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Geisterwolke über der Elbe

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  • Geisterwolke über der Elbe

    Ich bin grad in meiner Mittagspause auf folgenden Artikel gestoßen:

    ZITAT:


    Niederschlagsradar (gelb/blau), projiziert auf das Satellitenbild der Wolkenbedeckung. Das Regengebiet am Rhein entsprach der Realität, das Radarecho im Norden beruht auf einer Täuschung.

    "Jörg Asmus, 49, Meteorologe am Deutschen Wetterdienst in Offenbach, über mysteriöse Himmelsphänomene in Norddeutschland

    SPIEGEL: Das Niederschlagsradar hat in der Nacht zum Donnerstag vergangener Woche große Regenwolken im Norden angezeigt - obwohl kein Tropfen vom Himmel fiel.

    Asmus: Die Sache ist mysteriös: Im Radarecho waren von Holland über Niedersachsen bis zur Elbe viele gelbe Flächen zu sehen, sogar hellblaue, die große Regengebiete anzeigen. Das Meteosat-Satellitenbild dagegen weist kaum Bewölkung auf.

    SPIEGEL: Was war los?

    Asmus: Der Vorgang ist zu frisch, um ihn abschließend beurteilen zu können. Wir sind irritiert - zumal solch ein Phänomen am 19. Juli vorigen Jahres schon einmal aufgetreten ist. Damals meldete das Radar ein 400 Kilometer dickes Regenband von Friesland bis Hessen.

    SPIEGEL: Die Presse sprach von "Geisterwolke". Der Meteorologe Karsten Brandt meinte: "Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu." Tauchen bald Ufos an der Waterkant auf?

    Asmus: Wir haben in Deutschland 16 große Niederschlagsradarstationen, die den Horizont nach Schnee oder Wassertropfen abtasten. Warum die etwas melden, was es nicht gibt, wissen wir nicht. Erst dachten wir, ein Flugzeug habe in Not Kerosin abgelassen. Doch das Fehlecho war zehn Stunden lang zu sehen, Kerosin wäre viel schneller verdampft. Radarechos durch atmosphärische Störungen über einen solchen Zeitraum sind auch eher unwahrscheinlich. Weitere Idee: Vogelschwärme. Doch auch diesen Verdacht haben die Kollegen vom Vogelüberwachungsradar in den Niederlanden ausgeräumt.

    SPIEGEL: Gab es vielleicht technische Probleme?

    Asmus: Ich vermute eher, es sind wissenschaftliche Experimente oder militärische Übungen.

    SPIEGEL: Wie bitte?

    Asmus: Es ist bekannt, dass die Briten und Deutschen im Zweiten Weltkrieg Stanniolfäden vom Himmel fallen ließen, um das gegnerische Radar zu stören. Heute werden dafür hauchdünne metallüberzogene Kunststofffäden genutzt, die Düppel. Sie sind wenige Zentimeter lang und werden in der Atmosphäre ausgestreut. So bildet sich eine Art unsichtbare Mauer, die Radarstrahlen reflektiert.

    SPIEGEL: Das Verteidigungsministerium hat aber dementiert. Es gebe "keine Anhaltspunkte dafür, dass die Wolke von unseren Luftstreitkräften verursacht wurde".

    Asmus: Beweisen können wir nichts. Aber am wahrscheinlichsten scheint derzeit dennoch, dass im Luftraum über der Nordsee Erprobungen mit Metallfäden stattfinden, die unsere meteorologischen Geräte stören und uns eine falsche Wetterlage vorgaukeln.
    "

    ZITAT ENDE

    Quelle: www.spiegel.de ( http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,407919,00.html )


    Metallfäden? Wie Metallfäden?
    Was glaub ihr was dahinter stecken könnte?

    Grüße

    Guardian
    "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden." - Oscar Wilde

  • #2
    Naja, kann doch gut sein. Wenn es so was gibt und andere Möglichkeiten ausgeschlossen wurden.

    Wenn diese Übungen auf höchster Geheimstufe laufen wird wohl der Wetterdienst auch nicht informiert.

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    • #3
      Diese Metallfäden (so es denn welche sind) lösen sich aber nicht in Luft auf... Da müsste ein deutlicher "Metallfadenregen" in der Gegend herunter gegangen sein. Wohnt jemand in der Gegend und kann das bestätigen?
      Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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      • #4
        Moderne Düppel würde man nur noch beim Einatmen als kratzendes Gefühl wahrnehmen und auch das nur bei entsprechender Konzentration. Die Dinger sind heutzutage so dünn wie zB Glasfaserwolle. Die können sich also sehr wohl "in Luft auflösen"
        Interessant ist, dass niemand in der Menge Düppel verschießen würde, nur damit die nachher wie Regen oder Schnee aussehen. Die sollten vorher eigentlich eine wesentlich höhere Konzentration gehabt haben und das sollte man dann auch als kleinen roten fleck auf diesen fotos sehen.
        können wir nicht?

        macht nix! wir tun einfach so als ob!

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        • #5
          Vor allem ist das ja ein sehr großes Gebiet. Wenn in solch einer Fläche Düppel eingesetzt worden wären, hätten da ja sehr viele Flugzeuge beteiligt gewesen sein müssen. Und das wäre ja aufgefallen.

