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  • Google Lunar X-Price

    Bis spätestens 2014 mit einem privat finanzierten Raumschiff auf dem Mond landen, so lauten die Vorgaben des Google Lunar X-Price:

    DEU | X PRIZE Foundation

    Das wäre wirklich mal ein ehrgeiziges Projekt, aber ich glaube kaum, dass sich das in dieser Zeit verwirklichen lässt. Allerdings ist auch nicht mehr Zeit zwischen dem allerersten Raumflug und der ersten Mondlandung vergangen, als dies nun für die privaten Missionen gelten würde.

    Eine Verlängerung ist aber möglich.
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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  • #2
    Hört sich ja wirklich sehr interessant an, schau mer mal wer da wohl das Rennen macht, und wer überhaupt Interesse daran hat.
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

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    • #3
      Also das Interesse dürfte zweifelsohne vorhanden sein. Für den ersten X-Price gabs ja auch zahlreiche Interessenten.

      Ein Projekt dieser Größenordnung dürfte sich zweifelsohne als etwas schwieriger gestalten, aber es gibt genug positiv Verrückte, die sich auf das Wagnis einlassen dürften, allen voran Virgin Galactic, die ja ab dem nächsten Jahr schon in den Weltraumtourismus einsteigen.
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      • #4
        Meiner Ansicht nach ein nettes Gimmick.

        Aber 30 Mio. $ als Preisgeld für einen Flug zum Mond?
        Wo Google neulich erst für 1.3 Mrd. $ YouTube auf den Tisch gelegt hat?
        Das zieht das ganze ins Lächerliche.
        Zuletzt geändert von HiroP; 20.09.2007, 14:34. Grund: Korrektur
        Ever danced with the devil in the pale moonlight?
        -- Thug --

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        • #5
          Ein bisschen Publicity, ein bisschen zeigen, dass man ganz vorn mit dabei und erst noch innovativ ist... Ich würde sagen, die 30 Mio sind schon wieder raus...
          Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
          Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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          • #6
            7 Jahre sollten eigentlich reichen.
            Von den letzten ESA und NASA Mars Robot Projekten dürfte es noch genug Know How auf Universitäten geben. Die TU Darmstadt hat zum Beispiel auch einen Entwurf für die ESA ausgearbeitet.
            Von den Robbo Cup Teams kann da auch neues Wissen beschafft werden.
            Und es gibt bestimmt genug Arbeitsgruppen auf Unis die nur um dabei zu sein die Menpower kostenlos anbieten.
            Also ist der Roboter Roover praktisch jetzt schon verfügbar.
            Für ca. 30.000-50.000 € Materialkosten sollte das zu ralisieren sein.
            Die Testkosten sind wohl das Hauptproblem (Vakuum, Feinststaub im nannometer Bereich, Extremtemperaturen) So eine Druckfeste Klimakammer kostet.
            Die Elektronik kann z.B. keine normalen Elkos enthalten das Elektrolyt würde im Vakuum die Kondensatoren sprengen und wenn das nicht gefrieren. Normale Accus haben dei den Temperaturen im Schatten auch Probleme.
            dafür gibt es aber schon lange Lösungen. Kostet halt etwas mehr als so ein Robby wie ich sie baue.
            Deshalb habe ich die etwa 5.000€, die hauptsächlich durch Sensoren zustande kommen, mal 10 als Obergrenze gesetzt.

            Der Lander muß sich an den Abmessungen und der Masse des Roboters orientieren und es sind hauptsächlich Sensorik und Datenprobleme zu lösen um das ganze heil runter zu bekommen. Sonst ist eigentlich nur auf das Einfrieren von Komponenten wärend des Transfers zu achten. Da die Triebwerke mehrere Minuten brennen müssen und beliebig oft neu startbar sein sollten, werden die neben den Landeradar wohl am teuersten sein.
            Man könnte vermutlich den Lander vom Roover steuern lassen und nach der Landung einfach das Programm wechseln. Um später als Datenrelay zu fungieren benötigt der Lander wohl nicht sehr viel Rechenleistung und die Funkausrüstung ist die selbe wie wärend des Transfer und der Landung.
            Also:
            50.000€ Triebwerke mit Tanks und Heizung.
            20.000€ Funkausrüstung
            15.000€ Radarsystem und Trägheitssystem (Raumtaugliche Kreisel kann man aus Festplatten machen: Auf der Hannovermesse vor ein paar Jahren gesehen)
            10.000€ Energieversorgung
            20.000€ Chassis
            --------
            115.000€

