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Pluto, Charon und die Sonde ''New Horizons''

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  • Pluto, Charon und die Sonde ''New Horizons''




    Forschungsmission zum Pluto

    Die NASA plante bereits seit Anfang der 1990er unter dem Namen Pluto Kuiper Express bzw. vormals Pluto Fast Flyby eine Mission zum Pluto. Diese sollte unter Leitung des Southwest Research Institute durchgeführt werden. Dabei wurde betont, dass eine Mission möglichst schnell starten sollte, um den Pluto zu erreichen, bevor seine dünne Atmosphäre ausfriert. Dies hängt damit zusammen, dass die Umlaufbahn des Pluto stark elliptisch ist und der Planet 1989 seinen nächsten Sonnenpunkt erreicht hat und sich nun von der Sonne entfernt. Erst im Jahr 2247 wird Pluto seinen nächsten Sonnenpunkt wieder erreichen.

    Doch die ersten Konzepte der Mission scheiterten an technischen Schwierigkeiten und Finanzierungsmangel und wurden 2001 durch die Mission New Horizons ersetzt. Die Sonde ist nun (2005) fertiggebaut und befindet sich in der Startvorbereitungsphase. Der früheste Starttermin ist der 11. Januar 2006. Die geplante Flugdauer beträgt etwa zehn Jahre, der Vorbeiflug an Pluto und Charon soll frühestens im Juli 2015 stattfinden. Es sollen globale Karten des Planeten und seines Mondes erstellt, Hochauflösungsfotos mit bis zu 25 m pro Pixel Auflösung gewonnen, die Temperaturverteilung gemessen und die Atmosphäre des Pluto studiert werden. Geplant ist, die Sonde in 9.600 km Entfernung an Pluto und in 27.000 km Entfernung an Charon vorbeifliegen zu lassen.






    Missionsdaten

    Rakete: Atlas V
    Startrampe: Complex 41 in Cape Canaveral


    11.01.2006: Geplantes Startdatum

    04.02.2006: Clyde Tombaugh (Plutos Entdecker), 100. Jahrestag (geb. 1906)

    14.02.2006: Letzte Startmöglichkeit (nächtes Startfenster: 2. - 15.02.2007)

    February 2007: Ankunft im Jupiter-System

    July 2015: "New Horizons" erreicht Pluto und Charon

    ~ 2016: Ankunft im Kuiper-Gürtel

    ~ 2020: "New Horizons" verlässt den Kuiper-Gürtel





    New Horizons

    New Horizons ist eine NASA-Raumsonde des New Frontiers Programms, die den Planeten Pluto sowie seinen Mond Charon erforschen soll. New Horizons ist die erste Raumsonde überhaupt, die Pluto aus der Nähe untersuchen soll. Der Start ist derzeit für den 11. Januar 2006 geplant, mit einem Swing-by-Manöver im Februar 2007 am Jupiter und dem Vorbeiflug an Pluto und dessen Mond Charon im Juli 2015. Danach soll die Sonde weiter in den Kuipergürtel fliegen und nach Möglichkeit an mindestens einem Objekt des Kuipergürtels vorbeifliegen.

    Das Projekt wird vom Applied Physics Labority der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland, USA geleitet. Die Kosten des Projekts inklusive der Trägerrakete und der Missionsdurchführung betragen etwa 650 Millionen Dollar.


    1 Ablauf der Mission

    Bereits seit Anfang der 1990er gab es Bestrebungen, eine Mission zu Pluto, dem einzigen bisher nicht aus der Nähe untersuchten Planeten, zu starten. Dabei wurde betont, dass eine Mission möglichst schnell starten sollte, um den Pluto zu erreichen, bevor seine dünne Atmosphäre ausfriert. Dies hängt damit zusammen, dass die Umlaufbahn des Pluto stark elliptisch ist und der Planet 1989 seinen nächsten Sonnenpunkt erreicht hat und sich nun von der Sonne entfernt. Erst im Jahr 2247 wird Pluto seinen nächsten Sonnenpunkt wieder erreichen. Doch die ersten Konzepte der Mission (Pluto Fast Fly-By, Pluto Kuiper Express) scheiterten an technischen Schwierigkeiten und Finanzierungsmangel. Ende 2000 gab es mit New Horizons einen neuen Vorschlag einer Pluto-Mission. Schließlich wurde am 29. November 2001 New Horizons als erste Mission des neu geschaffenen New Frontiers Programms zur Realisierung genehmigt.

