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Der Tyrannosaurus Rex - ein Aasfresser?

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  • Der Tyrannosaurus Rex - ein Aasfresser?

    Ein amerikanischer Dino-Forscher behauptet, die Legende des Tyrannosaurus Rex als gnadenloser Fleischfresser sei falsch.
    Beweise genug lieferten das Skelett, wie die winzigen Arme, die Länge der Oberschenkelknochen, was ein Rennen unmöglich machte und er sich nur langsam fortbewegen konnte.
    Desweiteren hätte er viele Charakteristica von modernen Aasfressern, wie die gewaltige, leistungsfähige Nase, die der von Aasgeiern ähneln würde.

    Was meint Ihr?
    Ist die Legende vom größten Jäger aller Zeiten wirklich falsch oder haben wir hier nur einen Wissenschaftler, der sich aufgrund von revolutionären Theorien zu profilieren versucht?

  • #2
    Revolutionäre Theorie? Ich dachte das wäre schon seit Jahren in der Fachwelt allgemein anerkannt, dass der T-Rex größtenteils ein Aasfresser und kein Räuber war. Also alle Dokus die ich in den letzten Jahren gesehen habe, haben genau das ausgesagt...
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

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    • #3
      Ausgerechnet Spielbergs Dino-Berater degradiert T-Rex zum ungelenken Aas- und Restefresser

      Paläontologische Lehr- und cineastische Drehbücher, in denen dem Tyrannosaurus rex Leben eingehaucht wird, müssen nach Ansicht eines renommierten Dinoforschers umgeschrieben werden. Sollte Prof. Jack Horner recht behalten, der bereits Steven Spielberg bei der Jurassic Park-Trilogie als 'Technical Advisor' mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat, dann war der zum blutrünstigen, grausamen archaischen Monster verklärte T-Rex anno dazumal in Wirklichkeit alles andere als ein flinker Jäger. Er war wohl nur ein harmloser, schwerfälliger Aasfresser, der sich von den Resten ernährte, die seine jagenden Kollegen übrig gelassen hatten.

      Vor 65 Millionen Jahren endete eine ungewöhnlich lange Gewaltherrschaft in einem Inferno. Nach über 150 Millionen Jahren erfolgreicher Regentschaft musste eine ganze Tierart mit einem Mal das Zepter abgeben und sich aus der Erdgeschichte auf Nimmerwiedersehen verabschieden. Verantwortlich hierfür war ein 10 bis 14 Kilometer großer Asteroid oder Komet, der sich mit 15 Kilometern in der Sekunde und mit der milliardenfachen Kraft der Hiroshima-Atombombe in die Erde bohrte und einen 200 Kilometer großen und 10 Kilometer tiefen Krater sprengte.

      Heute indes sind Tyrannosaurus rex und Co wieder auferstanden und feiern ein unerwartetes Comeback. Und es sieht danach aus, als steuere die Dinomania nicht nur allein infolge des dritten Teils des Kinoepos "Jurassic Park" einem neuen Höhepunkt entgegen. Weltweit feiert die Paläontologengemeinschaft einen ungeahnten Boom. Aufsehenerregende Funde finden beinahe wöchentlich statt; neue Erkenntnisse über das Leben der faszinierenden Riesenechsen zieren immer mehr Seiten seriöser Wissenschaftsmagazine und Zeitungen. Auch bei Insidern schnellt momentan die Dinofieberkurve wieder um einige Grad nach oben. Einer, der eigentlich schon seit Jahren "Temperatur" hat, ist der US-Dinoexperte Jack Horner, der jetzt scheinbar ausgezogen ist, um den ohnehin schon schlechten Ruf des fürchterlichsten Raubtiers aller Zeiten gänzlich zu zerstören.

      Raubsaurierimage verloren - T-Rex nur Aasfresser

      Was der amerikanische renommierte Paläontologe vom Museum of the Rockies in Bozeman kürzlich gegenüber dem Dinosaur Magazine zum Besten gab, dürfte vielen Kollegen, insbesondere aber den Filmmachern in Hollywood wenig schmecken. Denn seiner Meinung nach war der furchterregende Tyrannosaurus rex gar nicht so allgewaltig und bestialisch wie ihm dies bislang zugeschrieben wurde.

