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    Hyfish heißt ein futuristisches Flugzeug, für das im Deutschen Zenrtum für Luft- und Raumfahrt eine Brennstoffzellen-Antrieb entwickelt wurde. Die unbemannte Maschine hat anderhalb Meter Spannweite. Sie soll ein Tempo von 300 Km/h und eine Flughöhe von 7000 Meter erreichen können. Der delfinartige Hyfish wird der Atmosphärenforschung und anderen wissenschaftlichen Zwecken dienen. Im rumpf des fünf Kilogramm leichten Flugappartats befinden sich zwei Tanks - einer für Wasserstoff, der ander für Sauerstoff - welche die Brennstoffzellen betreiben. So wird eine Leistung von einen Kilowatt (1,4PS) gewonnen, die den Propeller antreibt. Der Erstflug soll Mitte des Jahres stattfinden. (Quelle: PM)

    Sind wir auf dem richtigen Weg für neue Umweltfreundliche Antriebssysteme?
    Ich Meine: "JA"
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  • #2
    So umweltfreundlich ist das aber auch nicht.

    Ist Wasserdampf nicht ein "besseres" Treibhausgas also CO²?
    Und der Wasserstoff bzw. Sauerstoff muss ja erst mal durch elektrolyse hergestellt werden wozu ja meist fossiele Brennstoffe benötigt werden.

    Solange das nicht mit Solarenergie geschieht find ich sowas schonmal eine guten schritt in die richtige Richtung, aber man steckt halt noch in den Kinderschuhen.

    Kleine Frage zwischendurch: Kann man nicht das Wasser kondensieren lassen und dann ausstoßen? Oder würde das dann wieder gasförmig werden?
    Schwäbisches Sprichwort: Schau lieber durch a Mikroskop als durch a Zielfernrohr, do kommt mehr dabei raus.
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    Es gab nur einen Gott, der lebte 10^-43s.

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    • #3
      das wasserdampf ein besseres treibhausgas ist, ist richtig, aber ich kann mir kaum vorstellen das man damit einen treibhauseffekt "entstehen" lassen kann, da bei sobald die luft gesättigt ist es 100% regnet (ggf. schneit oder ähnliches).

      das flugzeug ist sicherlich ne schöne sache, aber mit 1,4 PS dient das wirklich nur als sonde. Gut die ersten flugzeuge haben sicherlich auch nicht mehr leistung, aber ich bezweifel das die brennstoffzelle so einen entwicklungsschub erhalten kann wie der verbrennungsmotor.

      Kleine Frage zwischendurch: Kann man nicht das Wasser kondensieren lassen und dann ausstoßen? Oder würde das dann wieder gasförmig werden?
      ok den hab ich nicht verstanden...du willst aus H und O wassere machen .. das in flüssige form bringen und das dann ausstoßen?? klingt für mich als wenn du nen wasserschlauch nach hinten richtest und dann hoffst abzuheben..

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      • #4
        Wasserdampf ist in der Tat ein besseres Treibhausgas als CO2 - bloss, es gibt in der Atmosphäre schon viel mehr davon (im Vergleich mit CO2), so dass ein menschlicher Beitrag weniger gravierend ausfällt wie beim CO2.

        dunkles etwas hat aber recht: so lange Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen hergestellt wird, ist es eine Verschwendung von Energie. Erst die Nutzung von Sonnenenergie für die Gewinnung von Wasserstoff aus Wasser wäre ein Fortschritt.
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        • #5
          ok den hab ich nicht verstanden...du willst aus H und O wassere machen .. das in flüssige form bringen und das dann ausstoßen?? klingt für mich als wenn du nen wasserschlauch nach hinten richtest und dann hoffst abzuheben.
          ich hab damit gemeint das bei der Brennstoffzelle das Wasser doch in gasförmigen Zustand rauskommt und das die Belastung so klein wie möglich ist wollte ich das Wasser halt in den flüssigen Zustand bringen und dann ausstoßen.


          Würde es nicht mehr Rückstoss ergeben wenn man aus H und O Knallgas macht, also keine elektrische Energie produziert, sondern Chemische? Für die Bordelektronik braucht man natürlich noch elektrische Energie die man ja weiterhin mit der Brennstoffzelle erzeugen kann.
          Das enstehende Wasser kann man, wenns ein Passagierflugzeug ist, gleich mit Mineralien und Kohlensäure versetzten und das den Passagieren dann zum trinken geben was natürlich Sprit spart.
          Weil sich das Abfangen von der Triebwerken sicher negativ auf den Rückstoss auswirkt würde sich meine Theorie nur auf die Brennstoffzelle für die Elektronik beziehen.
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          • #6
            Also in dem Wasserdampf seh ich eigentlich das geringste Problem. Für Flugzeuge ist schon eher ein Thema daß sie 4 mal mehr ( an Volumen ) an Wasserstoff transportieren müssen als wenn sie mit Kerosin fliegen.

            Das mit der Brennstoffzelle funktioniert, denk ich, auch nur wenn man damit einen Propeller betriebt, für einen Düsenantrieb müßßte der Wasserstoff wohl direkt verbrannt werden ...

