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"Strahlungsfänger"

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  • "Strahlungsfänger"

    ich sehe gerade einen film (USS Charleston - Die letzte Hoffnung der Menschheit) in dem es darum geht das sich die menschheit mit atombomben selbst ausrottet und durch die radioaktive strahlung (eine radioaktive wolke) auch die gebiete verstrahlt werden auf die keine bomben gefallen sind...

    meine frage.. könnte man eigentlich nich so eine art riesifge masten ausstellen die entsprechend laden, und so zumindest die alpha und beta strahlung aus der wolke "raussaugen"?

    keine ahnung was man mit der gamma-strahlung machen könnte, oder ob es sogar so etwas wie neutronenstrahlung gibt bei so etwas...

    mir ist klar das so eine wolke eigentlich aus noch zu zerfallenden isotopen besteht, aber man müsste doch eigentlich trotzdem die geladene Partikelstrahlung sofort "absorbieren" könne und so eine art Strahlenschutz darstellen...

    klar diese masten müssten extrem hohe ladungen "beinhalten", und somit die kommunikation und ähnliches stark beeiflusst werden würde, aber das ist immer noch besser das verrecken der menschheit.

    alternativ wäre sicher das sich die menschheit unter wasser zurück zieht, aber ich bezweifel das man von heute auf morgen eine ausreichend große menge an menschen nach unten "verschieben" könnte um die menschheit weiter leben zu lassen...

    EDIT:

    könnte man eigentlich nicht so eine radioaktive Wolke "aufhalten" indem man sie mit unmengen an wasserstoff, den man in der wolke dann zündet, und kondensationskernen füttert und damit dann die isotope ausschwemmen könnte??
    Zuletzt geändert von La-Forge; 03.12.2005, 15:59.

  • #2
    Das Problem ist, selbst wenn es dir so gelingt, ein Teil der Strahlung einzufangen (ich glaube allerdings nicht, dass das technisch machbar ist), dann hast du immer noch das Problem, dass sich die Wolke mit der noch nicht zerfallenen radioaktiven Atomen überall hin verteilen kann: und in diesem Zustand kannst du nichts ausrichten. Schutz gegen Strahlung ist nur durch dicke "Wände", z.B. aus Blei, möglich.
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    • #3
      Ich denke, dass es zu teuer käme, überall solche Masten aufzustellen. Und eine radioaktive Wolke ist jetzt auch nicht das stabilste der Welt, insofern fällt eh alles irgendwann auf den Boden zurück und da lässt es sich leichter beseitigen.
      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
      endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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      • #4
        naja wenn es darum geht die menschheit vor dem aussterben zu retten sollten keine kosten zu hoch sein....

        kann sein das ich das zu spät gepostet habe, aber was haltet ihr von meinen "wasserstoff-explosionen"???

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        • #5
          Zitat von La-Forge
          alternativ wäre sicher das sich die menschheit unter wasser zurück zieht, aber ich bezweifel das man von heute auf morgen eine ausreichend große menge an menschen nach unten "verschieben" könnte um die menschheit weiter leben zu lassen...
          Von heute auf morgen sicherlich nicht und ich wage zu bezweifeln das "ein bisschen unter Wasser " ausreichen würde. Ein solches Projekt würde das technische Problem bloss verlagern ...wo kommt der Sauerstoff her, wie ersetzen wir das Sonnenlicht um Nahrungsmittel anbauen zu können, woraus werden die Unterwasserbunker gebaut ...

          Da dürfte es einfacher sein mit Blei ausgekleidete Bunker tief in der Erde zu verwenden als neue unter den Ozeanen zu bauen.

          Ansonsten wüßte ich nicht, wie solche Masten, die du ansprichst gebaut werden konnten. Was vielleicht eine Überlegung wert wäre, wäre ein Weg radioaktive Atome so zu stabilisieren, dass sie keine Gefahr für die Menschen mehr sind (würde gleichzeitig das Atommüllproblem, das wir heutzutage schon haben beseitigen). Keine Ahnung wie man das bewerkstelligen könnte.
          “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
          Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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          • #6
            Na, generell fand ich das jetzt auf den Film bezogen sehr eigenartig, dass die sich da alle so 100% sicher waren, dass sie einen qualvollen Tod sterben und deshalb ganz Australien, samt Flüchtlinge kollektiven Selbstmord begeht.
            Selbst wenn die gsamte nördliche Hemisphäre bombardiert worden ist, dürfte der Fallout in Australien wohl kaum so extrem sein, dass es gar keine Überlebenschance gibt.
            Ein Bunker, etc. würde ja wohl reichen. Und in dem Film hatten sie ja Wochen Zeit bevor die Wolke eintraf - fand ich immer sehr eigenartig. Vor allem da ich mir nicht vorstellen kann, dass so eine Wolke es über den indischen Ozean schafft ohne den Großteil ihrer Gefahr unterwegs zu verlieren.
            Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
            Makes perfect sense.

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            • #7
              Sicher sollten zum Schutz der Menschheit weder Kosten noch Mühen gescheut werden, doch warum wurden dann überhaupt solche Waffen entwickelt, wenn die Menschheit logisch denken soll? Lösung: Die Menschheit denkt nur allzu oft nicht logisch über die Konsequenzen ihres Handelns nach, bestes Beispiel: Die USA (nicht nur unter GWB)
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              • #8
                Ich glaube die Idee mit den Masten ist nicht machbar, und wenn doch dann ist es Nobelpreisverdächtig.

