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Was sind Naturgesetze

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    #16
    @ Jassy: so ungefähr

    Aber meine Erfahrung zeigt eben auch, dass nicht immer nur die Männer Reht haben wollen, aber Frauen können das ganze wesentlich subtiler verpacken
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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      #17
      Zitat von Spocky
      @ Sky: Theorien können keine Naturgesetze bestätigen. Naturgesetze sind immer da und haben immer ihre Gültigkeit. Die Frage ist lediglich, ob die menschlichen theorien diese Naturgesetze auch richtig erfasst haben. In sofern können wenn dann nur Naturgesetze die Theorien bestätigen und nicht umgekehrt
      Ja stimmt.

      Ist die Theorie falsch und trifft ein Gesetz nicht, so ist die Beschreibung falsch. Ist sie richtig so haben wir das Gesetz zumindest richtig erfasst.

      Naturgesetze sind auch nicht empirisch, sie sind einfach.
      Wenn sie überall im Universum gelten sind sie zumindest überall vorfindbar und überprüfbar.

      Zitat von Darth Jassy
      Die Naturgesetze sind statistische Gesetze. Sie bewirken nicht das Weltgeschehen (→ Determinismus), sondern sind nur Regeln, die der Mensch aus diesem abzulesen versucht.
      Da muß ich widersprechen. Wenn wir aus dem Weltgeschehen ableiten, müssen sie umgekehrt als Ganzes, dieses auch bestimmen.

      Nicht umsonst versucht man ja mit der Vereinigung der fundamentalen Kräfte und Gravitation eine Weltformel zu finden.

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        #18
        Ja und selbst das lässt sich überprüfen, denn selbst das Licht, das von den entferntesten Galexien zu uns kommt zeigt exakt dieselben Eigenschaften und zeugt von denselben Bedingungen, aber alles eben nur ins Rote verschoben.
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          #19
          @spocky : lol richtig

          @sky: Aber vielleicht gibt es woanders im Universum andere
          NAturgesetze?? Wär doch möglich, dass anstatt hier oben
          da unten wäre oder so.
          Das Lied für sinnlose Diskussionen zur Aggressionsbewältigung.
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            #20
            Zitat von Darth Jassy
            @sky: Aber vielleicht gibt es woanders im Universum andere
            NAturgesetze?? Wär doch möglich, dass anstatt hier oben
            da unten wäre oder so.
            Es soll möglicherweise andere Naturgesetze in Paralelluniversen geben. Falls es diese gibt.

            Aber an eine umgekehrte Kausalität glaube ich nicht. Auch nicht an eine negative Zeit. Obwohl sie ja theoretisch möglich sind.

            Ändert trotzdem nichts daran das Naturgesetze als Systeme der Welt begriffen werden können, die ein allumfassendes System(Einheit, Realität, Wahrheit) zusammensetzen und regeln. Auch wenn sie etwas anders sind.

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              #21
              @ Jassy: Wie ich oben schon schrieb, kann man relativ einfach zeigen, dass die Naturgesetze überall im sichtbaren Universum dieselben sein müssen, denn das zeigt uns eindeutig das Licht, das aus den verschiedensten Gegenden zu uns kommt.
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                #22
                Der Ausdruck "Naturgesetz" ist m.E. ein sehr unglücklicher, metaphysisch-belasteter Begriff.

                Denn an ihn knüpft sich sofort die Assoziation der menschlichen, juristischen Gesetze. Dadurch stellt man sich dann die Naturgesetze als etwas vor, das in der Natur "herrscht", das die Natur lenkt und sie in ihre Bahn zwingt. Etwas, das dafür Sorge trägt, das die Dinge so-und-so geschehen.

                Tatsächlich gibt es aber nicht die Geschehnisse der Natur UND die Naturgesetze, sondern es gibt nur diese Geschehnisse. Wenn es möglich wäre, jedes konkrete Ereigniss im Universum in seiner Relation zu anderen zu beschreiben, dann hätte man damit auch die gesamten Natur ausgesprochen. Es ist nicht so, dass dann noch irgendein herrschende Prinzip namens Naturgesetz fehlen würde.

