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    ist eigentlich schon aufgefallend as Ebola still und heimlich immer mehr ausser Kontrolle gerät?
    Es gab ja schon die Fälle in USA und Spanien mit den angesteckten, der Amerikaner ist inzwischen verstorben, in Spanien hat sich ja eine Krankenschwester angesteckt die sich um den (inzwischen Verstorbenen) Ebola Patienten kümmerte und nun ist in USA ein Krankenpfleger erkrankt der sich ebenfalls um den Ebola Patienten dort kümmerte.

    Texas: Krankenpfleger positiv auf Ebola getestet - News - FOCUS Online - Nachrichten

    da stellt sich langsam die Frage was all die *Isolationsmassnahmen* wert sind die man uns so schön in Fernsehen zeigt, wenn mal wieder der nächste Patienen eingeflogen wird.....

  • #2
    Zitat von Schatten7 Beitrag anzeigen
    da stellt sich langsam die Frage was all die *Isolationsmassnahmen* wert sind die man uns so schön in Fernsehen zeigt, wenn mal wieder der nächste Patienen eingeflogen wird.....
    Diese Infektionen dürften auf Handhabungsfehler bei der Schutzausrüstung zurückzuführen sein. Ich vermute hier Schmierinfektionen beim An- und Ablegen der Schutzanzüge, wenn man z.B. beim Desinfizieren nicht alle betroffenen Oberflächen erreicht hat und dann anschließend mit bloßen Händen da drangekommen ist.
    "En trollmand! Den har en trollmand!"

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    • #3
      Ja das nehme ich auch an aber das verändert nix daran das es passiert (und zwar in Personenkreis der es besser wissen müsste als alle anderen) und diese Personen hatten dann wieder Kontakt mit unzähligen anderen da es ja keine total Quarantäne in den entsprechenden Krankenhäusern gibt und die Beschäftigten das Gelände ja nach Arbeitsende verlassen.
      Die Spanierin hat sich btw. angeblich angesteckt als sie den Nachlass des verstorbenenen Ebola Patienten sortiert hat?
      Wenn das stimmt, warum wird das nicht einfach Verbrannt?

      Das alles erweckt wenig Vertrauen, was wird dann passieren wenn es wirklich zu Ansteckungen in grösseren ausmass passiert?

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      • #4
        Zitat von Schatten7 Beitrag anzeigen
        Ja das nehme ich auch an aber das verändert nix daran das es passiert (und zwar in Personenkreis der es besser wissen müsste als alle anderen) und diese Personen hatten dann wieder Kontakt mit unzähligen anderen da es ja keine total Quarantäne in den entsprechenden Krankenhäusern gibt und die Beschäftigten das Gelände ja nach Arbeitsende verlassen.
        Die beste Lösung sind natürlich Schutzanzüge, die man über eine eigene Schleuse betritt und die nach der Arbeit auf der anderen Seite der Wand im kontaminierten Bereich verbleiben. Allerdings sind die teuer, man muss die Stationen noch einmal umbauen - zumindest eine weitere Wand einziehen - und so schnell scheint man dies nicht zu schaffen.

        Bis dahin ist man darauf angewiesen, dass das Fachpersonal sich unter allen Umständen an die Unterweisungen hält. Eine wichtige Schwachstelle ist z.B. die Einhaltung der vorgeschriebenen Einwirkungszeit bei Desinfektionsmitteln. Die sollte man lieber nicht abkürzen, passiert jedoch recht oft.

        Zitat von Schatten7 Beitrag anzeigen
        Die Spanierin hat sich btw. angeblich angesteckt als sie den Nachlass des verstorbenenen Ebola Patienten sortiert hat?
        Wenn das stimmt, warum wird das nicht einfach Verbrannt?
        Zu solchen Maßnahmen wird man sich wohl durchringen müssen (oder den Nachlass ebenfalls nur in Schutzkleidung durchsehen).

        Zitat von Schatten7 Beitrag anzeigen
        Das alles erweckt wenig Vertrauen, was wird dann passieren wenn es wirklich zu Ansteckungen in grösseren ausmass passiert?
        Um genau dies herauszufinden und um Schwachstellen aufzudecken gab es erst vor kurzen in London eine größere Übung.
        "En trollmand! Den har en trollmand!"

