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    So da die Kontroverse um steigende Ölpreise und BIO-Kraftstoffe gerade so schön am brodeln ist werfe ich mal die Frage nach Elektrofahrzeugen ins rennen.

    Ich habe gerade an diesem Wochenende gesehen das bei Renault Anfang 2012 die ersten 4 Serien Elektro-PKWs zu kaufen sind. (Der ZOE hat irgendwie was Sci-Fi mässiges an sich) Modelle Renault Z.E.

    Kennt ihr noch weitere Modelle und Hersteller die da ähnliches im Angebot haben?

    Was haltet ihr von den ersten Serienfahrzeugen? Würdet ihr euch einen E-PKW zulegen oder wäre das absolut nichts für euch?

    Welche folgen hätte die Flächendeckende Einführung von Elektrofahrzeugen, Stichworte Stromkosten und Umweltschutz?
    GOTTLOS GLÜCKLICH.... Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.

    Niveau ist keine Hautcreme - und Stil kein Teil vom Besen!

  • #2
    Das Problem ist immer noch die Reichweite. Natürlich kann man argumentieren, dass der Großteil aller Fahrten bequem innerhalb der 160km liegt, die zum Beispiel der Zoé schafft. Aber eben nicht alle, und in dem Moment in dem ich zusätzlich zum Elektroauto noch eins mit Verbrennungsmotor in der Garage haben muss, um am Wochenende 300km zu meiner Freundin zu fahren, ist die Umweltbilanz im Eimer (und wer jetzt vorschlägt für solche Strecken die Bahn zu nehmen möge in eine aktuelle Tageszeitung schauen).
    Renaults Quickdrop-System, zusammen mit zukünftigen stärkeren Akkus (250-300 km wäre akzeptabel. Mein Clio schafft mit einer Tankfüllung 600 km, das gleiche Niveau zu erreichen wäre utopisch, aber irgendwie in die Nähe sollte es gehen) klingt interessant, allerdings muss eben dafür flächendeckend die Infrastruktur zur Verfügung stehen, bevor man ernsthaft über die Anschaffung eines solchen Autos nachdenken könnte.

    Außerdem ist eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ein schlechter Witz. Freiwillig wird der Großteil der Autofahrer erst wechseln wenn das Elektroauto keine Einschränkung mehr bedeutet, und in einem Zeitalter in dem Kleinwagen mit der kleinsten Motorisierung 170 laufen, reicht das einfach nicht.

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    • #3
      Zitat von Dax Beitrag anzeigen
      Das Problem ist immer noch die Reichweite. Natürlich kann man argumentieren, dass der Großteil aller Reisen bequem innerhalb der 160km liegen, die zum Beispiel der Zoé schafft. Aber eben nicht alle, und in dem Moment in dem ich zusätzlich zum Elektroauto noch eins mit Verbrennungsmotor in der Garage haben muss, um am Wochenende 300km zu meiner Freundin zu fahren, ist die Umweltbilanz im Eimer (und wer jetzt vorschlägt für solche Strecken die Bahn zu nehmen möge in eine aktuelle Tageszeitung schauen).
      Renaults Quickdrop-System, zusammen mit zukünftigen stärkeren Akkus (250-300 km wäre akzeptabel. Mein Clio schafft mit einer Tankfüllung 600 km, das gleiche Niveau zu erreichen wäre utopisch, aber irgendwie in die Nähe sollte es gehen) klingt interessant, allerdings muss eben dafür flächendeckend die Infrastruktur zur Verfügung stehen, bevor man ernsthaft über die Anschaffung eines solchen Autos nachdenken könnte.

      Außerdem ist eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ein schlechter Witz. Freiwillig wird der Großteil der Autofahrer erst wechseln wenn das Elektroauto keine Einschränkung mehr bedeutet, und in einem Zeitalter in dem Kleinwagen mit der kleinsten Motorisierung 170 laufen, reicht das einfach nicht.
      Ich denke, das ist Ansichtssache bzw muss jeder für sich entscheiden.
      Natürlich wäre ne Höchstgeschwindigkeit von 150 oder 160 besser, aber 140 ist doch auch schon was

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      • #4
        Das Problem mit den Elektroautos ist nicht der Elektromotor, sondern das Verlängerungskabel.

