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Aldi nimmt Genreis zurück

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  • Aldi nimmt Genreis zurück

    Drei Wochen nach ersten Hinweisen auf gentechnisch verunreinigten Reis hat der Discounter Aldi die fragliche Ware aus dem Sortiment verbannt. Das Produkt "Bon-Ri" soll erneut untersucht werden.

    Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fand in dem Aldireis "Bon-Ri" nach eigenen Angaben den nicht zugelassenen, gentechnisch veränderten Reis LL601. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht bislang keine Gesundheitsgefahr für Verbraucher, verweist dazu allerdings auf Einschätzungen von US-Behörden. "Wir können keine eigene Risikoabschätzung angeben, weil die Reissorte nicht zugelassen ist", sagte ein BfR-Sprecher.

    Bei Umtausch Geld zurück
    Aldi nahm "Bon-Ri" in Norddeutschland und im Großraum Berlin aus dem Verkauf. "Kunden können den Reis auch zurückgeben und erhalten das Geld zurück", sagte die Sprecherin. Nach Angaben aus Brüssel wurden inzwischen auch in Frankreich und Schweden in Reisproben Spuren von LL601 entdeckt. Am Montag hatte die EU-Kommission mitgeteilt, dass mehr als jede fünfte Probe Langkornreis in Europa den nicht zugelassenen Reis LL601 enthält. Die Industrie habe in 33 von 162 Proben die aus den USA stammende Sorte gefunden. Die Vereinigten Staaten hatten die europäischen Behörden am 22. August unterrichtet, dass in kommerziell angebautem Reis Spuren der gentechnisch veränderten Sorte gefunden worden seien.

    Nach Angaben der Bayer-Tochter CropScience, die nach einer Firmenübernahme die Rechte an LL601 hat, wird diese Sorte weltweit weder angebaut noch vermarktet. Gleichwohl habe die US- Lebensmittelbehörde FDA den Reis als sicher für die Ernährung eingestuft, sagte CropScience-Sprecherin Annette Josten. Das Unternehmen unterstütze die US-Behörden bei der Suche nach der Herkunft des gentechnisch veränderten Reises.

    Aldi Nord betonte: "Wir haben nach ersten Hinweisen auf Gen- manipulierten Reis vor drei Wochen unsere Ware untersuchen lassen." Der Verdacht habe sich aber nicht erhärtet, sagte die Sprecherin. Möglicherweise hätten im August noch nicht die richtigen Untersuchungsmethoden vorgelegen...
    Quelle:Stern


    Was denkt ihr über genmanipulierte Nahrung?

    In den USA und anderen Ländern ist es ja schon fast Normalität. Hier in Deutschland muß es zumindest gekennzeichnet werden.

    Bedenklich oder nicht?

    Die gesundheitlichen Auswirkungen sind wohl nicht so sicher erforscht. Noch ein Zitat aus dem anderen Thread
    Zitat von mir
    Ich habe mal in einer Fernseh-Doku gesehen das die Auswirkungen von heutigen Genfood auf den Organismus gar nicht absehbar sind.

    Manche Gene können möglicherweise in die Zellen des Körpers übergehen oder diese schädigen, verändern.

    Ob das so sein kann?

  • #2
    Mal abgesehen von der Auskreuzung in der Natur beim Anbau, sehe ich durch den Verzehr keine Schwierigkeiten.
    Das andere Problem ist die Patentierbarkeit von modifizierten Organismen, aber das ist mehr ein ökonomisches als ein biologisches Problem

    Ich finde die Panikmache in Deutschland extrem lächerlich und hätte keine Probleme damit gentechnisch veränderte Nahrung zu essen.
    (den Begriff "Genmanipulation" verwende ich nicht, da er negativ besetzt ist)
    "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
    "
    Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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    • #3
      Stimme Serenity voll zu.
      Ich wohne hier ja neben dem ersten Gen Mais Feld Deutschlands welches von Greenpeace verwüstet wurde.