                Der Film war gut aber nicht perfekt, am Ende überlebt doch keiner. (Nichtmal die unsterblichen Amerikaner)

                Nee Spaß beiseite, ich fand den Film real, da es auf der Welt viele sogenannte Aggresoren gibt und der Amerikaner keine Skupel kennen und Geheimdienstberichte fälschen.
                Hat man ja gesehen, wie der zweite Irak-Krieg zustande kam.
                Zudem haben die Amerikaner noch immer das größte Atomwaffenarsenal.
                Zitat(aus Der Anschlag): "Mir macht nicht der Angst mit den vielen Atomwaffen, sondern der mit der einen!"
                Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen. Theodor Fontane - Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.Albert Einstein - We´ll never forget you Eddie Guerrero(09.10.1967 - 13.11.2005)

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                • #9
                  also die versorgung von "unterwasser-bunkern" seh ich gar nicht so als problem...

                  heutzutage benutzen wir kernspaltungsreaktoren (auch wenn ich selbst nicht davon begeistert wäre), oder nutzen die strömungen wie den golfstrom als energiequelle.. damit erzeugen wir dann sauerstoff und wasserstoff aus dem meerwasser.. sauerstoff zum atmen halt, und wenn dieser bunker groß genug ist, können wir den wasserstoff halt für autos oder ähnliches benutzen (oder eben U-boote wenn man den bunker verlassen will...

                  ideal wäre natürlich ein Fusionsreaktor...

                  als konventionelles baumaterial benutzt man halt die gesteine vom meeresgrund und bei metallen bedient man sich an den "black smoker"... damit könte dann der bunker "wachsen" und immer größer werden..

                  das problem wäre die konstruktion, denn es dürfte ziemlich schwierig werden eine relativ stabile konstruktion zu bauen die in einigen metern tiefe richtig stabil ist, aber wir müssen ja nicht gleich den bunker in den mariannengraben stellen (mittelmeer oder so dürfte erstmal reichen).. dort un.

                  auf jeden fall behaupte ich mal (in meinem jugendlichen Leichtsinn) das man so etwas bauen könnte, und damit sich vor der strahlung schützen könnte...

                  @kilana die kann man meines wissens nach nicht stabilisieren... man weiß glaube noch nicht genau warum die kerne zerfallen (grob sicherlich aber das scheint nicht zu reichen)

                  @spocky ich verweise nur auf den dialog zwischen der biologin und Spock.... es ist eigentlich eine ironie, das wir um solche sachen und probleme wissen und trotzdem nichts dagegen machen können bzw. wolen

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                  • #10
                    Zitat von Harmakhis
                    Na, generell fand ich das jetzt auf den Film bezogen sehr eigenartig, dass die sich da alle so 100% sicher waren, dass sie einen qualvollen Tod sterben und deshalb ganz Australien, samt Flüchtlinge kollektiven Selbstmord begeht.
                    Selbst wenn die gsamte nördliche Hemisphäre bombardiert worden ist, dürfte der Fallout in Australien wohl kaum so extrem sein, dass es gar keine Überlebenschance gibt.
                    Ein Bunker, etc. würde ja wohl reichen. Und in dem Film hatten sie ja Wochen Zeit bevor die Wolke eintraf - fand ich immer sehr eigenartig. Vor allem da ich mir nicht vorstellen kann, dass so eine Wolke es über den indischen Ozean schafft ohne den Großteil ihrer Gefahr unterwegs zu verlieren.
                    Seh ich ähnlich - zum einen sind die meisten radioaktiven Isotope ja irgendwelche Staubteilchen die im zweifelsfall mit dem regen ausgewaschen werden und nicht monatelang in der Athomsphäre rumwabern bis sie irgendwann mal nach Australien kommen, zum anderen würde es mit sicherheit Leute geben die sich versuchen einzubunkern, oder weiter nach Süden flüchten ( Antarktis ) oder so etwas in der Art ...

                    Nur wäre dann vermutlich die "Message" des Filmes flöten gewesen

                    - btw Antarktis - wäre sicherlich einfacher sich irgendwo im Eis einzubuddeln als so eine Unterwasserstation aufzubauen - aber ironischerweise wäre vermutlich dann wirklich ein AKW die beste Energieversorgung ...

                    Zu der Wasserstoffexplosion - wie soll denn das funktionieren ? Verteilt man dann die Wolke nicht einfach nur besser ?

                    Wenn man weiß welche Isotope frei geworden sind könnte man vielleicht was mit chemikalien machen, die mit den Teilchen reagieren ( und sie so eventuell schneller zu Boden fallen läßt ) , glaub aber auch nicht daß das viel bringt

                    Vermutlich wird eh das meiste beim nächsten Regenschauer ausgewaschen.

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                    • #11
                      die wasserstoff ist so gemeint das man die wolke mit wasser anreichert (2H+O=H2) .. das man sozusagen die wolke dazu zwingt sich abzuregnen und damit die wolke auszuwaschen bevor sie gravierende schäden anrichten kann

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                      • #12
                        Zitat von La-Forge
                        die wasserstoff ist so gemeint das man die wolke mit wasser anreichert (2H+O=H2) .. das man sozusagen die wolke dazu zwingt sich abzuregnen und damit die wolke auszuwaschen bevor sie gravierende schäden anrichten kann
                        Würde ein simples Löschflugzeug nicht das gleiche bewirken ? Oder Wolken mit "Silberjodid" beimpfen ( damit lassen sich Wolken zum abregnen bringen ) ?

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