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Wieso ist noch niemand auf die Idee gekommen den Schnee in einem Tank zu lagern?

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  • Wieso ist noch niemand auf die Idee gekommen den Schnee in einem Tank zu lagern?

    Wäre es nicht sinnvoll, das Eis und den Schnee der im Winter anfällt in einem großen Tank mit Vakuumisolierung der z.B. im Garten vergraben ist zu lagern
    und dann dessen Kälte im Sommer zum Kühlen des Hauses mit integrierter Klimaanlage zu verwenden?

    Oder anders gefragt, wenn es im Sommer draußen im Durchschnitt 30 °C warm ist und wir ein verschlossenes Haus mit 100 m² Wohnfläche Innen auf sagen wir mal erträgliche 25 °C abkühlen wollen, wie groß müßte dann der im Garten vergrabene Tank sein, wenn dessen Inhalt aus inzwischem flüssigem Wasser mit einer Temperatur von sagen wir mal 1 °C besteht?
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

  • #2
    Für mich klingt das ein bisschen wie Schildbürgerei. Vielleicht liegt daran, dass es einfach nicht mehr schneit? Jedenfalls im Norden gibt es so gut wie keinen Schnee mehr. Vielleicht mal an sieben Tagen im Jahr. Und dann müsste man alles stehen und liegen lassen, um den Schnee einzusammeln. Ich kann mir eine solche Vorrichtung jedenfalls nur sehr aufwändig vorstellen, zu aufwändig, um zu enem Nutzen zu führen.
    Republicans hate ducklings!

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    • #3
      Zitat von endar Beitrag anzeigen
      Ich kann mir eine solche Vorrichtung jedenfalls nur sehr aufwändig vorstellen, zu aufwändig, um zu enem Nutzen zu führen.
      Kommt drauf an. Schon von Alexander dem Großen wird berichtet, dass er solche Eisgruben anlegen ließ, um Vorräte zu kühlen. Abgedeckt wurden die Gruben mit Stroh.

      Siehe auch (Fast) alles über Eis und Schnee - NZZ Folio 07/97 - Thema: Aus Eis und Schnee
      Im siebzehnten Jahrhundert nutzten Hoflieferanten die hundert Jahre vorher in Italien entwickelte Technik des künstlichen Eismachens für exklusive Produkte. In tiefen Gruben und geschützt von Strohmatten hielten sie Winterschnee bis in den warmen Sommer hinein. Sie mischten dann Schnee mit Salz und legten in diese Mischung zwei Kupferschalen, welche nur durch einen schmalen, wassergefüllten Spalt voneinander getrennt waren. Das Wasser im Spalt gefror zu Eis - ein eleganter Eisbecher, der, gefüllt mit köstlichem Getränk, die hohen Gäste entzückte.

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      • #4
        In Amerika gabs doch immer diese Eiskeller. Dort wurden riesige Eiswürfel gelagert, ebenfalls mit Stroh isoliert und scheinbar hats funktioniert.
        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
        Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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        • #5
          Bis vor hundert Jahren war der Eiskeller integraler Bestandteil jeder Brauerei.

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          • #6
            Ich hab mal ein bischen gerechnet.
            Man braucht für 10kg luft (12,041 Kubikmeter) ungefär 5 kg (Liter) 1°C kaltes Wasser.
            Die Jagd hat begonnen, die Jagd auf das gefährlichste Lebewesen, das die Erde je bewohnt hat, auf uns.

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            • #7
              Zitat von endar Beitrag anzeigen
              Für mich klingt das ein bisschen wie Schildbürgerei. Vielleicht liegt daran, dass es einfach nicht mehr schneit? Jedenfalls im Norden gibt es so gut wie keinen Schnee mehr. Vielleicht mal an sieben Tagen im Jahr. Und dann müsste man alles stehen und liegen lassen, um den Schnee einzusammeln. Ich kann mir eine solche Vorrichtung jedenfalls nur sehr aufwändig vorstellen, zu aufwändig, um zu enem Nutzen zu führen.
              Man kann hier auch ein bischen Tricksen.

              Wenn man Leitungen baut die außen über dem Garten die Kälte der kalten Luft über Kühlrippen aufnehmen, dann kann man Wasser in einem Kühlbehälter unter dem Garten auch damit sehr gut kühlen, ohne das jetzt dringend Schnee vorhanden sein muß oder jedesmal ein Bagger den Keller mit Schnee und Eis füllen müßte.
              Damit die Leitungen nicht platzen müßte man natürlich diese mit etwas anderes betreiben als Wasser, z.B. Alkohol oder irgendein Öl das tiefe Temperaturen verträgt, aber prinzipiell wäre das wie ne umgedrehte Heizung und durchaus möglich.
              Und allein durch kalten Wind erhält man schon deutlich kühlere Temperaturen für Leitungen die 1-2 m über dem Boden hängen, als die Temperatur am Boden.
              Ein paar praktische Links:
              In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
              Aktuelles Satellitenbild
              Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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