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Bemannter Flug zum Mars

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  • Bemannter Flug zum Mars

    Ich hab mich mal auf der Science-Seite des orf schlau gemacht, und würde gerne wissen was ihr davon haltet:

    Mit eigenem Ökosystem zum Mars

    Während sich die NASA-Sonde "2001 Mars Odyssey" gerade auf halbem Weg zu ihrem Ziel befindet, liefert nun die europäische Weltraumbehörde (ESA) einen Beitrag zur Erkundung des roten Planeten. Ein künstliches Öko-System soll den ersten bemannten Marsflug ermöglichen.

    "Melissa", die Micro-Ecological Life Support Alternative, könnte das Überleben von Astronauten auf der voraussichtlich dreijährigen Reise zum Mars sichern. Mit dem Ökosystem sollen alle Abfälle - auch menschliche Exkremente - wieder verwertet und in Sauerstoff, Wasser und Nahrung umgewandelt werden.
    Hmm, wäre toll wenn das funktionieren würde - Damit wären wir dem Replikatorprinzip zumindest einen kleinen Schritt näher.

    Das Recycling-System besteht aus fünf Kammern, die miteinander verbunden sind. In drei Kammern werden Abfälle durch enzymatische Prozesse zersetzt. Die vierte Kammer dient der Pflanzen und Algenproduktion. Hier wird Nahrung, Sauerstoff und Wasser hergestellt.

    Die fünfte Kammer ist für den Astronauten bestimmt, der somit auch zum Teil des Öko-Systems wird.
    Klingt ganz gut, und auch durchführbar. Ob wirklich was daraus wird werden wir ja sehen. Hier ist der Link zu dem Projekt: http://industry.esa.int/melissa/

    Dennoch ist die Folge der neu geschlossenen Kooperationen (NASA & ESA) eine offensichtliche Verlagerung der Prioritäten. Ungeachtet der Entwicklungen für die bemannte Marsreise steht die gründliche Erforschung des roten Planeten wieder im Vordergrund.

    Die Pläne für den ersten bemannten Raumflug zum Mars wurden wieder einmal verschoben, das magische Jahr lautet nun 2019.
    Soviel zum Datum.. ob es dann tatsächlich so weit sein wird? Lassen wir uns überraschen


    Gruesze
    Live well. It is the greatest revenge.

  • #2
    blabla

    von mir aus sollen die es machen wen die wollen
    aber ich denke man solte geld investieren um eigenes Planet zu erforschen und die Ökö kriese überwinden...
    Mehr Meinungsfreiheit für die Welt!

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    • #3
      Das mit dem Recycling ist ja ganz nett, aber längst nicht das einzige große Problem, denn da wären noch:
      1. Noch nie ist jemand so lang in Schwerelosigkeit gewesen, so dass dieser Flug für die Astronauten wohl ernste gesundheitliche Konsequenzen haben wird
      2. Die kosmische Strahlung schädigt den Körper auf einer solch langen Reise ebenfalls enorm.
      Diese Probleme lassen im Moment daran zweifeln, dass in Bälde Astronauten sich bereit erklären werden mehrere Jahre in einer Raumkapsel zu verbringen um vielleicht(ziemlich sicher) nie wieder zurückkehren zu können.

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      • #4
        Originalnachricht erstellt von Kamin
        Diese Probleme lassen im Moment daran zweifeln, dass in Bälde Astronauten sich bereit erklären werden mehrere Jahre in einer Raumkapsel zu verbringen um vielleicht(ziemlich sicher) nie wieder zurückkehren zu können.
        Ja, da gebe ich dir voll und ganz recht. Im Übrigen bin ich sehr skeptisch, was eine Reise zum Mars in naher Zukunft betrifft. Ich wollte damit nur an den Thread "Den Mars terraformen" anschließen, wo viele behaupten, dass die Menschheit bereits dazu in der Lage wäre, soetwas durchzuführen.

        Gruesze
        Live well. It is the greatest revenge.

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        • #5
          Originalnachricht erstellt von Gene Foster


          Ja, da gebe ich dir voll und ganz recht. Im Übrigen bin ich sehr skeptisch, was eine Reise zum Mars in naher Zukunft betrifft. Ich wollte damit nur an den Thread "Den Mars terraformen" anschließen, wo viele behaupten, dass die Menschheit bereits dazu in der Lage wäre, soetwas durchzuführen.

          Gruesze
          Oh, das ist keine Behauptung, das ist Tatsache, die einzige Behauptung bei der Geschichte ist, daß es noch irgendeiner unserer Enkel wird erleben können, daß das Terraforming Auswirkungen zeigt..