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            • #7
              Der Hyfish ist ja eigentlich die Brennstoffzellen-Veriante des Smartfish, der von Koni Schafroth entwickelt wurde und den ich in einem eigenen Thread schonmal vorgestellt habe. Insofern macht es vielleicht auch Sinn, beide Threads zusammenzuführen.

              Auf jeden Fall ist das auch schon mal vom Design her eine revolutioäre Neuerung, die sich hoffentlich durchsetzen wird, egal mit welchem Antrieb.

              @ Kay: Du liest P.M.
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              • #8
                @ Spocky
                Ja, ich Lese PM. Ich finde die echt "Super", Man ist eigentlich fast auf dem Laufenden.
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                • #9
                  Um vielleicht Spockys Post noch etwas zu verstärken:

                  DU LIEST P.M.?



                  Im Ernst: es gibt durchaus gute Artikel im P.M. Die Titelstorys, insbesondere wenn sie von Peter Ripota stammen, sind jedoch Schrott. Ich habe auch lange P.M. gelesen *zugeb* - aber früher war das Heft auch besser. In den letzten Jahren ist das Heft immer tiefer in die Eso-Richtung abgedriftet, was vor allem besagtem Autor zu verdanken ist. Auch bei den Technik-Artikeln stellte sich bei mir mit der Zeit eine gewisse Ernüchterung ein: da wurden ständig tolle neue Erfindungen angekündigt - danach hat man nie wieder davon gehört.
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                  • #10
                    @ Bynaus "Glauben - heißt nichts Wissen!" Natürlich sehe ich in den angegebenen NET-Adressen nach und Erkundige mich da nochmals auf die "Glaubhaftigkeit". PM lese ich noch nicht lange. danke dir aber für den Tip. Werde die ganze Sache jetzt mit anderen Augen bedrachten!
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                    • #11
                      Ich hab früher auch die P.M. gelesen, aber gestorben ist das Heft für mich bei dem von mir hier schon oft erwähnten Artikel mit dem "Nachweis" menschlichen Lebens schon seit 500 Ma, weil ja so lange angeblich schon die Trilobiten ausgestorben seien und man einen von einem Menschen zertrampelten Trilobiten gefunden haben will.

                      Schon bei der Zeitangabe (tatsächlich lebten sie bis vor ca. 248 Ma) kann man die restlichen Angaben getrost als unwissenschaftlich ansehen. Wenn dann noch die Fußspur eines Menschen mit T-rex und einem jurassischen Saurier gefunden wird und man sich nur wundert, dass es ja von T-rex bis Homo sapiens 65 Ma sein müssten, man aber vollkommen außer Acht lässt, dass es vom Jura bis T-rex schon um die 70 Ma waren, dann sagt das sehr viel über die Glaubhaftigkeit des Artikels aus.

                      Was den Hyfish angeht, so scheint zumindest das korrekt zu sein, denn die Smartfish-Version, die Koni Schafroth mit dem DLR entwickelt trägt diesen Namen.
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                      • #12
                        Auf jeden Fall eine interessante Idee. Allerdings scheint man ja ein AFC zu benutzen, wenn man einen Sauerstofftank mitführt. Insofern könnte man den Wasserdampf vielleicht auch sammeln denn die AFC braucht doch eh ein abgschlossenes System wenn ich die Sache richtig sehe. Ich frag mich nur wie man für eine kommerzielle Anwendung das Speicherproblem lösen will. Metallhydrid wie in den UBooten dürfte wohl kaum klappen
                        LANG LEBE DER ARCHON

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                        • #13
                          btw Ökoflugzeuge - hat gestern jemand die Reportage über "Bodeneffekt" Flugzeuge gesehen ? Angeblich sollen sich so 60 % Treibstoff einsparen lassen ( im Tiefstflug allerdings )

                          http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,2281894,00.html

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                          • #14
                            Gestern hab ich das nicht gesehen, aber ich habe diese, oder zumindest eine Reportage mit diesem Thema schon gelesen. Der Bodeneffekt ist ja das, was auftritt, wenn du z.B. ein Blatt Papier auf den Tisch legst und drunter pustest. Alleine der Versuch zeigt schon, wie wenig es da braucht um sich fortzubewegen
                            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                            • #15
                              Naja, der Bodeneffekt ist aber eher ein unpraktikables Phänomen. Deswegen wurden seit dem Ende des Kalten Krieges (und entsprechender Spinnereien) kaum noch nennenswert in diese Technik investiert.
                              Der Bodeneffekt ist ja hochgradig abhängig vom Untergrund, was ihn - außer in Flachgebieten, Seen etc. - ziemlich unbrauchbar für den Alltag macht.

                              Großräumig einsetzbar als Transportmittel wären solche Fahrzeuge auch nur, in unbesiedelten Gebieten (wer will schon, dass ein 300 t Bodeneffektflugzeug in 3 m Höhe durch den Vorgarten schießt) oder wenn man entsprechende "Routen" am Boden einrichtet. IMO alles ziemlich ungeschickt.
                              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                              Makes perfect sense.

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