                Die Naturgesetze sind kein Bestandteil der Natur, sondern sie sind lediglich eine menschliche Beschreibungsmethode, mit der wir es uns leicht machen, weil wir nicht jedes Ereignis im Universum neu beschreiben müssen, sondern nur die Gleichförmigkeit, die ihnen allen gemeinsam ist. Mit dem Auffinden der Naturgesetze finden wir also nicht irgendeinen Zwang heraus, der hinter den Dingen steckt, sondern wir beschreiben, wie die Dinge sich tatsächlich verhalten.

                Und in diesem Thread wurde schon einmal Hume genannt. Der Mann hatte vollkommen Recht! Die Naturgesetze stellen nicht irgendeine zwingende Notwendigkeit da; es gibt in der Natur keinen notwendigen Zusammenhang zwischen einem Ereignis und einem anderen. Es könnte demnach sein, dass morgen die Sonne verschwindet oder die Erde sich plötzlich in einen Würfel verwandelt.
                Das wäre lediglich sehr sehr überraschend - aber nicht unmöglich

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                  #23
                  Zitat von 3of5
                  Der Ausdruck "Naturgesetz" ist m.E. ein sehr unglücklicher, metaphysisch-belasteter Begriff.

                  Denn an ihn knüpft sich sofort die Assoziation der menschlichen, juristischen Gesetze. Dadurch stellt man sich dann die Naturgesetze als etwas vor, das in der Natur "herrscht", das die Natur lenkt und sie in ihre Bahn zwingt. Etwas, das dafür Sorge trägt, das die Dinge so-und-so geschehen.

                  Tatsächlich gibt es aber nicht die Geschehnisse der Natur UND die Naturgesetze, sondern es gibt nur diese Geschehnisse. Wenn es möglich wäre, jedes konkrete Ereigniss im Universum in seiner Relation zu anderen zu beschreiben, dann hätte man damit auch die gesamten Natur ausgesprochen. Es ist nicht so, dass dann noch irgendein herrschende Prinzip namens Naturgesetz fehlen würde.
                  Dann nenn es Systematiken. Tatsache ist doch das Prinzip von Ursache und Wirkung. Unabhängig von unseren Bewertungen. Das logische Denken und noch exakter, die Mathematik basieren da drauf.

                  Dazu kommen natürliche Gegensatzverhältnisse. Das alles zusammen sind Systematiken die man schon als Gesetze bezeichnen kann.

                  Diese existieren unabhängig von unseren Bewertungen. Noch besser - unsere Denkweise ist Produkt dieser.

                  Und wie du richtig formuliert hast, wenn man alles vereinheitliche kann, dann kann man alles vorhersagen. Das ist natürlich ein großes Vorhaben der Physiker.

                  Die Dinge sind nicht vorhanden weil wir ihnen einen Begriff geben, sondern weil sie durch kausale Gesetzmäßigkeiten erschaffen wurden.

                  Es ist arrogant anzunehmen das unsere Begriffsgebungen so wichtig sind. Sie sind vollkommen unwichtig für die Definition der Realität.

                  Das einzigste was problematisch ist, ist das man sich als Subjekt nicht vollkommen ausschließen kann. Obwohl es ja objektive Teilwahrheiten gibt. Wie es errungene Gesetze und Regeln belegen.

                  Die Naturgesetze sind kein Bestandteil der Natur, sondern sie sind lediglich eine menschliche Beschreibungsmethode, mit der wir es uns leicht machen, weil wir nicht jedes Ereignis im Universum neu beschreiben müssen, sondern nur die Gleichförmigkeit, die ihnen allen gemeinsam ist. Mit dem Auffinden der Naturgesetze finden wir also nicht irgendeinen Zwang heraus, der hinter den Dingen steckt, sondern wir beschreiben, wie die Dinge sich tatsächlich verhalten.
                  Wie gesagt sind unsere Formulierungen nur Anpassungen an vorhandene Systematiken.