    Die Instrumente der Sonde wurden zwischen Juli 2004 und März 2005 ausgeliefert, der Zusammenbau und Tests liefen von August 2004 bis Mai 2005. Vom Mai bis September 2005 wurde die fertiggebaute Sonde ausgiebig getestet, am 24. September 2005 erfolgte der Transport zum Cape Canaveral, dem Startplatz.


    New Horizons in der Montagehalle


    1.1 Start

    New Horizons soll im Januar 2006 mit einer Atlas V(551) Rakete gestartet werden. Obwohl dieses Raketenmodell eine der derzeit stärksten Trägerraketen der Welt darstellt, muss die Rakete mit einer zusätzlichen Star-48B Stufe ausgestattet werden, um die Sonde auf eine hohe Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen zu können. New Horizons wird die Erde mit der höchsten je dabei erreichten Geschwindigkeit verlassen (12,81 km/s mit Jupiter Swing-By und 12,884 km/s ohne).

    Das Startfenster öffnet sich am 11. Januar und bleibt bis zum 14. Februar bestehen. Allerdings ist nur in den ersten 23 Tagen des Startfensters ein Vorbeiflug am Jupiter möglich, die letzten 12 Tage erlauben nur einen direkten Flug zu Pluto, was die Flugzeit um etwa drei Jahre verlängert und die Menge des mitführbaren Treibstoffes um 20 kg reduziert. Sollte die Sonde 2006 nicht gestartet werden können, gibt es zwischen dem 2. Februar 2007 und 15. Februar 2007 ein weiteres Startfenster, das aber ebenfalls nur einen direkten Flug zu Pluto mit den entsprechenden negativen Konsequenzen erlaubt.


    1.2 Vorbeiflug am Jupiter

    Sollte die Sonde in den ersten 23 Tagen des 2006 Fensters gestartet werden, wird sie im Februar/März 2007 einen Swing-by-Manöver am Jupiter durchführen und dabei das Jupiter-System und seine Magnetosphäre etwa vier Monate lang studieren. New Horizons wird drei mal näher als Cassini-Huygens am Jupiter vorbeifliegen, mit der größten Annäherung bei etwa 38-39 Jupiterradien. Auch ein naher Vorbeiflug an einem der Galileischen Monde des Jupiters ist möglich, allerdings hängen die exakten Daten des Jupiter-Vorbeiflugs vom Startdatum der Sonde ab. Beim Passieren des Jupiters wird die Sonde auf eine Flugbahn zum Pluto umgelenkt, wobei sie um etwa 2,5° aus der Ekliptik herausgeschleudert wird. Auf dem Weg zum Pluto ist auch ein Vorbeiflug an einem Zentaur-Objekt möglich, vorausgesetzt ein geeignetes Ziel wird gefunden und ist für die Sonde erreichbar.


    1.3 Pluto und Kuipergürtel

    Die genaue Ankunftszeit am Pluto ist sehr vom Startdatum der Sonde abhängig. Beim Start der Sonde 2006 mit anschließendem Swing-By am Jupiter schwankt die Ankunftszeit abhängig vom Starttag zwischen Juli 2015 und 2017. Sollte die Sonde 2006 starten und auf einer direkten Route zu Pluto fliegen, wird sie zwischen 2018 und 2020 ihr Ziel erreichen, bei einem Start 2007 findet der Vorbeiflug zwischen 2019 und 2020 statt.

