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  • Trebuchet

    Hallo,
    ich hatte Heute mal einen Arbeitswütigen gemimt und habe ein Trebuchet gebaut. So ist es ganz schick geworden, nur ich habe ein paar Probleme.
    Kann mir jemand sagen wie in welchen Verhältnis Beschleunigungs- und Wurfarm zueinanderstehen sollten und wie sieht das Ding aus, wo die Geschosse drin liegen.
    So funktioniert es, statt Wurfarm habe ich einen Löffel gebaut, aber ist halt kein richtiges Trebuchet.
    Falls jemand Infos hat, würde ich mich sehr freuen

  • #2
    Am Wurfarm hängt für gewöhnlich ein Netz in welches der Stein gelegt wird.



    Wenn du im Internet unter Trebuchet nicht viel findest, versuch es mal unter Tribok. Das ist die deutsche Bezeichnung.
    Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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    • #3
      Interresant,
      Ein Mitelalterliches Geschütz, wieso stllst du dass in ein SciFi-Forum?
      Und ??WIE?? du hast ein Triok gebaut?
      http://i41.tinypic.com/33f975g.jpg

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      • #4
        Ok Danke, dass mit den Netz funktioniert.

        Ich habe es hier gepostet, weil hier Off Topic stand und ja das Wort Science in Science Fiction vorkommt.
        Habe mir ein paar Latten gekauft und losgelegt, nach einer Zeichnung.
        Das sieht alles einfach aus, am Anfang ist kein Stein geflogen, aber nachdem ich herausbekommen habe, wie das mit dem Wurfarm ausschaut, wie lang der sein sollte und mit dem Netz hat es geklappt.
        Ach und es ist lustig, es ist eine einfache Konstruktion, die jeder bauen kann, ich habe lediglich ein paar Stunden gebraucht.
        Das zweite Tribok werde ich nächste Woche in Angriff nehmen, größer und Maßstabsgerecht.

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        • #5
          Wenn du den Wurfarm verlängerst ist das Drehmoment größer, die Steine würden weiter fliegen.
          Wenn das dingen z.B. eine Kraft von 10N aufbringt, und du den Hebel um 1,3Meter verlängerst, dann hast du schon eine Kraft von 13N

          Strecke: a
          Kraft: F
          a*F = D
          Ich lebe nicht um zu sein wie andere mich gerne hätten!

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          • #6
            Zitat von Mortok Beitrag anzeigen
            Wenn du den Wurfarm verlängerst ist das Drehmoment größer, die Steine würden weiter fliegen.
            Wenn das dingen z.B. eine Kraft von 10N aufbringt, und du den Hebel um 1,3Meter verlängerst, dann hast du schon eine Kraft von 13N
            nicht wirklich. Gesetzt den Fall, die am Beschleunigungsarm wirkende Kraft ist konstant, ist auch das Drehmoment konstant. Nach deiner eigenen Formel:
            Zitat von Mortok Beitrag anzeigen
            Strecke: a
            Kraft: F
            a*F = D
            wird die Kraft als umso kleiner, je länger der Wurfarm wird: F = D/a. Die Endgeschwindigkeit des Geschosses bleibt aber gleich, da im Gegenzug die Beschleunigungsstrecke größer wird, das Geschoss fliegt somit gleich weit.

            Der Grund, dass man trotzdem auf ein bestimmtes Längenverhältnis von Beschleunigungs- und Wurfarm achten muss, liegt darin, dass die Kraft am Beschleunigungsarm eben nicht konstant ist: am Beschleunigungsarm wird ein Gewicht fallengelassen, und die auf die Gewichtskraft dieses Gewichts (m*g) verteilt sich auf das Gewicht selbst, um dieses zu beschleunigen, und auf den Beschleunigungsarm, um diesem ein Drehmoment zu verleihen. Je geringer die Beschleunigung ist, die das Gewicht erfährt, desto größer ist der Anteil, der auf den Arm entfällt, und desto größer entsprechend das Drehmoment am Wurfarm. Die entsprechende Rechnung ist allerdings sehr kompliziert.

