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Erdmantel: Mineral macht Erdbebenwellen Beine

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  • Erdmantel: Mineral macht Erdbebenwellen Beine

    scinexx | Erdmantel: Mineral macht Erdbebenwellen Beine: Forscher holen die Erde ins Labor - Erdbeben, Schwerwellen, Erdmantel, Gesteine, Minerale, Plattentektonik, Erdinneres, Gebirge, S-Erdbebenwellen

    Vielleicht verstehen wir die Plattentektonischeprozesse in ein ganz neuen Blickwinkel.

    Spocky die News dürften dich doch interessieren oder?
    "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

  • #2
    Zitat von RTW112 Beitrag anzeigen
    Vielleicht verstehen wir die Plattentektonischeprozesse in ein ganz neuen Blickwinkel.
    Inwiefern die Ergebnisse Auswirkungen auf die Modelle der Abläufe im Erdinneren haben werden, wird sich zeigen.
    Es ist eine experimentelle Erklärung für ein seismographisches Phänomen.

    -----

    Hier haben wir noch etwas zum Thema:

    "Springende" Beben erhöhen Tsunamigefahr

    Ein 2007 vor der südpazifischen Inselgruppe der Salomonen aufgetretenes Erdbeben
    könnte auf bislang unbekannte geotektonische Eigenschaften und erhöhte Tsunamirisiken
    hindeuten.
    Spektrumdirekt

    Schade... Ich hätte gedacht, dass sie wenigstens bei Spektrumdirekt wissen, dass Seismologie zur Geophysik und nicht zur Geologie gehört...
    Zuletzt geändert von HiroP; 14.04.2009, 12:21. Grund: Ergänzung
    Ever danced with the devil in the pale moonlight?
    -- Thug --

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    • #3
      Den Science-Artikel würde ich gerne mal lesen, das mit dem Fe-Ion klingt interessant.

      Nun ich meinte gehört zu haben, dass die Kopplung zwischen Kruste und eher gering ist, die Konvektionszellen hätte einen geringeren Einfluss auf die Plattenbewegung als der Slab-Pull an Subduktionszonen.
      Out with the old, in with the nucleus.

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      • #4
        Interessant ist das auf alle Fälle, aber großartige Auswirkungen auf die Plattentektonik hat das nicht. Die Plattentektonik spielt sich bis maximal in die Asthenosphäre ab, also ca. bis 400 km. Was sich tiefer erstreckt sind so genannte Mantelplumes, die für Hot Spots verantwortlich sind. Diese sorgen bei ihrem Auftauchen an der Oberfläche für Flutbasalte, die ihrerseits für mehrere Massenaussterben verantwortlich gemacht werden. Die Plattentektonik beeinflussen sie aber nicht, da die Platten einfach darüber hinweg ziehen. Die hauptarbeit läuft auch nicht über Konvektionszonen, sondern über Slab-Pull- bzw. Ridge-Push-Effekte. Leider ist der Wikipedia-Artikel nicht auf dem mir neuest bekannten Stand (wenngleich es erwähnt wird). Mit den Konvektionszonen lassen sich mehrere Dinge nämlich nicht erklären: Die Subduktion von Mittelozeanischen Rücken (wie dies an der Westküste Nordamerikas geschieht und zum anderen müssten sich die Konvektionszellen und somit die Platten von Hot Spots weg bewegen.
        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
        endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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        Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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        • #5
          Die Mantelplumes sind in letzter Zeit ins Kreuzfeuer geraten, es gibt einige plausieble Modelle für Hotspot-Vulkanismus, die ohne Plumes auskommen zum anderen sprechen seismischen Tomographien gegen solche Strukturen.
          Möglich ist es, dass bestimmte Teile des festen Mantels auf grund ihrer Zusammensetzung an einigen stellen aufschmelzen. Dafür sprechen extreme Anreicherungen einiger Elemente, die auf Grund der Goldschmidtschen Regel in viel geringere Konzentration vorhanden sein müssten.
          Demnach sammeln sich mobilisierte Schmelzen, die aufgrund von Mineralkornkontakten eutektische Zusammensetzungen erreichen, die bei gegeben pT-Bedingungen früher eine Schmelze bilden.
          In diesen Gesteinen angereicherte Elemente bräuchten einen Materialumsatz, der eine Fläche von den Ausmaßen Europas entspräche als "Einzugsgebiet".
          Out with the old, in with the nucleus.

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          • #6
            Vielleicht erklärt das auch folgendes, was ich vor kurzem gelesen habe:

            scinexx | Wie Hawaii um die Ecke gebracht wurde: Ursache für den Knick in der Hawaii-Emperor-Kette enträtselt - Hawaii, Vulkanismus, Hotspot, Plattentektonik, Gesteine, Erdmantel, Erdkruste, Hawaii-Emperor-Kette, Vulkane, Erdinneres

            Wäre schon sehr ungewöhnlich, wenn sich etwas so tiefgreifendes, wie ein Plume erst sehr lange bewegt und dann einfach anhält.
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            • #7
              Ja das mit Hawaii habe ich auch gelesen. Naja ich glaube über die Erdekrüste/Plattentektonik werden wir noch irgendwann ein Wissenschaftlichensensation machen. Glaube das wir noch nicht alles erfasst haben, besonders was ziemlich tief in der Erde so vorgeht.
              "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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