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Brauner Zwerg in der Nachbarschaft der Sonne entdeckt

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  • Brauner Zwerg in der Nachbarschaft der Sonne entdeckt

    Wissenschaftler haben vor kurzem einen relativ kühlen braunen Zwerg in der Nähe unseres Sonnensystems entdeckt. In nur 12,7 Lichtjahren Entfernung umkreist SCR 1845-6357B seinen Stern mit einem Abstand von nur 4,5 AU. Er hat eine Masse von 9-65 Jupitermassen und eine Temperatur von gerade mal 750 °C



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    Es soll sich dabei aber nur um den zweitnähsten Braunen Zwarg handeln. Demnach muss es einen noch näheren geben.

    Achja, hier:
    englisch. Der ist nur 11,8 Lj entfernt.
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  • #2
    Ganz genau genommen ist es nur der drittnächste, denn bei dem Begleiter von Epsilon Indi handelt es sich um einen doppelten Braunen Zwerg - zwei Braune Zwerge, die sich umkreisen, während sie Epsilon Indi a umkreisen.
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    • #3
      und wie weit is epsilon indi entfernt?
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      • #4
        http://www.planeten.ch/?name=EpsilonIndi

        11.8 Lichtjahre.
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        • #5
          Das steht in meinem Artikel, das sind 11,8 Lichtjahre. Ich nehme mal nicht an, dass der zweite Begleiter einen so deutlichen Unterschied aufweist
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          • #6
            Ja stimmt, unten im Eingangspost. Ich wollte darauf hinaus, dass die Verfasser des ursprünglichen Berichts eigentlich hätten schreiben sollen "der drittnächste Braune Zwerg"... was wir dem äusserst interessanten Umstand zu verdanken haben, dass wir einen so interessanten doppelten Braunen Zwerg direkt vor der Haustüre (sozusagen) haben.

            EDIT: @FirstBorg: Oder meintest du, den Abstand der Braunen Zwerge zu Epsilon Indi? Das sind ca. 1500 AU.
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            • #7
              Hm, wenn ich das richtig deute - K beim Hauptstern - dann ist das ein roter Zwerg, oder zumindest ein Stern, der um eine Klasse niedriger ist, als unsere G-Sonne, richtig? Wäre ja interessant, wenn der irgendwann zu einem weißen Zwerg würde und die braunen Zwerge in die Sternleiche stürzen würden (mal von den Wahrscheinlichkeiten abgesehen). Würden die MAssen ausreichen, um so eine Standardfackel zu erzeugen, also dass der Überrest noch zu einem Neutronenstern reagiert? Wohl nicht ganz, oder?
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              • #8
                Kaum, denn dem Stern fehlt ja dann immer noch die Masse von mindestens 1.8 Sonnenmassen, die er zum Neutronenstern bräuchte. Genau genommen handelt es sich bei Epsilon Indi um einen orangen Zwergstern. Ich glaube auch, die Braunen Zwerge sind viel zu weit entfernt, als dass sie jemals in ihre Sonne stürzen könnten.
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                • #9
                  Ich hab danach auch noch entdeckt, dass er gerade mal 0,58 (?) Sonnenmassen hat . Mir ist erst etwas später aufgefallen, dass du jeweils eigene Seiten zum System und zu den einzelnen Objekten aufgestellt hast. Sehr fleißig
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                  • #10
                    Was mich mal interessieren würde.
                    Wie sieht es eigentlich in den Atmosphären sog. Brauner Zwerge aus?
                    Soweit ich es vertanden habe, emitieren die ja eigene Energie, beziehen aber auch die Strahlungsenergie des Sterns, den sie umkreisen.

                    Weiss man etwas über diese Energieverhältnisse, z.B. die Magnetfelder der Brauen Zwerde, wie gesagt die Aktivität innerhalb der Atmosphären dieser "verhinderten" Sonnen?

                    Laienhaft gefragt mit Bitte um einfach verständlicher Erklärung, so es die denn gibt!
                    "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
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                    • #11
                      Braune Zwerge leuchten am Anfang ihrer Existenz durch das Deuteriumbrennen (Kernfusion von Deuterium zu Helium) - zu diesem Zeitpunkt dürften sie relativ hell und damit aus der Nähe kaum von einem kleinen Stern zu unterscheiden sein. Später leuchten sie durch Gravitationsschrumpfen - die meiste ihrer Zeit emittieren sie aber kaum Licht im Bereich des sichtbaren Spektrums, man vermutet, dass ein "alter" Brauner Zwerg schwach magenta-Farben leuchten würde. Ihr Atmosphäre enthält Methanwolken und dürfe ähnlich zu jener eines Gasriesen, wenn auch wesentlich aktiver ("Stürme" etc.) sein. Einige Braune Zwerge haben starke Magnetfelder, und einige neigen sogar zu Helligkeitsausbrüchen ("Flares") wie kleine Sterne (deren Ursache ist nicht bekannt). Ich hoffe, das war verständlich genug...
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                      • #12
                        Jep! Danke Bynaus!

                        Da schiebe ich doch noch gleich eine hinterher.

                        Der Jupier, um wieviel hätte er massereicher sein müssen, um selbst ein Brauner Zwerg zu sein?

                        Stimmt es, dass das Magnetfeld des Jupiters auch eine schützende Wirkung indirekt auf unsere Erde hat?
                        Bis jetzt kenne ich nur die Feststellung, dass seine Gravitation für uns schützend ist (Staubsauger), aber nicht das Magnetfeld. Das behauptet ein angeblicher Profi auf der Arbeit.

                        Nun waren doch 2 Fragen.
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                        • #13
                          13 Jupitermassen und mehr braucht es für die Deuterium-Fusion.

                          Das Magnetfeld des Jupiters? Wohl kaum, bzw., kann ich mir nicht vorstellen (wenn es so wäre, wäre ich sehr an den Gründen interessiert). Ich befürchte eher, dein "angeblicher Profi"-Arbeitskollege verwechselt Gravitation und Magnetismus...
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                          • #14
                            Hm, ein alter brauner Zwerg... Angesichts ihrer Größe sind die wohl noch um ein vielfaches langlebiger, als ein roter Zwerg. Dementsprechend müsste ein brauner Zwerg wohl schon extrem alt werden, bevor er magentafarben leuchtet. Gehe ich da Recht in der Annahme?

                            Woher kommt dann eigentlich die Farbe?
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                            • #15
                              Das rote Licht kommt vom Gravitationsschrumpfen (hat nichts mit Rotem Riesenstadium oder so zu tun - "alt" heisst in diesem Fall: "Hat die Deuteriumfusionsphase hinter sich gelassen"). Magenta ist einfach die Farbe, die ein menschliches Auge empfangen würde, wenn es die Lichtemissionskurve eines Braunen Zwergs betrachtet.
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