    Die Beobachtungen des Pluto-Charon Systems beginnen sechs bis vier Monate vor der größten Annäherung, 12 Wochen vor dem Vorbeiflug wird das beste Auflösungsvermögen des Hubble-Teleskops übertroffen. Es sollen globale Karten von Pluto und Charon erstellt, Hochauflösungsfotos mit bis zu 25 m pro Pixel Auflösung gewonnen, Temperaturverteilung gemessen und die Atmosphäre des Pluto studiert werden. Es ist geplant, die Sonde in 9.600 km Entfernung an Pluto und in 27.000 km Entfernung an Charon vorbeifliegen zu lassen. Allerdings sind dies nur Zielparameter, die leicht während des Flugs geändert werden können. Zwei Wochen nach dem Vorbeiflug werden die Beobachtungen beendet und die Sonde beginnt die zuvor gesammelten Daten zur Erde zu übermitteln. Da die Übertragungsgeschwindigkeit über diese Entfernung sehr gering ist, werden einige Monaten vergehen, bevor alle Daten auf der Erde eingetroffen sind.

    Nach dem Vorbeiflug am Pluto wird die Sonde ihre Reise aus dem Sonnensystem hinaus fortsetzen und dabei durch den Kuipergürtel fliegen, wo zwischen 2016 und 2020 Vorbeiflüge an einem oder zwei Kuipergürtel-Objekten mit einer Größe von durchschnittlich 40-90 km Durchmesser möglich sind. Die genauen Ziele dafür müssen jedoch erst gefunden werden und werden erst in der nächsten Dekade festgelegt. Schätzungen gehen davon aus, dass die Sonde bis etwa 2025 genug Energie zu Verfügung haben wird, um Beobachtungen dieser Objekte durchzuführen.


    2 Technik


    2.1 Struktur


    Die Sonde hat die Form eines Dreiecks mit einem zylinderförmigen Radioisotopengenerator (RTG), der an einer Spitze des Dreiecks angebracht ist. Außerdem verfügt die Sonde über eine 2,5 m Parabolantenne zur Kommunikation mit der Erde, befestigt an einer Seite des Dreiecks. Die Gesamtmasse inklusive Treibstoff beträgt 465 kg bei einem Flug mit einem Swing-By am Jupiter und 445 kg bei einem direkten Flug zu Pluto. Die Differenz betrifft nur die Menge des mitgeführten Treibstoffs und ergibt sich aus der Tatsache, dass die Trägerrakete bei einem direkten Start zum Pluto höhere Endgeschwindigkeit erreichen muss und so weniger Nutzlast befördern kann.

    Die Kommunikation mit der Erde erfolgt über die 2,5 m Parabolantenne der Sonde, die Datenübertragungsgeschwindigkeit mit einer 70 m Antenne des Deep Space Networks beträgt beim Pluto 768 Bit pro Sekunde (am Jupiter noch 38 Kbit pro Sekunde). Wegen der sehr langsamen Datenrate müssen die am Pluto gewonnenen Daten zwischengespeichert werden, bevor sie in monatelangen Kommunikationssessions zur Erde gelangen. Dafür verfügt die Sonde über zwei Flash-Recorder mit jeweils 8 GByte Speicherkapazität. Zur Navigation werden Sternkameras verwendet. New Horizons kann sowohl 3-Achsen-stabilisiert als auch spinstabilisiert betrieben werden. Für Kurskorrekturen hat die Sonde Hydrazin an Bord, die damit erreichbare Geschwindigkeitsänderung nach dem Start beträgt ca. 400 m/s (minimal waren 290 m/s vorgesehen).


