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Erstes mehrzelliges Lebewesen überlebt Weltraumbedingungen

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  • Erstes mehrzelliges Lebewesen überlebt Weltraumbedingungen

    Bärtierchen überstehen Vakuum, Temperatur und Strahlung ungeschützt im Weltall:
    scinexx | Erstes mehrzelliges Tier überlebt ungeschützte Weltraumbedingungen: Bärtierchen überstehen Vakuum und Strahlung des Weltraums schadlos - Bärtierchen, Tiere, Weltraum, Strahlung, Vakuum, Überleben, Dehydrierung, Extrembedingungen, Überdaueru
    "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

  • #2
    Interessant, könnte dadurch nicht auch so Leben auf Planeten kommen?

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    • #3
      Schwer zu sagen. Innerhalb eines Sonnensystems ist es sicher nicht unwahrscheinlich, dass einfache Lebensformen auf andere geeignete Planeten oder Monde übertragen werden können.
      Zwischen den Sternen sieht das schon anders aus, weil die Reise doch seeeeehr lange dauern würde.
      "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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      • #4
        Wir haben doch Zeit, oder? Es gibt doch eh diese Meteoritenthese, nach der sich die Erde das Leben eventuell auch "eingefangen" hätte bzw. dass ein Einfluss von außen Prozesse beschleunigt haben könnte.
        Republicans hate ducklings!

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        • #5
          Wenn es so wäre, daß das Leben von außerhalbd auf die Erde gelangt ist,
          dann erklärt das aber dennoch nicht, wie Leben vom Wissenschaftlichen Standpunkt her überhaupt entstanden ist.
          Ein paar praktische Links:
          In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
          Aktuelles Satellitenbild
          Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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          • #6
            Wenn da irgendwelche Viecher im Weltraum überleben können, dann müssten die das doch auch auf lebensfeindlichen Planeten können, wenn sie mal auf solch einen abstürzen würden?

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            • #7
              Zitat von Adm.Hays Beitrag anzeigen
              Wenn da irgendwelche Viecher im Weltraum überleben können, dann müssten die das doch auch auf lebensfeindlichen Planeten können, wenn sie mal auf solch einen abstürzen würden?
              Die Tiere "leben" ja nicht im Weltraum im Sinne von Fressen, Nachkommen zeugen, etc. sondern nur im Sinne von "nicht sterben". Die Tiere fallen in eine Art biologischer Stasis.
              Das würde sie auf einem lebensfeindlichen Planeten auch tun und könnten ihn deshalb nicht besiedeln.
              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
              Makes perfect sense.

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              • #8
                Übreleben diese Organismen auch den Eintritt in eine Atmosphäre?

                Nur im All überleben reicht ja nicht. Wenn damit Planeten bevölkert werden können sollen, dann müssen solche Organismen auch den Eintritt in ein Atmosphäre und die Landung auf der Oberfläche überstehen.

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                • #9
                  Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                  Interessant, könnte dadurch nicht auch so Leben auf Planeten kommen?
                  Die viel interessantere Frage ist, ob Leben im Weltall entstehen kann und nicht so sehr ob es dort auch überleben kann.

                  Natürlich kann so ein Einzeller auch von Planet und Planet wandern, theoretisch, jedoch muss er auf irgendeinem Himmelskörper entstanden sein, da die Vakuum selbst wohl kaum Leben entsteht.


                  .
                  EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                  McWire schrieb nach 3 Minuten und 36 Sekunden:

                  Zitat von SNIPER[ISA] Beitrag anzeigen
                  Übreleben diese Organismen auch den Eintritt in eine Atmosphäre?

                  Nur im All überleben reicht ja nicht. Wenn damit Planeten bevölkert werden können sollen, dann müssen solche Organismen auch den Eintritt in ein Atmosphäre und die Landung auf der Oberfläche überstehen.
                  Kommt auf die Geschwindigkeit an. Wenn ich einen Stein aus 300 km Höhe auf die Erde fallen lassen würde und er vorher relativ zur Erde keine Bewegung vollzogen hat, würde er ohne zu Verglühen den Eintritt überstehen, da die Reibungshitze stark von der Eintrittsgeschwindigkeit abhängt.

