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Was ist ein konvexhyperbolischer Fangspiegel?

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  • Was ist ein konvexhyperbolischer Fangspiegel?

    Hallo,
    ich hatte die Frage schn mal nebenbei im Bücherforum gestellt, aber keine Antwort erhalten.
    Deshalb frage ich hier noch mal, ob irgendjemand weiß, was ein konvexhyperbolischer fangspiegel ist. Suche bei google hat nichts ergeben (außer meinen Beitrag im Bücherforum)
    Weiß jemand von euch, was das ist. Ich habe es mal im Zusammenhang mit teleskopen gelesen, Wäre für Hilfe dankbar

  • #2
    Ein konvex-hyperbolischr Fangspiegel ist soweit ich weis ein Bestandteil eines speziellen Teleskopen, des Schmidt-Cassegrain Systems. So sieht das Teleskop aus:

    Kol'od baLevav penimah, nefesh yehudi homiah. Ulfatei mizrach kadima, ayin leTzion zofia.
    Kol'od avda tikvatenu, haTikvah bat shnot alpayim. "Lihyot am hofshi be Arazenu, Eretz Tzion vYerushalayim."

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    • #3
      Ok.
      Und was für Eigenschaften hat dann der Spiegel?
      Was ist so besonders an ihm?

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      • #4
        Zitat von berry3 Beitrag anzeigen
        Ok.
        Und was für Eigenschaften hat dann der Spiegel?
        Was ist so besonders an ihm?
        Der konvex-hyperbolische Fangspiegel (kleiner Spiegel in der Abbildung) verlängert die Brennweite der Strahlen, die von dem konkav-parablischem Hauptspiegel (großer konkaver Spiegel in der Abbildung) reflektiert werden und reflektiert sie dann direkt ins Auge des Betrachers. Durch diese Bauweise braucht man nicht mehr so lange Teleskoprohre wie bei Linsenteleskopen, die Spiegelteleskope haben den Vorteil, dass sie kompakter sind und trotzdem die gleiche Leistung wie normale Teleskope haben.
        Kol'od baLevav penimah, nefesh yehudi homiah. Ulfatei mizrach kadima, ayin leTzion zofia.
        Kol'od avda tikvatenu, haTikvah bat shnot alpayim. "Lihyot am hofshi be Arazenu, Eretz Tzion vYerushalayim."

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        • #5
          Der Nachteil bei einem Reflektor-System ggü. einem Refraktor-System (=reines Linsenteleskop ohne Spiegel) ist die Abschattung des eintreffenden Lichtes am Rohr. Je nach der Größe des Fangspiegels kommt weniger Licht am Auge an, als in den Tubus eingetreten ist (Obstruktionsphäno,em). Ein Refraktor dagegen hat keine Bauteile im Strahlengang und dadurch auch keine Obstruktion. Somit würde ein Refraktor gleicher Öffnung mehr Licht und mehr Kontrast bieten, als ein Reflektor. Zudem kann es eher zu farblichen Verzerrungen kommen, da ein Spiegel v.a. am Rande abzublassen beginnt und somit eher für eine Unschärfe und farbliche Unechtheit gut ist (diese Korrosion fehlt bei Refraktoren).
          Lass Dich nie auf eine Diskussion mit Idioten ein - sie ziehen Dich nur auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit ihrer grösseren Erfahrung

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          • #6
            Zitat von madhorst Beitrag anzeigen
            Je nach der Größe des Fangspiegels kommt weniger Licht am Auge an, als in den Tubus eingetreten ist (Obstruktionsphäno,em). Ein Refraktor dagegen hat keine Bauteile im Strahlengang und dadurch auch keine Obstruktion. Somit würde ein Refraktor gleicher Öffnung mehr Licht und mehr Kontrast bieten, als ein Reflektor.
            Ich habe nicht den blassesten Schimmer, was der Begriff Obstruktion bedeutet, aber für mein Verständnis ist das kein Phänomen, wenn der Fangspiegel einige Informationen vom beobachteten Objekt, von diesem großen Spiegel abhält, es ist halt einfach ausgedrückt, ein Bildschatten, also eine Fläche, in welcher keine Bildinformationen weiter übertragen werden, weil der Fangspiegel, oder besser dessen Rückseite einfach im Weg ist.
            Ein Phänomen wäre es schon vielmehr, wenn dieser halbtransparent wäre und sich, das Bild praktisch mit dem reflektierten vermischen würde und zusammen den Beobachter erreicht, aber selbst dieses wäre kein wirkliches Phänomen, sonder einfach erklärbar.