        Ernsthaft.
        Das Problem mit den E-Auots ist folgendes: Wir sind vom Ottomotor einfach viel zu verwöhnt. Fossile Kraftstoffe haben eine enorme Energiedichte, und die Herstellungskosten wurden bereits vor Jahrmillionen "bezahlt". Was wir da in unsere Tanks schütten ist, Spirttpreise hin oder her, eigentlich Gratisenergie.
        Und wir haben uns daran gewöhnt diese absolute Ausnahmeenergiequelle als das Mass aller Dinge anzusehen.
        Wir müssen uns endlich langsam an den Gedanken gewöhnen, dass Energie nie wieder so einfach, leicht, platzsparend und billig sein wird, wie mit Benzin und Diesel.

        Und zum Thema Umweltschutz:
        Das deutsche Elektroauto fährt letztendlich immer noch mit Braunkohle.
        Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

        - Florance Ambrose

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        • #5
          Ich seh nach wie vor das Hauptproblem in der Stromversorgung, die Akkus sind noch lange nicht so gut, das sie wirklcih brauchbar wären. Entweder krankts an der Reichweite oder an der Ladedauer ... oder an beidem.

          Die befürchtung jedoch, das die Ölkonzerne bei der zunehmenden Verbreiterung einfach zu Batteriekonzernen werden, hab ich aber nicht, dafür gibts schon genug Konkurrenzfirmen, auch aus China ^.^ Die Stromkonzerne hingegen... könnten tatsächlich das Übel der E-Autos werden, denn was nutzt ein super Akku, wenn er keinen Strom bekommt? Solartankstellen gehen wohl nur sehr begrenzt, sobald etwas mehr Autos laden/tanken wollen, muss wohl doch eine Dose her.

          Was die Geschwindigkeit angeht, sind die E-Motoren aber den Verbrennern gleichauf, das man die auf zb 100km/h drosselt, kommt wohl eher daher, das die angegebene Reichweite sonst nich mehr gehalten werden kann.

          Auf einer Ausstellung hatte mal ein Ingenieur sein privat konstruiertes Elektroauto ausgestellt, da hab ich mich auch mal mit ihm unterhalten. Bei der Frage nach der Höchstgeschwindigkeit gab er mir die denkwürdige Antwort:
          "Ich konnte es nur bis 500 km/h testen, und das auch nur, weil ich keine Reifen gefunden habe, die höhere Geschwindigkeiten aushalten. Der Motor an sich war da aber erst zur Hälfte ausgelastet."
          Ja, das Teil sah aus wie ein Flugzeugrumpf auf Rädern
          Und wenn ich mir die Entwicklungen der Modellbaumotoren so anschau, dann glaub ich ihm das sogar
          Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

          Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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          • #6
            Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen
            Ich seh nach wie vor das Hauptproblem in der Stromversorgung, die Akkus sind noch lange nicht so gut, das sie wirklcih brauchbar wären. Entweder krankts an der Reichweite oder an der Ladedauer ... oder an beidem.

            Die befürchtung jedoch, das die Ölkonzerne bei der zunehmenden Verbreiterung einfach zu Batteriekonzernen werden, hab ich aber nicht, dafür gibts schon genug Konkurrenzfirmen, auch aus China ^.^ Die Stromkonzerne hingegen... könnten tatsächlich das Übel der E-Autos werden, denn was nutzt ein super Akku, wenn er keinen Strom bekommt? Solartankstellen gehen wohl nur sehr begrenzt, sobald etwas mehr Autos laden/tanken wollen, muss wohl doch eine Dose her.

            Was die Geschwindigkeit angeht, sind die E-Motoren aber den Verbrennern gleichauf, das man die auf zb 100km/h drosselt, kommt wohl eher daher, das die angegebene Reichweite sonst nich mehr gehalten werden kann.