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        • #5
          Ebolakranke haben dort zu bleiben wo die Krankheit ausgebrochen ist. Und nur weil man woanders jemanden besser behandeln kann ( eine oder zehn erkrankte Personen ) darf diese nicht in ein anderes Land gebracht werden. Die Gefahr ist zu groß das sich irgendwie dort auch eine Seuche ausbreiten könnte und so schwer es auch sein mag - lieber ein oder zehn sterben lassen als ein weiteres Land zu kontaminieren und viel mehr mögliche Opfer zu schaffen !

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          • #6
            Zitat von Bakkad Baran Beitrag anzeigen
            Ebolakranke haben dort zu bleiben wo die Krankheit ausgebrochen ist. Und nur weil man woanders jemanden besser behandeln kann ( eine oder zehn erkrankte Personen ) darf diese nicht in ein anderes Land gebracht werden. Die Gefahr ist zu groß das sich irgendwie dort auch eine Seuche ausbreiten könnte und so schwer es auch sein mag - lieber ein oder zehn sterben lassen als ein weiteres Land zu kontaminieren und viel mehr mögliche Opfer zu schaffen !
            Grundsätzlich hast Du damit Recht. Allerdings gehören fast alle ausgeflogenen Personen zum medizinischen Personal und sind somit Experten. Ausgerechnet diese wegsterben zu lassen wäre ungünstig und wenn man sich erhofft, sie in besser ausgestatteter Umgebung doch noch am Leben erhalten zu können, so ist das einen Versuch wert.
            "En trollmand! Den har en trollmand!"

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            • #7
              Das ist zwar eine möglichkeit, nützt aber hier gar nix.
              Der erste in USA hat sich in Afrika angesteckt und ist in die USA geflogen bevor die Symptome sichtbar wurden.
              Es bringt also wenig keine Leute einzufliegen solange man all die betreffenden Ländern nicht zu 100% Isoliert....und ich sehe nicht wie das machbar wäre, man könnte zwar Flug und Seehäfen zumachen aber Grenzen in Dschungel dichtmachen?
              In prinzip müsste man also über ganz Afrika eine Luft und Seesperre verhängen bis hin zu Ägypten.

              Das ist atm nicht machbar und selbst wenn dann ist die Wirksamkeit fraglich da ja infizierte offenbar schon da sind/waren.

              - - - Aktualisiert - - -

              Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
              Die beste Lösung sind natürlich Schutzanzüge, die man über eine eigene Schleuse betritt und die nach der Arbeit auf der anderen Seite der Wand im kontaminierten Bereich verbleiben. Allerdings sind die teuer, man muss die Stationen noch einmal umbauen - zumindest eine weitere Wand einziehen - und so schnell scheint man dies nicht zu schaffen.
              ............
              Laut dem Artikel hier trug die Krankenschwester (scheint eine Sie zu sein, nicht ein man) in den USA volle Schutzkleidung.

              http://www.focus.de/gesundheit/news/...d_4197685.html

              Die Pflegekraft, die sich in Texas mit Ebola infiziert hat, trug nach Angaben des Krankenhauses beim Kontakt mit dem Kranken volle Schutzkleidung. „Die Person war voll den Maßgaben der (Gesundheitsbehörde) CDC gefolgt: Anzug, Handschuhe, Maske, Brille“, sagte Daniel Varga von der texanischen Gesundheitsbehörde am Sonntag in Dallas.
              Also, wenn das alles so Stimmt und in Krankenhäusern trotzdem passiert....hmmm

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              • #8
                Ich find das völlig i.O., dass medizinisches Personal auch in Europa behandelt wird.

                Diese Leute kämpfen dort unten gegen eine Epidemie, die außer Kontrolle ist, und beschützen damit auch uns, in dem sie versuchen zu verhindern, dass sich die Seuche weiter ausbreitet.

                Wir sollten froh sein, dass es solch mutige Menschen gibt, die dort freiwillig hingehen. Da sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass sie medizinische Hilfe erhalten, wenn sie selbst erkranken.
                „Die Borg würden nicht mal Spaß verstehen, wenn sie einen Vergnügungspark assimiliert hätten.“

                Torres, aus „Star Trek Voyager – Tsunkatse“

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                • #9
                  Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                  Die beste Lösung sind natürlich Schutzanzüge, die man über eine eigene Schleuse betritt und die nach der Arbeit auf der anderen Seite der Wand im kontaminierten Bereich verbleiben. Allerdings sind die teuer, man muss die Stationen noch einmal umbauen - zumindest eine weitere Wand einziehen - und so schnell scheint man dies nicht zu schaffen.
                  Wenn die im kontaminierten Bereich verbleiben, dann ergibt sich ein weiteres Problem: Man muss den kontaminierten Bereich ohne Schutzanzug verlassen

