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Das wahrscheinlich älteste Wasser der Erde

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  • Das wahrscheinlich älteste Wasser der Erde

    Kanada : 1,5 Milliarden Jahre altes Grundwasser entdeckt - Nachrichten Wissenschaft - DIE WELT

    spannend !

    gibt es eigentlich Ergebnisse aus der russischen Bohrung ?
    dort gab es ja starke Zweifel ob es durch den Bohrer nicht zu Verunreinigungen gekommen ist
    http://www.titanic-magazin.de/news/e...der-witz-7003/

    https://www.campact.de/ttip/

  • #2
    Unglaubwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Wasserreservoir auf dem Planeten über den Zeitraum von 1,5 Milliarden Jahren wirklich so dicht geblieben ist, dass das Wasser immer noch aus der damaligen Zeit übrig geblieben ist.
    "En trollmand! Den har en trollmand!"

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    • #3
      Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
      Unglaubwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Wasserreservoir auf dem Planeten über den Zeitraum von 1,5 Milliarden Jahren wirklich so dicht geblieben ist, dass das Wasser immer noch aus der damaligen Zeit übrig geblieben ist.
      Das Ganze finde ich zwar erstaunlich, aber nicht unglaubwürdig. Es ist durchaus möglich, wenn dieses Grundwasser zwischen hinreichend stabilen Gesteinsschichten gelegen war, dass das Wasser dort über einen derart langen Zeitraum festgehalten wurde.

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      • #4
        In einer Mine in Kanada wurde jetzt das wahrscheinlich altertümlichste Wasser der erde entdeckt. Nach ersten Untersuchungen hatte es seit 1 Mrd. Jahren, vermutlich sogar 2,64 Mrd. Jahren keinen Kontakt mehr zur Atmosphäre.

        Reservoir deep under Ontario holds billion-year-old water : Nature News & Comment

        Und noch etwas ist erstaunlich: Dieses Wasser enthält alles, was microbielles Leben benötigt.

        Aktuell wird untersucht, ob es auch Lebenn enthält.

        Könnte das Wasser quasi eine Art "Ursuppe" sein?




        Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
        Kanada : 1,5 Milliarden Jahre altes Grundwasser entdeckt - Nachrichten Wissenschaft - DIE WELT

        spannend !

        gibt es eigentlich Ergebnisse aus der russischen Bohrung ?
        dort gab es ja starke Zweifel ob es durch den Bohrer nicht zu Verunreinigungen gekommen ist
        Ich hatte nicht gesehen, dass das hier schon thematisiert wurde, da ich es nicht als Nachricht des Tages erwartet hatte.

        http://www.scifi-forum.de/off-topic/...sser-erde.html

        Prinzipiell finde ich das Thema schon spannend genug, um das als eigenständiges Thema zu diskutieren. Vielleicht kann ja ein Mod das zusammenlegen.

        @ Liopleurodon: Du brauchst dafür eigentlich nur einen alten Kraton, also einen alten Festlandsockel, der seit Mrd. von Jahren sehr stabil geblieben ist und den hast du in Kanada definitiv.


        ====
        (Moderation: Thread zusammengelegt)
        Zuletzt geändert von xanrof; 16.05.2013, 19:32.
        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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        • #5
          Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
          In einer Mine in Kanada wurde jetzt das wahrscheinlich altertümlichste Wasser der erde entdeckt. Nach ersten Untersuchungen hatte es seit 1 Mrd. Jahren, vermutlich sogar 2,64 Mrd. Jahren keinen Kontakt mehr zur Atmosphäre.

          Reservoir deep under Ontario holds billion-year-old water : Nature News & Comment

          Und noch etwas ist erstaunlich: Dieses Wasser enthält alles, was microbielles Leben benötigt.

          Aktuell wird untersucht, ob es auch Lebenn enthält.

          Könnte das Wasser quasi eine Art "Ursuppe" sein?

          Nein, dazu ist es wohl 3 Milliarden Jahre zu jung.

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          • #6
            das Thema ist mit Sicherheit ein eigenes Topic wert.
            Ich bin nur immer zu schüchtern damit eines zu eröffen

            thx xanrof

            ich hoffe mal das an diesem unterirdischen See professionell gearbeitet wird.
            Diese Entdeckung könnte ein einmaliger Schatz sein..ich hoffe da wird nichts verdaddelt.

