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ExoMars 2016

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  • ExoMars 2016

    Da es scheinbar noch keine eigenen Thread dafür gibt, mache ich den Anfang.

    ​Heute früh gegen halb 10 ist erfolgreich die Proton-M-Rakete in Baikonur mit dem TGO und dem Landemodul Schiaparelli gestartet als Teil 1 von 2 des ExoMars-Programmes der ESA und Roskosmos. Neben dem wissenschaftlichen Programm dient es auch als eine proof-of-principle Mission der ESA. Bleibt zu hoffen, dass die Mission erfolgreich bleibt und Europa neben den USA eine wichtige Rolle in der Erkundung des Sonnensystems spielt.

    http://exploration.esa.int/mars/

  • #2
    Das ist auf jeden Fall eine interessante Mission, die auch sinnvoll ist. Wer als Raumfahrtbehörde ernst genommen werden möchte, der sollte auch eigenständig irgendwo landen können . Sollte die Mission erfolgreich sein, wird man bei der ESA zukünftig nicht mehr so sehr von NASA-Technik - und deren Finanz- und Interessenslage - abhängig sein. Ist doch gut.
    "En trollmand! Den har en trollmand!"

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    • #3
      Bin auch schon gespannt, ob im Oktober alles glatt geht.
      Ist ja immer wieder spannend, wie alleine schon bei der ESA die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene funktioniert, mit den zahlreichen Zulieferfirmen etc.

      Aber gerade bei der Erforschung des Weltraums, würde ich mir wirklich wünschen, dass dies global von statten geht.
      'To infinity and beyond!'

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      • #4
        Zumindest hat ja die initiale Phase gut geklappt und die Sonde hat schon ein Lebenszeichen gegeben. Hoffen wir, dass die Reise gut verläuft.
        Interessant ist ja, dass gerade die Amerikaner letztlich aus dem ExoMars Programm aus Kostengründen ausgestiegen sind und sich die ESA mit Rosmoskos einen neuen Partner suchen musste. Ob's nur am Budget der NASA lag oder die Amis einfach die technologische Oberhand behalten wollen?

        Sorge bereitet mir auch die unsichere Zukunft der ISS. Es sieht ja eher danach aus, als ob die Russen danach wieder ihre eigene Raumstation mit Teilen der ISS aufbauen wollen. Und ob die Pläne der Europäer für eine dauerhafte Mondbasis ernsthaft finanzierbar sind, halte ich eher für unwahrscheinlich. Schade eigentlich. Eine bemannte Marsmission dürfte sich dann noch weiter nach hinten schieben.

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        • #5
          Das Schiaparelli-Desaster lag an einer Falschberechnung des Computers. Durch Turbulenzen wurde die Landeposition unter der Marsoberfläche berechnet. In Zukunft will man die Zulieferfirmen noch genauer unter die Lupe nehmen...

          http://www.esa.int/Our_Activities/Sp...tion_completed

          auf Deutsch:

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...a-1149187.html

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