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Projektil Penetration

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  • Projektil Penetration

    Ne P8 hat ne Mündungsgeschwindigkeit von 310 m/s. Ne Jagdkugel 8 mm wiegt 10 Gramm.

    Dann wirkt bei dem Treffer nur ne Kraft von (F=ma) 3,1 Newton? Auf der Fläche der Kufelspitze? Das ist doch nichts!!

    Manche Gewehre haben 600 m/s Mündungsgeschwindigkeit und ich sehe grad Sturmgewehr Munition wiegt 12 Gramm aber das Projektil nur 4. Also 2,4 Newton!!!

  • #2
    Ja, und wozu eröffnest du extra einen Thread für diese "interessante" Information?

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    • #3
      Ich bin nicht sicher ob meine Rechnung stimmt und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kraft die ein 30el der Gewichtskraft meines Körper entspricht meine Haut penetrieren kann.

      Gibt es irgendwo Daten, ob welchen Druck pro cm² z.B. Stahl bricht oder wieviel Kevlarwesten aushalten?

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      • #4
        Ich würde sagen:
        p=F/A(wenn Kraft senkrecht wirkt, weiß nicht wie die Formel ist, wenn die Kraft nicht senkrecht wirkt, aber die folgenden Überlegungen sollten auch dann zutreffen).
        und wenn diese kleine Kugel jetzt auf eine kleine Stelle deiner Haut trifft (
        kleines A) dann gilt (bei konstanter Kraft): p~1/F , also bei kleiner
        Fläche ein großer Druck (Kugelspitze ist ja klein), der deiner Haut Schaden zufügen kann. :-)
        Bin mir nicht sicher, ob es stimmt, wenn nicht, soll mich jemand korrigieren.

        Grüße
        Blutorange

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        • #5
          Eben, es kommt ja auch auf die Fläche an, und die Spitze von sonem Ding ist eben spitz, damit wirkt die ganze Kraft nur auf eine sehr kleine Fläche. Und ist erstmal die erste Schicht perforiert dürfte der Rest kein Problem mehr sein
          Nur weil die Klugen immer nachgeben regieren die Dummen die Welt

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          • #6
            Öhm... "a" in F=m*a ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Beschleunigung. Die Kraft, mit der eine Kugel auf, sagen wir, die Haut wirkt, entspricht der Bremsung, die sie dabei erfährt, mal ihre Masse. Mit der Geschwindigkeit hat das nichts direkt zu tun.
            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
            Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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            • #7
              Also je weniger flexibel die Fläche ist , auf der die Kugel auftrifft und je härter die Kugel ist , je stärker ist die Beschleunigung , da der Weg für die Verzögerung geringer wird .
              Demnach wäre die Aufschlagskraft (oder Durchschlagskraft ?) einer Kugel größer , wenn sie auf eine Wand aufprallt , als wenn eine der gleichen Bauart mit entsprechend gleicher Geschwindigkeit auf eine flexible Obefläche trifft .
              Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
              Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
              Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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              • #8
                Zitat von J_T_Kirk2000
                Also je weniger flexibel die Fläche ist , auf der die Kugel auftrifft und je härter die Kugel ist , je stärker ist die Beschleunigung , da der Weg für die Verzögerung geringer wird .
                Nicht die Beschleunigung ist größer (!= stärker), sondern die Bremskraft, die wirkt. Die Beschleunigung ist eine Eigenschaft der Kugel, nicht der Verhältnisse beim Aufprall.

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                • #9
                  Naja, eine Bremsung ist ja eigentlich nur eine Beschleunigung mit negativem Vorzeichen, oder?
                  Ich wurde schon als linkslinker Linksmarxistengutmenschlinker bezeichnet. Was soll das sein?

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                  • #10
                    Challenger hat recht. Beschleunigung wird zwar im umgangssprachlichen Gebrauch manchmal mit Geschwindigkeit gleich gesetzt, was aber physikalisch falsch ist: die Beschleunigung ist die Änderung der Geschwindigkeit mit der Zeit - mit negativem (Bremsumg) oder positivem ("Beschleunigung") Vorzeichen.