                  Und in diesem Thread wurde schon einmal Hume genannt. Der Mann hatte vollkommen Recht! Die Naturgesetze stellen nicht irgendeine zwingende Notwendigkeit da; es gibt in der Natur keinen notwendigen Zusammenhang zwischen einem Ereignis und einem anderen. Es könnte demnach sein, dass morgen die Sonne verschwindet oder die Erde sich plötzlich in einen Würfel verwandelt.
                  Das wäre lediglich sehr sehr überraschend - aber nicht unmöglich
                  Wie gesagt geht es nicht um Zwänge sondern Systematiken. Kausalität ist eine Systematik. Daher ist deine Formulierung von einer Notwendigkeit unrelevant.

                  Auch ist es im höchsten Maße unwahrscheinlich das morgen die Sonne aufeinmal verschwindet.

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                    #24
                    @ 3of5: Sagen wir mal so, die Naturgesetze sind einfach Ausdruck dessen, dass der Mensch auch in der Unordnung stets nach Ordnung sucht. Deshalb sehen wir ja auch in irgendwelchen Wolken irgendwelche Figuren, die uns an etwas erinnern, oder wir können uns vorstellen, dass animierte Figuren echte Lebewesen darstellen.
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                    Klickt für Bananen!
                    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                      #25
                      Wir können die Zeit im Kopf rückwärtslaufen lassen um Ursachen zu erkennen.

                      Und uns Dinge vorstellen um Vorhersagen zu machen.

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                        #26
                        Zitat von 3of5

                        Und in diesem Thread wurde schon einmal Hume genannt. Der Mann hatte vollkommen Recht! Die Naturgesetze stellen nicht irgendeine zwingende Notwendigkeit da; es gibt in der Natur keinen notwendigen Zusammenhang zwischen einem Ereignis und einem anderen. Es könnte demnach sein, dass morgen die Sonne verschwindet oder die Erde sich plötzlich in einen Würfel verwandelt.
                        Das wäre lediglich sehr sehr überraschend - aber nicht unmöglich
                        Du hast recht Aber ist nicht alle erkenntnis nicht nur Interpretation?
                        Müssen wir nicht zugeben das wir das "Ding an sich" net erkennen können?

                        Und ich muss sagen das was du sagtest hab ich zum teil auch gemeint, nur halt wegen meinen alter oder so schlecht Formuliert!

                        und wenn man schon von ding an sich Spricht da sind wir schon bei Kant?
                        "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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                          #27
                          Zitat von DragoMuseveni
                          Du hast recht Aber ist nicht alle erkenntnis nicht nur Interpretation?
                          Müssen wir nicht zugeben das wir das "Ding an sich" net erkennen können?

                          Und ich muss sagen das was du sagtest hab ich zum teil auch gemeint, nur halt wegen meinen alter oder so schlecht Formuliert!

                          und wenn man schon von ding an sich Spricht da sind wir schon bei Kant?
                          Was ist denn für dich das "Ding an sich"?

                          Die absolute Wahrheit? Oder was meinst du damit?

                          Interpretation hört sich zu relativ an. Die Gesetze die wir entdeckten sind durch Logik ergründet worden. Und logisch belegbar. Logik ist das Spiegelbild der natürlichen Kausalität.

                          Einstein sagte mal: "Jeder Mensch hat eine andere Ansicht vom Weltbild". Das ist sicherlich richtig. Aber heisst doch das jeder die Welt anders interpretiert.

                          Aber es gibt auch ein universelles Weltbild bei dem alle "Schnittmengen" der Menschen zusammenkommen. Die einfachste Schnittmenge ist die der sprachlichen Kommunikation.

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