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Wasserkreislauf in der Schwerelosigkeit, wie?

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  • Wasserkreislauf in der Schwerelosigkeit, wie?

    Ihr kennt doch alle das Prinzip, Wasser wird erhitzt, steigt auf, treibt ne Turbine an, wird abgekühlt und wieder erhitzt. Meine Frage, wie geht das in der Schwerelosigkeit?

  • #2
    Sollte trotzdem funktionieren, da das ja eigentlich ein Prozess ist der in Druckröhren stattfindet und völlig unabhängig von Schwerkraft ist. Das Wasser verdampft ja immernoch, dehnt sich damit aus, der Druck wird höher, wird durch die Rohre gepresst, treibt eine Turbine an und kühlt dann an einem Kondensator (IIRC) ab. Sehe da kein Problem.
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

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    • #3
      Sollte auf jeden Fall gehen, nur meine ich, dass der Siedepunkt des Wassers dann deutlich verschoben ist.
      LANG LEBE DER ARCHON

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      • #4
        Zitat von Direwolf
        Sollte auf jeden Fall gehen, nur meine ich, dass der Siedepunkt des Wassers dann deutlich verschoben ist.
        Das hängt nur vom Druck ab.
        Wenn du das in einem auf einem Raumschiff oder einer Raumstation machen würdest wären Siede- und Gefrierpunkt normal
        "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
        "
        Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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        • #5
          Und wie schafft man es, dass sich das Wasser nur in eine und nicht in zwei Richtungen ausdehnt? Ansonsten entsteht ja keine Zirkulation sondern nur der Druck im Rohr steigt?

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          • #6
            Das Wasser entweicht dort, wo das Rohr ein Loch hat.

            Das ist beim Dampfkessel auch nicht anders...
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            • #7
              Stell dir einfach vor das das Wasser faul ist. Es sucht sich immer den leichtesten Weg. Es muss sich also entscheiden gegen den Kreislauf anzukämpfen oder sich durch eine Turbine zu drücken. Da das drücken durch die Turbine weniger Energie benötigt und dadurch leichter ist entsteht ein Kreislauf.
              Schwäbisches Sprichwort: Schau lieber durch a Mikroskop als durch a Zielfernrohr, do kommt mehr dabei raus.
              Die Unwissenheit des einen, ist die Wissenschaft des anderen.
              Es gab nur einen Gott, der lebte 10^-43s.

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              • #8
                Ehmm
                @LuckyGuy
                Bei nen Kreislauf sidn doch 2 Öffnungen?

                @dunkles etwas
                Wie kriegt man den kreislauf in gang?

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                • #9
                  Oh, mann. Das Wasser oder der Dampf sucht sich dahin seinen Weg wo der geringste Widerstand ist. Also wo Öffnungen sind.


                  Führst du die Leitung wieder zum Ausgangspunkt zurück so hast du deinen Kreislauf. Man kann das Wasser auch mit Pumpen in eine Richtung drücken.

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                  • #10
                    Oh, mann. Das Wasser oder der Dampf sucht sich dahin seinen Weg wo der geringste Widerstand ist.
                    jo
                    Also wo Öffnungen sind.
                    jo
                    Führst du die Leitung wieder zum Ausgangspunkt zurück so hast du deinen Kreislauf.
                    Ich habe einen Kreis ja, aber läuft da was? Das sind doch 2 Öffnungen bei denen ein gleich großer Widerstand ist. Also läuft der Dampf in beide Öffnungen gleichviel rein was bedeutet, dass nichts im Kres läuft sondern sich nur der Druck im Kreis erhöht.
                    Man kann das Wasser auch mit Pumpen in eine Richtung drücken.
                    Wie sieht da die Energiebilanz aus?

