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  • #16
    Werden wir eines Tages vielleicht genau das Gleiche machen?! Die Erde total ausnehmen, bis nichts mehr zu holen ist, dann weiter zum nächsten Planeten und dort das selbe in Grün?!
    Die Sache ist die: Die Aliens aus Independence Day sind absolut dumm. Es wäre viel effizienter gewesen, sie hätten sich erst mal an die Ressourcen des Sonnensystems gemacht - die sind um viele Grössenordungen umfangreicher als alles, was sie je auf der Erde hätten abbauen können. Die Menschen auf der Erde hätte man dann immer noch als billige Arbeitssklaven einsetzen können, wenn es denn nötig geworden wäre. Dabei hätten sie sich natürlich dumm und dämlich verdient, und in kürzester Zeit hätten die Aliens die Erde aufgekauft, ohne auch nur einen Schuss abzufeuern.

    Was ich damit sagen will: wir denken heute stark auf die Erde begrenzt. Der nächste Schritt ist das Sonnensystem, wo Rohstoffe in einem Umfang, den wir uns zurzeit gar nicht richtige vorstellen können, darauf warten, abgebaut zu werden. Insbesondere der Asteoridengürtel (in der Vorstufe: die erdnahe Population von Asteroiden) wird eines Tages das Ziel eines gewaltigen "Gold Rushs" sein. Das Sonnensystem kann der heutigen Menschheit hunderttausendfach die Rohstoffe bieten, die sie braucht.

    Was die Frage der Erde angeht, in spätestens 1 Mrd Jahre ist ohnehin Schluss mit dem Leben auf diesem Planeten. Danach kommt eine lange, lange Zeit venusähnlicher Verhältnisse, bis am Schluss die Atmosphäre verdampft und dann - endlich - doch noch das Ende in der Sonne kommt.
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    • #17
      Laut diesem Bericht von SpigelOnline müssen wir vielleicht garnicht mehr so lange auf den Weltuntergang warten. Demnach besteht eine gewisse Warscheinlichkeit dafür, dass der Merkur in 40 Millionen Jahren seine Umlaufbahn verlässt. Neben der Kollision mit der Erde wäre es demnach auch das die Umlaufbahnen der anderen Planeten so verschoben werden, dass wir z.B. mit dem mars zusammenstoßen.
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      • #18
        Ich bin der Meinung das wenn die Bevölkerungszahl der Erde Weiter so wächst wie bisher, uns alle Katastrophen sei es die Implusion der Sonne oder der Zusammenstoß der Erde mit Merkur recht egal seien können. Bis dahin haben wir unseren Planeten so runtergewirtschaftet und nach meiner Prognose gebe ich unserem Planeten Vielleicht noch etwa 10 000 oder sagen wir 20 000 Jahre. Falls wir die Überbevölkerung wirklich in denn Griff kriegen ( Keine Ahnung wie das zu meistern ist ). Da bleiben immernoch die anderen Großen Probleme unserer Zeit Treibhauseffekt, Rohstoffmangel, Hungersnot.....usw. Ich sehe unsere größte Chance darin durch "Theraforming" denn Mars für Menschen besiedelbar zu machen. Das mag zwar ziemlich nach Scifi zu klingen jedoch finde ich das immernoch wahrscheinlicher als mal eben so einen Bewohnbaren Planeten für die Menschliche Spezies aus dem Ermel zu schütteln. Man müsste es erstmal schaffen die Lichtgeschwindikeit ( 299 792 Km/s im Vakuum ) zu erreichen um solche Reisen überhaupt möglich zu machen.

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        • #19
          Ich sehe unsere größte Chance darin durch "Theraforming" denn Mars für Menschen besiedelbar zu machen.
          Wenn man den Mars terraformen kann - dann kann man natürlich auch die Erde terraformen, und das wäre eindeutig zu bevorzugen, denn wir wissen zumindest, dass die Erde überhaupt einen lebensfreundlichen Zustand besitzt.
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          • #20
            Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
            Wenn man den Mars terraformen kann - dann kann man natürlich auch die Erde terraformen, und das wäre eindeutig zu bevorzugen, denn wir wissen zumindest, dass die Erde überhaupt einen lebensfreundlichen Zustand besitzt.
            Da sind wir ja auch schon fleisig dabei, nur bewegen wir uns vom Idealzustand weg statt darauf zu.
            When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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            • #21
              Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
              Wenn man den Mars terraformen kann - dann kann man natürlich auch die Erde terraformen, und das wäre eindeutig zu bevorzugen, denn wir wissen zumindest, dass die Erde überhaupt einen lebensfreundlichen Zustand besitzt.
              Das mag zwar sein, jedoch geht uns hier auf dem blauen Planeten langsam aber sicher der Platz aus. Da kann das Klima noch so gut sein, wie ich bereits schon gesagt habe steigt die Bevölkerungszahl der Erde seit denn letzten Jahrzehnten gewaltiger an als noch vor etwa hundert Jahren. Deshalb müssen wir uns damit abfinden Ausweichmöglichkeiten in nächster Nähe anhand von bewohnbaren Planeten suchen und der Mars ist von daher gesehen noch die wohl beste Altanative, wenn die Technologie irgendwannmal so weit etwickelt ist um eben Kandidaten wie denn roten Planten bewohnbar zu machen.