    2.2 Energieversorgung

    Die Energieversorgung der Sonde erfolgt durch einen mit etwa 11 kg Plutonium 238 gefüllten Radioisotopengenerator. Die Kapseln mit Plutonium werden vom Los Alamos National Laboratory hergestellt und an NASA geliefert. Jedoch wurden Mitte 2004 alle Arbeiten des Los Alamos National Laboratory, u.a. auch an dem Plutonium für New Horizons, gestoppt, da festgestellt wurde, dass angeblich einige Disks mit geheimen Informationen verschwunden sind. Dadurch wurde das gesamte New Horizons Projekt in Gefahr gebracht, da bei einer unzureichender Energieversorgung die Sonde keine oder nur eingeschränkte Beobachtungen durchführen könnte. Die Sicherheitsprobleme des Los Alamos National Laboratory konnten jedoch nach einiger Zeit gelöst werden und die Arbeiten an den Plutoniumkapseln wurden wieder aufgenommen. Bis Anfang 2005 wurden die hergestellten Kapseln geliefert und in die Sonde eingebaut, allerdings ist nicht bekannt wieviele Kapseln tatsächlich geliefert wurden. Ursprünglich war geplant, dass mit voller Plutonium-Ladung die Leistung des Generators beim Start 285 W und 225 W beim Pluto-Vorbeiflug im Jahr 2015 betragen wird (Senkung der Leistung aufgrund von Zerfall des Plutoniums). Heutige Angaben sprechen von etwa 192 W Leistung beim Vorbeiflug am Pluto. Jedoch ist dies für einen normalen Betrieb der Sonde am Pluto ausreichend (mindestens 165 W sind nötig) und kann die Sonde sogar bis etwa ins Jahr 2025 am Leben erhalten.


    2.3 Instrumente

    Die Sonde trägt sieben wissenschaftliche Instrumente, die im Folgenden beschrieben werden. Dabei werden einige Instrumente in Gruppen zusammengefasst: so enthält Pluto Exploration Remote Sensing Investigation (PERSI) die Instrumente Ralph und Alice und Particle Spectrometer Suite (PAM) die Instrumente SWAP und PEPSSI.

    Ralph

    Ralph soll sowohl hochauflösende farbige Karten der Oberflächen des Plutos und Charons erstellen, als auch die Zusammensetzung der Oberflächen beider Körper kartieren. Dazu verfügt das Instrument über ein 6-cm Teleskop, dessen eingesammeltes Licht zu zwei getrennten Kanälen geleitet wird: dem Multispectral Visible Imaging Camera (MVIC) und dem Linear Etalon Imaging Spectral Array (LEISA). Dabei arbeitet MVIC im sichbaren Lichtbereich und LEISA im infraroten Bereich bei 1,25-2,50 µm Wellenlänge. Die Auflösung des MVIC beträgt 20 µrad, des LEISA 62 µrad.

    Alice

    Ein Ultraviolett-Spektrometer zur Untersuchung der Atmosphäre von Pluto. Es ist eine weiterentwickelte Version des Alice-Instrumentes der europäischen Rosetta-Sonde, das ebenfalls von den USA bereitgestellt wurde.

    LORRI (Long Range Reconnaissance Imager)

    Eine hochauflösende CCD-Kamera für sichtbares Licht, die an einem 20,8-cm Teleskop montiert ist. Das Instrument verfügt über ein sehr einfaches Design, es gibt keine Filter oder bewegliche Teile. Bei dem nahen Vorbeiflug am Pluto wird LORRI Strukturen bis 100 m Größe auflösen können.

    REX (Radio Experiment)

    Ein Radiowellenexperiment, das mit der Hauptantenne der Sonde durchgeführt wird. Dazu werden nach dem Passieren des Plutos mit Hilfe von Antennen des Deep Space Networks Signale zu Sonde gesendet, die durch den Transit durch Pluto's Atmosphäre verändert werden und in diesem Zustand zu New Horizons gelangen. Die Signale werden gespeichert und später zurück zu Erde übertragen. Dadurch lässt sich die Zusammensetzung der Atmosphäre studieren.

    SWAP (Solar Wind Analyzer around Pluto)

    Ein Instrument mit dem geladene Teilchen des Sonnenwindes bis zu Energien von 6,5 KeV in der Nähe von Pluto gemessen werden. Dadurch lässt sich feststellen ob Pluto über eine Magnetosphäre verfügt, außerdem werden so Daten über die Atmosphäre gesammelt.