          Kim Stanley Robinson hat sich die Grundlagen für seine tolle Trilogie nicht ausgedacht, sondern das sich alles wirkliche naturwissenschaftliche Erkenntnisse (außer diesem Lebenselixier, das ist SF) er hat nur beim erzählrahmen ein wenig Phantasie einfließen lassen, das müßte einiges länger dauern, als die popeligen 200 Jahre, von denen er ausgeht...so 1000 oder mehr dürfte halbwegs realistisch sein...aber lohnen kann sich das schon, wenn man die Möglichkeiten eines zweiten Planeten zum Besiedeln überlegt...


          Aber das ist leider hier OT, deshalb noch kurz was zum Eingangsposting, bzw zur Marsreise an sich.

          Die Entwicklung dieses Recyclingsystems ist eine gute Sache, über kurz oder lang, könnte das zu einem ökologischen Kreislaufkonzept auch für die irdische Abfallwirtschaft führen (alles, auch Plastik und Metall wird nach diesem Prinzip in Tankansammlungen wieder verwertet, die Siedlungen brauchen keine Abfallhalden mehr und die Natur bleibt unbelastet von Schadstoffen....wäre zumindest in ein paar Dutzend Jahren vorstellbar, wenn man von Melissa liest

          Zur Marsreise:

          Nun, niemand hat gesagt, daß die Astronauten zwei Jahre in absoluter Schwerelosigkeit bewegen müßten. Die Flugrouten lassen die Option für Schwerkraftsimulation durch Beschleunigung offen, auf dem Mars herrscht eine zumindest 50% g-Kraft, die Rückreise ist weider Beschleunigungsschwerkraft... Die Folgen sind zwar unklar, aber zumindest kann man nicht von vorneherein behaupten, daß die Leute "nie wieder zurückkehren können würden" Die Kosmonauten sind schließlich schon über ein halbes Jahr (an die 190 Tage afaik) in absoluter Schwerelosigkeite gewesaen und haben sich davon wieder erholt
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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          • #6
            Mars reisen

            Hi Leute,

            das ist ja ein wirklich sehr reales Thema, nicht das man mich falsch versteht ich finde die anderen Themen auch sehr real aber dieses ist ja woll möglicher als andere. Nun den die "Zitate" klingen wie Mission to Mars. Netter Film übrigends. Aber ich hab mich mal mit so ein paar Leuten unterhalten, und die sagen das wenn man das Umfeld der Erde für einen längeren Zeitraum verlässt, wie zum Beispiel ein flug zum Mars würde man wenn man zurück käme übersehet von Tumoren sein.

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            • #7
              Wegen der Strahlung meinst du? Ich denke, dass man die Strahlung schon weitgehend komplett abschirmen kann. Das wäre also kein Problem. Auch sonst würden die Astro-/Kosmonauten gesundheitlich schon irgendwie durchkommen. Ich mache mir eher um die psychologische Komponente sorgen. Es besteht schließlich die Gefahr, dass man auf so einer langen Reise mit wenigen Menschen einfach verrückt wird. Das wäre dann so ähnlich wie Taxi Orange hoch 2^100mio. oder Big Brother hoch 2^6000mrd.
              Nein, Spass beiseite. Es ist müßig heute darüber zu sprechen, was erst in Jahrzehnten stattfinden wird.

              Gruesze
              Live well. It is the greatest revenge.

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              • #8
                @ Andrycha:

                In eine Marsreise bzw. in seine Erforschung zu investieren, ist mit Sicherheit das Geld wert.
                Erstens fördert es Wirtschaft und internationale Zusammenarbeit,
                zweitens erfährt man dabei sehr viel über den eigenen Planeten und sein Ökosystem,
                (zB wurde der Treibhauseffekt, seine Ursache und Wirkung, als erstes überhaupt auf der Venus endteckt und erforscht),
                drittens gibt's noch mehr Gründe

                --

                ansonsten stimme ich G.Foster zu. die psychologischen Auswirkungen sind sicher das größere Problem.

                Problem ist auch die Finanzpolitik der Amis. Die geben 300 Mrd. Dollar jährlich zu "Verteidigungsaufgaben" aus (Stand 1995). für die NASA nur einen Bruchteil davon.
                laut Wernher von Braun übersteigt "der Gesamtaufwand für eine derart umfangreiche Mars-Expedition" (er bezog sich auf 13 Schiffe und 70 Astronauten) nicht "den Aufwand für eine kleinere militärische Operation auf einem beschränkten Kriegsschauplatz".

                ----

                "Da ist eine neue Welt gleich nebenan. Und wir kennen den Weg."
                - Carl Sagan

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                • #9
                  In einer Woche zum Mars - Per Mikrowelle

                  Hießt die Segel, kurs Mars.

                  So könnte man zumindest das neueste Antriebskonzept für einen Flug zum Mars umschreiben.