                  Ich kann mal kurz beschreiben, wie es im Deponiebau aussieht. Da werden große Container aufgestellt, die aus drei Bereichen bestehen, einem "weißen", einem "schwarzen" und dazwischen einem "grauen". Ich denke mal, wie die Farben zugeordnet sind, ist offensichtlich

                  Wenn man aus der Deponie kommt, dann geht man auf der schwarzen Seite rein und es folgt eine erste Dekontamination des Schutzanzuges von außen. Dann geht man in den Graubereich, zieht sich aus, entsorgt den Anzug und dekontaminiert sich selbst - unbekleidet - und den ganzen Raum. Dann erst darf man in den Weißbereich und sich straßentauglich anziehen.

                  So ähnlich sollte es auch in einem Krankenhaus ablaufen, notfalls mit getrenntem Eingang.

                  Außerdem muss das An- und Ablegen der Schutzanzüge ständig geübt werden. Das haben wir selbst bei der Bundeswehr zweimal im Jahr gemacht und gelernt, wie man sich auszieht, ohne mit den bloßen Händen irgendein Kleidungsstück von außen zu berühren, das funktioniert selbst bei den Handschuhen.
                  Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                  endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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                  • #10
                    Ebola ist ein bösartiger Killer, ohne jede Frage - bei Mortalitätsraten von bis zu 80% gibt es darüber keine Diskussion. Aber Ebola bedarf ganz spezifischer Umweltbedingungen, um außerhalb eines Wirts zu überleben. Und diese sind in Europa (oder auch den USA) einfach nicht gegeben. Es ist hier für den "Hirtenstab" schlicht und ergreifend zu kalt - sonst hätten wir auf der ganzen Welt mit ihm zu kämpfen.

                    Das (neben der Tatsache, daß mit (u.a.) CDC, RKI und Pasteur-Institut Paris die maßgeblichen zivilen Forschungseinrichtungen, die sich mit Tropenkrankheiten befassen, in den USA und Europa beheimatet sind) ist imho der Hauptgrund, warum Patienten hierher ausgeflogen werden. Kurze Informationswege, bestmögliche medizinische Betreuung - und ein Klima, das dem Ebola-Virus in etwa so gut bekommt wie das Atmen von Vakuum dem Menschen ...

                    Deshalb sollte man versuchen, einfach mal einen Gang runterzuschalten und die (berechtigte!) Angst vor Ebola nicht künstlich aufzubauschen. Selbst die BILD hält sich ja bisher mit Panikmache erstaunlich zurück ...

                    CDC = Centers for Disease Control and Prevention, Atlanta, GA
                    RKI = Robert-Koch-Institut, Berlin
                    Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
                    (Dr. Samuel Johnson)

                    Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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                    • #11
                      Ich bin auch der Meinung das hier wieder viel zu viel Panikmache betrieben wird. Denken wir an die Seuchen der letzten Jahre, was haben den Schweine- und Vogelgrippe angerichtet? Technisch ist es gut unter Kontrolle zu halten, aber wie jedes andere System der Welt, sei es NASA, Polizei oder Jobcenter, ist das System nur so gut wie die Menschen die es tragen. Auch bei einer Voll-Isolierung eines ganzen Kontinents gäbe es Pappenheimer die es vorsätzlich brechen oder schlampen.
                      You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
                      Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

                      Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
                      >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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                      • #12
                        Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                        Wenn die im kontaminierten Bereich verbleiben, dann ergibt sich ein weiteres Problem: Man muss den kontaminierten Bereich ohne Schutzanzug verlassen
                        Da hast Du mich falsch verstanden. Ich meinte tatsächlich Anzüge, die man auf der Innenseite des kontaminierten Bereiches an eine Schleuse andockt. Durch diese Schleuse betritt und verlässt man den Anzug. Das ist noch die sauberste Lösung, aber nicht überall vorhanden. Dasselbe Prinzip plant man auch für bemannte Marsmissionen, weil man auf diese Weise noch am ehesten sicherstellen kann, dass irdische Mikroben vom Mars ferngehalten und der giftige Marsstaub draußen gehalten wird. Bei Darstellungen für die Marserkundungsfahrzeuge bzw. Stationen hängen dann die leeren Anzüge auf der Außenseite des Gefährtes.