    SWAP montiert auf New Horizons

    PEPSSI (Pluto Energetic Particle Spectrometer Investigation)

    Ein Ionen- und Elektronenspektrometer, der nach neutralen Atomen, die Pluto's Atmosphäre verlassen und vom Sonnenwind aufgeladen werden, suchen wird. Es werden Ionen mit Energien von 1-5000 KeV und Elektronen mit Energien von 20-700 KeV erfasst.

    SDC (Studend-built Dust Counter)

    Ein Instrument zur Messung von Staubpartikeln entlang der gesamten Flugroute. SDC wurde primär von Studenten des University of Colorado gebaut.

    Quelle: Wikipedia.de

  • #2
    Na endlich! Wurde auch Zeit dass Pluto und die Kuiper-Objekte Besuch von uns bekommen
    DAnn lasst uns mal die Daumen halten dass Am 11.01. Optimales Flugwetter herrscht..
    Ich wurde schon als linkslinker Linksmarxistengutmenschlinker bezeichnet. Was soll das sein?

    Kommentar


    • #3
      Danke für deinen akribische Arbeit die Informationen für uns zusammenzutragen.

      14 Jahre Reisezeit. Bei der Entfernung eigentlich schnell oder?

      12,81 km/s müßten ja solange erhalten bleiben bis Kurskorrekturen vorgenommen werden oder sie anders abgebremst wird.

      Sind am Tag 1106784 km. Fürs Jahr macht mein Billigrechner nicht mehr mit. Naja, weiß man ja.

      Für Kurskorrekturen hat die Sonde Hydrazin an Bord, die damit erreichbare Geschwindigkeitsänderung nach dem Start beträgt ca. 400 m/s (minimal waren 290 m/s vorgesehen).
      Vielleicht entdeckt man ja neue Monde oder vielleicht nen neuen Planeten.

      Kommentar


      • #4
        Ich finds gut das man sich auch mal um unseren "kleinen" in der hintersten Reihe kümmert. 14 Jahre Flugzeit, das mag zwar relativ schnell sein, aber irgendwie ist es auch ne lange Zeit. Eins steht fest, wir brauchen nen Hyperraumantrieb oder ähnliches.
        Zumindest bin ich gespann was daraus wird. Und was man so alles auf Pluto findet.
        Let's make sure history never forget the name ENTERPRISE
        Scotty wir werden dich nie vergessen

        Kommentar


        • #5
          NEW HORIZONS
          Image Gallery




          Hi-Res
          Dies sind die zur Zeit besten Fotos von Pluto. Das
          Hubble-Weltraumteleskop machte diese
          Aufnahmen 1994. (Photo: NASA)



          Kennedy Space Center

          For high resolution images: KSC Multimedia Gallery (Keywords: New Horizons Pluto)


          September 25, 2005

          KSC-05PD-2239 (09/25/2005)


          KSC-05PD-2240 (09/25/2005)
          In NASA Kennedy Space Center’s Payload Hazardous Servicing Facility, workers finish removing the protective cover around the New Horizons spacecraft. The spacecraft will be moved to a work stand for a checkout. New Horizons will make the first reconnaissance of Pluto and Charon - a "double planet" and the last planet in our solar system to be visited by spacecraft. The mission will then visit one or more objects in the Kuiper Belt region beyond Neptune. New Horizons is scheduled to launch in January 2006, swing past Jupiter for a gravity boost and scientific studies in February or March 2007, and reach Pluto and its moon, Charon, in July 2015.

          KSC-05PD-2241 (09/25/2005)

          KSC-05PD-2242 (09/25/2005)

          KSC-05PD-2243 (09/25/2005)

          KSC-05PD-2244 (09/25/2005)

          KSC-05PD-2245 (09/25/2005)


          September 26, 2005

          KSC-05PD-2247 (09/26/2005)

          KSC-05PD-2248 (09/26/2005)


          September 29, 2005

          KSC-05PD-2264 (09/29/2005)


          KSC-05PD-2265 (09/29/2005)
          On Launch Complex 41 at Cape Canaveral Air Force Station, a worker stands by as the first stage of an Atlas V rocket is raised to vertical. The rocket will then be moved into the Vertical Integration Facility to begin preparations for launch.

