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Nobelpreise 2010

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  • Nobelpreise 2010

    Der Medizin-Nobelpreis für "künstliche Befruchtung" war ja gleich umstritten.
    scinexx | Medizin-Nobelpreis für künstliche Befruchtung: Der Brite Robert G. Edwards erhält Auszeichnung - Nobelpreis, künstliche Befruchtung, In-vitro Fertilisation, IVF, Schwangerschaft, Embryo, Kinder, Unfruchtbarkeit

    Der Physik-Nobelpreis für "Graphen" scinexx | Physik-Nobelpreis für die Entdecker des Graphen: „Maschendrahtzaun“ aus Kohlenstoff eröffnete neue Forschungsfelder in Quantenphysik und Materialforschung - Nobelpreis, Physik, Graphen, Kohlenstoff, Nanotechnologie, Quantenphysik, Halbleite finde ich ziemlich befremdlich. Erinnert mich ein wenig an den Friedens-Nobelpreis für Obama letztes Jahr.
    Vielleicht ein wenig verfrüht. Man hätte abwarten sollen, was daraus wird.

    Ganz anders diesmal der Chemie-Nobelpreis
    http://http://scinexx.de/wissen-aktu...010-10-06.html

    An Heck-Reaktion, Negishi- und Suzuki-Kupplung kommt heute kein Chemiestudent mehr herum. Absolutes Basiswissen der metallorganischen Chemie.
    Eigentlich ist der Preis 20 Jahre zu spät.

    Wie immer beim Nobelpreis ist es ein Problem, das maximal drei Personen gewürdigt werden dürfen.

  • #2
    Ich finde die Nobelpreisvergaben auch immer komisch, entweder zu spät, zu früh oder an Fragwürdige Forschungen... Ich nehm das nicht mehr so ernst und wichtig wie früher...
    Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
    Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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    • #3
      Inzwischen ist ja auch wieder mal der Kohl im Gespräch für den Friedensnobelpreis, was ich ein wenig seltsam finde. Die Wiedervereinigung ist jetzt 20 Jahre her, hätte man ihm den nicht lieber zeitnah geben sollen?
      "The only thing we have to fear is fear itself!"

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      • #4
        Nein, diese Unsitte kam schließlich erst mit dem Messias auf

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        • #5
          Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
          Inzwischen ist ja auch wieder mal der Kohl im Gespräch für den Friedensnobelpreis, was ich ein wenig seltsam finde. Die Wiedervereinigung ist jetzt 20 Jahre her, hätte man ihm den nicht lieber zeitnah geben sollen?
          Kommt darauf an, ob du eine Initiative mit Vorschußlorbeeren und Publicity versehen willst, oder ob du eine echte Leistung würdigen möchtest.

          In der Regel braucht es Zeit um eine "Friedensleistung" zu würdigen.

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          • #6
            Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo aus China.
            Liu Xia: "Der Preis für Liu Xiaobo weckt Hoffnungen" | tagesschau.de
            http://www.youtube.com/user/freshhellseries
            http://data2364.wordpress.com/
            https://twitter.com/#!/Data2364


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            • #7
              Der Friedensnobelpreis wird wieso nicht nach irgendwelchen objektiven Kriterien vergeben. Es ist ein politischer Preis von einigen norwegischen Provinzpolitkern, der gerne auch mal an Kriegsverbrecher und Terroristen geht. Zum Glück hat Helmut, der Held der Einheit, diesen Preis nicht bekommen, denn wer weiß, nächstes Jahr bekommt den vielleicht Gaddafi für seinen Beitrag zu einer atomwaffenfreien Welt und dann steht man plötzlich in einer noch zweifelhafteren Liste von Preisträgern.
              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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              • #8
                Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                In der Regel braucht es Zeit um eine "Friedensleistung" zu würdigen.
                Also dass die Einheit geklappt hat, sauteuer war, erstmal nirgendswo blühende Landschaften entstanden sind und der Kalte Krieg nachhaltig beendet worden ist, wissen wir aber nicht erst seit gestern.

                Mitte der 90er wäre imo passend gewesen, aber 20 Jahre danach ist doch etwas albern, finde ich. Gorbatschow hat ihn auch 1990 schon erhalten. Brandt 1971.

                Die Spendenaffäre sehe ich dabei ausnahmsweise nicht als Kriterium an. Wie KdE schon sagte, den Preis haben auch schon Kriegstreiber, Putschisten und Terroristen erhalten. Da kann man ihn auch an einen niederträchtigen, korrupten Parteibonzen vergeben.
                "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                • #9
                  Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                  Inzwischen ist ja auch wieder mal der Kohl im Gespräch für den Friedensnobelpreis, was ich ein wenig seltsam finde. Die Wiedervereinigung ist jetzt 20 Jahre her, hätte man ihm den nicht lieber zeitnah geben sollen?
                  Eben finde ich auch... hätte es extrem komisch gefunden... so wie Obama letztes Jahr...

