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Interferenz und kohärentes Licht

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  • Interferenz und kohärentes Licht

    Na ihr kennt ja den Doppelspalt, Einfachspalt, Gitter, Haar usw..
    Man findet in jedem Lehrbuch usw., dass für die Interferenz kohärentes Licht benötigt wird.
    Nun habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, doch letztens fiel es mir auf.
    Eine CD, DVD kann man ja als Reflexiunsgitter betrachten.
    Nun sieht man da Maxima, je nach Wellenlänge des Lichts, nun zu meiner Frage, wie ist das mit Sonnenlicht möglich, das ist nicht kohärent.
    Ich habe es mir versucht so zu erklären, dass die Lichtstrahlen, wegen der Entfernung Erde, Sonne in sehr kleinen Winkeln auf die Erde treffen und man sie deswegen fast paralell betrachten könnte, doch die feste Phasendifferenz fehlt.
    Kurz, ich habe keine Ahnung.

  • #2
    Zitat von Angelus1982 Beitrag anzeigen
    Na ihr kennt ja den Doppelspalt, Einfachspalt, Gitter, Haar usw..
    Man findet in jedem Lehrbuch usw., dass für die Interferenz kohärentes Licht benötigt wird.
    Nun habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, doch letztens fiel es mir auf.
    Eine CD, DVD kann man ja als Reflexiunsgitter betrachten.
    Nun sieht man da Maxima, je nach Wellenlänge des Lichts, nun zu meiner Frage, wie ist das mit Sonnenlicht möglich, das ist nicht kohärent.
    du meinst, wenn man in einer CD z.B. einen grünen Reflex sieht, dann liegt das daran, dass das Auge gerade ein grünes Maximum erwischt? Interessanter Gedankengang, habe ich so noch gar nicht drüber nachgedachte.

    Auf deine Frage würde mir spontan folgende Antwort einfallen: das Problem mit der Interferenz bei inkohärentem Licht ist, dass im inkohärenten Licht viele unterschiedliche Wellenlängen zusammengemischt sind, von denen jede ein anderes Interferenzmuster erzeugt. Auf einem Schirm, der das Licht nicht in seine spektralen Anteile zerlegt, überlagern sich alle diese Interferenzmuster, so dass kein einzelnes Interferenzmuster mehr erkennbar ist. Das menschliche Auge aber nimmt unterschiedliche Wellenlängen unterschiedlich war, und ist daher in der Lage zu erkennen, wo z.B. ein Maximum des grünen Anteils liegt.

    Ein farbempfindlicher Schirm sollte analog ebenfalls in der Lage sein, die einzelnen Interferenzmuster erkennbar zu machen: da wo nur ein rotes Maximum ist, wird's rot, da wo nur ein blaues ist blau, usw.

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