                  Eine Reise zum Mars ist lang und beschwerlich: Unter günstigen Bedingungen ist eine Sonde mit heutigen Antriebstechnologien mindestens ein halbes Jahr zum roten Planeten unterwegs - für bemannte Missionen eine erhebliche Hürde. Zwei amerikanische Wissenschaftler glauben nun einen Ausweg gefunden zu haben: Sie wollen in einem Monat zum Mars segeln.

                  Mit einem speziellen Segel ließe sich die Reise zum Mars auf einen Monat verkürzen. Bislang brauchen die schnellsten Raumsonden über ein halbes Jahr, um den roten Planeten zu erreichen. Die Schubkraft für die Blitzreise zum Mars liefert nach der Vorstellung amerikanischer Wissenschaftler eine Mikrowellen-Antenne auf der Erde. Die Strahlung trifft auf das einhundert Meter große Segel der Sonde und verdampft dort eine Spezialbeschichtung - der Rückstoß der verdampfenden Moleküle treibt die Sonde an.

                  "Wir lassen das Triebwerk auf der Erde", beschreibt Gregory Benford von der University of California den Vorteil seiner Idee, die er gemeinsam mit seinem Bruder James entwickelt hat. Die Idee, Sonnensegel für den Antrieb von Raumsonden zu verwenden, ist nicht neu. Ebenso wenig der Vorschlag, die Segel zum Beispiel durch Laserstrahlen von der Erde anzutreiben. Neu ist, dass verdampfende Moleküle den Druck der Strahlung um ein Vielfaches verstärken.
                  .
                  .
                  .
                  Den gesamten Artikel gibts bei astronews.com

                  Klingt auf jeden Fall nach einem interessanten Konzept das ich mit Interesse verfolgen werde.

                  Edit: Könnte evt ein Admin den Titel bitte ändern? Da wäre ein ganzer Satz schon ganz schön, da hab ich irgendwie gepennt.
                  In einer Woche zum Mars - Per Mikrowelle
                  Zuletzt geändert von Kopernikus; 03.02.2005, 02:53.

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                  • #10
                    Aber auch eines, zu dem noch einiges an Vorarbeit geleistet werden muss. Immerhin muss auf dem Mars noch eine solche Anlage stehen, die einen auch wieder abbremst. Wir wollen doch nicht über unser Ziel hinausschießen, oder gar daran zerschellen
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                    Klickt für Bananen!
                    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                    • #11
                      Oller Nörgelfritze,da finde ich was um meinen ENT-Absetzungs-Depri etwas zu mildern und nun kommst du....
                      Aber nun gut, der Einwand ist durchaus berechtigt. Sprich, bevor so ein System umgesetzt werden kann, muss erstmal eine Expedition auf konventionellem Wege hin und eine Station für Bremsmanöver und Rückflug aufbauen. Sicher am Anfang alles etws aufwendiger, aber langfristig rentiert sich das durch die enorme Zeitersparniß.

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                      • #12
                        Also die Nörgelei kann ich auch nicht nachvollziehen. Ist doch klar das es von der Idee bis zur Umsetzung eine Menge arbeit bedarf. Ich versteh echt den einwand nicht

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                        • #13
                          Was habt ihr denn? Mein Einwand war ja keiner in die Richtung, dass dies alles Utopie sei, sondern lediglich ein kleiner, dass man das Teil auch mal wieder abbremsen muss.
                          Als Vulkanier muss ich doch alle logischen Aspekte berücksichtigen
                          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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                          • #14
                            Zitat von Spocky
                            Was habt ihr denn? Mein Einwand war ja keiner in die Richtung, dass dies alles Utopie sei, sondern lediglich ein kleiner, dass man das Teil auch mal wieder abbremsen muss.
                            Als Vulkanier muss ich doch alle logischen Aspekte berücksichtigen
                            Naja, abbremsen könnte man notfalls mit konventionellen Triebwerk. Im Astronews Forum hab ich dann noch folgenden Vorschlag gefunden, sonde auf eine marsumlaufbahn bringen, und immer wenn sie dem Mikrowellensender entgegenfliegt drauf zielen => dann müßte das teil auch abbremsen. Obs so funktionieren würde ... keine Ahnung, ...

                            Im übrigen , selbst wenn man erst einmal so einen Strahler zum Mars ( konventionell ) bringen müßte...sei es drum, alle nachfolgenden Flüge gingen dann ja noch immer schneller ( zB um eine Marsstation zu versorgen )
                            Zuletzt geändert von MRM; 03.02.2005, 01:48.

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                            • #15
                              Die NASA will im Jahr 2037 den ersten Menschen zum Mars bringen, pünktlich zum 80jährigen Jubiläum des Sputnik-Fluges...

                              Also wenn der Zusatz nicht dran stehen würde, dann würde ich das eher glauben, aber warum sollte die NASA einen Erfolg des Klassenfeindes feirn wollen?

                              Laut US-Raumfahrtbehörde NASA: 2037 soll der Mensch auf den Mars | RP ONLINE
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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