                  Zitat von Data 2364 Beitrag anzeigen
                  Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo aus China.
                  Liu Xia: "Der Preis für Liu Xiaobo weckt Hoffnungen" | tagesschau.de
                  Das passt schon eher, dann kann man noch ein wenig Hoffnungen schüren für die, die denselben Weg beschreiten wie Liu Xiaobo... dann bringt das Ding wenigstens politisch etwas für die Zukunft dieser Welt... wenn es denn was nützt...
                  Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
                  Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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                  • #10
                    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                    Der Friedensnobelpreis wird wieso nicht nach irgendwelchen objektiven Kriterien vergeben. Es ist ein politischer Preis von einigen norwegischen Provinzpolitkern,
                    hab ich was verpasst? Wurde Schweden zwischenzeitlich von Norwegen plattgemacht?

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                    • #11
                      Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
                      hab ich was verpasst? Wurde Schweden zwischenzeitlich von Norwegen plattgemacht?
                      Ja das ist etwas komisch. Anders als die wissenschaftlichen Nobelpreise wird der Nobelpreis für Frieden in der Tat in Oslo und nicht Stockholm verliehen. Das Kommitee das den Nobelpreisträger bestimmt wird auch vom norwegischen Parlament ernannt. Warum das so ist, ist unklar, aber es gibt auf der Wikipediaseite zum Friedensnobelpreis einige Erklärungsversuche. Aber Alfred Nobel hat nie gesagt warum der Friedensnobelpreis in Oslo und nicht in Stockholm vergeben wird.
                      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                      • #12
                        Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                        Inzwischen ist ja auch wieder mal der Kohl im Gespräch für den Friedensnobelpreis, was ich ein wenig seltsam finde. Die Wiedervereinigung ist jetzt 20 Jahre her, hätte man ihm den nicht lieber zeitnah geben sollen?
                        Kohl hat zweifellos große Verdienste bei der Ost/West-Entspannung und der deutschen Wiedervereinigung. Allerdings finde ich, man sollte den Friedensnobelpreis an Menschen vergeben, deren Arbeit von diesen Preis noch profitiert, und das ist bei Helmut Kohl nicht mehr der Fall.

                        Die Entscheidung Liu Xiaobo den Preis zu geben, halte ich für richtig. Ob dieser ihm Gefängnis nutzt, wird die Zukunft zeigen müssen. Stärken tut diese Anerkennung hauptsächlich die Demokratiebewegung außerhalb von China (außer HK und Macau), innerhalb kennt nur die politisch interessierte Minderheit Liu Xiaobo.
                        Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                        Dr. Sheldon Lee Cooper

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                        • #13
                          Genauso, wie nichts von Menschenhand erschaffenes perfekt ist, ist auch das Nobelpreiskomitee mit ihren Entscheidungen von der Perfektion weit entfernt.
                          Der Nobelpreis ist aber nicht nur Lob für hervorragende Verdienste, sondern auch für viele Menschen ein Ziel, für das sich zu bemühen lohnt.
                          Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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                          • #14
                            Na ja, bin ein wenig hin und her gerissen.

                            Einerseits ist die Vergabe des Preises vollauf in Ordnung und richtig, wenn man sich allein schon die Reaktion der chinesischen Regierung anschaut.
                            Wahnsinn, wie die diesen Mann mundtot machen wollen, "nur" aus der Angst heraus, dass er der Funke ist, der ein Feuer entfachen könnte.
                            Insofern ist es richtig, diesen Mann auf diese Art und Weise zu würdigen.

                            Andererseits finde ich, dass Helmut Kohl den Preis definitiv auch verdient gehabt hätte.
                            Es klingt zwar melodramatisch, aber angesichts seines nicht mehr jugendlichen Alters und seines auch nicht mehr optimalen Gesundheitszustandes hätte ich es für angebracht gehalten, diesen Mann und seine Verdienste auf diesem Wege zu würdigen.
                            Ich bin wirklich kein Helmut-Kohl-Fan und beileibe auch kein überzeugter CDU-Wähler. Aber die historische Bedeutung seines Wirkens müsste einfach mal mit einem solchen Preis gewürdigt werden. Und das bitte zu Lebzeiten!

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                            • #15
                              Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, daß mit der Preisvergabe doch zu gern Politik gemacht wird.
                              und bedenket / für das verstehen benötigt man antworten auf seine fragen.

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