüge, dürften die verbliebenen drei Shuttles ausreichen.

                Aber sollte in nächster Zeit eine weitere Raumfähre verlorengehen, dann sieht es sehr schlecht aus. Allerdings glaube ich, dass alles glatt laufen wird. Die Shuttle-Flotte ist jetzt mit enormen Aufwand noch sicherer geworden und auf eventuelle Schwierigkeiten, die auftreten könnten, hat sich die NASA auch diverse Szenarien einfallen lassen, darunter auch ein eventueller Rettungsflug (STS-300) der Atlantis für den Fall, dass beim Discovery-Flug etwas schief läuft.

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Chris Levitt
                  Vielen Dank für die Blumen.



                  Für die Challenger, die 1986 kurz nach dem Start explodierte, wurde ja die Raumfähre Endeavour gebaut und 1992 in Dienst gestellt.

                  Für die Columbia wird es jedoch definitiv keinen Ersatz-Orbiter geben, da sich das nicht lohnen würde. Die Space Shuttles sollen ja schon 2010 außer Dienst gestellt werden. Und für die Fertigstellung der ISS, sowie ein oder zwei Hubble-Wartungsflüge, dürften die verbliebenen drei Shuttles ausreichen.

                  Aber sollte in nächster Zeit eine weitere Raumfähre verlorengehen, dann sieht es sehr schlecht aus. Allerdings glaube ich, dass alles glatt laufen wird. Die Shuttle-Flotte ist jetzt mit enormen Aufwand noch sicherer geworden und auf eventuelle Schwierigkeiten, die auftreten könnten, hat sich die NASA auch diverse Szenarien einfallen lassen, darunter auch ein eventueller Rettungsflug (STS-300) der Atlantis für den Fall, dass beim Discovery-Flug etwas schief läuft.

                  Naja, aber dieser Rettungsflug würde ja "nur" die Besatzung retten, das Shuttle wäre ja vermutlich immer noch verloren, wenn im Orbit ein solcher Notfall eintritt. Oder sehe ich das falsch ?

                  Kommentar


                  • #10
                    @ Chris: JA, ich denke auch, dass das Shuttle-Programm keinen Rückschlag mehr vertragen würde. Spätestens dann würde endgültig Sense mit ihnen sein. Das will ich aber nicht nur für die Astronauten nicht hoffen, sondern auch für die ISS, für die ein vorzeitiges Aus der Shuttle-Flüge ebenfalls Existenzbedrohend wäre...
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                    Klickt für Bananen!
                    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von MRM
                      Naja, aber dieser Rettungsflug würde ja "nur" die Besatzung retten, das Shuttle wäre ja vermutlich immer noch verloren, wenn im Orbit ein solcher Notfall eintritt. Oder sehe ich das falsch ?
                      STS-300 (bzw. STS-301 bei der Mission STS-121) soll nur zum Einsatz kommen, wenn das Shuttle, welches sich zur Zeit im Orbit befindet, irreparabel beschädigt ist - also wenn die Raumfähre für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht mehr sicher ist und auch nicht mit den Reparatursets an Bord repariert werden kann. Bei diesen ersten beiden Testflügen werden ja extra Ersatz-Hitzeschutzkacheln mitgenommen und es wird auch bei Außeneinsätzen das Anbringen neue Kacheln an einer Versuchspalette in der Ladebucht durchgeführt. Also, wenn der Schaden doch zu groß ist, dann fliegt man mit einer Vier-Mann-Crew in einer zweiten Raumfähre hoch und holt die "gestrandete" Besatzung ab. Insgesamt wären dann 13 Astronauten und Kosmonauten an Bord der ISS. Die 4 vom "Rettungsshuttle", die 7 "Gestrandeten" und die beiden ISS-Crewmitglieder. Die beschädigte Raumfähre müsste also erstmal zurückbleiben. Ob sie dann bei einem späteren Flug doch noch repariert werden kann oder ob man sie entgültig aufgeben muss hängt wohl dann vom Schaden ab.




                      Interview mit ISS-Astronaut Thomas Reiter

                      "Der Einsatz im All ist überwältigend"

                      Wenn alles nach Plan geht, wird die "Atlantis" den deutschen Astronauten Thomas Reiter Ende September zur Raumstation ISS bringen. Dort soll er als erster Europäer einen Langzeitaufenthalt von sieben Monaten absolvieren. Schon jetzt fiebert Reiter der Arbeit auf der ISS entgegen. tagesschau.de sprach mit ihm über das Astronautentraining, seine Erwartungen an den Aufenthalt im All und die Risiken eines Shuttle-Flugs.

                      tagesschau.de: Ihre Reise zur Weltraumstation ISS ist mehrmals verschoben worden - nun soll es im Herbst losgehen. Läuft alles nach Plan?