                  Viel interessanter fände ich die Frage, wie die Einzeller von einem Planeten ins Weltall kommen können. Da wäre eigentlich nur ein Szenario so richtig plausibel... Meteoriteneinschlag und Aufwirbeln von Oberflächenmaterial in die Hochatmosphäre, wobei die Einzeller dabei auf mindestens Fluchtgeschwindigkeit (11,2 km/s) beschleunigt werden müssen.
                  Zuletzt geändert von McWire; 12.09.2008, 18:21. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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                  Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                  • #10
                    Das ist ehrlich gesagt ziemlich unbekannt, da wir nämlich überhaupt keine Ahnung haben wie der finale Sprung von toter zu lebender Materie abläuft.

                    Aber du hast insofern recht, als dass z.B. auf interstellaren Staubkörnern organische Materie entstehen kann, aber dort wird sich sicher kein Bakterium oder so was entwickeln. Dazu braucht es in der Tat einen größeren Körper, wobei größer in diesem Fall bedeutet, dass er groß genug ist, um das Zeug vor GCRs zu schützen. Von den Umweltbedingungen, die, wie wir annehmen, für die Entstehung von Leben notwendig sind, ganz zu schweigen.

                    Solche Organismen überleben den Eintritt in die Atmosphäre nicht. Sie müssen sich im Innern des Körpers befinden, um heil auf der Erde zu landen.

                    Und ja, der wahrscheinlich einzige Weg, um Lebewesen von der Planetenoberfläche in den interplanetaren Raum zu bringen, ist ausgeworfenes Material bei Meteoriteneinschlägen. Bei großen Impakten reichts durchaus für die irdische Fluchgeschwindigkeit.
                    Ever danced with the devil in the pale moonlight?
                    -- Thug --

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                    • #11
                      Zitat von HiroP Beitrag anzeigen
                      Das ist ehrlich gesagt ziemlich unbekannt, da wir nämlich überhaupt keine Ahnung haben wie der finale Sprung von toter zu lebender Materie abläuft.

                      Aber du hast insofern recht, als dass z.B. auf interstellaren Staubkörnern organische Materie entstehen kann, aber dort wird sich sicher kein Bakterium oder so was entwickeln. Dazu braucht es in der Tat einen größeren Körper, wobei größer in diesem Fall bedeutet, dass er groß genug ist, um das Zeug vor GCRs zu schützen. Von den Umweltbedingungen, die, wie wir annehmen, für die Entstehung von Leben notwendig sind, ganz zu schweigen.

                      Solche Organismen überleben den Eintritt in die Atmosphäre nicht. Sie müssen sich im Innern des Körpers befinden, um heil auf der Erde zu landen.

                      Und ja, der wahrscheinlich einzige Weg, um Lebewesen von der Planetenoberfläche in den interplanetaren Raum zu bringen, ist ausgeworfenes Material bei Meteoriteneinschlägen. Bei großen Impakten reichts durchaus für die irdische Fluchgeschwindigkeit.
                      Es gäbe da noch eine Szenario wie irdische Mikroorganismen in den Weltall gelangen können. Die Mikroorganismen müssen nur solange warten, bis sich ein hochtechnisiertes Lebenwesen entwickelt hat, was es mit ins Weltall nimmt und dort versehentlich aussetzt.

