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  • Welt online Artikel zu Paralleluiversen

    Ich bin gerade auf folgenden Artikel Rotierende Galaxien: Ungleichgewicht deutet auf Paralleluniversum hin WELT ONLINE gestoßen ,der sich für mich nach ziemlichem Quatsch anhört. Selbst wenn er kein Beweis für Paralleluniversen sein soll hören sich die Fakten für mich irrelevant an.

    Es drehen sich mehr Galaxien linksherum als rechtsherum. Nach der Analyse von 18.000 Galaxien am nördlichen Sternenhimmel stellen sie fest, dass es sieben Prozent mehr Sterneninseln mit Linksdreh gibt. Was folgt daraus?

    Der Physiker Michael Longo hält dies für einen indirekten Beweis, dass es nicht nur ein Universum gibt, sondern mindestens ein zweites, sodass die Summe der Drehimpulse in beiden Universen zusammen wieder null ist.

    Der Drehimpuls ist imo reiner Zufall. Wenn man sich ein "paar" Galaxien herauspickt und sich wundert ,dass sich nicht 50% rechts herum und 50% links herum drehen dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Bis die angepriesenen 50% erreicht sind braucht man seehr seeehr viele Galaxien.

    Selbst bei den Geburten gibt es mehr Jungs als Mädchen (oder anders herum?). Der Unterschied ist zwar gering aber er ist doch vorhanden. Daraus zu folgern ,dass es Paralleluniversen gibt ist......

    Generell zum Thema Paralleluniversum: Sci Xpert: 006 Kann es ein paralleles Universum geben? - YouTube

    Was haltet ihr von dieser und ähnlichen Meldungen ?
    Zuletzt geändert von Aurora90; 24.09.2011, 16:54.

  • #2
    Es soll ja im Universum neben der Energieerhaltung auch noch die Impulserhaltung gelten. Von daher ist die Frage berechtigt, wie es sein könne, dass es in eine Richtung mehr Impuls gibt als in die andere Richtung. So weit so gut. Die Frage die mich jetzt beschäftigt ist, wie man die Unterscheidung zwischen rechtsdrehenden und linksdrehenden Galaxien machen will. Was von der einen Seite sich linksdrehend zeigt, ist von der anderen Seite aus betrachtet rechtsdrehend. Oder etwa nicht?
    Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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    • #3
      Zitat von bozano Beitrag anzeigen
      Es soll ja im Universum neben der Energieerhaltung auch noch die Impulserhaltung gelten. Von daher ist die Frage berechtigt, wie es sein könne, dass es in eine Richtung mehr Impuls gibt als in die andere Richtung. So weit so gut. Die Frage die mich jetzt beschäftigt ist, wie man die Unterscheidung zwischen rechtsdrehenden und linksdrehenden Galaxien machen will. Was von der einen Seite sich linksdrehend zeigt, ist von der anderen Seite aus betrachtet rechtsdrehend. Oder etwa nicht?
      Dinge drehen sich immer in dieselbe Richtung egal von welcher Seite aus man sie betrachtet.

      Nochmal zur Rotation der Galaxien: Man kann das ganze gut mit dem Würfeln vergleichen. Bei einem perfekten Würfel stehen die Chance eine bestimmte Zahl zu würfeln immer bei 1/6. Das heißt jede zahl sollte gleich oft gewürfelt werden. Nur um wirklich durch würfeln und zählen der einzelnen Zahlen auf annähernd 1/6 zu kommen ist erst bei riesigen (und ich meine wirklich großen) Zahlen möglich. Das heißt wenn du 100 Mal würfelst dann wird das nicht der Fall sein. Sollte man sich deshalb also wundern warum z. B. öfter die eins als die zwei gewürfelt wurde? Und zwar bei einem nur kleinen Unterschied?

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      • #4
        Zitat von bozano Beitrag anzeigen
        Die Frage die mich jetzt beschäftigt ist, wie man die Unterscheidung zwischen rechtsdrehenden und linksdrehenden Galaxien machen will. Was von der einen Seite sich linksdrehend zeigt, ist von der anderen Seite aus betrachtet rechtsdrehend. Oder etwa nicht?
        Die Frage hab ich mir auch gestellt.

        Zitat von Aurora90 Beitrag anzeigen
        Dinge drehen sich immer in dieselbe Richtung egal von welcher Seite aus man sie betrachtet.
        Bitte was? Tut mir Leid aber ich sehe in der AUssage keinerlei Sinn. Eine Bewegung festzustellen bedraft eines Blickpunktes. Wenn ein Flugzeug am Himmel ein Kreis fliegt, wenn ich am Boden stehe fliegt es z.B. im Uhrzeigersinn. Vom All aus fliegt es gegen den Uhrzeigersinn. Also ist doch der Blickpunkt von dem der Artikel ausgeht die Erde, sprich von der gegenüberliegenden Seite aus dreht sich eine Galaxie in die andere Richtung.