      Star Trek Fans dürften ja eigentlich von Haus aus keine Probleme damit haben da sie ja auch auf Replikatorennahrung stehen.
      Star Trek 1966-1991
      Wiedergeburt von Star Trek 2009
      Resistance is futile - STXI is fantastic

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      • #4
        Wir essen alle seid Jahren gentechnisch veränderte Nahrungsmittel bzw. nehmen sie indirekt zu uns - es müssen ja nur die gekennzeichnet werden, die direkt verändert worden sind. Aber bei argentischen Rindern, die z.B. nur mit gentechnisch veränderten Sojabohnen gefüttert werden, muss das nachher nicht auf der Packung stehen. Und so ist der deutsche Verbrauch schon seid langem sein Gen-Food und geschadet hat es ihm nicht.

        Ich denke auch nicht, dass es hier gesundheitlich Probleme geben wird. Wie wahrscheinlich ist das auch? Warum sollten bei gentechnisch veränderten Pflanzen, die Gene der Pflanze aufeinmal in meine Zellen eindringen können, aber die Gene der Gartentomate nicht? Was ist denn an denen anders, außer das sie künstlich eingefügt worden sind? Gene können ja nicht "aggressiv" werden und an den ganzen Transkriptions-, Translations-, etc. Vorgängen in der Pflanze ändert sich ja nichts, also sehe ich nicht, wie plötzlich gentechnisch veränderte Gene in den Menschen übertreten sollen.
        Allerdings muss ich hinzufügen, wird Forschung in diesem Bereich ja auch sehr erfolgreich durch die GenTech-Lobby unterbunden. Insofern sollte man hier nicht vorschnell urteilen, die Datenlage ist einfach zu schlecht für gesicherte Annahmen.

        Die einzige Gefahren bestehen, wenn Gene so interagieren, dass plötzlich die Pflanzen toxisch wird o.ä. Aber diese Gefahr besteht ja auch beim traditionellen Züchten und kann durch entsprechende Kontrollen für den Verbraucher ausgeschlossen werden.

        Was hingegen nicht von der Hand zu weisen ist, ist die Bedrohung der Ökosphäre und Biodiversität durch gentechnisch veränderte Organismen. Hier sehe ich das eigentliche Problem am Gen-Food. Denn wenn man nicht aufpasst, dann hat man eine "super-fitte" Pflanze und die haut einem dann ab und verdrängt in der freien Natur, dann die normalen Pflanzen, die nicht "gecheatet" haben. Und dann ist die Kacke am dampfen. Insofern halte ich absolut nichts von der großflächigen Einführung von Gen-Pflanzen. Das sollte wenn dann nur in abgeschlossenen, kontrollierbaren Arealen geschehen. Ansonsten ist das einfach nicht zu verantworten und die Gefahr für die Umwelt viel zu groß.

        Auch sollte man beachten, dass die Gentechnik vielleicht gar nicht der richtige Weg ist. Nahrung aus ökologischen Bio-Landbau ist in der Regel gesünder und auf lange Sicht auch ertragreicher. Traditionelle Anbaumethoden ohne Monokulturen, etc. bringen einen enormen Ertragszuwachs und Fruchtbarkeitsbonus auf den Feldern - völlig ohne PCR & Co. Ich bin der Meinung, dass man sich darauf konzentrieren sollte solche Anbaumethoden zu forcieren, weiter zu erforschen und auszubauen, anstatt irgendwelche Kanichen aus dem Reagenzglas zaubern zu wollen.

        Trotzallem lehne ich aber ab was Greenpeace und andere Gruppen da treiben, wie z.B. Felder verwüsten usw. Nicht weil ich Fan der Gentechnologie bin, sondern einfach weil man durch "Unrecht" es nicht schaffen wird, die Öffentlichkeit für sich zu gewinnen und im Zuge einer gesellschaftlichen Diskussion sein Ziel zu erreichen. So arbeitet man den GenTech-Konzernen in die Hand. Die Argumente sprechen meiner Meinung nach eher gegen Gentechnik in der Landwirtschaft - dies muss man den Bürger nur nahe bringen und dann wir die "große Hand des Marktes" und die Politik schon dafür sorgen, dass keine gentechnisch veränderten Lebensmitteln auf dem Teller landen.
        Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
        Makes perfect sense.

