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Brain-to-Brain Interface

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  • Brain-to-Brain Interface

    Forschern ist es gelungen, zwei Rattengehirne elektronisch miteinander zu verbinden.

    A Brain-to-Brain Interface for Rats | The Scientist Magazine®

    Mich erinenrt das ganze stark an die TNG-Episode "Das Interface", bei der Geordi Dank seiner Implantate diese Sonde steuern kann, oder auch an die SG1-Folge "Die Macht des Speichers", in der die Bewohner eines Planeten Informationen direkt in ihr Gehirn runterladen können.

    Natürlich sind wir davon noch sehr weit entfernt, aber ich könnte mir eine Entwicklung in diese Richtungen vorstellen.
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
    Klickt für Bananen!
    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

  • #2
    Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
    Forschern ist es gelungen, zwei Rattengehirne elektronisch miteinander zu verbinden.

    A Brain-to-Brain Interface for Rats | The Scientist Magazine®

    Mich erinenrt das ganze stark an die TNG-Episode "Das Interface", bei der Geordi Dank seiner Implantate diese Sonde steuern kann, oder auch an die SG1-Folge "Die Macht des Speichers", in der die Bewohner eines Planeten Informationen direkt in ihr Gehirn runterladen können.

    Natürlich sind wir davon noch sehr weit entfernt, aber ich könnte mir eine Entwicklung in diese Richtungen vorstellen.
    Mich erinnert das ganze an den Film Matrix, wo man nicht nur reines Wissen, sondern auch die Fähigkeit dieses Wissen anzuwenden sich runterladen konnte. Damit meine ich Kampfstile und Hubschrauber fliegen. Das ist ja nicht nur reine Information, sondern sehr oft gemachte Übungen (Man sagt bei Ringergriffen min. 1000 mal üben, bis es auf der Matte angewandt werden kann).

    - - - Aktualisiert - - -

    Da ich jetzt auch den Link durchgelesen habe, denke ich mehr an die Borg. Die Informationen werden ja von Gehirn zu Gehirn übertragen und zwei Gehirne bilden dann wohl eine art Einheit.
    Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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    • #3
      Sollte eine Übertragung auf den Menschen jemals gelingen, so würde dies unter anderem die Möglichkeiten bei Verhören enorm erweitern. Selbst die abgebrühtesten Leute könnten dann keine Geheimnisse mehr bewahren.
      "En trollmand! Den har en trollmand!"

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      • #4
        Die Anwendungsmöglichkeiten würden auch das bisherige Schulsystem überflüssig machen. Stellt euch mal vor, jeder Mensch auf der Welt wäre sowol Arzt, Anwalt, Ingenieur oder auch sonstwas, was man sein will. Probleme, die ein Mensch nicht lösen kann, werden im Kollektiv gelöst und wir haben dadurch noch eine Menge an wissenschaftlichen Durchbrüchen vor uns bzw. lernen die Grenzen des Machbaren besser kennen.
        Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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        • #5
          Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
          Sollte eine Übertragung auf den Menschen jemals gelingen, so würde dies unter anderem die Möglichkeiten bei Verhören enorm erweitern. Selbst die abgebrühtesten Leute könnten dann keine Geheimnisse mehr bewahren.
          Hier sehe ich die groesste Gefahr. Die Gedanken sind frei - und sollten es auch bleiben.

          Zitat von bozano Beitrag anzeigen
          Die Anwendungsmöglichkeiten würden auch das bisherige Schulsystem überflüssig machen. Stellt euch mal vor, jeder Mensch auf der Welt wäre sowol Arzt, Anwalt, Ingenieur oder auch sonstwas, was man sein will. Probleme, die ein Mensch nicht lösen kann, werden im Kollektiv gelöst und wir haben dadurch noch eine Menge an wissenschaftlichen Durchbrüchen vor uns bzw. lernen die Grenzen des Machbaren besser kennen.
          Nichtsdestotrotz eine faszinierende Vorstellung. Das wuerde die Gesellschaft tatsaechlich sehr veraendern.

          Dabei braucht man noch gar nicht mal so weit (Verknuepfung von Gehirnen) zu denken.
          Es wuerde schon viel veraendern, wenn die Datenbrille (oder wie auch immer das Teil heisst) so stark miniaturisiert wird, dass Informationen direkt auf die Iris projeziert werden - oder Kontaktlinsen unmittelbar als Monitor funktionieren.
          Der springende Punkt ist, dass man kein externes Stueck Technik mehr braucht (Laptop, iPad, Smartphone, ...) um Infomationen direkt zu erhalten. Gespraechspartner wuerden eventuell gar nicht merken, dass man waehrend einer Unterhaltung oder Verhandlung oder Pruefung direkt auf irgendwelche Datenbanken (Internet) zugreift. Wenn es gelaenge, das Navigieren bzw. Surfen mit Hirnstroemen zu kontrollieren, waere es von aussen nicht erkennbar.
          .