      Zwar herrschte nach dem ersten Fund eines T-Rex vor über 100 Jahren bei den Paläontologen Einigkeit darin, dass die archaische Riesenechse das wohl monströseste und ultimativste irdische Raubtier aller Zeiten gewesen war. Doch dieses Bild bedarf jetzt einer gründlichen Revision, meint Jack Horner. "Der T-Rex war ein Aasfresser, der sich von den übrig gebliebenen Beuteresten richtiger Jäger ernährte", lautet das überraschende Fazit des Forschers. Horners ungewöhnliche These stützt sich hauptsächlich auf Fossilienfunde, die er in der so genannten Hell Creek Formation (US-Bundesstaat Montana) machte, wo einer der reichhaltigsten Saurier-Friedhöfe der Erde ist. Dort entdeckte der Forscher in den letzten drei Jahren allein acht gut erhaltene Fossilien des T-Rex, darunter im letzten Jahr allein fünf auf einen Schlag. (Vgl.Fünf mit einem Streich) Nach eingehender Analyse ist sich Horner nunmehr sicher: "Der T-Rex konnte gar nicht jagen."

      Ein wichtiges Indiz für diese These sind die kleinen Vorderarme des T-Rex, von denen die ersten erst vor 11 Jahren entdeckt wurden. Sie waren derart klein und schmächtig, dass sie noch nicht einmal bis zum Maul der Kreatur reichten und auch im Kampf völlig untauglich gewesen waren. Wäre T-Rex etwa umgefallen, hätten die kleinen Arme den Sturz weder abbremsen noch abfangen können. Jeder Sturz hatte den furchterregend und monströs eingestuften Saurier in eine hilflose Situation manövriert. Nur unter großem Aufwand wäre die Riesenechse wieder auf die Beine gekommen.

      Große Bestätigung erfährt die Aasfresser-These vor allem durch die Zahnstruktur der Riesenechsen. War T-Rex nach gängiger Lehrmeinung in der Lage, mit seinen langen, spitzen und kraftvollen Hauern über 250 Kilogramm Fleisch und Knochen auf einmal aus einem Körper herausreißen, so weisen jüngste Forschungsergebnisse darauf hin, dass seine Zähne nicht zum Schneiden, sondern vielmehr zum Mahlen geeignet waren. Tatsächlich waren diese ausgesprochen robust und optimal ausgeformt, was für Aasfresser, die mit den Resten eines Beutetiers vorliebnehmen müssen, die vorwiegend aus Knorpeln und Knochen bestehen, geradezu überlebensnotwendig war.

      Unterentwickeltes Sehzentrum - ausgeprägter Geruchssinn

      Alles andere als optimal war indes das Gehirn des T-Rex. Im Zuge der Evolution bildete sich einerseits nur ein kleines Sehzentrum, andererseits aber ein großes Geruchszentrum heraus. Die Folge: Der T-Rex konnte zwar schlecht sehen, dafür aber außerordentlich gut riechen. Anstatt als aktiver Raubsaurier auf Beutejagd zu gehen, mußte T-Rex seinem schlechtes Sehvermögen Tribut zollen und statt dessen seinen guten Geruchssinn bemühen. Ihn setzte er dazu ein, um weit entlegenes Aas aufzuspüren, das möglicherweise in einer Entfernung von über 40 Kilometer liegen konnte.

      Den entscheidenden Beweis dafür, dass T-Rex ein Dasein als Aasfresser gefristet hat, liefern aber seine Hinterbeine. Sie waren laut Horner auf keinen Fall für kürzere Sprints, sondern eher für lange Wanderungen geschaffen. Darauf lässt der Oberschenkelknochen schließen, der viel länger war als das Schienbein. Zweifüßige Sprinter müssten lange Schienbeinknochen und kurze Oberschenkelknochen haben.

      In punkto Schnelligkeit und Dynamik konnte T-Rex mit den flinken Jäger Velociraptor oder Deinonychus in keiner Weise konkurrieren.