                      Thomas Reiter: Zunächst soll zwischen dem 13. und 31. Juli die "Discovery" starten. Wenn dieser Start wie geplant über die Bühne geht, dann starten wir Mitte September mit der "Atlantis". Sollte die "Discovery" im Juli nicht starten können, würde sie unseren Starttermin im September übernehmen und wir würden dann nach hinten rutschen, was ich natürlich nicht hoffe.

                      tagesschau.de: Wie bereiten Sie sich auf den Aufenthalt im All vor?

                      Reiter: Das Training läuft genau genommen seit einigen Jahren. Ich war über die Jahre wiederholt für mehrere Wochen in Houston und im Sternenstädchen bei Moskau, um mich dort mit den Systemen des amerikanischen und russischen Teils der Raumstation vertraut zu machen. Seit vergangenem September bin ich permanent im Training. Was wir theoretisch und in Simulationen gelernt haben, wird jetzt konkret auf das Flugszenario angewendet. Außerdem bereiten wir den wissenschaftlichen Teil der Mission vor.

                      tagesschau.de: Welchen Raum nimmt das Fitness-Trainig ein?

                      Reiter: Das ist Bestandteil des wöchentlichen Arbeitsplanes, also zwei bis drei Stunden pro Woche. Das Gefühl der Schwerelosigkeit kenne ich ja schon. Darauf kann man sich im übrigen nicht direkt vorbereiten. Man kann die Schwerelosigkeit allenfalls für wenige Sekunden in speziellen Flugzeugen erzeugen, die eine Parabelflugbahn verfolgen. Das würde für mich aber keinen Sinn mehr ergeben. Wichtig ist, dass man fit ist und diese Fitness auch an Bord aufrecht erhält.

                      tagesschau.de: Welche Aufgaben werden Sie an Bord haben?

                      Reiter: Meine Aufgabe wird es zunächst sein, meinen amerikanischen und russischen Kollegen bei der Durchführung von ganz normalen Wartungsarbeiten zu helfen. Wir müssen erst einmal sicherstellen, dass alle Bordsysteme laufen, bevor wir die ISS als Labor nutzen können. Man braucht statistisch gesehen 1,5 bis zwei Crewmitglieder, die sich rund um die Uhr um solche Aufgaben kümmern. Der zweite Teil meiner Aufgabe wird sein, wissenschaftliche Experimente durchzuführen. In den vergangenen zwei Jahren konnte nicht alles durchgeführt worden, was man im wissenschaftlichen Programm geplant hatte. Es gibt einen Nachholbedarf, und deshalb werden wir hier ganz kräftig zulangen.

                      tagesschau.de: Worauf freuen Sie sich am meisten?

                      Reiter: Der Start ist eine wahnsinnig Erfahrung. Ich habe das 1997 an Bord einer Sojus-Kapsel miterleben dürfen. Nun geht es mit einem Spaceshuttle ins All, und ich bin hochgespannt auf den Vergleich der beiden Systeme. Es dauert ja keine neun Minuten, bis man nach dem Abheben im Erdorbit ist. Das ist ein erster Höhepunkt - die ungeheuren Kräfte, die hier auf einen wirken und einen in eine Höhe von 200 Kilometern auf eine Geschwindigkeit von 28.000 Stundenkilometern katapultieren.

                      Der nächste Höhepunkt ist das Gefühl der Schwerelosigkeit. Man braucht eine gewisse Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Aber dann ist es fantastisch, sein eigenes Gewicht nicht mehr zu spüren und sich mit winzigen Kräften durch das Shuttle und die Raumstation zu bewegen, an der Decke und den Wänden zu arbeiten. Der dritte Höhepunkt ist der Blick auf die Erde oder den Sternenhimmel. Das hat mich bei meiner letzten Mission bis zur letzten Sekunde fasziniert. Man könnte meinen, dass das nach einem halben Jahr langweilig wird. Dem ist nicht so. Ich habe es bis zum letzten Moment genossen und mir fast Vorwürfe gemacht, dass ich diese Gelegenheit nicht öfter genutzt habe. Ich freue mich wahnsinnig darauf. Aber man wird nicht da hoch geschickt, um sich die Gegend anzuschauen, sondern um zu arbeiten. Außerdem gibt es nicht besonders viele Fenster.

                      tagesschau.de: Sieben Monate im All sind eine lange Zeit. Geht man sich da im All nicht auch auf die Nerven oder langweilt sich?