                        Zitat von Schatten7 Beitrag anzeigen
                        Also, wenn das alles so Stimmt und in Krankenhäusern trotzdem passiert....hmmm
                        Ich vermute weiterhin Handhabungsfehler mit den Prozeduren und der Ausrüstung. Bei Ebola hat man es mit allen möglichen infektiösen Körperflüssigkeiten zu tun. Da muss man sehr penibel auf die Einhaltung von Desinfektionsprozeduren achten und auch darauf, welche Teile des Anzugs man selbst berühren darf. Das ist schon fehlerträchtig.

                        Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
                        Ebola ist ein bösartiger Killer, ohne jede Frage - bei Mortalitätsraten von bis zu 80% gibt es darüber keine Diskussion. Aber Ebola bedarf ganz spezifischer Umweltbedingungen, um außerhalb eines Wirts zu überleben. Und diese sind in Europa (oder auch den USA) einfach nicht gegeben. Es ist hier für den "Hirtenstab" schlicht und ergreifend zu kalt - sonst hätten wir auf der ganzen Welt mit ihm zu kämpfen.
                        Liegt es nicht eher daran, dass die tierischen Wirte des Virus bei uns nicht vorkommen? Wenn ich mich richtig erinnere, sollen Kontakte mit Affen und Fledermäusen die wichtigsten Infektionsquellen sein.
                        "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                        • #13
                          Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                          Liegt es nicht eher daran, dass die tierischen Wirte des Virus bei uns nicht vorkommen? Wenn ich mich richtig erinnere, sollen Kontakte mit Affen und Fledermäusen die wichtigsten Infektionsquellen sein.
                          Man weiß imho nicht mit absoluter Sicherheit, wo er sich zwischen den Ausbrüchen versteckt - Affen sind sicher eine Möglichkeit. Fledermäuse eher nicht, denn die gibt es auch in unseren Breiten. Aber Ebola, Marburg etc sind Tropen-Krankheiten; der Wirt müsste also, wenn mich meine Logik nicht im Stich läßt, in seinem natürlichen Vorkommen auch auf die Tropen beschränkt sein.

                          Und hinsichtlich Affen: es leben so viele davon in Zoos - sowohl außerhalb der Tropen als auch innerhalb der Tropen, aber auf anderen Kontinenten - daß, wenn sie Überträger des Virus sind, das inzwischen aufgefallen sein müsste. Schließlich werden Tierpfleger öfters mal gebissen oder gekratzt ... denn Zooaffen stammen bei weitem nicht nur aus europäischen, asiatischen oder amerikanischen Zuchtprogrammen.

                          Theoretisch könnte der Wirt sogar eine Pflanze sein ... ok, das ist unwahrscheinlich, aber bis zum Beweis des Gegenteils nicht völlig auszuschließen.
                          Zuletzt geändert von Eagleeye; 13.10.2014, 14:24.
                          Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
                          (Dr. Samuel Johnson)

                          Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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                          • #14
                            Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
                            Theoretisch könnte der Wirt sogar eine Pflanze sein ... ok, das ist unwahrscheinlich, aber bis zum Beweis des Gegenteils nicht völlig auszuschließen.
                            Schauen wir mal:

                            http://www.uni-ulm.de/IT/Scripte/Viren.pdf

                            Die meisten Viren infizieren nur in ihrer "Gruppe", es gibt jedoch zwei Arten von Viren (...) die sowohl Pflanzen als auch Tiere infizieren können.
                            Rhabdoviridae ? Wikipedia

                            Zu den Rhabdoviren gehören die Gattungen der Vesiculoviren und der Lyssaviren

                            Zu den Vesiculoviren gehört das Vesicular-Stomatitis-Virus (VSV), welches bei Tieren Stomatitis vesicularis (Mundschleimhautentzündung mit Bläschenbildung) auslöst und auch auf den Menschen übertragbar ist.