      Wenn man alle Eigenschaften des Velociraptors zusammenzählt, dann kommt man zum Schluss, dass er ein echter Jäger war. Wenn man hingegen alle Eigenschaften des T-Rex betrachtet, dann kommt man zum Schluss, dass er nur ein Aasfresser war.
      Horner

      Dass diese Interpretation und der sich daraus ergebene revolutionäre Theorieansatz große Konsequenzen nach sich ziehen wird, ist für Horner offensichtlich. So steht die Filmindustrie, vor allem Steven Spielberg mit seiner "Jurassic Park"-Trilogie, mit einem Male vor einem großen Problem, waren doch die echten T-Rex-Vertreter im Gegensatz zu ihren virtuellen Leinwand-Kollegen weniger aggressiv als bisher angenommen.

      Aber auch die Wissenschaft müsste völlig umdenken, denn das mögliche Aasfresser-Verhalten des T-Rex könnte auch Auswirkungen auf andere Spezies gehabt haben. Und nicht zuletzt würde der breiten Öffentlichkeit jenes Bild genommen, das für die Urzeitechsen bislang so charakteristisch gewesen war. "Die Menschen mögen solche Ergebnisse nicht, meint Horner. "Doch wir halten und an die Fakten und machen Wissenschaft - und keine Meinungsumfrage."

      Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/9/9461/1.html

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      • #4
        Habe mehrere Filme auf Discovery gesehen, kann mir eigentlich gut vorstellen, daß die T-Rex Aadfresser waren. Ist eigentlich schade das der "Ruf" der Tyrannosssaurus Rex jetzt nicht mehr den eines der am oberen Nahrungskette stehendes Tino´s ist.
        ! Planet Thüringia ein Besuch lohnt sich !
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        Thüringen das Grüne Herz Deutschlands.

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        • #5
          Ich denke auch, dass Tyrannosaurus Rex Aasfresser waren, es sieht ja ganz offensichtlich so aus, und ich denke, dass man sich dort nicht von (s)einem idealisierten T-Rex Bild täuschen lassen darf.
          Das tun Menschen bei solchen Tieren ja gerne.

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          • #6
            Jaja, mag sein, dass er Aas gefressen hat - welches Tier würde das nicht tun, wenn dieses Nahrungsangebot zur Verfügung steht? Und klar, seine Grösse macht den T-Rex zu einem sehr erfolgreichen Aasfresser, da er damit alle anderen Räuber, die ihm die Beute streitig machen wollen, vertreiben kann.

            Es wird auch niemand abstreiten, dass der T-Rex sicher nicht der schnelle Jäger war, als der er in Jurassic Parc 1 dargestellt wird.

            Trotzdem: T-Rex wäre wohl kaum mit einem Nasenrümpfen an einem geschwächten, kranken oder sonst wie verletzlichen Pflanzenfresser vorbeigetrampelt - in diesem Fall dürfte er kurzen Prozess mit dem Tier gemacht haben. Zudem stellt man sich die Kreidezeit oft auch ganz falsch vor: grosse Teile Nordamerikas waren damals von Wald bedeckt: T-Rex war also zwangsweise ein "Waldräuber". Im Wald gibt es immer die Möglichkeit, sich auf die Lauer zu legen, sogar wenn man 14 m gross ist.

            Ich denke, dass der T-Rex Aas sicher nicht verschmäht hat. Aber zu glauben, er hätte nur Aas gefressen, geht definitiv zu weit.
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            Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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            • #7
              Nur mal zur Information: Der T-Rex war nur gut 5 Meter hoch und keine 14!!!

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              • #8
                Zitat von Mama Will Bark
                Nur mal zur Information: Der T-Rex war nur gut 5 Meter hoch und keine 14!!!
                Ich denke er meint hier die Länge von Schwanz- bis Schnauzenspitze.
                Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                Makes perfect sense.

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                • #9
                  Ist da eigentlich was dran (wie in Jurassic Park 1 gesagt wird), das TRex nur bewegungen visuell erkannt hat?
                  Wenn ja, woher will man das wissen?
                  "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit"

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                  • #10
                    Nein, das ist bestimmt falsch, solche Sachen kann man nicht herausfinden. Und warum sollte die Natur ihm ein solches Handicap geben?
                    Dann würde er ja gegen jeden Baum oder Felsen rennen und bräuchte um zu sterben nicht mal Feinde, sondern nur diese Behinderung!