                      Reiter: Vor meiner ersten Mission hatte ich solche Bedenken. Ich musste dann feststellen, dass dann keine Sekunde Langeweile aufgetreten ist und dass wir uns sehr gut verstanden haben. Es war gewiss ein Glücksfall, dass wir so gut zusammengepasst und harmoniert haben. Im übrigen: Man hängt nicht permanent aufeinander. Oft sieht man sich nur zum Frühstück und zum Abendessen, weil dann jeder irgendwo seine Arbeit verrichtet.

                      Nach mehreren Monaten beginnt man sicher, seine natürliche Umgebung zu vermissen - trotz dieser fantastischen Aufgabe und trotz dieses fantastischen Ausblicks, der einen ein Leben lang begleitet. Man vermisst seine Familie und Freunde, man vermisst es, in der Natur zu sein, frische Luft zu atmen, über eine grüne Wiese zu gehen. Auch wenn bei meiner ersten Mission keine Sekunde Langeweile aufkam, habe ich nach vier Monaten gelegentlich auf den Kalender geschaut. Im letzten Monat vor der Rückkehr fängt man an, die Tage zu zählen. Das Leben ist trotz der interessanten Rahmenbedingungen kein Zuckerschlecken. Man steht permanent unter Zeitdruck. Jede Minute des Arbeitstages ist verplant. Es fallen hin und wieder Systeme aus - nicht nur während der normalen Arbeitszeit, sondern mitunter auch mitten in der Nacht. Je nachdem, wie ernst das Problem ist, ist die Nacht dann vorbei und alle Hände müssen mithelfen.

                      tagesschau.de: Sie wollen an Bord ja Gitarre spielen. Müssen Sie sich dazu die "Klampfe" umschnallen?

                      Reiter: Nein. Ich hatte auch auf der Raumstation "Mir" eine Gitarre. Die klemmt man sich ganz normal unter den Arm. Das ist unkompliziert. Die Gitarre hört sich auch an wie auf der Erde und wird durch die Schwerelosigkeit nicht beeinflusst. Beim Saxophon ist es etwas anderes. Ein Kollege berichtete mir, dass er im All wegen der Schwerelosigkeit neu lernen musste, einen Ton auf dem Saxophon zu erzeugen. Bei der Gitarre funktioniert das Zupfen und Greifen aber wie auf der Erde.

                      tagesschau.de: Sie haben ja schon Erfahrungen mit Außenbord-Einsätzen...

                      Reiter: Ich hatte bei der Mir zwei Außenbord-Einsätze. Es ist überwältigend. Man wird zwar darauf trainiert, weiß, wie der Raumanzug funktioniert und hat einen engen Zeitplan, jede Sekunde ist verplant, jeder Handgriff ist vorher trainiert. Aber wenn man in dem Bewusstsein draußen ist, sich in 400 Kilometern Höhe mit 28.000 Stundenkilometern schwebend über die Kontinente zu bewegen, wenn man sich mit dem Rücken zur Station dreht und dann vor, über und unter sich nur noch Kontinente sieht, wunderschöne Wolkenformationen, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, und auf der Nachtseite des Orbits Sternenformationen, dann denkt man: Das träumst du. Das muss ein Märchen sein. Man kann das gar nicht erfassen. Man speichert es ab und versucht, es später zu verarbeiten. Wenn ich jetzt Bilder von unseren Außenbord-Einsätzen sehe, ist das immer noch faszinierend und ich kann gar nicht glauben, dass ich mal da draußen war.

                      tagesschau.de: Die Flüge mit dem Spaceshuttle sind nicht ungefährlich. Beschäftigt Sie dieser Gedanke?

                      Reiter: Ich vertraue selbstverständlich auf die Technik, sonst müsste ich einen anderen Beruf ergreifen. Das ist keine Tollkühnheit. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass mit diesem Beruf bestimmte Risiken verbunden sind - trotz der hochkomplexen Technik, die einen umgibt. Auch das ganz normale Leben ist nicht ungefährlich. Wenn wir uns in ein Auto setzen, können wir auch unser Ziel nicht erreichen. Ich war ja Militärflieger, und auch das war nicht ungefährlich. Meine Familie hat diese Zeit mit mir durchgestanden. Man weiß, dass es hin und wieder schlimme Flugunfälle gibt. Man muss sich darauf einstellen und versuchen, aus diesen Unfällen so gut es geht zu lernen, um weitere Unfälle zu verhindern. Aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.

                      tagesschau.de: Bereiten Sie sich im Training auch auf den Extremfall vor?