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            • #7
              Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
              nicht wirklich. Gesetzt den Fall, die am Beschleunigungsarm wirkende Kraft ist konstant, ist auch das Drehmoment konstant. Nach deiner eigenen Formel:
              wird die Kraft als umso kleiner, je länger der Wurfarm wird: F = D/a. Die Endgeschwindigkeit des Geschosses bleibt aber gleich, da im Gegenzug die Beschleunigungsstrecke größer wird, das Geschoss fliegt somit gleich weit.

              Der Grund, dass man trotzdem auf ein bestimmtes Längenverhältnis von Beschleunigungs- und Wurfarm achten muss, liegt darin, dass die Kraft am Beschleunigungsarm eben nicht konstant ist: am Beschleunigungsarm wird ein Gewicht fallengelassen, und die auf die Gewichtskraft dieses Gewichts (m*g) verteilt sich auf das Gewicht selbst, um dieses zu beschleunigen, und auf den Beschleunigungsarm, um diesem ein Drehmoment zu verleihen. Je geringer die Beschleunigung ist, die das Gewicht erfährt, desto größer ist der Anteil, der auf den Arm entfällt, und desto größer entsprechend das Drehmoment am Wurfarm. Die entsprechende Rechnung ist allerdings sehr kompliziert.
              deswegen habe ich einen kurzen Beschleunigungsarm, und einen Wurfarm, der mit Gelenk an Beschleunigungsarm montiert ist.
              Und eine Wissenschaft wollte ich nicht daraus machen, da schaue ich schau ich ins Physiktopic rein und Ärger mich über manchen

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              • #8
                kannst du bitte mal die Konstruktion von dem Netz erklären und wie der Stein da raus findet, wenn der Arm an Ende seiner Bahn angekommen ist und ob dieser dann noch weiter schwingt, oder irgendwo gegen schlägt? Den Teil hab ich nie verstanden...

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                • #9
                  Das ist relativ simpel.
                  Durch die Fliehkraft versucht das Netz mit Stein, eine Linie mit dem Wurfarm zu bilden. bevor dieser Punkt aber erreicht wird, halten die beiden Seile an dem Netz dieses fest und der Stein rutsch, weiter der Fliekraft folgend, aus dem Netz.
                  Über die Länge der Seile kann man auch die Flugbahn beeinflussen.

                  Es gibt aber auch noch eine zweite Möglichkeit.
                  Ein Ende von Netz ist fest mit dem Wurfarm verbunden und das andere Ende wird in eine Art Haken eingehangen.
                  Überschreitet das Netz dann einen bestimmten Winkel zum Wurfarm, rutscht das lose Ende des Netzes aus dem Haken und gibt den Stein frei.

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                  • #10
                    Oder du nimmst ein Band, dass du links und rechts, mit den Enden an den Wurarm befestigst, hier brauchst du aber eine Führungschiene.

                    Edit, weil ich mich selbst gerade Frage, was ich damit meinte:
                    Die Führungsschiene verläuft unter dem Wurfarm, auf der Seite wo das Gewicht ist legst du Deine Kugel, ist als Geschoss immer am besten.
                    Dann spannst du den Wurfarm, also Gewicht nach oben, legst das Band, welches links und rechts, am Ende des Wurfarms angebracht ist um die Kugel.
                    Dann "Feuer frei", da die Kugel eine gewisse Trägheit hat, wird sie in das Band gepresst.
                    und schnellt über die Führungsschiene, die Führungsschiene ist ein ausgezeichnetes Mittel um die Feuerrichtung zu kalibrieren. die Kugel schnellt, mitgerisser durch das Band über die Führungsschiene, dann reist der Wurarm das Band, selbstverständlich nach oben, durch die Zentripedalkraft/Fliehkraft bleibt die Kugel weiterhin ins Band gepresst, der Rest läuft dann ab, wie Wolf4310 beschrieben hat.
                    Zuletzt geändert von Angelus1982; 22.06.2009, 18:48.

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