                    Unrealistisch waren in Jurassic Park auch die Velociraptoren, in Wirklichkeit waren die nämlich kleiner als Menschen und niemals zwei Meter groß!

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                    • #11
                      Naja, es gibt aber durchaus Lebewesen, die nur in der Bewegung Objekte wahrnehmen können bzw. wahrnehmen können sie sie schon, nur nicht vom Hintergrund unterscheiden. Manche Spinnen haben das z.B. Die haben dann meistens mehrere Augentypen, um das auszugleichen. Allerdings reicht ja schon eine Kopfbewegung, damit der T-Rex - wenn es denn so wäre - Bäume sehen kann. Es geht ja nur um Bewegung relativ zum Auge.

                      Rausfinden kann man das aber wohl wirklich nicht.
                      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                      Makes perfect sense.

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                      • #12
                        Ich hatte mal ein Vogelspinne und kenne mich mit ihrer Anatomie sehr gut aus.
                        Die meisten Spinnen sehen nur schematisch, sie benötigen ihre Augen eigentlich auch nur, um sich nicht zu verlaufen.
                        Beute machen sie ausschließlich mit ihrem Tastsinn aus.
                        Ausnehme sind hier die faszinierenden Springspinnen, deren Augen zu den schärfsten der gesamten Tierwelt gehören: Sie visieren damit ihre Opfer auf weite Entfernungen an und springen über weite Strecken ihr Opfer an.
                        Das ist, als könnten wir einen Häuserblock überspringen.

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                        • #13
                          Ich schätze auch das der T-Rex zu 90% Aasfresser war. In erster Linie wegen seinen sehr kleinen Vorderbeinen. Aber er wird wohl auch schwache oder kranke Tiere die seinen Weg kreutzen getötet haben.


                          Zitat von First Borg
                          Ist da eigentlich was dran (wie in Jurassic Park 1 gesagt wird), das TRex nur bewegungen visuell erkannt hat?
                          Wenn ja, woher will man das wissen?
                          Wieso? Wir könne doch Bewegungen auch nur visuell erkennen. Also über die Augen. Vielleicht am Windzug noch...

                          Außerdem wird der T-Rex eine ähnliche Seh-Anatomie wie heutige Echsen oder noch eher Vögeln gehabt haben.

                          @Mama Will Bark: Das mit den Raptoren stimmt. Sie waren wohl nur etwa 80-100 Zentimeter groß und dazu noch stark gefiedert. Nach den neuesten Erkenntnissen.

                          Das mit den Spinnen stimmt ebenfalls. Ich beschäftige mich nämlich auch schon lange damit.

                          Springspinnen sind reine Jagdspinnen die optisch arbeiten.

                          Vogelspinnen haben viele lange Tasthaare mit denen sie Schwingungen aufnehmen können.

                          Und Netzspinnen arbeiten mit dem Tastsinn über Signalfäden.

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                          • #14
                            Ich glaube, dass Thema hatten wir hier auch schon mal.

                            Ich hab auch die BBC-Doku über den T-Rex als Aasfresser gesehen und das Resume war, wie Bynaus schon sagte: sowohl als auch.

                            Der T-Rex war wohl sowas wie die Hyäne seiner Zeit. Er mochte Aas, jagte aber auch wenn es sein musste.
                            Hyäne passt ja auch, weil die ja auch das mit Abstand stärkste Gebiss der heutigen Land-Räuber hat.

                            Gruß, succo
                            Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                            • #15
                              Zitat von Skymarshall
                              Wieso? Wir könne doch Bewegungen auch nur visuell erkennen. Also über die Augen. Vielleicht am Windzug noch...
                              Deine Antwort würde passen wenn das Wort "nur" zwischen Bewegung und visuell steht würde
                              Aber so wie es da steht, heisst das das der nix sieht was sich nicht bewegt
                              "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit"

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