            Auf einer Ausstellung hatte mal ein Ingenieur sein privat konstruiertes Elektroauto ausgestellt, da hab ich mich auch mal mit ihm unterhalten. Bei der Frage nach der Höchstgeschwindigkeit gab er mir die denkwürdige Antwort:
            "Ich konnte es nur bis 500 km/h testen, und das auch nur, weil ich keine Reifen gefunden habe, die höhere Geschwindigkeiten aushalten. Der Motor an sich war da aber erst zur Hälfte ausgelastet."
            Ja, das Teil sah aus wie ein Flugzeugrumpf auf Rädern
            Und wenn ich mir die Entwicklungen der Modellbaumotoren so anschau, dann glaub ich ihm das sogar
            Hoppala, das is allerdings krass. Hätte ich nicht gedacht.
            Dann steht und fällt die Sache aber in der Tat mit den Akkus bzw. der Reichweite

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            • #7
              Welche Mengen an Strom müssten überhaupt erzeugt werden um die ganzen E-Autos flächendeckend anzutreiben und wieder auszuladen?

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              • #8
                Zitat von Darth-Xanatos Beitrag anzeigen
                Diesen "TWIZY" finde ich ja lustig, aber 7000 Euro für so ein Spielzeug ist mir zu teuer. Mind. 2 Leute müssen schon in ein Auto passen.. Ein E_Smart wäre für mich sehr interessant.


                Zur Reichweite: Zumindest bei mir (und im Moment) sind die typischen Autofahrten [ Wohnung -> ... -> Wohnung ] weniger als 100 km lang. Sobald genug Steuer- und Spritpreis-Vorteile gegeben sind, würde für mich ein E-Auto auf jeden Fall Sinn machen. Bei den langen Fahrten, die bei mir im Schnitt ca. einmal pro Jahr anfallen, bestände der Mehraufwand dann daraus, entweder einen Leihwagen zu nutzen oder mit einem Bekannten für die Zeit die Autos zu tauschen. Sobald man trotzdem unterm Strich weniger Geld für die eigene Mobilität opfert, würde mich der Aufwand nicht stören.

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                • #9
                  Wenn die Elektroautos schon genug ausgereift sind, werde ich mir auch lieber ein Elektroauto als einen Benziner oder Diesel zulegen. Hat nur Vorteile sozusagen. Wie schon im anderen Thread gesagt sind die Elektromopeds den Benziner Mopeds schon in jeder Beziehung überlegen (außer dass sie nicht krachen was ich nicht als Nachteil empfinde). Ich denke man könnte schon mit der heutigen Technologie Elektroautos mit 600 km Reichweite schaffen, allerdings müsste man den Kofferraum mit mehreren Batterien zupflastern aber ich denke möglich wärs. Die Zukunft liegt in den Elektroautos nicht nur wegen der Umwelt, sondern weil der Elektromotor und die Batterien unendlich verbesserbar sind. Heute ist eine Batterie noch riesig und hat 100 km Reichweite, morgen ist sie schon kleiner und hat 200 km Reichweite, übermorgen noch kleiner und hat 500 km, dann 1000 km usw. . War doch bei den Handys auch so. In den 80ern hielten die Akkus grade mal paar Minuten, heute sinds schon Tage... Aber was will man am Verbrennungsmotor noch weiterentwickeln? Da gibts nicht mehr viel -> Sackgasse
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                  • #10
                    Höchstgeschwindigkeit, Reichweite.... Tesla Roadster?

                    Nicht, daß ich hier jemandem raten möchte, sich statt eines wirklich schicken Hauses lieber dieses bestimmte Elektro-Auto zu kaufen. Ich möchte nur klarstellen: Es steht technisch eine Lösung für diese Ansprüche zur Verfügung. Es ist jetzt Sache von Industrie und gezeigter/formulierter Nachfrage, diese technischen Möglichkeiten der Masse erschwinglich zur Verfügung zu stellen. Und da hapert's doch immer letztendlich: Am Geld. Der eine Teil weigert sich stetig, seine Gewinnmarge nach unten zu schrauben und der andere ist allzugerne bereit, doch auf's Optimum zu verzichten, weil der Billig-Anbieter ja schon etwas näher dran ist. Schuld sind beide Seiten.