                      Stellt euch mal vor wir Menschen schicken Raumfahrer zum Mars oder andere Planeten und diese Raumfahrer kommen aus irgendeinem Grund ums Leben.
                      Die in ihren Körpern befindlichen Mikroorganimen würden den Mensch und das Raumschiff oder den Raumanzug als Schutzhülle haben und könnten, falls der Zwischenfall auf dem Flug entsteht, in die Tiefene des Weltall gelangen oder in den Leichen auf einem fremden Planeten wie z.B. dem Mars sich vermehren und die Hülle sprengen und sich auf weiter auf den Planeten ausbreiten, wenn die Umweltbedingungen nicht zu etrem sind. Und wenn sie von einer höheren Lebensform getragen werden, können sie quasi immer sicher sein, dass sie niemals in extremste Umweltbedingungen gelangen, da das höhere Lebenwesen trotz seiner Technologie immer Ziele aussuchen wird, wo Leben möglich ist.
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                      • #12
                        Nun ja. Das geht heutzutage auch.

                        Allerdings ist es fragwürdig, inwiefern eine irdische Lebensform unter Marsbedingungen (oder gar Venusbedingungen) überlebensfähig ist.
                        Natürlich wird sie überleben, solange sie sich im Wirt befindet. An die Umwelt aber ist sie definitiv nicht angepasst.

                        Nebenbei bemerkt:
                        Bei Landermissionen wird die sterilisierende Umgebung des Weltraums ausgenutzt, um den Himmelskörper, auf dem man landet, nicht zu kontaminieren.
                        Ever danced with the devil in the pale moonlight?
                        -- Thug --

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                        • #13
                          Zitat von HiroP Beitrag anzeigen
                          Nun ja. Das geht heutzutage auch.

                          Allerdings ist es fragwürdig, inwiefern eine irdische Lebensform unter Marsbedingungen (oder gar Venusbedingungen) überlebensfähig ist.
                          Natürlich wird sie überleben, solange sie sich im Wirt befindet. An die Umwelt aber ist sie definitiv nicht angepasst.

                          Nebenbei bemerkt:
                          Bei Landermissionen wird die sterilisierende Umgebung des Weltraums ausgenutzt, um den Himmelskörper, auf dem man landet, nicht zu kontaminieren.
                          Das man alles tut um eine Kontamination zu vermeiden ist mir klar. Ich frage mich nur halt, was passiert, wenn ein Mensch im Weltall umkommt und nicht "entsorgt" werden kann. Wir Menschen enthalten ja zig Millionen Mikroorganismen, die sich dann durchaus im toten Körper vermehren bzw überleben können. Und es nicht m.E. garnicht mal so abwegig, dass unter den Zig Millionen "Passagieren" auch welche dabei sind, die die Anpassung eben irgendwie schaffen.
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                          • #14
                            Ein paar werden es mit Sicherheit schaffen.

                            Dann bleiben aber noch 2 Probleme, die die Viecher lösen müssen, um heil zu landen.

                            1. Der menschliche Körper ist ein Sack Wasser. Abgesehen von Knochengewebe gibt es wahrscheinlich nichts in ihm, was der Strahlung im Weltall lange standhalten kann. Was auf lange Sicht vielleicht zur Sterilisierung führen wird.

                            2. Der menschliche Körper ist ein Sack aus Wasser und Weichgewebe. Er wird den Eintritt in die Atmosphäre nicht überstehen und schnell verglühen.
                            Bei einem ungebremsten Aufschlag auf einem atmosphärelosen Körper könnten allerdings ein paar Viecher überleben, denke ich. Vielleicht bleiben in diesem Fall sogar genug Reste an einem Stück, so dass die Viecher eine Basis haben.
                            Ever danced with the devil in the pale moonlight?
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                            • #15
                              Bei diesen Fragen dreht man sich wirklich noch im Kreis, da man noch für keine Frage eine wirkliche Antwort hat.
                              Aber wenn man wirklich mal sowas nachweisen könnte, das sich z.B auf oder in Meteoriten oder auch Asteroiden solche Mikroben befinden können, dann müsste man doch zwangsläufig annehmen das es im Weltraum von Leben nur so wimmelt bzw. Leben auch auf anderen Planeten möglich ist oder?

                              Aber es zeigt mal wieder wie zäh Lebewesen ein können.

                              Wer weis vielleicht kam das Leben einst vom Mars und fand hier eben die Bedingungen die es brauchte um sich zu entwickeln.

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