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              • #22
                Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
                Das mag zwar sein, jedoch geht uns hier auf dem blauen Planeten langsam aber sicher der Platz aus
                Nur löst das Terraforming des Mars das Problem nicht.

                Gehen wir mal von 20 Milliarden Erdenbewohnern und einer Wachstumsrate von 1% aus.
                Dann müsste man pro Tag über 50.000 Leute zum Mars schicken.

                Und bei fortgesetztem Wachstum hätte der Mars nach 70 Jahren auch eine Bevölkerung von 20 Milliarden. Und dann?

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                • #23
                  Die viel bessere und technisch einfachere Alternative wäre, Orbitale zu bauen. Also riesige rotierende Ringe, auf deren Innenseite sich bequem leben lässt. Vom technischen Aspekt her ist das sehr viel weniger aufwändig als die Terraformung eines ganzen Planeten, und hat sehr viel mehr Zukunft, weil das ganze Ausbaufähig ist: im Prinzip könnte man den ganzen Asteroidengürtel sukzessive in die millionenfache Wohnfläche der Erde verwandeln, falls nötig. Zudem haben Orbitale noch andere Vorteile, wie ich hier dargelegt habe.

                  Ich denke aber nicht, dass das nötig sein wird. Die UNO geht schon heute davon aus, dass sich die Weltbevölkerung bei rund 10 Milliarden stabilisieren und dann langsam zurück gehen wird (mal angenommen, die Lebenserwartung steigt nicht allzu dramatisch an).
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                  • #24
                    Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
                    Die viel bessere und technisch einfachere Alternative wäre, Orbitale zu bauen. Also riesige rotierende Ringe, auf deren Innenseite sich bequem leben lässt. Vom technischen Aspekt her ist das sehr viel weniger aufwändig als die Terraformung eines ganzen Planeten, und hat sehr viel mehr Zukunft, weil das ganze Ausbaufähig ist: im Prinzip könnte man den ganzen Asteroidengürtel sukzessive in die millionenfache Wohnfläche der Erde verwandeln, falls nötig. Zudem haben Orbitale noch andere Vorteile, wie ich hier dargelegt habe.

                    Ich denke aber nicht, dass das nötig sein wird. Die UNO geht schon heute davon aus, dass sich die Weltbevölkerung bei rund 10 Milliarden stabilisieren und dann langsam zurück gehen wird (mal angenommen, die Lebenserwartung steigt nicht allzu dramatisch an).

                    Ich habe mir gerade denn Artikel angesehen und ich muss zugeben das die Idee durchaus überzeugend klingt. Das Problem wird nur sein, wie man solch ein Projekt finanziert . Selbst wenn wie in dem Artikel beschrieben nur etwa ein dutzend Leute in diesem ersten Orbital stattioniert sind, dürfte dieses Projekt ein solche Summe verschlingen die kaum ein Land auf dieser Welt alleine aufbringen kann. Interresant ist auch der Lösungsvorschlag wie man zukünfitig das Rohstoffproblem in denn Griff bekommen möchte. Einfach auf verschiedenen Asteroiden nach Edelmetallen zu bohren, ist meiner Meinung nach sicher auch irgendwann mal möglich.


                    Es währe natürlich in meinem ermessen wenn die UNO recht behält und die Weltbevölkerung wirklich irgendwann mal stabil bleibt. Jedoch stehe ich dieser Behauptung weiter skeptisch gegenüber, Ich meine wie soll das möglich sein . Die Welt wächst bevölkerungsmäßig immer mehr zusammen einige Länder haben bereits die Milliardengrenze schon erreicht.

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                    • #25
                      Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
                      Ich habe mir gerade denn Artikel angesehen und ich muss zugeben das die Idee durchaus überzeugend klingt. Das Problem wird nur sein, wie man solch ein Projekt finanziert .
                      Fragt der, der den Mars terraformen will...