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          • #6
            Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
            Hier sehe ich die groesste Gefahr. Die Gedanken sind frei - und sollten es auch bleiben.
            Im Grunde ist das eine Technik, die totalitäre Systeme sich nur wünschen können. Jedes Kind bekommt ein solches Interface implantiert, welches dann direkt mit den staatlichen Zensurservern verbunden wird.

            Man müsste das natürlich entsprechend attraktiv verpacken, damit es den Massen nicht so auffällt. "Notfallrettungs- und Ortungssystem" wäre doch eine passende Verkleidung.
            "En trollmand! Den har en trollmand!"

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            • #7
              So und jetzt werden wir mal wieder realistisch. Ein ziemlich aufgeplusteter Bericht. Wir werden genau so wenig matrixmäßig Informationen direkt ins Gehirn laden können, wie wir Supermutantenmenschenklone als Soldaten in den Krieg.

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              • #8
                Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                So und jetzt werden wir mal wieder realistisch.
                "Realistisch" ist ein sehr dehnbarer Begriff, wenn es um Zeiträume von 50 oder 100 Jahren in der Zukunft geht. Viele der modernen Techniken oder Naturkräfte, die wir heute nutzen, hielt man einst für nicht machbar oder nicht existent.

                Und gute Science Fiction zeichnet sich dadurch aus, dass sich anbahnende oder zumindest absehbare Entwicklungen auf eine überzeugende Weise weiter gedacht werden.

                Als Robert Heinlein seine Visionen von biologischen Mensch-Maschine-Verbindungen niederschrieb, waren sie eben nur dieses: Visionen, begründet auf sehr vagen Vorstellungen ihrer Machbarkeit. Heute existieren solche Techniken, wenn auch noch nicht in der Masse, aber doch in der experimentellen Chirurgie.
                "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                • #9
                  Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                  Im Grunde ist das eine Technik, die totalitäre Systeme sich nur wünschen können. Jedes Kind bekommt ein solches Interface implantiert, welches dann direkt mit den staatlichen Zensurservern verbunden wird.
                  Ich denke eher, dass gerade Zensur dann nicht mehr möglich wäre, denn sobald einer die Wahrheit denkt, werden es alle wissen.
                  Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                  endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                  Klickt für Bananen!
                  Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                  • #10
                    Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                    Ich denke eher, dass gerade Zensur dann nicht mehr möglich wäre, denn sobald einer die Wahrheit denkt, werden es alle wissen.
                    Das kaeme auf die Art der Vernetzung an. Waere es ein Netz mit sehr vielen Knoten bzw. Maschen, das haettest du Recht. Das waere dann ein wie Internet, bei dem jeder sein Endgeraet staendig im Koerper mit rumtragen wuerde.

                    Waere es aber zentralistisch aufgebaut (vgl das Internet in China), dann waere es fuer Zensur praedestiniert.
                    .

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                    • #11
                      Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                      So und jetzt werden wir mal wieder realistisch. Ein ziemlich aufgeplusteter Bericht. Wir werden genau so wenig matrixmäßig Informationen direkt ins Gehirn laden können, wie wir Supermutantenmenschenklone als Soldaten in den Krieg.
                      Und das wir von überall auf der Welt uns über ein Thema austauschen, sehen, hören etc. ist realistisch? Für mich ist die ganze Technik, die uns umgibt, unfassbar.

                      Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
                      Das kaeme auf die Art der Vernetzung an. Waere es ein Netz mit sehr vielen Knoten bzw. Maschen, das haettest du Recht. Das waere dann ein wie Internet, bei dem jeder sein Endgeraet staendig im Koerper mit rumtragen wuerde.

                      Waere es aber zentralistisch aufgebaut (vgl das Internet in China), dann waere es fuer Zensur praedestiniert.
                      Gäbe es gar keine Abgrenzung zu anderen, wäre das ziemlich problematisch. Was wäre, wenn wir auch noch mit dem Papst verbunden werden und seine geheimen Sehnsüchte erfahren würden? Der Datenaustausch müsste kontrollierbar sein. Sonst könnte man auch nicht mehr von verschiedenen Menschen reden, sondern von einer neuen Einheit.
                      Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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                      • #12
                        Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                        "Realistisch" ist ein sehr dehnbarer Begriff, wenn es um Zeiträume von 50 oder 100 Jahren in der Zukunft geht. Viele der modernen Techniken oder Naturkräfte, die wir heute nutzen, hielt man einst für nicht machbar oder nicht existent.
                        Ja, aber meinen Raketenrucksack für den Weg zur Arbeit fehlt mir dennoch.

