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Erloschene Kometen

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  • Erloschene Kometen

    Man lernt halt nie aus ...

    ...ich habe immer gedacht, dass Kometen irgendwann mal vollkommen von der Sonne aufgelöst würden. Offensichtlich ist es aber so, dass sie einen Kern besitzen, der sich irgendwann nicht mehr auflösen kann, so dass der Komet keinen Schweif mehr ausbilden kann. Er ist dann quasi erloschen.

    Ein solches Objekt hat SOHO jetzt als ersten regelmäßigen Kometen, der durch diesen Satelliten entdeckt wurde, bestimmt:
    SOHOs neuer Fang: P/2007 R5
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  • #2
    Wenn so ein Ding auf die gute alte Erde einschlagen sollte, dann würd es aber mal so richtig scheppern, weil die Geschwindigkeit ja viel größer wäre als bei einem "normalen" Meteoriten aus der Asteroiden-Familie.
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    • #3
      Warum sollte ein Kometenkern eine höhere Geschwindigkeit haben, als ein Asteroid?

      Kommt es da nicht eher auf die Flugbahn - und da wiederum auf den Punkt auf der Ellipse - an, als auf den Typ des Flugkörpers? Haben Kometen generell eine flachere Ellipsenform, als andere Asteroide?
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      • #4
        Das Problem mit den erloschen Kometen ist ja gerade, dass sie irgendwann auf einen sehr "asteroidenähnlichen" Orbit einschwenken - mit der Folge, dass man sie kaum mehr unterscheiden kann. Und natürlich auch, dass ihr Einschlag auf der Erde kaum von jenem eines Asteroiden zu unterscheiden wäre, ausser, dass es etwas weniger dramatisch ausfallen könnte, da diese Kometen eine sehr geringe Dichte haben und vergleichsweise brüchig sind.
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        • #5
          Nein, aber soweit ich weiß sind sie um einiges schneller, weil sie ja bis zum Kuiper-Gürtel (oder war es die oortsche Wolke?) und zurück müssen. Und dafür brauchen sie ja nunmal eine entsprechende Geschwindigkeit.

          Gestützt wird diese meine Vermutung durch die Beobachtungszeit der Kometen: Wie lange kann man sie immer direkt beobachten, weil sie einen Schweif haben? 1, vielleicht 2 Monate?

          Dann sind sie schon wieder zu weit von der Sonne entfernt und kondensieren wieder aus.

          Auch das zeigt ja wohl, dass die kleinen Racker recht fix unterwegs sein müssen.

          Viel schneller jedenfalls als Planeten (Oder eben Asteroiden, denn diese befinden sich ja (zumindest, bis sich sie auf den Weg machen) ebenfalls auf "Planeten"bahnen.


          .
          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

          LuckyGuy schrieb nach 1 Minute und 3 Sekunden:

          EDIT: Huch, Bynaus widerlegt mich inzwischen schon, bevor ich überhaupt antworte.
          Zuletzt geändert von LuckyGuy; 15.10.2007, 17:00. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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          • #6
            EDIT: Huch, Bynaus widerlegt mich inzwischen schon, bevor ich überhaupt antworte.
            Das sollte dir zu denken geben für das nächste Mal, wenn wir über das Steady State Universum diskutieren
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            • #7
              So pauschal kann man die Geschwindigkeit von Kometen nicht benennen. Sie hängt stark von ihrer Umlaufbahn und aktuellen Position ab. Bei der Annäherung des Kometen an die Sonne wird er durch deren Gravitation beschleunigt. Genauso bremst ihn die Sonne auch wieder ab, wenn er sich von ihr entfernt. Kometen die eine Geschwindigkeit von bis zu 42 km/s erreichen, bewegen sich auf einer Ellipse um die Sonne. Ab 42 km/s kann ihn die Gravitation der Sonne nicht mehr halten und er verlässt für immer das Sonnensystem. Die Gefährlichkeit eines Objektes (sei es nun Asteriod oder Komet) für die Erde hängt stark von seiner Geschwindigkeit relativ zur Erde (die steht ja auch nicht still) ab. Gerade bei kleineren Objekten, spielt der Eintrittswinkel in die Atmosphäre ebenfalls eine große Rolle. Je flacher der Eintrittswinkel umso stärker wird er abgebremst.
              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
              Dr. Sheldon Lee Cooper

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