          KSC-05PD-2266 (09/29/2005)

          KSC-05PD-2267 (09/29/2005)


          KSC-05PD-2268 (09/29/2005)
          After being raised to a vertical position, the first stage of an Atlas V rocket is being moved into the Vertical Integration Facility to begin preparations for launch on Launch Complex 41 at Cape Canaveral Air Force Station.

          KSC-05PD-2269 (09/29/2005)

          KSC-05PD-2270 (09/29/2005)


          September 30, 2005


          KSC-05PD-2288 (09/30/2005)
          Inside the Payload Hazardous Service Facility airlock, one of the fairing halves for the Lockheed Martin Atlas V rocket is raised to a vertical position.


          Oktober 6, 2005

          KSC-05PD-2304 (10/06/2005)

          KSC-05PD-2305 (10/06/2005)

          KSC-05PD-2306 (10/06/2005)

          KSC-05PD-2307 (10/06/2005)

          KSC-05PD-2308 (10/06/2005)

          KSC-05PD-2309 (10/06/2005)

          KSC-05PD-2310 (10/06/2005)


          Oktober 7, 2005

          KSC-05PD-2311 (10/07/2005)

          KSC-05PD-2312 (10/07/2005)

          KSC-05PD-2313 (10/07/2005)

          KSC-05PD-2314 (10/07/2005)

          KSC-05PD-2315 (10/07/2005)


          Oktober 11, 2005

          KSC-05PD-2316 (10/11/2005)

          KSC-05PD-2317 (10/11/2005)

          KSC-05PD-2318 (10/11/2005)

          KSC-05PD-2319 (10/11/2005)


          KSC-05PD-2320 (10/11/2005)
          On Launch Complex 41 at Cape Canaveral Air Force Station in Florida, the Lockheed Martin Atlas V Centaur stage is lifted up the mobile service tower where it will be mated with the waiting first stage, seen behind it at left.

          KSC-05PD-2321 (10/11/2005)

          KSC-05PD-2322 (10/11/2005)

          KSC-05PD-2323 (10/11/2005)



          Credit: NASA.gov



          NASA TV

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          • #6
            Hey, das ist jetzt doch mal eine Mission, die mich schon lange interessiert. Wahrscheinlich werden wir bis dahin auch wissen, ob es sich um eine interplanetare Reise handelt, oder "nur" um den Flug zu einem großen Asteroiden
            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
            endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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            • #7
              Pluto und Charon

              Sieht so aus, als hätte Pluto (mindestens) drei Monde: Beobachtungen mit dem Hubbleteleskop haben gezeigt, dass da noch zwei weitere Objekte sind (zwischen 45 und 160 km Durchmesser, rund doppelt bis dreimal so weit von Pluto entfernt wie Charon).

              http://www.space.com/scienceastronomy/051031_pluto_moons.html
              http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=18150

              Die gravitative Einflusssphäre von Pluto ist mit rund 6 Millionen Kilometern (=Hillradius) wesentlich grösser als jene der Erde (1.5 Millionen km) - zwar hat Pluto viel weniger Masse, aber die Sonne ist auch viel weiter entfernt. So könnte es gut, sein, dass man noch mehr Monde findet - Monde sind bis in eine Entfernung von 1/2 Hillradien stabil (den grössten Hillradius im Sonnensystem hat übrigens Neptun).
              Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
              Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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              • #8
                Das wundert mich nicht. Es wurde ja schon öfters neue Monde entdeckt. Bei anderen Planeten zumindest. Warum dann nicht beim entferntesten Planeten unseres Sonnensystems.

                Ich denke mal spätestens wenn die Sonde New Horizons am Pluto eingetroffen ist wird man noch genauere Erkenntnisse gewinnen.

                Warum die gravitative Einflussphäre beim Pluto(trotz niedriger Masse) höher als bei der Erde ist verstehe ich nicht ganz. Überwiegt sonst der Einflussbereich der Sonne denen der anderen Planeten?

                Oder warum spielt das mit der Sonnenentfernung eine Rolle?

