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Das Innere eines Nebels.

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  • Das Innere eines Nebels.

    Was ist eigentlich im inneren eines Nebels? Eine Sonne oder ein riesiger Asteoridengürtel der genug Schwerkraft hat um die Gase zu halten?
    Ich bin ein Stern am Firmament,
    Der die Welt betrachtet, die Welt verachtet,
    Und in der eignen Glut verbrennt.

  • #2
    In einem Nebel kann Nebel, ein Planet oder auch ein Stern sein. Beim einem Stern gehe ich davon aus, das der Nebel sich zussammenzieht und vom Sterrn verschluckt sind. Die Gase halten sich aber auch alleine, wenn der Nebel ausreichend groß ist. Das Solsystem ist auch aus einem Nebel entstanden, in dem kein Himmelskörper war, trotzdem hat er sich verdichtet und begann eine Kernfusion.

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    • #3
      Ja, in einem alten Nebel wirste nie einen Sten finden können, da dieser das gesamte Gas angezogen hätte (zumindest bei Nebeln, die nicht sehr schnell rotieren, aber ich denke die Nabe, bei ST gehören nicht dazu). Die SchwerkraFT; DIE die Gase beinander hält stammt aus der Mase eben dieser Teilchen (man kann sagen. das Gas erzeugt sein eigenes Schwerefeld).
      "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
      "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

      Member der NO-Connection!!

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      • #4
        Es gibt verschiedene Arten von Nebeln:

        Zum einen die (Super)nova-Remanents: Überreste von Sternexplosionen, dank Kontrastverstärkung und Falschfarbenkolorierung entstehen daraus die schönen Hubble-Bilder. Die Remanents enthalten grosse Mengen an Metallen (in der Astronomie: alle Elemente schwerer als Helium) und im Zentrum liegt der Überrest des Ursprungssterns: ein weisser Zwerg, ein Neutronenstern (der oft ein Pulsar ist) oder ein schwarzes Loch. Die Remanents erreichen durchmesser von einigen Lichtstunden bis Lichttagen, bei sehr grossen Zentralsternen wie zB Eta Carinae auch grösser. Im Verlauf der Jahrmillionen verflüchtigen sie sich. Einer der nächsten Remanents ist der Krebsnebel in knapp 1000 LJ entfernung (wenn ich mich recht entsinne)

        Die interstellaren Dunkelwolken: die gesamte Scheibe der Galaxis ist von Gasen durchdrungen. Wenn man Bilder der Galaxis sieht, sieht man ein dunkles Band in der Scheibenmitte. In diesen Gaswolken entstehen neue Sterne, die dann die Nebel von innen ausleuchten. (Beispiel: Orion-Nebel, von blossem Auge sichtbar) Diese Nebel sind viel viel grösser als die Remanents mit Durchmessern bis zu einigen Lichtjahren, obwohl das jeweils einfach der sichtbare Teil der Dunkelwolken ist. IN diesen ausgeleuchteten Nebeln befinden sich viele neue Sterne, die sich gerade gebildet haben und durch ihren Strahlungsdruck den Nebel um sich herum wegpusten. (was ebenfalls schöne Hubblebilder gibt)

        Wenn man sich diese neugebildeten Sterne und ihre Umgebung genauer ansieht, sieht man noch einen dritten Typ von Nebeln: protostellare Gaswolken, dh Gaswolken, die unter dem Druck ihrer eigenen Schwerkraft zusammenfallen und deren Zentrum, zuerst durch Gravitationskontraktion, dann durch Kernfusion Energie abstrahlt. Aus den Überresten der protostellaren Wolke bilden sich Planeten.

        Du siehst, man muss sehr unterscheiden, zwischen Nebel und Nebel, daher lässt sich deine Frage nicht eindeutig beantworten.

        EDIT: Noch etwas muss man sagen: in Star Trek werden die Nebel oft so wie "Nebel" dargestellt, so dass man die Warpgondel nicht mehr vor den Sensoren sieht (sozusagen), aber das ist total falsch, da auch der dichteste Nebel (mal abgesehen von den protostellaren Gaswolken) dünner ist als das beste Industrievakuum, das herstellbar ist. Wären wir in einem Nebel, würden wir das kaum merken. Nur auf Distanz wirken sie. Die Masse der Materie in Nebeln ist aber trotzdem sehr gross, dh sie könnte nicht einfach so von einem Stern geschluckt werden. Man hat vor ein paar Jahren ein Nebel entdeckt, der Alkoholverbindungen enthält, die, würde der heutige Alkoholkonsum der Menschheit konstant bleiben, unseren Bedarf für dich nächsten 900 Milliarden Jahre decken könnte. (habs nicht nachgerechnet - aber durchaus möglich)
        Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
        Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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        • #5
          Originalnachricht erstellt von Bynaus
          Man hat vor ein paar Jahren ein Nebel entdeckt, der Alkoholverbindungen enthält, die, würde der heutige Alkoholkonsum der Menschheit konstant bleiben, unseren Bedarf für dich nächsten 900 Milliarden Jahre decken könnte. (habs nicht nachgerechnet - aber durchaus möglich)
          Von dem hat mein Astro-Prof auch immer erzählt, es war sein Traum, diesen einmal "anzuzapfen"
          "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
          "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

          Member der NO-Connection!!

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          • #6
            Saufköppe

            Sind die Badlands auch ein Nebel??? - oder was???
            Ich bin die Blutgöttin des Chaos!
            das Leben ist ein Witz - Nur warum kann ich Nicht darüber Lachen?

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            • #7
              Ich denke schon. Aber eben ein besonders "stürmischer" mit Plasma-Entladungen (sehr ungesund ) und so weiter.
              Ich finde ja auch, dass die Nebel viel zu dicht dargestellt werden, aber etwas, das nicht wie ein Nebel aussieht, kommt im Film eher schlecht als Nebel rüber....
              "Wohl jede Theorie wird einmal ihr nein erleben, die meisten schon kurz nach ihrer Entstehung."

              - Albert Einstein

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              • #8
                @magdalena
                Ich denke, die Badlands sind so ein Nebel, wie der Mutaranebel in ST-2 auch:
                -Sensoren funzen nicht
                -Schilde funzen nicht
                -Er ist lila

                Das perfekte Versteck für den Marquis.
                AFAIK gibt es in den Badlands auch (einen) Planeten.
                "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
                ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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