                    Werden die demnächst Pflicht werdenden Aussenakustiksignale ("künstlicher Fahrlärm") in Deutschland dann eigentlich serienmäßig enthalten sein oder wird da ein Sonderposten "TÜV-gemäßes Akustikpimping, Typ: (bitte hier gewünschten Motorenklang eintragen)" als "Extra" angeboten?
                    Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                    "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                    Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                    • #11
                      Naja was die Höchstgeschwindigkeit angeht, da geb ich nix drauf. Mein alter Twingo (Phase I BJ 98) war mit 120 angegeben und hat 200 geschafft (bis 180 ohne Probleme).

                      Die Reichweite ist auch nur dann ein Problem wenn man längere Strecken bewältigen muss. Für den Weg zur Arbeit, Einkaufen usw reicht der Akku dicke aus und man kann ihn über Nacht an der Heimischen Steckdose aufladen.
                      GOTTLOS GLÜCKLICH.... Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.

                      Niveau ist keine Hautcreme - und Stil kein Teil vom Besen!

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                      • #12
                        Zitat von Fiesel Beitrag anzeigen
                        Diesen "TWIZY" finde ich ja lustig, aber 7000 Euro für so ein Spielzeug ist mir zu teuer. Mind. 2 Leute müssen schon in ein Auto passen.. Ein E_Smart wäre für mich sehr interessant.
                        Da muss ich Dir zustimmen. Ein E-Smart wäre für mich auch eine Überlegung wert.
                        Allerdings würde auch mich interessieren, wieviel Strom wirklich vonnöten wäre, wenn das jetzt flächendeckend sein sollte... ob das überhaupt realistisch machbar ist, dass ein großer Prozentsatz mit E-Autos fahren würde?!

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                        • #13
                          Zitat von philippjay Beitrag anzeigen
                          Da muss ich Dir zustimmen. Ein E-Smart wäre für mich auch eine Überlegung wert.
                          Allerdings würde auch mich interessieren, wieviel Strom wirklich vonnöten wäre, wenn das jetzt flächendeckend sein sollte... ob das überhaupt realistisch machbar ist, dass ein großer Prozentsatz mit E-Autos fahren würde?!
                          muss es immer ein Auto sein? Ich habe jetzt seit knapp 2 Jahren einen Elektroroller. Für den Weg zur Arbeit (2x7km pro Tag) und für kleinere Besorgungen in der Stadt ist das Teil ideal, schneller als mit dem Auto ist man hier immer. Die Kosten (in meinem Fall 2500€) hat man so jedenfalls schnell wieder drin. Eine Ladung hält 50km und kostet knapp 50 Cent an Strom, ein Auto braucht auf Kursstrecken enorm viel Sprit (ich denke 10l pro 100km sind hier Standard) pro Ladung spare ich also 7€. Ich lade das Teil alle 2-3 Tage, irgendwann im Sommer habe ich die Investition also wieder drin.
                          "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
                          (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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                          • #14
                            Ist auch ein guter Punkt!
                            Klar für kleinere Besorgungen in der Stadt tuts auch ein Roller

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                            • #15
                              Elektroautos sind generell erst dann sinnvoll, wenn die Energie für den Ladevorgang auch aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

                              Die Reichweite ist ein Problem, dass sich mit Sicherheit mit der Zeit relativiert, da die Energiespeicher effizienter werden dürften, allerdings ist für den "Tankvorgang" ein flächendeckendes System mit genormten Wechselakkus o.ä. von Nöten, denn wer will den auf halben Weg z.B. nach Italien einen halben Tag Pause einlegen, weil der Akku erst mal wieder geladen werden muss...

                              D.h. sind Elektroautos entsprechend effektiv und auch halbwegs vernünftig vom Raumangebot her und die "Spritkosten" sowie die Reichweite und Lademöglichkeit entsprechend günstig, ist es Otto-Normalverbraucher letztlich egal, ob er nun Benzin oder Strom tankt. Und beim "Ampelrennen" hat ein vernünftiger Elektromotor eh immer die Nase vorn...
                              Grüße,
                              Peter H

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