                Der Hillradius vom Neptun ist ja auch noch größer? Aber vielleicht spielen da seine Masse und die Entfernung eine große Rolle. Neptun ist ja der 8 Planet von der Sonne und hat sogar mehr Masse als der Uranus.

                Kommentar


                • #9
                  Der Hillradius, der dem Radius der gravitativen Einflusssphäre entspricht (=dem Raumbereich, in dem ein Körper über alle anderen gravitativ dominiert), hängt von zwei Dingen ab: von der Masse des Körpers, plus von der Entfernung des grössten nächsten Körpers, in diesem Fall die Sonne. (das liegt daran, dass bei zunehmender Entfernung die Gravitationswirkung der Sonne abnimmt, das heisst, die "Grenze" zwischen den Bereichen bewegt sich langsam vom Körper weg, je weiter er sich von der Sonne entfernt befindet)

                  Pluto hat zwar nur einen winzigen Bruchteil der Erdmasse - aber die gewaltige Entfernung der Sonne spiel einen so grossen Einfluss, dass seine Hillsphäre grösser wird als jene der Erde. Ebenso ist es mit Neptun: obwohl er rund 20 mal leichter als Jupiter ist, spielt die Entfernung zur Sonne eine so wichtige Rolle, dass seine Hillsphäre bedeutend grösser als jene von Jupiter ist.
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                  Kommentar


                  • #10
                    Wow, Pluto hat noch weitere Monde? Müsste man da nicht eher sagen Pluto und Charon haben überhaupt Monde?

                    Die beiden kreisen ja sicher nocht um Pluto, sondern um den gemeinsamen MAssenschwerpunkt der beiden, oder?
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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                    • #11
                      PLUTO
                      Hubble entdeckt zwei neue Monde
                      von Stefan Deiters
                      astronews.com
                      1. November 2005

                      Ob Pluto ein Planet ist oder vielleicht doch nicht, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Zumindest aber scheint der neunte Planet das bislang einzige Kuiper-Gürtel-Objekt zu sein, das mehr als einen Mond besitzt. Mit Hilfe des Hubble-Weltraumteleskops entdeckten Astronomen jetzt nämlich zwei weitere potentielle Pluto-Monde.



                      Blick von einem der neu entdeckten
                      potentiellen Monde auf Pluto.
                      Bild: NASA, ESA und G. Bacon
                      (STScI)



                      Pluto mit seinem Mond Charon
                      (unten) und den beiden neu entdeckten
                      potentiellen Monden. Foto: NASA, ESA,
                      H. Weaver (JHU/APL), A. Stern (SwRI)
                      und HST Pluto Companion Search


                      Das Weltraumteleskop Hubble macht zuweilen auch interessante Entdeckungen innerhalb unseres Sonnensystems: Mit Hubbles Hilfe glauben Astronomen jetzt zwei weitere Monde des neunten Planeten Pluto aufgespürt zu haben. Sollte sich der Fund bestätigen, ließe dies Rückschlüsse auf die Entstehung und Entwicklung der Objekte im so genannten Kuiper-Gürtel zu, einer Region jenseits der Neptunbahn, in der es von zahlreiche eisigen Brocken nur so wimmelt. Der Kuiper-Gürtel war lange Zeit nur eine theoretische Vorhersage, bis Anfang der 90er Jahre tatsächlich das erste Objekt in jener Region entdeckt wurde. Seither wurden viele weitere aufgespürt. Die Kuiper-Gürtel-Objekte gelten als Überbleibsel von der Entstehung des Sonnensystems und reichen an die Größe Plutos heran. Das von manchen "zehnter Planet" genannten Objekt 2003 UB313 ist sogar größer als Pluto.

                      "Wenn sich tatsächlich herausstellt, dass Pluto nicht nur einen, sondern drei Monde hat, wie das unsere Hubble-Beobachtungen vermuten lassen, wäre Pluto das erste Objekt im Kuiper-Gürtel mit mehr als einem Satelliten", erläutert Hal Weaver vom Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins Universität, der an den Forschungen beteiligt war. Pluto wurde 1930 entdeckt, sein Mond Charon 1978. Pluto ist rund 4,5 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt.