          Und irgendwie traue ich diesem Freizeitverein Luftwaffe nicht wirklich zu, dass sie solche "geheimen Dinge" tun. Sind hier ja nicht in den USA bei Area 51.

          Vielleicht ist das einfach ein bestimmtes Wetterphänomen, wie z.B. Inversionswetterlage, dass man noch nicht kennt bzw. dass man normalerweise diesen Bildern nicht zuordnet.
          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
          Makes perfect sense.

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          • #6
            Ich glaube bei letzterem hätte der Metereologe diese Option offen gelassen, falls es wirklich danach aussehen sollte.

            Und wenn schon mehrere Meterologen da drin keine Erklärung sehen....

            Zitat von Blueflash
            Interessant ist, dass niemand in der Menge Düppel verschießen würde, nur damit die nachher wie Regen oder Schnee aussehen.
            Wäre doch eine gute Tarnung...

            Die sollten vorher eigentlich eine wesentlich höhere Konzentration gehabt haben und das sollte man dann auch als kleinen roten fleck auf diesen fotos sehen.
            Zumindest hätte sich die Ausdehnung auf der Karte bemerkbar machen müssen.

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            • #7
              Ist schon komisch was da passiert. Das mit den Militärtests ist eine denkbare Möglichkeit. Irgendwie erinnert das an die Geschichten mit Rosswell und dem "Wetterballon" versucht da wieder jemand was den Meteorologen anzuhängen?

              Bin gespannt ob und was dabei herum kommt.
              Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
              Alle vier Jahre machen die Wähler ihr Kreuz. Und hinterher müssen sie's dann tragen. - Ingrit Berg-Khoshnavaz
              Statt 'Gier' sagen wir 'Profitmaximierung', und schon wird aus der Sünde eine Tugend. - Ulrich Wickert

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              • #8
                Es wäre interessant, wenn man mehr Bilder oder einen Film hätte, in dem man die zeitliche Entwicklung der Wolke beobachten könnte.
                "Für geniale Menschen ergeben sich die passenden Ereignisse von selbst. Sie sehen zwar aus wie Zufälle, sind aber eine Folge von Notwendigkeiten."

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                • #9
                  Zitat von alcyone
                  Es wäre interessant, wenn man mehr Bilder oder einen Film hätte, in dem man die zeitliche Entwicklung der Wolke beobachten könnte.
                  Denke das Wetterradar hat solche Bilder aufgezeichnet, aber ich denke, du meinst Realbilder vom Himmel?!
                  Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
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                  • #10
                    Ich meinte keine Realbilder. Eher weitere Bilder wie das weiter oben, oder eben so eine Art Satellitenfilm wie beim Wetter in den Nachrichten.

                    Meldungen über die Wolken vom Juli:

                    http://www.haz.de/niedersachsen/285385.html

                    http://www.haz.de/niedersachsen/285415.html

                    Ein Vertreter des Militärs: „Wir machen solche Dinge nicht.”


                    Ich hab eine Seite gefunden die einen Radarfilm von der Wolke vom Juli letzten Jahres hat:

                    http://donnerwetter.de/news/news.mv?id=5908

                    Zuletzt geändert von alcyone; 27.03.2006, 16:44.
                    "Für geniale Menschen ergeben sich die passenden Ereignisse von selbst. Sie sehen zwar aus wie Zufälle, sind aber eine Folge von Notwendigkeiten."

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                    • #11
                      Das sind auch die roten Punkte die Blueflash angesprochen hatte. Allerdings auch bei anderen Wolken....

                      Für mich als Laie unterscheidet sich die Ausdehnung und "Auflösung" nicht von den anderen.


                      PS: Obwohl die Wolkenwand sehr symmetrisch auseinandergeht. Aber vielleicht ist das normal.


                      Ups, ich glaube das war ne andere....

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                      • #12
                        Ich kan mir nicht vorstelen wie man "Kunststofffäden" in ausreichender Menge am Himmel oder in der Luft verteilen will? Auserdem was hette das für einen Sinn die Amerikaner haben doch ihre Stealth Flugzeuge da brauchen die doch nicht extra eine Störwolke erzeugen.

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                        • #13
                          Ziehe die aussage zurück!
                          Zuletzt geändert von DragoMuseveni; 31.03.2006, 22:03.
                          "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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                          • #14
                            Zitat von DragoMuseveni
                            Ich denke eher,
                            dieses Jahr kommen die April-scherze etwas zu früh!!!!
                            Das ist sicher kein Aprilscherz. Das wurde in mehreren Medien berichtet und kann auch über die Quellen bestätigt werden. Außerdem gab es sowas ja auch im Juli und da kann man sicherlich nicht von einem verfrühten Aprilscherz reden.
                            Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
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                            • #15
                              Möglicherweise war das der Test eines verdeckten Radarstörsystems. Wetterkontrollexperimente wären auch wahrscheinlich wenn da nicht das Fehlen der Regenwolke an sich gewesen wäre.

                              Überlegt man mal. Was ist besser? Die offensichtliche Störung der Radarsysteme oder unauffällige Regenwolken?

                              Möglicherweise ist es ein Europäisches System. Franzosen oder Briten testen bei uns. So können wir ohne zu lügen sagen, dass wir sowas ja nicht machen
                              Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
                              Antiker,Galaxie,Hive

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