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                    • #11
                      Zitat von Phaidon
                      Ich habe einen Kreis ja, aber läuft da was? Das sind doch 2 Öffnungen bei denen ein gleich großer Widerstand ist. Also läuft der Dampf in beide Öffnungen gleichviel rein was bedeutet, dass nichts im Kres läuft sondern sich nur der Druck im Kreis erhöht.
                      Du hast einen Behälter mit Wasser, dieses Wasser wird erhitzt. Das Wasser verdampft und entweicht durch eine Öffnung in einen Schlauch und bahnt sich dort seinen Weg bis es in einem anderen Behälter wieder kondensieren kann. Von dort aus leitest du die Flüssigkeit in den ursprünglichen Behälter. Dieses zurückleiten kann ja nun so bewerkstelligt werden, dass durch die Zuleitung kein Wasserdampf entweichen kann. Fertig ist dein Kreislauf.
                      »Ich habe nie eine Chance hastig vergeben, sondern lieber gemütlich vertändelt.« - Willi »Ente« Lippens

                      Läuft!
                      Member der No - Connection

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                      • #12
                        Ah jetzt weiss ich was du meinst. Das Wasser bleibt ja nicht am Boden sondern fliegt ja rum und der Widerstand ist dann überall gleich. Das wär ja dann so als ob man ein geschlossenes O Rohr unter hohem Druck hat. Damit kann man natürlich kein Strom erzeugen.
                        Aber was ist wenn wir ein Loch machen wo der Druck rauskann und dahinter eine Turbine setzen? Dann entsteht Strom. Dann den Dampf wieder zu Wasser machen und wieder in das Rohr geben.

                        Probleme bei der Theorie:
                        braucht man mehr Energie um das Wasser reinzupumpem als man wieder rausbekommt?
                        Mögliche Lösungen:
                        Den Druck niedriger werdem lassen, Wasser reinpumpen und wieder erhitzen.
                        Schwäbisches Sprichwort: Schau lieber durch a Mikroskop als durch a Zielfernrohr, do kommt mehr dabei raus.
                        Die Unwissenheit des einen, ist die Wissenschaft des anderen.
                        Es gab nur einen Gott, der lebte 10^-43s.

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                        • #13
                          Von dort aus leitest du die Flüssigkeit in den ursprünglichen Behälter. Dieses zurückleiten kann ja nun so bewerkstelligt werden, dass durch die Zuleitung kein Wasserdampf entweichen kann. Fertig ist dein Kreislauf.
                          Genau, aber wie schafft man es einen Filter zu konstruieren, durch den Wasser läuft aber nicht Wasserdampf?
                          braucht man mehr Energie um das Wasser reinzupumpem als man wieder rausbekommt?
                          Die Frage habe ich mir auch gestellt.

                          Alternativ die Wasserkammer in Rotation versetzen und so künstliche Schwerkraft erzeugen?

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                          • #14
                            Da die Dichte verschieden ist, könnte man so kleine Löcher konstruieren wo nur der Dampf durchgeht.
                            Oder man tut eine bestimmte Menge Wasser in eine Art Dampfkocher, erhitzt es bis alles verdampft ist und nutzt dann den Druck und fängt von vorne an.
                            Problemm dabei: je mehr Wasserdampf erzeugt wird desto schwerer wird es das Restliche Wasser zu verdampfen.
                            Wenn man aber genau die Menge Wasser nimmt um zu verdampfen reicht dann der Druck?
                            Lösung: Wenig Wasser nehmen alles verdampfen und den Dampf dann so erhitzen das er den nötigen Druck hat.
                            Schwäbisches Sprichwort: Schau lieber durch a Mikroskop als durch a Zielfernrohr, do kommt mehr dabei raus.
                            Die Unwissenheit des einen, ist die Wissenschaft des anderen.
                            Es gab nur einen Gott, der lebte 10^-43s.

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                            • #15
                              Oder was ganz anderes:

                              Um die Hitzequelle rum ist eine Art Ballon mit Wasser. Das ausdehnende Wasser bläht den Ballon auf der kugelförmig um die Blase angeordnete Kolben in Bewegung setzt. Der ausgedehnte Ballon wird abgekühlt und und die Kolben kommen raus. Nun startet die Prozedur von vorne^^.
                              Aber nen Kreislauf ist das nicht^^.

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