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        • #5
          Stimme ebenfalls Serenity zu. Wobei Pflanzen, die einfach etwas größer und resistenter sind, imho eine Verschwendung des Potentials der Technologie sind.
          Imho könnte man damit nützlichere Sachen als schöden Nahrungsmittelanbau machen, wie Bäume, die durch effizientere Photosynthese mehr CO2 in Sauerstoff umwandeln oder Pflanzen mit denen man verseuchtes Grundwasser entseuchen kann. Oder halt Pflanzen, die unter wirklichen Extrembedingungen wachsen.


          mfg
          Dalek
          Zuletzt geändert von Dalek; 12.09.2006, 21:39.
          "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
          -Konstantin Tsiolkovsky

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          • #6
            Ich finde es höchst bedenklich, wenn genetisch veränderte Pflanzen einfach zugelasen werden ohne sie vorher ausführlich getestet zu haben. Im Falle von Mais mit der Bezeichnung bt176 wurde die Information eines Giftes, dass gegen Schädlinge der Maispflanze wirkt aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis isoliert und in den genetischen Code der Pflanze integriert. Dass das wirklich so unbedenklich ist, bezweifle ich und vermag nicht über die Langzeitwirkung zu sprechen. Zumindest gibt es Meldungen über tote Kühe, die mit diesen Mais gefüttert worden sind. Ein anderes Bsp. ist Der Mais MON863, dar Veränderungen im Blutbild von Ratten verursacht haben soll. http://www.biosicherheit.de/de/archi.../286.doku.html Jedes Medikament z.B., muss eine lange Reihe von Tests durchlaufen bevor es zugelasen wird und selbst dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sich weitere negative Wirkungen einstellen die man während der Tests nicht erfassen konnte. Der Unterschied zu Medikamenten ist auch noch der, dass wir diese ja als solche erkennen können. Bei genetisch manipulierter Nahrung ist es schon etwas schwerer und man muss sich darauf verlassen können, was auf der Verpackung steht. Und hier liegt ja, wie die jüngsten Lebensmittelskandale gezeigt haben der Hund begraben. Wir werden langfristig sehen, wo das ganze hinführt

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            • #7
              Harmakhis trifft ziemlich genau meine Meinung. Die Menschheit mischt sich seit gut 10.000 Jahren in die natürliche Entwicklung von Nutzpflanzen ein, Gentechnik ist nur der nächste Schritt.

              Zitat von Harmakhis
              Was hingegen nicht von der Hand zu weisen ist, ist die Bedrohung der Ökosphäre und Biodiversität durch gentechnisch veränderte Organismen. Hier sehe ich das eigentliche Problem am Gen-Food. Denn wenn man nicht aufpasst, dann hat man eine "super-fitte" Pflanze und die haut einem dann ab und verdrängt in der freien Natur, dann die normalen Pflanzen, die nicht "gecheatet" haben. Und dann ist die Kacke am dampfen. Insofern halte ich absolut nichts von der großflächigen Einführung von Gen-Pflanzen. Das sollte wenn dann nur in abgeschlossenen, kontrollierbaren Arealen geschehen. Ansonsten ist das einfach nicht zu verantworten und die Gefahr für die Umwelt viel zu groß.

              Auch sollte man beachten, dass die Gentechnik vielleicht gar nicht der richtige Weg ist. Nahrung aus ökologischen Bio-Landbau ist in der Regel gesünder und auf lange Sicht auch ertragreicher. Traditionelle Anbaumethoden ohne Monokulturen, etc. bringen einen enormen Ertragszuwachs und Fruchtbarkeitsbonus auf den Feldern - völlig ohne PCR & Co. Ich bin der Meinung, dass man sich darauf konzentrieren sollte solche Anbaumethoden zu forcieren, weiter zu erforschen und auszubauen, anstatt irgendwelche Kanichen aus dem Reagenzglas zaubern zu wollen.
              Diese beiden Punkte hingegen hatte ich bisher noch nicht bedacht, muss ich zugeben. Dass Gen-Food besipielsweise weniger gesund ist, ist mir neu. Woher kommt das?
              "The only thing we have to fear is fear itself!"