            Transferantrieb
            Eigentlich nur eine Trägerkonstruktion um Treibstoff und Oxidator Tank, Isolierung, Heizung, Haupttriebwerk, Lageregeldüsen. Die Steuerung kann ebenfalls das Gehirn des Rovers übernehmen. Sensoren und Funk des Landers können ebenfalls verwendet werden.
            Das Haupttriebwerk dürfte etwas kosten.
            Und Tanks mit integrierter stützstruktur werden wohl um Autoklaven gebacken. also nicht mehr so ohne weiteres von einer Projektgruppe gebaut werden können. Außer eine Uni mit entsprechendem Equipment mischt mit und stellt die zur Benutzung zur Verfügung.
            ca. 100.000€

            Start Einheit:
            Vom ursprünglichem Xprize sind ja noch genug Teams existent die zwar nicht Nummer eins wurden, aber schon recht weit waren.
            Da kein Mensch transportiert werden muß, Sollten diese Teams in der Lage sein ihre Raumschiffe als Starter für ca. 3-5t Nutzlast bis max. 10g Belastung zu modifizieren.
            Wenn sich also 4 Spezialisierte Teams zusammenfinden, sollte es durchaus in dem Zeitrahmen zu schaffen sein.
            Die Personal-,Energie-, Herstellungs- und andere Kosten sind bei Einkauf der Leistungen natürlich deutlich höher als das was ich oben aufgeführt habe.
            Das sind die reinen Materialkosten soweit ich sie aus der Erfahrung meiner Projekte schätzen kann.

            Triebwerke für den Einsatz in der Schwerelosigkeit, würde ich vermutlich zukaufen oder alte, mittlerweile nicht mehr geschützte und gut dokumentierte Entwürfe aus der Apollo Ära zum Selbstbau verwenden.
            Eine Neuentwicklung mit den notwendigen Tests (nicht die finalen für jedes produzieirte Triebwerk) ist langwierig und Teuer.
            Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
            Ein umtausch eines Fehlers impliziert kein allgemeines Umtauschrecht.
            Wem auffällt das Posts von mir noch nachträglich editiert werden: Fehler die ich finde, tausche ich unaufgefordert um.

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            • #7
              Ich denke das es sowieso Private Verrückte braucht um wirklich in der Raumfahrt voran zu kommen.
              Wenn es dann auch noch für Großkonzerne interessant wird irgendwas auf dem Mond abzubauen usw.... dann gehts erst richtig los.
              Aber bis dahin wird es meiner Ansicht nach noch 10-15 Jahre dauern, aber sogar das ist wohl optimistisch.

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              • #8
                FYI: Google Lunar X PRIZE

                Der mit 30 Millionen Dollar ausgeschriebene X Prize, er wird von Google unterstütz, ist für den ersten privaten Roboter auf dem Mond ausgelobt worden. Ich denke das ist ein spannendes Thema, was Scifi Wirklichkeit werden lässt. Mal sehen wer überhaupt oben ankommt.
                Google Lunar X PRIZE
                --
                http://www.sternenkaiser.de

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                • #9
                  Es geht also darum einen Roboter auf den Mond zu bringen, oder einen Roboter für den Mond zu bauen??

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                  • #10
                    Es geht darum eine Sonde erfolgreich auf den Mond zu bringen, die dort mindestens 500m Strecke zurücklegt und Bilder und Videos zur Erde zurücksendet. Vorzugsweise bis 2012. Danach gibt's Abzug vom Preisgeld. Bonuspreise gibt es für das Finden von Wasser, das Erreichen der Polen, sowie das Fotografieren der Überbleibsel der Apollo-Missionen.

                    Edit, diese Video fasst es mit viel Pathos zusammen:
                    YouTube Video
                    Zuletzt geändert von Harmakhis; 26.02.2008, 12:17.
                    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                    Makes perfect sense.