            Zitat von madhorst Beitrag anzeigen
            Zudem kann es eher zu farblichen Verzerrungen kommen, da ein Spiegel v.a. am Rande abzublassen beginnt und somit eher für eine Unschärfe und farbliche Unechtheit gut ist (diese Korrosion fehlt bei Refraktoren).
            Bei Hubble konnte dieses Spiegelprinzip aber durchaus verwendet werden, da ohne Sauerstoff keine Korrosion stattfinden kann.
            Vielmehr hat Hubble das Problem der schlecht ausgreichteten Brennweite gehabt, was glücklicherweise durch eine Linse korrigiert werden konnte.
            Wenn man echte Spiegel verwendet, also glasbeschichtete, die bestenfalls von möglichst allen Seiten durch Glas konserviert werden, dann kann man eine Erblidung des Spiegels auch in einer Sauerstoffatmosphäre ausschließen, sofern die Konservierung vollkommen ist.
            Metallspiegel können natürlich korrodieren, aber sie haben auch erst dann, wenn bei kleineren Teleskopen billigere Spiegel verwendet werden sollen, oder bei größeren Spiegeln, die Herstellung eines Glasspiegels gegenüber einem Metallspiegel aus Kosten- oder Herstellungsgründen ausgeschlossen ist.
            Beim Hubble-Teleskop, genauso wie bei jedem anderen Orbitalteleskop, reicht aber durchaus ein Reflektorprinzip mit Metallspiegeln aus, da die Gefahr der Korrosion praktisch ausgeschlossen ist.
            Viel größer ist da die Gefahr der Kollision mit Weltraumschrott früherer Raumfahrtmissionen, mit Satelliten oder sogar natürlich vorkommenden Objekten, wie Meteoriten, insbesondere dabei kleinste Objekte, die nicht rechtzeitig bemerkt werden können.
            Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
            Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
            Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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            • #7
              Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
              ]...]Ein Phänomen wäre es schon vielmehr, wenn dieser halbtransparent wäre und sich, das Bild praktisch mit dem reflektierten vermischen würde und zusammen den Beobachter erreicht, aber selbst dieses wäre kein wirkliches Phänomen, sonder einfach erklärbar.
              So ist das halt mit den Wissenschaftlern und ihrer komischen Sprache - alles, was einem Mal irgendwann komisch vorkam hat gleich die Adelung "-phänomen" weg, so banal es (inzwischen) auch sein mag (i.e. Brechungsphänomen, Beugungsphänomen, Schwirrphänomen, usf...)

              Viel größer ist da die Gefahr der Kollision mit Weltraumschrott früherer Raumfahrtmissionen, mit Satelliten oder sogar natürlich vorkommenden Objekten, wie Meteoriten, insbesondere dabei kleinste Objekte, die nicht rechtzeitig bemerkt werden können.
              Das ist in der Tat ein Riesenproblem - das zudem noch immer größer wird, da von Tag zu Tag immer mehr "Müll" dort herumschwirrt. Wie so oft haben sich die klugen Köpfe zu spät Gedanken darum gemacht, wie man das Problem angehen könnte. Die einzig praktikable Lösung wäre Prävention durch kontrolliertes abstürzen lassen, sobald ein Teil ausgedient hat (so geschehen bei der MIR). Bis die ganzen Klein- und Kleinsteile aus dem Orbit verschwunden sind, vergehen noch Jahrzehnte, und bis dahin können die reichlich Schaden anrichten...
              Lass Dich nie auf eine Diskussion mit Idioten ein - sie ziehen Dich nur auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit ihrer grösseren Erfahrung

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