                            Lyssaviren[Bearbeiten]
                            Die Lyssaviren umfassen das die Tollwut bei Tier und Mensch verursachende Rabiesvirus, das australische Fledermaus-Lyssavirus, das Duvenhage-Virus, zwei europäische Fledermaus-Lyssaviren, das Lagos-Fledermausvirus, sowie das Mokola-Virus. Die Viren haben üblicherweise entweder eine spiralenförmige oder kubische Symmetrie, dabei haben Lyssaviren eine spiralenförmige Symmetrie, d. h. ihre ansteckenden Partikel haben ungefähr zylindrische Gestalt. Dies ist eigentlich für Viren typisch, die Pflanzen befallen. Menschen befallende Viren haben im Allgemeinen eher Kubiksymmetrie und nehmen Gestalten an, die regelmäßigen Polyedern nahekommen.
                            Bunyaviridae ? Wikipedia

                            Systematik
                            Genus Orthobunyavirus
                            48 Spezies, darunter:
                            Bunyamwera-Virus
                            Batai-Virus (BATV) – beim Menschen grippeähnliche Symptome und Hautausschläge
                            Akabane-Virus – bei Wiederkäuern und Cache Valley Virus bei Schafen
                            und weitere 3 vorläufige Spezies
                            Genus Hantavirus
                            22 Spezies, darunter:
                            Hantaanvirus – natürliche Infektionen vor allem bei Nagetieren, von denen einige auch hämorrhagisches Fieber beim Menschen auslösen können
                            Sin-Nombre-Virus – natürliche Infektionen vor allem bei Nagetieren, von denen einige auch hämorrhagisches Fieber beim Menschen auslösen können
                            Genus Nairovirus
                            7 Spezies, darunter:
                            Krim-Kongo-Fieber-Virus
                            Nairobi-sheep-disease-Virus
                            Genus Phlebovirus
                            9 Spezies, darunter:
                            Rifttal-Fieber-Virus
                            und weitere 16 vorläufige Spezies
                            Genus Tospovirus (Pflanzenviren)
                            8 Spezies
                            und weitere 6 vorläufige Spezies
                            Ebola gehört da offenkundig nicht dazu.
                            You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
                            Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

                            Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
                            >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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                            • #15
                              Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
                              Ebola ist ein bösartiger Killer, ohne jede Frage - bei Mortalitätsraten von bis zu 80% gibt es darüber keine Diskussion. Aber Ebola bedarf ganz spezifischer Umweltbedingungen, um außerhalb eines Wirts zu überleben. Und diese sind in Europa (oder auch den USA) einfach nicht gegeben. Es ist hier für den "Hirtenstab" schlicht und ergreifend zu kalt - sonst hätten wir auf der ganzen Welt mit ihm zu kämpfen.

                              Das (neben der Tatsache, daß mit (u.a.) CDC, RKI und Pasteur-Institut Paris die maßgeblichen zivilen Forschungseinrichtungen, die sich mit Tropenkrankheiten befassen, in den USA und Europa beheimatet sind) ist imho der Hauptgrund, warum Patienten hierher ausgeflogen werden. Kurze Informationswege, bestmögliche medizinische Betreuung - und ein Klima, das dem Ebola-Virus in etwa so gut bekommt wie das Atmen von Vakuum dem Menschen ...

                              Deshalb sollte man versuchen, einfach mal einen Gang runterzuschalten und die (berechtigte!) Angst vor Ebola nicht künstlich aufzubauschen. Selbst die BILD hält sich ja bisher mit Panikmache erstaunlich zurück ...

                              CDC = Centers for Disease Control and Prevention, Atlanta, GA
                              RKI = Robert-Koch-Institut, Berlin
                              Das heiss aber das, wenn der Sommer zb. warm ist, der Virus übelebt?
                              Wir haben eine angesteckte Spanierin, die sich laut Nachrichten, bei Umgang mit den Sachen der Infizierten ansteckte also überlebte der Virus schon mal hier?

                              Die Amerikanerin kommt aus Texas, als ich dort zu BW Übungen in den 90er war war es dort ausnahmslos sehr heiss und das Klima in Florida zb. dürfte von Temperatur her kaum von Afrikanischen abweichen?
                              Oder bei uns bei den Mittelmeerländern?

                              Zumal es in Afrika ja keinesfalls besser wird

                              In den westafrikanischen Krisengebieten kommen die Helfer der Ausbreitung der Krankheit weiter nicht hinterher. "Das Virus ist uns weit voraus, und jeden Tag wird die Situation schlimmer", sagte der UN-Sondergesandte Anthony Banbury nach seiner Rückkehr von einer Reise durch Liberia, Guinea und Sierra Leone. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind von rund 8400 Erkrankten inzwischen mehr als 4 000 Menschen an Ebola gestorben.
                              Krankenpfleger in den USA mit Ebola infiziert - Gesundheit - Süddeutsche.de

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