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              • #8
                Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                Diese beiden Punkte hingegen hatte ich bisher noch nicht bedacht, muss ich zugeben. Dass Gen-Food besipielsweise weniger gesund ist, ist mir neu. Woher kommt das?
                Das hat jetzt nicht direkt damit zu tun, dass es gentechnisch veränderte Pflanzen sind, sondern halt mit den Anbaumethoden. Auch Gen-Food wird mit den traditionellen Industriemethoden angebaut, also Monokulturen, etc. Da kommt in der Regel einfach eine schlechtere Qualität raus - die berühmten Hollandtomaten sind da das beste Beispiel. Da schmecken die Ökoprodukte bzw. die aus dem eigenen Garten um Längen besser - auch wenn sich nicht so perfekt aussehen - und mehr Vitamine sind da auch drin, aufgrund "artgerechter Haltung".

                Naranek hat da auch einen guten Punkt angesprochen: Auszeichnungspflicht. Es kann einfach nicht angehen, dass es immernoch Produkte gibt, wo es keine Auszeichnungspflicht für Herstellungsdatum, Herstellungsort, Haltbarkeit, eingesetzte Mittel, etc. gibt. Das macht es dem Verbraucher unmöglich sich für die richtigen Produkte zu entscheiden. Letztens war da auch ein Artikel über verdorbene - bis giftige - Pilze. Denen kann man es nicht ansehen ob sie toxisch sind. Das kann man nur sagen, wenn man das Pflückdatum weiß, denn nach spätestens vier Tagen oder so, werden die Dinger aufgrund von Zersetzungsprozessen giftig. Auch wenn es Speisepilze sind. Das es hier - wie bei so vielem - keine Auszeichnungspflicht gibt ist unter aller Kanone und gehört abgestellt.
                Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                Makes perfect sense.

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                • #9
                  Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
                  Auch sollte man beachten, dass die Gentechnik vielleicht gar nicht der richtige Weg ist. Nahrung aus ökologischen Bio-Landbau ist in der Regel gesünder und auf lange Sicht auch ertragreicher. Traditionelle Anbaumethoden ohne Monokulturen, etc. bringen einen enormen Ertragszuwachs und Fruchtbarkeitsbonus auf den Feldern - völlig ohne PCR & Co. Ich bin der Meinung, dass man sich darauf konzentrieren sollte solche Anbaumethoden zu forcieren, weiter zu erforschen und auszubauen, anstatt irgendwelche Kanichen aus dem Reagenzglas zaubern zu wollen.
                  Allerdings, ich habe mich vor ca. einem Jahr mit einem Biobauer unterhalten, der mir erzählte, dass er Anfangs von seinen Nachbarsbauern blächelt wurde als er auf Bio umstieg. Heute tut es keiner mehr, denn sie konnten sich selbst davon überzeugen, was er für einen Ertrag hat, ohne spritzen zu müssen. Durch die natürliche Fruchtfolge bildet sich genau die richtige Anlage, sodass die Pflanzen auf ganz natürlichem Wege robust gegen Schädlinge und Klima werden.

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                  • #10
                    Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
                    Wir essen alle seid Jahren gentechnisch veränderte Nahrungsmittel bzw. nehmen sie indirekt zu uns - es müssen ja nur die gekennzeichnet werden, die direkt verändert worden sind. Aber bei argentischen Rindern, die z.B. nur mit gentechnisch veränderten Sojabohnen gefüttert werden, muss das nachher nicht auf der Packung stehen. Und so ist der deutsche Verbrauch schon seid langem sein Gen-Food und geschadet hat es ihm nicht.
                    Das wäre über den 3. Weg.

                    Ich denke auch nicht, dass es hier gesundheitlich Probleme geben wird. Wie wahrscheinlich ist das auch? Warum sollten bei gentechnisch veränderten Pflanzen, die Gene der Pflanze aufeinmal in meine Zellen eindringen können, aber die Gene der Gartentomate nicht? Was ist denn an denen anders, außer das sie künstlich eingefügt worden sind? Gene können ja nicht "aggressiv" werden und an den ganzen Transkriptions-, Translations-, etc. Vorgängen in der Pflanze ändert sich ja nichts, also sehe ich nicht, wie plötzlich gentechnisch veränderte Gene in den Menschen übertreten sollen.
                    Es ist wirklich ein wenig eigenartig. Eigentlich Quatsch würde ich sagen.