                      "Unsere Forschungen deuten darauf hin, dass auch andere Objekte im Kuiper-Gürtel mehr als einen Mond haben könnten. In Zukunft werden Astronomen nun zwei weitere Monde berücksichtigen müssen, wenn sie die Entstehung des Plutosystems erklären wollen", so Alan Stern vom Southwest Research Institute, der auch zum Entdecker-Team gehörte. Die beiden potentiellen Monde, die vorerst die provisorischen Namen S/2005 P1 und S/2005 P2 erhalten haben, sind rund 40.000 Kilometer von Pluto entfernt und damit rund zweieinhalb Mal weiter als Charon.

                      Die Astronomen wollen im kommenden Februar weitere Beobachtungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop machen und hoffen damit zu bestätigen, dass es sich wirklich um Plutomonde handelt. Erst danach wird die Internationale Astronomische Union über "richtige" Namen für die beiden Monde entscheiden.

                      Die ersten Beobachtungen der Mondkandidaten fanden am 15. Mai 2005 statt. S/2005 P1 und S/2005 P2 sind ungefähr 5000-mal leuchtschwächer als Pluto. Drei Tage nach dem Fund visierte Hubble noch einmal das Plutosystem an und sah die Monde wieder. Sie schienen sich aber auf einer Bahn um Pluto bewegt zu haben. Weitere Trabanten des neunten Planeten konnten die Wissenschaftler nicht aufspüren: "Die Hubble-Aufnahmen sind die beste Beobachtung, die je von Pluto und seiner Umgebung gemacht wurden", so Andrew Steffl vom Southwest Research Institute, ein weiteres Teammitglied. "Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass Pluto noch über weitere Monde verfügt, die größer sind als vielleicht 15 Kilometer."

                      Quelle: astronews.com



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                      • #12
                        Ja, müsste man. Ich hab erst kürzlich gelesen, dass Pluto das einzige bekannte Objekt im Sonnensystem ist, bei dem der Massenschwerpunkt des Planet / Mond Systems ausserhalb des Mutterkörpers liegt...
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                        • #13
                          Ja, ich habe bisher auch noch nie was gegenteiliges gehört, wenngleich es wohl recht wahrscheinlich ist, dass irgendwo im Asteroiden- oder im Kuiper-Gürtel einige Brocken rumschwirren, bei denen das genauso ist, aber in der Größe wird mal wohl kaum noch was finden.
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                          • #14
                            Zitat von Bynaus
                            Ja, müsste man. Ich hab erst kürzlich gelesen, dass Pluto das einzige bekannte Objekt im Sonnensystem ist, bei dem der Massenschwerpunkt des Planet / Mond Systems ausserhalb des Mutterkörpers liegt...
                            Bedeutet das also, Pluto und Charon ergeben zusammen einen Massenschwerpunkt, welche weder in Charon oder Pluto zu finden ist, sondern zwischen den beiden?

                            Das mit dem Hillradius finde ich sehr interessant. Demnach dürfte unserer Mond ja relativ gesehen, ziemlich nah sein. Mit der bestehenden Masse der Erde und keinen Einfluss der Sonne; wie groß wäre da der Hillradius? Kann man das ausrechnen?
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                            • #15
                              @Spocky: ich bin mir sogar sicher, dass es noch weitere Beispiel gibt. Bloss kennt man keines, bzw., ich wär mir dessen nicht bewusst.

                              Bedeutet das also, Pluto und Charon ergeben zusammen einen Massenschwerpunkt, welche weder in Charon oder Pluto zu finden ist, sondern zwischen den beiden?
                              Jep!

                              Wie meinst das, wie grosse wäre der Hillradius ohne Sonne? Der wäre einfach unendlich gross... ok, wir haben die Galaxis, aber du siehst, was ich meine: es braucht einen nahen massiven Körper, sonst macht die Definition eines Hillradius keinen Sinn.
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