                      Reiter: Notsituationen nehmen einen wesentlichen Teil des Trainings ein. In die Simulationen wird immer wieder eingestreut, dass Bordsysteme ausfallen, das ein Mikrometeroit in die Hülle einschlägt und die Station Luft verliert und der Druck sinkt, dass ein Feuer an Bord ausbricht, dass die Stationsatmosphäre kontaminiert wird, dass Probleme in der Kapsel auftreten. Damit wird man immer wieder unerwartet konfrontiert. Es stellt sich dabei ein Vertrauen in die Technik und in die eigene Fähigkeit ein, mit solchen Situationen umzugehen und so etwas mit seinen Kollegen und Kolleginnen zu bewältigen, das Leben und die Station zu retten.

                      Die Fragen stellte Eckart
                      Aretz, tagesschau.de
                      Zuletzt geändert von STS-Chris; 27.06.2005, 23:44.

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                      • #12
                        Zitat von Chris Levitt
                        STS-300 (bzw. STS-301 bei der Mission STS-121) soll nur zum Einsatz kommen, wenn das Shuttle, welches sich zur Zeit im Orbit befindet, irreparabel beschädigt ist - also wenn die Raumfähre für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht mehr sicher ist. Also fliegt man dann mit einer Vier-Mann-Crew in einer zweiten Raumfähre hoch und holt die "gestrandete" Besatzung ab. Insgesamt wären dann 13 Astronauten und Kosmonauten an Bord der ISS. Die 4 vom "Rettungsshuttle", die 7 "Gestrandeten" und die beiden ISS-Crewmitglieder.
                        Hm, und wieviele könnten dann maximal mit dem Shuttel zurück fliegen, und wie lange könnten die anderen dann auf der ISS überleben ? Da bleiben dann ja mehr Leute zurück, als ursprünglich geplant ( denk ich mal ) Zumal, das dauert ja dann auch eine Weile das verbliebene Shuttle startklar zu machen, um die restliche überzählige Besatzung abzuholen ...

                        Und steht dieses Rettungsshuttle nur dann zur Verfügung, wenn an der ISS angedockt wird ? Es gehen ja nicht alle Flüge zur ISS, oder werden künftige Missionen so geplant, daß man notfalls andocken könnte ?

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                        • #13
                          Es ist für STS-114 (Discovery) vorgesehen, die Atlantis so startbereit zu halten, dass sie innerhalb von 70 Tagen nach dem Eintreten eines solchen Notfalles zum Startplatz gefahren werden könnte, einen Dreischichtbetrieb rund um die Uhr angenommen und ohne dass auf Anforderungen verzichtet wird, vorausgesetzt. Dieser Zeitraum könnte in einer Krise möglicherweise auf 35 Tage verkürzt werden. Die Mission würde ein normales Rendezvous und eine normale Ankopplung an die Internationale Raumstation beinhalten.

                          Die an Bord der Internationalen Raumstation festsitzende Besatzung würde festgeschnallt in Liegesitzen im Mitteldeck des zur Hilfe geeilten Space Shuttle zur Erde zurückkehren. Liegesitze werden benötigt um Gleichgewichtsproblemen bei Raumfahrern vorzubeugen, die nach mehr als einem Monat in der Schwerelosigkeit zur Erde zurückkehren. Sieben solcher Sitze wären für die Besatzung von STS-114 erforderlich, die alle im Mitteldeck untergebracht wären. Untersuchungen zeigen, dass alle elf zurückkehrenden Astronauten trotz des dicht gedrängten Zustandes im Mitteldeck die Zeit haben, falls notwendig aus dem Space Shuttle im Flug abzuspringen. Die Internationale Raumstation könnte eine gestrandete Space Shuttle Besatzung bis zu 90 Tage und falls erforderlich möglicherweise auch länger aufnehmen. Da die Discovery nun für die nächste Space Shuttle Mission vorgesehen ist, wird die Atlantis als abrufbereites Space Shuttle für die Mission STS-300 dienen.

                          Der Flug STS-121 wird dann aber wohl nicht vor 2006 starten. Das kommt dann wohl darauf an, ob die Discovery tatsächlich nicht mehr zu retten ist. Sollte STS-114 erfolgreich sein und es ein Problem mit der Atlantis beim zweiten Testflug geben, dann wird die Discovery zum Rettungsflug STS-301 bereit stehen.