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                    • #11
                      Wie soll denn irgendjemand die Mittel aufbringen um so ein Vorhaben durchzusetzen? Das sieht mir nur nach Werbung aus und die 30mille bleiben in der Kasse.
                      Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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                      • #12
                        Zitat von bozano Beitrag anzeigen
                        Wie soll denn irgendjemand die Mittel aufbringen um so ein Vorhaben durchzusetzen? Das sieht mir nur nach Werbung aus und die 30mille bleiben in der Kasse.
                        Das halte ich gelinde gesagt für... eine falsche Einschätzung. 30 Millionen sind für Google ein Pups, die zahlen das gerne, wenn das klappt.
                        Allein durch die Werbeeinnahmen einer Live-Übertragung vom Mond, exklusiv vertrieben von Google, würde Google wohl weit mehr als 30 Millionen US-Dollar einnehmen.

                        Des Weiteren ist das Projekt nicht unrealistischer, als der Ansari X-Prize. Damals gab es auch massenweise Unkenrufe und am Ende wurde das Ziel doch erreicht und zwar zu einem Bruchteil der Kosten, die Regierungsorganisationen für sowas verpulvern.

                        Man muss sich von dem Gedanken lösen, dass wenn NASA und ESA etwas nicht schaffen, dann ist es einfach nicht machbar. Dieser Gedanke ist falsch. NASA und ESA sind langsame, behäbige, schlecht organisierte und unwirtschaftlich arbeitende Bürokratie-Dinosaurier.
                        Ich traue es privaten Unternehmen voll zu die gesteckten Ziele zu erreichen und die Regierungsorganisationen endlich mal aufs Mark zu blamieren. Dann wird es hoffentlich eine Kehrtwende in der schlechten Raumfahrtpolitik unserer Regierungen geben.
                        Manche der Teams haben ja auch schon erste Prototypen vorgeführt... man kann also durchaus gespannt sein. 2012 ist zwar sehr knapp, aber in den 60ern des letzten Jahrhunderts hat es acht Jahre von der Ankündigung durch JFK bis zum ersten Menschen auf dem Mond gebraucht. Heute besitzen wir grundsätzliche alle nötigen Technologie, die nötige Erfahrung, usw. Da sollte in vier Jahren Erstaunliches drin sein, wenn die nötigen Anreize gegeben sind. Und der Google Lunar X Prize könnte so ein Anreiz sein.

                        Ich will da nicht so euphorisch klingen, aber die Raumfahrt wird sich nur dann wirklich weiter entwickeln, wenn das Weltall für den privaten Sektor geöffnet wird und nicht allein den Regierungen überlassen wird. Innovationen und besondere Anstrengungen basieren häufig auf Konkurrenz, da die Politik uns diese Konkurrenz nicht mehr bietet, wird es nur die Wirtschaft tun.
                        Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                        Makes perfect sense.

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                        • #13
                          Das größte Hindernis sehe ich eher in einer fehlenden Trägerrakte für den Start. Das Spaceship One hat ja grade mal am Rande des Weltraums gekratzt, eine Lösung um eine Sonde zum Mond zu schicken ist diese Methode sicherlich nicht.

                          Wenn sich wieder auf die nationalen Agenturen verlassen werden muss, ist das ja keineswegs ein wirklicher privater Raumflug. Reichen denn die privaten Kapazitäten für Satelliten aus, um das für den Mond zu nutzen?
                          Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
                          Antiker,Galaxie,Hive

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                          • #14
                            Das größte Hindernis sehe ich eher in einer fehlenden Trägerrakte für den Start. Das Spaceship One hat ja grade mal am Rande des Weltraums gekratzt, eine Lösung um eine Sonde zum Mond zu schicken ist diese Methode sicherlich nicht.
                            Vermutlich wird eine SpaceX Falcon 1 eingestetzt werden. Billiger kommst du praktisch nicht ins All.

                            Eine Alternative wäre eine Huckepack-Mission, wo man den Mondlander mit irgend einem Satelliten hochschickt, der eh gestartet wird.
                            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                            • #15
                              Zitat von Harmakhis
                              Des Weiteren ist das Projekt nicht unrealistischer, als der Ansari X-Prize.
                              Von dem Ansari X-Prize hatte ich nocht nichts gehört ist aber doch sehr interessant.
                              Das halte ich gelinde gesagt für... eine falsche Einschätzung. 30 Millionen sind für Google ein Pups, die zahlen das gerne, wenn das klappt.
                              Missverständnis.
                              Ich meinte, wie sollen die Teilnehmer das Geld auftreiben.
                              Zitat von Bynaus
                              Vermutlich wird eine SpaceX Falcon 1 eingestetzt werden. Billiger kommst du praktisch nicht ins All.
                              Wieviel kostet so eine SpaceX Falcon1?
                              Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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