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Die Masse der Milchstraße

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  • Die Masse der Milchstraße

    Die Masse unserer Milchstraße ist offenbar nur etwa halb so groß wie bisher angenommen.
    Das zeigt die aktuelle Arbeit einer Heidelberger Gruppe um die Chinesin Xiang-Xiang Xue.

    Indem sie SDSS-II-Daten verwendeten, vermaßen sie die Geschwindigkeiten von 2400 Halo-Objekten
    und berechneten daraus die Masse der Milchstraße. Sie beträgt nach ihren Ergebnissen etwa 1 Billion
    Sonnenmassen.

    Quelle: MPI -- Das Milchstraßensystem hat die Hälfte seiner Masse verloren!
    Zuletzt geändert von HiroP; 03.06.2008, 10:59.
    Ever danced with the devil in the pale moonlight?
    -- Thug --

  • #2
    Und vor einigen Jahren fand man heraus, dass die Milchstraße einen Balkenspiralgalaxie und keine reine Spiralgalaxie ist

    Mal sehen welche Neuigkeit als nächstes kommt.

    Die alten Astronomiebücher aus den 1990er Jahren kann ich, wenn es so weitergeht, bald entsorgen
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    • #3
      Zitat von McWire Beitrag anzeigen
      Die alten Astronomiebücher aus den 1990er Jahren kann ich, wenn es so weitergeht, bald entsorgen
      Jep. Es gibt wenige Forschungsgebiete, in denen die Technik und damit die neuen Erkenntnisse so schnell voranschreiten wie in der Astronomie/Astrophysik/Planetologie.
      Quasi wirft jedes neue Großteleskop und jede neue Raumsonde wieder eine Theorie oder ein Dogma über den Haufen.
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      -- Thug --

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      • #4
        Zitat von HiroP Beitrag anzeigen
        Es gibt wenige Forschungsgebiete, in denen die Technik und damit die neuen Erkenntnisse so schnell voranschreiten wie in der Astronomie/Astrophysik/Planetologie.
        Wohl war. Übrigens die nächste Meldung über unsere Galaxis bei Astronews.com: Spitzer: Milchstraße hat zwei Arme weniger



        Unsere Milchstraße sieht offenbar anders aus als man lange Zeit vermutet hatte: So scheint unsere Heimatgalaxie nicht über vier große Spiralarme zu verfügen, sondern nur über zwei. Zu dieser Schlussfolgerung kamen Astronomen nun nach Auswertung von rund 800.000 Einzelaufnahmen des Infrarot-Weltraumteleskops Spitzer, auf denen über 110 Millionen Sternen zu sehen sind.
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        • #5
          Die Rotationsgeschwindigkeit unserer Heimatgalaxis ist höher als bisher angenommen. Dies zeigt eine aktuelle Studie mit dem VLBA. Damit muss unsere Milchstrasse auch eine um 50% höhere Masse besitzen, was sie mit der Andromeda-Galaxie gleichziehen lässt.

          astronews.com -- Milchstraße massereicher als gedacht
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          • #6
            Zitat von astronews.com-Artikel
            Zudem fanden sie Hinweise darauf, dass unsere Milchstraße vielleicht nicht nur zwei, sondern vier Spiralarme hat, in denen Sterne entstehen
            Scheint ja ein rechtes hin und her zu sein, mal die Hälfte der Masse, dann wieder 50% mehr, mal zwei, mal vier Spiralarme... ich glaube, wir müssen hier einfach noch etwas zuwarten...
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            • #7
              Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
              Scheint ja ein rechtes hin und her zu sein, mal die Hälfte der Masse, dann wieder 50% mehr, mal zwei, mal vier Spiralarme... ich glaube, wir müssen hier einfach noch etwas zuwarten...
              Hehe, genau...
              Im Mittel haben wir wieder genau so viel Masse wie am Anfang...
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              • #8
                Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
                Scheint ja ein rechtes hin und her zu sein, mal die Hälfte der Masse, dann wieder 50% mehr, mal zwei, mal vier Spiralarme... ich glaube, wir müssen hier einfach noch etwas zuwarten...
                Ein Foto von "oben" wäre praktisch.

                Auch wenn wir es nicht mehr erleben, aber eine Raumsonde die man mit Ionentriebwerk zum galaktischen Nordpol schickt, könnte in paar tausend Jahren paar nette Bilder von der galaktischen Draufsicht übermitteln.

                pi*Daumen dürfte ein solch idealer Beobachungspunkt wohl 50.000 Lj von der Erde entfernt liegen.
                Mit einer Sonde die 0,75c schafft, könnte man in 75.000 Jahren dorthinkommen und in 125.000 Jahren das Signal auswerten

                Zumindestens wüssten wir dann ganz genau, wieviele Arme unsere Galaxis hat und wie groß der galaktische Balken ist.
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                • #9
                  Zumindestens wüssten wir dann ganz genau, wieviele Arme unsere Galaxis hat und wie groß der galaktische Balken ist.
                  Ich glaube, da sind wir lange vorher auf viel bessere Methoden gekommen (oder ausgestorben...).

                  2011 startet GAIA, welche die Position und Bewegung von gut einer Milliarden Sterne vermessen wird. Spätestens dann sind wir ein gutes Stück schlauer.
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                  • #10
                    Was wir auch brächten wäre mal ein Sonde außerhalb unser Galaxie. Den somit würden wir viiieeellll genauere Daten haben, als es von innen heraus zu erforschen und zu ermitteln.
                    Auf jedenfalls müssen unsere jetzigen Bücher in ein paar Jahren wider umgeschrieben werden^^
                    "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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                    • #11
                      Zitat von RTW112 Beitrag anzeigen
                      Was wir auch brächten wäre mal ein Sonde außerhalb unser Galaxie. Den somit würden wir viiieeellll genauere Daten haben, als es von innen heraus zu erforschen und zu ermitteln.
                      Auf jedenfalls müssen unsere jetzigen Bücher in ein paar Jahren wider umgeschrieben werden^^
                      Die Sonde müsste dann aber einige 100.000 Lichtjahre oberhalb der galaktischen Scheibe postiert werden. Und bis die Sonde mit unserer Raumfahrtechnik dorthin gelangt, vergehen dann sicherlich noch einige Millionen Jährchen.
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