                          Contingency Shuttle Crew Support (CSCS) - "Safe Haven"


                          STS-300 Atlantis - Rettungsflug für STS-114

                          Vier-Mann-Crew der STS-121:

                          CDR Steve Lindsey
                          PLT Mark Kelly
                          MS1 Mike Fossum
                          MS2 Piers Sellers


                          STS-301 Discovery - Rettungsflug für STS-121

                          Vier-Mann-Crew der STS-115:

                          CDR Brent Jett
                          PLT Chris Ferguson
                          MS1 Joe Tanner
                          MS2 Dan Burbank

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                          • #14
                            90 Tage versorgung auf de ISS sollten ja ausreichen ,

                            ich frag mich nur gerade, was würden die mit dem defekten Shuttle machen, wenn es noch im Orbit schwebt ... ob man das versuchen könnte, mit eine Fernsteuerung zu landen , oder im Weltraum zu reparieren ( es wäre dann ja an der ISS angedockt ?) , oder würde man es einfach abstürzen lassen ? ( Wäre ja schade drum )

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                            • #15
                              Zitat von MRM
                              ich frag mich nur gerade, was würden die mit dem defekten Shuttle machen, wenn es noch im Orbit schwebt ... ob man das versuchen könnte, mit eine Fernsteuerung zu landen
                              Nein, das auf keinen Fall. Erstens glaube ich nicht, dass das Shuttle ferngesteuert werden kann und Zweitens: ohne Reparatur kann das Shuttle ja nicht landen.


                              Zitat von MRM
                              oder im Weltraum zu reparieren ( es wäre dann ja an der ISS angedockt ?) , oder würde man es einfach abstürzen lassen ? ( Wäre ja schade drum )
                              Das ist schwierig zu sagen. Ich glaube, dazu hat sich die NASA noch nicht geäußert.
                              Also, es wird auf jeden Fall nur einen Rettungsflug geben, wenn die beschädigte Raumfähre nicht vor Ort repariert werden kann. Wenn die NASA aber dann der Meinung ist, dass der Schaden vielleicht später mit einem speziell ausgerüstetem Shuttle behoben werden kann, dann bleibt die beschädigte Raumfähre solange an der ISS angedockt bis die andere Raumfähre dann eintrifft. Die Crew dieses Fluges wird wohl dann auch aus sieben Personen bestehen. Sollte die Reparatur glücken, würden dann fünf Astronauten mit dem selben Shuttle zurückkehren und zwei würden dann mit der reparierten Raumfähre landen. Zwei Leute reichen dafür auf jeden Fall aus. Die ersten vier Shuttle-Flüge wurden auch nur mit zwei Mann durchgeführt.
                              Sollte der Schaden an dem Shuttle aber zu groß sein und nicht repariert werden können, dann bleibt eigentlich nur noch die Option die Raumfähre kontrolliert abstürzen zu lassen, ähnlich wie die Mir. Denn im Orbit kann sie nicht gelassen werden, da sie dann eine Gefahr für alle Raumfahrzeuge und Satelliten darstellt. Oder das Shuttle könnte dann früher oder später unkontrolliert abstürzen.

                              Es gibt übrigens eine Raumfahrt-TV-Serie: "Countdown X - Alarm im All" (Original: "The Cape"), die mal vor geraumer Zeit bei RTL 2 und Tele 5 lief. Die Serie handelt vom Leben und den Weltraumflügen von Astronauten in Cape Canaveral. Leider besteht die Serie nur aus einer Staffel mit 22 Folgen, aber sie ist sehr zu empfehlen ( www.the-cape.com - www.epguides.de/cape.htm). Die letzten beiden Folgen bilden einen Zweiteiler, indem es um einen Flug der Atlantis zur Raumstation Mir geht. Als die Atlantis von der Mir wieder ablegt, kollidiert sie mit einem der Solarsegel der Station. Dabei verliert die Atlantis mehrere Hitzeschutzkacheln an einer sehr kritischen Stelle. Die NASA kann nach vier Wochen die Columbia (welch Ironie!) zu einem Reparaturflug hochschicken. Dabei nähert sich die Columbia an die Unterseite von Atlantis und ein Astronaut, der an dem Greifarm der Columbia befestigt ist, klebt dann neue Kacheln an die beschädigte Stelle. So können beide Shuttles wieder sicher zur Erde zurückkehren.

                              So ähnlich könnte es ablaufen, wenn es zu einer ähnlichen Situation kommen sollte. Aber wir wollen natürlich hoffen, dass alles gut gehen wird und so ein Einsatz nicht erforderlich sein wird.
                              Zuletzt geändert von STS-Chris; 29.06.2005, 04:13.

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