                    Allerdings muss ich hinzufügen, wird Forschung in diesem Bereich ja auch sehr erfolgreich durch die GenTech-Lobby unterbunden. Insofern sollte man hier nicht vorschnell urteilen, die Datenlage ist einfach zu schlecht für gesicherte Annahmen.
                    Tja, so wie ich das in dieser Fernseh-Doku gehört habe sind sich die Experten über die Langzeit-Auswirkungen nicht einig.


                    Was hingegen nicht von der Hand zu weisen ist, ist die Bedrohung der Ökosphäre und Biodiversität durch gentechnisch veränderte Organismen. Hier sehe ich das eigentliche Problem am Gen-Food. Denn wenn man nicht aufpasst, dann hat man eine "super-fitte" Pflanze und die haut einem dann ab und verdrängt in der freien Natur, dann die normalen Pflanzen, die nicht "gecheatet" haben. Und dann ist die Kacke am dampfen. Insofern halte ich absolut nichts von der großflächigen Einführung von Gen-Pflanzen. Das sollte wenn dann nur in abgeschlossenen, kontrollierbaren Arealen geschehen. Ansonsten ist das einfach nicht zu verantworten und die Gefahr für die Umwelt viel zu groß.
                    Es sollen wohl schon irgendwo genetisch veränderte Lachse in der Natur andere Arten verdrängen. Wohl nur ein Problem.

                    Auch sollte man beachten, dass die Gentechnik vielleicht gar nicht der richtige Weg ist. Nahrung aus ökologischen Bio-Landbau ist in der Regel gesünder und auf lange Sicht auch ertragreicher. Traditionelle Anbaumethoden ohne Monokulturen, etc. bringen einen enormen Ertragszuwachs und Fruchtbarkeitsbonus auf den Feldern - völlig ohne PCR & Co. Ich bin der Meinung, dass man sich darauf konzentrieren sollte solche Anbaumethoden zu forcieren, weiter zu erforschen und auszubauen, anstatt irgendwelche Kanichen aus dem Reagenzglas zaubern zu wollen.
                    Ich denke auch das Öko-Anbau am gesündesten ist. Wenn er mehr forciert wird dann wird er vielleicht auch günstiger. Allerdings kann die Qualität bei zu hoher Nachfrage wegen dem Preisdumping nicht mehr gewährleistet werden.

                    Trotzallem lehne ich aber ab was Greenpeace und andere Gruppen da treiben, wie z.B. Felder verwüsten usw. Nicht weil ich Fan der Gentechnologie bin, sondern einfach weil man durch "Unrecht" es nicht schaffen wird, die Öffentlichkeit für sich zu gewinnen und im Zuge einer gesellschaftlichen Diskussion sein Ziel zu erreichen. So arbeitet man den GenTech-Konzernen in die Hand. Die Argumente sprechen meiner Meinung nach eher gegen Gentechnik in der Landwirtschaft - dies muss man den Bürger nur nahe bringen und dann wir die "große Hand des Marktes" und die Politik schon dafür sorgen, dass keine gentechnisch veränderten Lebensmitteln auf dem Teller landen.
                    Die sollten sich lieber darauf konzentrieren die Forschung zu stärken. Und eventuelle Skandale aufzudecken und öffentlich zu machen. Damit die Verbraucher mehr Transparenz erfahren.

                    Eigentlich sollte das vom Staat und Industrie selber kommen. Aber drauf verlassen kann man sich ja nicht.