            Ich wiederhole noch mal meine Frage vom Eingangspost ..bevor sie untergeht :

            gibt es eigentlich Ergebnisse aus der russischen Bohrung ?
            dort gab es ja starke Zweifel ob es durch den Bohrer nicht zu Verunreinigungen gekommen ist
            http://www.titanic-magazin.de/news/e...der-witz-7003/

            https://www.campact.de/ttip/

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            • #7
              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
              Nein, dazu ist es wohl 3 Milliarden Jahre zu jung.
              Was hab ich denn geschrieben? Steht da "Die Ursuppe" oder "eine Art Ursuppe"?

              und in dem Nature-Artikel steht auch was von bis 2,64 Mrd. Jahren. Dann ist das wasser nur noch 1 Mrd. Jahre zu jung.
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              • #8
                Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                @ Liopleurodon: Du brauchst dafür eigentlich nur einen alten Kraton, also einen alten Festlandsockel, der seit Mrd. von Jahren sehr stabil geblieben ist und den hast du in Kanada definitiv.
                Aber schon bei Funden von Bakterien in alten Gesteinsschichten wird angezweifelt, ob diese tatsächlich aus der fraglichen Zeit übrig geblieben sind oder nicht doch später durch Risse im Gestein dort eingesickert sind. Ein Zweifel, der durch die verdächtige Ähnlichkeit mit modernen Bacillus-Arten gestützt wird.
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                • #9
                  In dem Fall ist aber wohl auch die Isotopenzusammensetzung ungewöhnlich. Ich weiß, dass es grundsätzlich möglich ist, zu bestimmen, ob Wasser älter ist als Mitte des letzten Jahrhunderts oder jünger. Gut, in dem Fall sind die Wasserstoffbombentests verantwortlich und das allein zeigt schon, dass diese Zusammensetzungen (Tritium) wirklich nur für diesen Zeitraum funktioniert, aber in dem Fall gings auch um die Menge an Edelgasen, die darin enthalten sind und die längst ausgegast wären, wenn ein Kontakt mit der Atmosphäre vorhanden gewesen wäre.
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                  • #10
                    aber in dem Fall gings auch um die Menge an Edelgasen, die darin enthalten sind und die längst ausgegast wären, wenn ein Kontakt mit der Atmosphäre vorhanden gewesen wäre.
                    Genauer gesagt geht es darum, dass die Isotopenzusammensetzung von Edelgasen (v.a. Xenon) zwischen dem liegt, was man für die frühe Erdatmosphäre annimmt, und der Zusammensetzung der heutigen Erdatmosphäre. Wenn dieses Reservoir im Kontakt mit der Erdatmosphäre steht, würden sich die Edelgase im Wasser mit jenen aus der Atmosphäre austauschen (in Raten, die man durch Experimente sehr gut bestimmen kann), so dass jegliche isotopischen Unterschiede mit der Zeit verschwinden würden. Aus den tatsächlich beobachteten Unterschieden ergibt sich dann eben ein Minimalalter für das Wasser.

                    Natürlich ist es aber nicht ganz so einfach (Hahaha... ). Es könnte ja z.B. auch sein, dass das Wasser jünger ist, aber eine Xenon-Quelle (z.B. magmatischer Art) "gesehen" hat, deren Isotopenzusammensetzung mehr der frühen als der heutigen Erdatmosphäre entspricht (gut möglich, weil es natürlich schwieriger ist, den tiefen Mantel mit der Erdatmosphäre auszutauschen als ein Grundwasserreservoir). Dann könnte das Wasser auch sehr jung sein, wenn es diese hypothetische magmatische Quelle noch heute gäbe.
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                    • #11
                      Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                      In dem Fall ist aber wohl auch die Isotopenzusammensetzung ungewöhnlich.
                      (...) aber in dem Fall gings auch um die Menge an Edelgasen, die darin enthalten sind und die längst ausgegast wären, wenn ein Kontakt mit der Atmosphäre vorhanden gewesen wäre.
                      Um das noch zu ergänzen: Die Isotopenzusammensetzungen sind sogar das Hauptargument.

                      Isotope sind unterschiedlich schwere Varianten desselben chemischen Elements. Bei chemischen Reaktionen und diversen physikalischen Prozessen (zB eben das Ausgasen) ändern sich deren Konzentrationen u.a. in Abhängigkeit von ihrer Masse (''Fraktionierung''). Diese charakteristischen Änderungen der relativen Isotopenverhältnisse sind hervoragend geeignet, um Informationen über Herkunft oder Alter zu erhalten.

                      Es geht also nicht nur darum, dass da überhaupt noch irgendwelche Gase vorhanden sind, sondern insbesondere um die relativen Anteile der vorhandenen Isotope.

                      Die in diesem Wasser gefundenen relativen Isotopenzusammensetzungen (u.a. von He) stimmen mit Werten überein, wie sie für ein bestimmtes Erdalter berechnet wurden. Daher die Schlussfolgerungen der Wissenschafter.

                      Es wäre auch möglich, dass man in Gaseinschlüssen von anderen vulkanischen Gesteinen (welche mit unabhängigen Methoden alters-datiert wurden), echte Vergleichswerte aus dieser Zeit hat. Das weiss ich jetzt nicht im Detail.
                      Ich kenne es nur von Mars-Meteoriten, in denen Gaseinschlüsse der Marsatmosphäre gefunden wurden.

                      EDIT:

                      Argh: Bynaus, du schreibst zu schnell!
                      .

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                      • #12
                        @xanrof: du und ich sollten mal reden.
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