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                      • #26
                        Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
                        Hungersnot.....
                        Ob dus glaubst oder nicht, es werden genug Nahrungsmittel produziert, um 10 Mrd. Menschen zu versorgen. Das Problem ist nur, dass die reichen nicht mit den Armen teilen wollen und lieber jede Menge Essen aus den armen Ländern rausholen und wegwerfen, anstatt es da zu lassen und gegen den Hunger einzusetzen...
                        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                        endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                        Klickt für Bananen!
                        Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                        • #27
                          So müssen z.B. 10 Kalorien pflanzlicher Nahrung eingesetzt werden, um 1 Kalorie Fleisch zu erzeugen.

                          Die saublöde Idee, Nahrung im Tank zu verheizen, statt endlich mal andere Antriebssysteme konsequent durchzusetzen, tut ihr übriges.
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                          • #28
                            EDas problem ist aber auch, dass wir, je mehr Menschen die Erde bevölkern, mehr wohnraum brauchen.

                            ergo steht dann weniger raum für landwirtschaft zur verfügung.
                            Drum hab ich mich der Magie ergeben,
                            Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
                            Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
                            Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

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                            • #29
                              Zitat von Pyromancer Beitrag anzeigen
                              Fragt der, der den Mars terraformen will...

                              Ich hielt es eben für die beste Altanative die der Menschheit bleibt , Ich vertrete eben denn Standpunkt das es wahrscheinlicher ist denn Mars zu terraformen als irgendwo einen Planeten zu finden der ansatzweise die selben Lebensbedingungen aufweißt wie die Erde. Jedoch habe ich mich zu diesem Thema etwas genauer Informiert und musste feststellen das dass größte Problem wohl der Staub auf dem Mars ist der uns das Atmen wohl recht schwer machen würde, hinzukommt die fehlende Atmospähre die uns vor UV- Strahlung schützen sollte. Dem entsprechnd sind Orbitale wohl doch kein so übler Gedanke .
                              Vielleicht bewegt der Zeitdruck einige Wissenschaftler dazu sich darüber denn Kopf zu zerbrechen, Schließlich haben wir für diese Problem noch etwa 4 milliarden Jahre Zeit um eine Lösung zu finden, bis dahin kann noch viel passieren.

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                              • #30
                                In vier Milliarden Jahren kann viel passieren? Glaube ich nicht, da ist sicher alles genau so wie heute!

                                Also, jetzt mal im Ernst:

                                1. Selbst, wenn es der Menschheit gelingen sollte, sich nicht innerhalbn der nächsten 100 Jahre die eigenen Lebensgrundlagen restlos zu ruinieren (Ist bisher noch jeder Zivilisation gelungen - nur in diesem Falle mit der klitzekleinen Besonderheit, dass die Zerstörung diesmal gobal ist), kommt irgendwann der nächste Supervulkan, oder eben auch der nächste globale Vernichter. Die Menschheit ist dem Untergang geweiht, wenn sie nicht innerhalb der nächsten Jahrzehnte nachhaltig und autark im All siedelt. Spätestens dann nämlich hat sie die planetaren Resourcen dermaßen ausgeplündert, dass sie nicht merh dazu in der Lage sein wird.

                                2. Selbst, wenn die Menschheit auf der Erde, und sogar nur und ausschließlich auf der Erde, überleben sollte, gibt es immer noch so etwas wie eine Evolution. Menschen (Oder was mann IM WEITESTEN SINNE so bezeichen kann) gibt es erst seit 2 Millionen Jahren, AFAIR.
                                Gehe also mal getrost davon aus, dass es schon in 5 Millionen Jahren eh keine Menschen mehr gibt, sondern allenfalls eine Lebensform, die von Menschen abstammt. Was umso mehr gilt, wenn unsere Nachfahren auf verschiedenen Planeten unter verschiedenen Umweltbedingungen siedeln sollten.
                                Wenn überhaupt (Siehe Punkt 1)

                                3. Die Deadline für die gute alte Erde als Lebensraum ist nicht in vier Milliarden Jahren. Das ist der Exitus für die Sonne. Schluss mit Terra als Lebensraum ist in ca. einer Milliarden Jahren. So traurig das klingt: Leben auf der Erde hat es Leben bereits jetzt die längste Zeit gegeben...

                                Wenn wir überleben wollen, sollten wir zuunächst einmal keine neue Erde suchen oder gar schaffen, sondern die alte RETTEN - was, nebenbei, ganz sicher auch viel, viel billiger ist...
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