                    Somit hat Kirk schon recht: beim Auftreffen auf eine harte Oberfläche entwickelt die Kugel mehr Durchschlagskraft als beim Auftreffen auf eine weiche Oberfläche.
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                    • #11
                      In der Tat ist eine Bewegungsverzögerung auch eine Art von Beschleunigung .
                      Genau darauf wollten Bynaus und ich wohl hinaus .
                      Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
                      Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
                      Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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                      • #12
                        @KIrk: Du machst dich!

                        Eine Anmerkung noch zu der Kraft: Ich glaube der "Drall" der Kugel spielt auch noch eine Rolle. So werden Oberflächen meine ich schneller beschädigt. Kann das sein?

                        Durch das Innengewinde entsteht ja diese Projektildrehung.

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                        • #13
                          Die Rotation ist in erster Linie dafür da, dass die Flugbahn stabil bleibt. Ansonsten würde sich die Spitze des Projektil nach unten neigen wodurch der Luftwiedrestand erhöht wird, sodass sich die Reichweiter vermindert.

                          Manche Projektile sind so konstruiert, dass sie nach der Penetration des Zieles in Schieflage geraten aber sich weiter drehen. Dadurch "schreddern" sie quasi ne Wunde in das Opfer während sie sich reinbohren die um einiges schlimmer als ein Durchschuss ist.

                          Ich weiß, dass bei F=ma a die Beschleunigung ist hatte mir aber folgende versuchsanordnung erdacht.

                          Wenn ich von einen 1 m hohem Stativ einen Kegel mit Spitze nach unten auf eine Gummioberfläche fallen lasse dessen Gewicht 300 Gramm beträgt wird dieser von der Eranziehung so beschleunigt, dass eine Kraft von knapp 3 Newton wirkt.
                          Müsste dieser Kegel nicht die gleiche Wirkung wie eine 10 Gramm schwere Kugel haben, die ich mit 310 m/s abschieße?

                          Der wirksamste Schutz vor einer Kugel ist selbstverständlich sie durch eine flexible Oberfläche in einer größeren Zeitspanne abzubremsen. Jedoch kann diese fexible Oberfläche ab einer bestimmten Krafteinwirkung auch durchlöchert werden, bevor sie nachgeben kann. Und da kam mir für den menschlichen Körper bei ner Kugel von 8 mm 3 N als recht klein vor.
                          Zuletzt geändert von Phaidon; 04.10.2005, 21:32.

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                          • #14
                            Müsste dieser Kegel nicht die gleiche Wirkung wie eine 10 Gramm schwere Kugel haben, die ich mit 310 m/s abschieße?
                            Nein. a =/= v. Die Kraft, mit der du den Kegel vergleichen willst, ist deshalb grösser als diese 3 Newton. Ein Rechenbeispiel: gehen wir mal davon aus, dass das Projektil im Körper stecken bleibt - dann haben wir eine Bremsstrecke von vielleicht 10 cm = 0.1 m. Wir haben also s, v und v0, suchen a: dafür gibts die Formel

                            v^2 = 2as + v0^2

                            Nach Umformung nach a erhalten wir:

                            (v^2 - v0^2) / 2s = a

                            Setzen wir hier die Werte ein: v0 = 310, s=0.1, dann erhalten wir a = 1550 m/s^2

                            Damit wird die Kraft gemäss F = m * a
                            Wobei m = 0.01 kg (10 g), dann ist F = 15.5 N. Das hört sich jetzt nicht nach viel an, aber wie auch schon erwähnt wurde, verteilt sich diese Kraft auf eine sehr kleine Fläche: Wie Blutorange schon geschrieben hat: p = F/A. A ist, wenn wir von einem Projektil von, sagen wir 8 mm Durchmesser, dann ist A = 0.008 * 0.008 = 0.000064. Der Druck ist deshalb 15.5 / 0.000064 = 240000 Pascal - etwa 2.4 bar. Dieser Druck stiegt umgekehrt linear zum Bremsweg an, dh, bei halbem Bremsweg haben wir den doppelten Druck.
                            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                            • #15
                              Ich hab gut daran getan mich in Physik nicht prüfen zu lassen^^.
                              Ich hätte gedacht, dass der Kegel nach einem Meter eine Geschwindigkeit hat, die der Beschleunigung entspricht, und das es so keinen Unterschied gibt. oder haben die Teile unterschiedlich viel kinetische Energie?

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