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                    • #11
                      Drei Wochen nach ersten Hinweisen auf gentechnisch verunreinigten Reis hat der Discounter Aldi die fragliche Ware aus dem Sortiment verbannt. Das Produkt "Bon-Ri" soll erneut untersucht werden.
                      Wenn ich so einen Blödsinn lese könnte mir echt das Frühstück bald hochkommen. Diese schwachsinnige Hetze gegen jede moderne Technik, sei es Gentechnik oder Kernenergie geht langsam derartig auf die Nerven....
                      Wenn diese, Pardon, verdammten Ökohippies (<- Das ist die zitierfähige Variante, mir liegen da noch ganz andere Sachen auf der Zunge) meinen, früher sei alles besser gewesen, sollen sie von mir aus in die nächste Höhle ziehen und wieder Bärenfell tragen. Was von der sog. Umweltbewegung stellenweise (Nicht immer) betrieben wird artet mittlerweile in Propaganda und gezielte Volksverdummung aus, viele dieser Gruppierungen haben in meinen Augen mittlerweile jegliche Legitimitätsanspruch verloren. Viele Meinungen, Halbwahrheiten und Märchen aber verdammt wenig Fakten um ihre Thesen zu unterstützen. Und die Presse unterstützt diesen Mumpitz auch noch...

                      Und noch was zum Thema Öko-Landbau: Sorry, ich lasse mich ja von vielem Überzeugen, aber mir kann keiner weißmachen, das die zukünftig 10, 12 oder 15 Milliarden Menschen auf der Erde mit ökologischer Landwirtschaft versorgt werden können. Um soviele Mäuler bei steigendem Lebensstnadard für die Entwicklungsländer (Was wohl eine Ziel ist, dem sich keiner ernsthaft in den weg stellen will, oder?) zu stopfen braucht man eine gigantische, hochmoderne Lebensmittelindustrie, mit dem propagieren des vermeintlichen idyyls des Kléinbauern mit seiner grünen Scholle kommt man hier nicht weit, das ist der kürzeste weg in eine globale Hungersnot.

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                      • #12
                        Zitat von Kopernikus Beitrag anzeigen
                        Und noch was zum Thema Öko-Landbau: Sorry, ich lasse mich ja von vielem Überzeugen, aber mir kann keiner weißmachen, das die zukünftig 10, 12 oder 15 Milliarden Menschen auf der Erde mit ökologischer Landwirtschaft versorgt werden können. Um soviele Mäuler bei steigendem Lebensstnadard für die Entwicklungsländer (Was wohl eine Ziel ist, dem sich keiner ernsthaft in den weg stellen will, oder?) zu stopfen braucht man eine gigantische, hochmoderne Lebensmittelindustrie, mit dem propagieren des vermeintlichen idyyls des Kléinbauern mit seiner grünen Scholle kommt man hier nicht weit, das ist der kürzeste weg in eine globale Hungersnot.
                        Natürlich würde das funktionieren. Öko-Landbau lässt sich auch im großen Stil betreiben und vor allem funktioniert er regional. Man braucht nur dann so einen riesen Industrie, wenn man seine Nahrung einmal um die ganze Welt schifft, so wie heutzutage. Aber bei konsumentennaher Produktion mit kurzen Wegen, etc. sieht das sehr viel anders. Gigantische Industrien egal in welcher Brache sind ein Irrweg, die diesen Planeten noch mehr zerstören werden. Gebraucht werden regionale, autarke und umweltverträgliche Lösungen. Sowas ist halt u.a. der Öko-Landbau. Dazu gehört aber noch mehr, wie regionale Energieversorgung, etc. pp.

                        Insgesamt muss man sich IMO von der Globalisierung der Grundbedarfsgüter lösen. Nur noch für Luxusartikel macht das Sinn, aber bei Nahrung, Energie, u.ä. ist die Globalisierung nur eine schreckliche Energieverschwendung, Raubbau an der Natur und Arbeitsplatzvernichter - vor allem in den Entwicklungsländern.
                        Technische Lösungen à la Big & Better haben noch nirgends zu dauerhaften Erfolg geführt. Im Gegenteil: think globally, act locally!

                        Außerdem wird das Bevölkerungswachstum wohl irgendwann sich auf einem Level normalisieren und dann die Bevölkerungszahlen stagnieren - zumindestens sollte man darauf hinarbeiten und das geht am ehesten indem man in den Entwicklungsländern den Wohlstand erhöht. Und ich glaube kaum, dass große technische Dingsda-Anlagen (die natürlich im Westen gebaut werden) zur Vermehrung des Wohlstands in z.B. Afrika beitragen.
                        Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                        Makes perfect sense.