        Nochmal zur Rotation der Galaxien: Man kann das ganze gut mit dem Würfeln vergleichen. Bei einem perfekten Würfel stehen die Chance eine bestimmte Zahl zu würfeln immer bei 1/6. Das heißt jede zahl sollte gleich oft gewürfelt werden. Nur um wirklich durch würfeln und zählen der einzelnen Zahlen auf annähernd 1/6 zu kommen ist erst bei riesigen (und ich meine wirklich großen) Zahlen möglich. Das heißt wenn du 100 Mal würfelst dann wird das nicht der Fall sein. Sollte man sich deshalb also wundern warum z. B. öfter die eins als die zwei gewürfelt wurde? Und zwar bei einem nur kleinen Unterschied?
        Das ist ein schlechter Vergleich. Während die Augenzahl eines Würfels oder die Seite einer Münze ein absoluter Wert sind ist die Drehrichtung einer Galaxie abhändig von der Blickrichtung.
        You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
        Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

        Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
        >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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        • #5
          Die untersuchten 18.000 Galaxien waren laut link nur aus einem Bereich am nördlichen Himmel und der Blickpunkt sicher das Teleskop, das zu dem Institut in Michigan gehört.
          53,5:46,5% bedeutet ~ 9630: 8370 Galaxien.
          Ich denke, es ist zumindest ein Gegentest am südlichen Himmel nötig.
          Bei hunderten von Milliarden Galaxien ist das nur eine kleine Stichprobe, die noch der Bestätigung bedarf.
          Diese Gedanken wurden ja schon im link angedeutet.
          \\// Dup dor a´az Mubster
          TWR www.labrador-lord.de
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          SFF The 6th Year - to be continued

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          • #6
            Jetzt nehmen wir mal an man könnte ne feste Ausrichtung vorsetzen und man bestätigt eine Abweichung und es gibt von einem mehr als vom Anderen. Bei der Entstehung der Materie nach dem "Urknall", Schlüsselereignis wie auch immer, Entstand auch mehr Materie als Antimaterie. Ist das ein Hinweiß darauf das es ein Antimaterie-Parralleluniversum gibt?

            Ich finde man sucht sich hier bloß alte SciFi Gedanken und interpretiert auf Prass irgendwelchen Kontext in Inhaltslose Zufälle.
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            • #7
              Zitat von Aurora90 Beitrag anzeigen
              Ich bin gerade auf folgenden Artikel Rotierende Galaxien: Ungleichgewicht deutet auf Paralleluniversum hin WELT ONLINE gestoßen ,der sich für mich nach ziemlichem Quatsch anhört. Selbst wenn er kein Beweis für Paralleluniversen sein soll hören sich die Fakten für mich irrelevant an.
              Welt-Online ist nicht gerade das beste Magazin für naturwissenschaftliche Themen, ist wohl vom Autor zu viel verlangt, dem Artikel wenigstens einen Quellennachweis hinzuzufügen.
              Das ganze bezieht sich wahrscheinlich thematisch auf den Artikel "Detection of a dipole in the handedness of spiral galaxies with redshifts" von Michael J. Longo. Zu finden ist dieser als PDF hier: http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1104/1104.2815.pdf.
              Von einer Spekulation über ein Paralleluniversum, ist darin allerdings nichts zu finden. Würde mich wirklich interessieren, woher der Welt-Online Autor das hat.
              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
              Dr. Sheldon Lee Cooper

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              • #8
                Zum Thema Paralleluniversen gibt es eine gute Reportage auf youtube! Einfach dort in die Suchfunktion "Paralleluniversen" eingeben, und dann auf den ersten Teil eines 5-Teilers klicken!

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                • #9
                  Es drehen sich mehr Galaxien linksherum als rechtsherum. Nach der Analyse von 18.000 Galaxien am nördlichen Sternenhimmel stellen sie fest, dass es sieben Prozent mehr Sterneninseln mit Linksdreh gibt. Was folgt daraus?
                  Ist es nicht einfach möglich, dass die Galaxien mit ihren Drehrichtungen ungleich verteilt sind? Man kann heute ja schlecht das Universum als ganzes betrachten und es wäre ja zumindest denkbar, dass man hier das Pech hatte "einen linken Haufen" zu betrachten?

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                  • #10
                    Zitat von bozano Beitrag anzeigen
                    Die Frage die mich jetzt beschäftigt ist, wie man die Unterscheidung zwischen rechtsdrehenden und linksdrehenden Galaxien machen will. Was von der einen Seite sich linksdrehend zeigt, ist von der anderen Seite aus betrachtet rechtsdrehend. Oder etwa nicht?
                    ich schätze, dass man da irgendeine beliebig gewählte Richtung als Referenzrichtung wählt und dann bestimmt, wie viele Galaxien sich bezüglich dieser Richtung rechts oder links herum drehen. Klar, bei Wahl einer anderen Referenzrichtung könnte für die eine oder andere Galaxie eine Rechtsdrehung statt einer Linksdrehung herauskommen, jedoch zeigt sich stets, dass sich mehr Galaxien in die eine als in die andere Richtung drehen.


                    .
                    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                    Agent Scullie schrieb nach 2 Minuten und 35 Sekunden:

                    Zitat von Hades Beitrag anzeigen
                    Bei der Entstehung der Materie nach dem "Urknall", Schlüsselereignis wie auch immer, Entstand auch mehr Materie als Antimaterie. Ist das ein Hinweiß darauf das es ein Antimaterie-Parralleluniversum gibt?
                    dass mehr Materie als Antimaterie entstand, kann man darauf zurückführen, dass die Baryonenzahl nicht erhalten bleibt. Eine Verletzung der Drehimpulserhaltung wäre allerdings um einiges schwerwiegender als eine Verletzung der Baryonenzahlerhaltung.
                    Zuletzt geändert von Agent Scullie; 26.09.2011, 11:23. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                    • #11
                      Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
                      dass mehr Materie als Antimaterie entstand, kann man darauf zurückführen, dass die Baryonenzahl nicht erhalten bleibt. Eine Verletzung der Drehimpulserhaltung wäre allerdings um einiges schwerwiegender als eine Verletzung der Baryonenzahlerhaltung.
                      Ich hoffe in meinem Betrag war ersichtlich dass ich schlicht eine popularistisch Formulierte Theorie oder wie auch immer man es nennen möge genommen habe um da sarkastisch auch so einen Zusammenhang hineinzupressen wie im Betrag das Anfangpostes
                      You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
                      Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

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