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                        • #13
                          Zitat von bozano Beitrag anzeigen
                          Was wäre, wenn wir auch noch mit dem Papst verbunden werden und seine geheimen Sehnsüchte erfahren würden? Der Datenaustausch müsste kontrollierbar sein. Sonst könnte man auch nicht mehr von verschiedenen Menschen reden, sondern von einer neuen Einheit.
                          Ich bin mir nicht sicher, ob das Gehirn fuer eine solche Venetzung geeignet waere. Ich meine jetzt nicht die praktische Herausforderung eines Interface, sondern allgemein die Faehigkeit, zahlreiche fremde ''Gedankenstroeme'' zu separieren und gesondert zu behandeln - selbst, wenn diese nacheinander eintreffen.

                          Ich befuerchte eine Art Informations-Overkill.
                          .

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                          • #14
                            Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
                            Ich bin mir nicht sicher, ob das Gehirn fuer eine solche Venetzung geeignet waere. Ich meine jetzt nicht die praktische Herausforderung eines Interface, sondern allgemein die Faehigkeit, zahlreiche fremde ''Gedankenstroeme'' zu separieren und gesondert zu behandeln - selbst, wenn diese nacheinander eintreffen.

                            Ich befuerchte eine Art Informations-Overkill.
                            Und ich denke mir, dass die zwei Gehirne nach einiger Zeit sich synchronisieren würden. (Ähnlich der Gedankenverschmelzung bei den Vulkaniern). Nach einiger Zeit würden die Erinnerungen des einen dem anderen zur Verfügung stehen und auch Gedanken die immer wieder im Gehirn spuken würden bei dem anderen ebenfalls erscheinen. Ich denke mir, dass während der Verbindung ein neuer Verstand entsteht, der neben zufälligen Abweichungen noch von den bisherigen Erfahrungen der Verbundenen und deren Charakter abhängt. Wenn man die Verbindung trennt, sollten beide nach kurzer Zeit in ihre ursprüngliche Denkweise, allerdings jetzt mit neuen Informationen, zurück fallen.
                            Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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                            • #15
                              Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
                              Ich bin mir nicht sicher, ob das Gehirn fuer eine solche Venetzung geeignet waere. Ich meine jetzt nicht die praktische Herausforderung eines Interface, sondern allgemein die Faehigkeit, zahlreiche fremde ''Gedankenstroeme'' zu separieren und gesondert zu behandeln - selbst, wenn diese nacheinander eintreffen.

                              Ich befuerchte eine Art Informations-Overkill.
                              Das menschliche Gehirn hat sich doch bis jetzt als Recht beständig gegen eine Overfloat behauptet.
                              Ich denke bei einer Verschmelzung der Gedanken, würde unser Gehirn notfalls damit beginnen noch stärker zu separieren, welche Inputs es verarbeitet wie es jetzt schon der Fall ist.

                              Zitat von bozano Beitrag anzeigen
                              Und ich denke mir, dass die zwei Gehirne nach einiger Zeit sich synchronisieren würden. (Ähnlich der Gedankenverschmelzung bei den Vulkaniern). Nach einiger Zeit würden die Erinnerungen des einen dem anderen zur Verfügung stehen und auch Gedanken die immer wieder im Gehirn spuken würden bei dem anderen ebenfalls erscheinen. Ich denke mir, dass während der Verbindung ein neuer Verstand entsteht, der neben zufälligen Abweichungen noch von den bisherigen Erfahrungen der Verbundenen und deren Charakter abhängt. Wenn man die Verbindung trennt, sollten beide nach kurzer Zeit in ihre ursprüngliche Denkweise, allerdings jetzt mit neuen Informationen, zurück fallen.
                              Die Frage hierbei wäre, wie lange diese Verbindung aufrecht erhalten bleiben dürfte, ohne reversibel zu sein.
                              Wenn man die Erinnerungen des anderen durchlebt, dürften diese a indirekt auch zu eigenen Erinnerungen werden, demnach würde sich das Wesen aufgrund der zusätzliche Erinnerungen meiner meinung nach recht schnell gravierend ändern.
                              Drum hab ich mich der Magie ergeben,
                              Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
                              Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
                              Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

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