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                        • #13
                          Zitat von Kopernikus Beitrag anzeigen
                          Wenn ich so einen Blödsinn lese könnte mir echt das Frühstück bald hochkommen. Diese schwachsinnige Hetze gegen jede moderne Technik, sei es Gentechnik oder Kernenergie geht langsam derartig auf die Nerven....
                          Wenn diese, Pardon, verdammten Ökohippies (<- Das ist die zitierfähige Variante, mir liegen da noch ganz andere Sachen auf der Zunge) meinen, früher sei alles besser gewesen, sollen sie von mir aus in die nächste Höhle ziehen und wieder Bärenfell tragen. Was von der sog. Umweltbewegung stellenweise (Nicht immer) betrieben wird artet mittlerweile in Propaganda und gezielte Volksverdummung aus, viele dieser Gruppierungen haben in meinen Augen mittlerweile jegliche Legitimitätsanspruch verloren. Viele Meinungen, Halbwahrheiten und Märchen aber verdammt wenig Fakten um ihre Thesen zu unterstützen. Und die Presse unterstützt diesen Mumpitz auch noch...
                          Neue Technologien haben immer eine Sonnen - und Schattenseite. Solange über die Schattenseite nicht genug bekannt ist, würde ich nicht alle Leute die der Gentechnik skeptisch gegenüberstehen als Höhlenbewohner bezeichnen.

                          Ich bin nicht grundsätzlich gegen Gentechnik. Sehe da viel Potential. Besonders in der Medizin.

                          Aber dennoch denke ich das sie noch nicht ausgereift ist.

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                          • #14
                            Zitat von Kopernikus Beitrag anzeigen
                            Und noch was zum Thema Öko-Landbau: Sorry, ich lasse mich ja von vielem Überzeugen, aber mir kann keiner weißmachen, das die zukünftig 10, 12 oder 15 Milliarden Menschen auf der Erde mit ökologischer Landwirtschaft versorgt werden können. Um soviele Mäuler bei steigendem Lebensstnadard für die Entwicklungsländer (Was wohl eine Ziel ist, dem sich keiner ernsthaft in den weg stellen will, oder?) zu stopfen braucht man eine gigantische, hochmoderne Lebensmittelindustrie, mit dem propagieren des vermeintlichen idyyls des Kléinbauern mit seiner grünen Scholle kommt man hier nicht weit, das ist der kürzeste weg in eine globale Hungersnot.
                            Dir ist aber schon klar, dass die Bevölkerungsexplosion eher ein Problem der ärmeren Länder ist? Und durch Wohlstand und Aufklärung gebremst werden kann? Hier liegt die Zukunft und nicht in der Erfindung immer neuer Techniken, von deren Tragweite wir heute keine Ahnung haben. Deutschland ist auf einem guten Wege, was den Ökolandbau angeht, zu zeigen das es funktioniert. Wenn man es in Zukunft schaft das Bevölkerungwachstum unter Kontrolle (wie z.B. China) zu bringen, wird man dann Dank der Erfahrungen der Ökoländer auch diese dort einführen können. Einfach zu sagen, dass es immer mehr Menschen auf der Erde gibt und wir nicht anders können als immer neue Wege zu finden, Raubbau an der Natur zu begehen, ist ein sehr einfache Weltsicht. In letzter Konsequenz beutet diese Sicht aber auch, dass trotz Genfood eines Tages die Erde so voll sein wird, dass wir zwangsläufig in den Weltraum expandieren werden müssen. Und ob das einfach sein wird, glaube ich kaum. Aber egal, der Mensch ist halt ein Lebewesen das nach dem "nach mir kommt die Sinnflut Prinzip" lebt und handelt. Nach dem Motto, die die morgen leben werden, werden schon eine Lösung finden.

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                            • #15
                              Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
                              Aber dennoch denke ich das sie noch nicht ausgereift ist.
                              Es gib keine ausgereiften Technologien. Gibt immer was zu ver- oder auszubessern.




                              mfg
                              Dalek
                              "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
                              -Konstantin Tsiolkovsky

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