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Nasa entdeckt Erdähnlichen Planeten

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  • Nasa entdeckt Erdähnlichen Planeten

    Heute um 18:00 Uhr hat die Nasa bekanntgegeben das ein "Cousin der Erde" entdeckt wurde. Entdeckt wurde dieser vom Kepler Weltraumteleskop und wurde Kepler-452b genannt.

    Hier mal ein Zeitungsartikel der Welt: "Cousin der Erde": Nasa entdeckt einen erdähnlichen Planeten - DIE WELT

    Was denkt ihr ? Könnte Leben dort möglich sein ? Den Stern den 425b umkreist soll 1,5 Millionen Jahre älter als unsere Sonne sein und das Wasser auf dem Planeten könnte flüssig sein, was eine Grundvoraussetzung für das Leben ist.

    LG

    (Das ganze mal nicht im Exoplaneten Thread, da ich behaupte dass das ganze zu beudeutend ist, um in der Menge unterzugehen :-) )

  • #2
    Mich bewegt grad gedanklich, ob der Planet so wie die Erde evtl einen stabilisierenden Mond hat.

    Das konnte ich aus dem Text nicht erkennen bzw habe evtl überlesen?

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    • #3
      Der bisher kleinste entdeckte Exoplanet Kepler-37b hat einen Durchmesser von 3900 km.
      Extrasolare Monde konnten noch nicht entdeckt werden.

      Die Bevölkerung auf 452b dürfte sich aber langsam ernsthafte Gedanken um den Heimatstern machen, der sich ja irgendwann aufblähen wird.

      Hm 5 Erdmassen und doppelte irdische Oberflächenschwerkraft, ziemlich korpulenter Cousin.
      \\// Dup dor a´az Mubster
      TWR www.labrador-lord.de
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      • #4
        Bei der größeren Masse würde ich mit einer dichteren Atmosphäre mit hohem Kohlendioxid-Anteil rechnen. "Cousin der Erde" klingt mir zu euphemistisch. "Schwägerin der Venus" wäre vielleicht treffender.
        "En trollmand! Den har en trollmand!"

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        • #5
          Hm, stabiles Klima lässt mich da an Blumen denken. Die haben ja auch ihren Tag-Nacht Rhythmus um ihre Blüte zu öffnen und zu schließen. Wenn dort kein Mond ist welcher stabilisierend wirkt, könnte das Leben dort auch auf das Chaoswetter usw. angepasst sein. Pflanzen die bei optimalen Bedingungen schnell aus der Erde wachsen, energie tanken und dann wieder abtauchen wenn nötig.
          Ebenso die Tier und Insektenwelt. Vieles könnte sich im Ozean oder unterirdisch abspielen.

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          • #6
            Zitat von Bakkad Baran Beitrag anzeigen
            Hm, stabiles Klima lässt mich da an Blumen denken. Die haben ja auch ihren Tag-Nacht Rhythmus um ihre Blüte zu öffnen und zu schließen. Wenn dort kein Mond ist welcher stabilisierend wirkt, könnte das Leben dort auch auf das Chaoswetter usw. angepasst sein. Pflanzen die bei optimalen Bedingungen schnell aus der Erde wachsen, energie tanken und dann wieder abtauchen wenn nötig.
            Ebenso die Tier und Insektenwelt. Vieles könnte sich im Ozean oder unterirdisch abspielen.
            Sofern es dort überhaupt Ozeane oder auch nur eine feste Oberfläche gibt. Man müsste sich den Artikel im "Astronomical Journal" mal anschauen und dann sehen, welche Interpretationen die Messabweichungen zulassen.

            Der Massenbereich lässt mich schon mal stark am Vergleich mit der Erde zweifeln. Ich glaube, es war Geoffrey Marcy, der alle "Supererden" mit mehr als 2 Erdmassen für die Überreste einst neptunartiger Planeten hält, denen ihr Wasserstoff- und Heliumanteil abhanden gekommen ist. Das ist etwas grundsätzlich anderes.

            Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
            Der bisher kleinste entdeckte Exoplanet Kepler-37b hat einen Durchmesser von 3900 km.
            Dazu muss man sagen, dass die Helligkeit des Zentralsterns einen sehr großen Einfluss auf die Detektierbarkeit von Planeten hat. Je schwächer der Stern leuchtet, desto günstiger wird der Nachweis. Die ganz kleinen Objekte findet man eher bei den schwach leuchtenden Sternen.

            Insofern ist die Nachricht schon in dem Sinne relevant, dass hier der Nachweis eines etwas mehr als erdschweren Planeten in lebensfreundlicher Entfernung zu einem ungefähr sonnenähnlichen Stern gelungen ist.
            Zuletzt geändert von Liopleurodon; 24.07.2015, 14:14.
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            • #7
              Faszinierend sind solche Entdeckungen immer wieder.

              Wie üblich ist leider die Berichterstattung sehr reißerisch was die Kurzmeldungs-Überschriften angeht, so dass in Otto-Normalverbraucher wohl immer die Vorstellung erwächst, dass man jetzt eine "Kopie" unserer Erde gefunden hat, mit Ozeanen, Wäldern, Bergen etc. und eigentlich nur noch auf Winkzeichen von menschenähnlichem Leben wartet, oder wir fast schon dort hin umziehen könnten... "Erdähnlich" ist halt in den Köpfen der Menschen was anderes, als die astronomische Definition...
              Grüße,
              Peter H

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              • #8
                Mal ein kleines off-topic, das mir keinen eigenen Thread wert ist:

                Welche Leistung in Bezug auf die Beobachtung von anderen Sonnensystemen würde das größtmögliche Teleskop bringen, das sich überhaupt bauen ließe?

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
                  Mal ein kleines off-topic, das mir keinen eigenen Thread wert ist:

                  Welche Leistung in Bezug auf die Beobachtung von anderen Sonnensystemen würde das größtmögliche Teleskop bringen, das sich überhaupt bauen ließe?
                  In einer Doku im TV wurde mal ein extrem Leistungsstarkes Teleskop beschrieben, das aus vielen Spiegeln besteht. Wie weit man damit dann sehen könnte weiss ich allerdings nicht. Vielleicht weiss hier ja jemand zum Prinzip was zu berichten.
                  Es handelt sich also um eine dezentrale Konstruktion.

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                  • #10
                    Das hängt vom Abstand zusammen gekoppelter Teleskope zusammen.
                    Zum Beispiel könnte man ein Teleskop auf der anderen Seite des Erdorbits positionieren und mit irdischen Teleskopen koppeln.
                    Das ALMA in der Atacama-Wüste hat mit 66 Teleskopen im Radio-Bereich die 10fache Auflösung des Hubble-ST. Gebaut wird u.a. auch am Square Kilometer Area Teleskop und an zusammenschaltbaren Teleskopen auf unterschiedlichen Kontinenten.

                    Einige Teleskope checken die Daten von Kepler durch, da bei vielen der Kandidaten nur ein oder 2 Transits beobachtet wurden. Jetzt weiss man ja, wann und wo man genau hingucken muß. Man braucht halt evtl viel Geduld.

                    Das GAIA ST soll einige Hunderttausend Gasplaneten bei ca 1 Milliarde (!) untersuchter Sterne finden, die dann ja auch sehr weit entfernt sein könnten, also Zehntausende LJ statt wenige Tausend LJ in dem kleinen von Kepler untersuchten Fenster im Sternbild Schwan (Cygnus).


                    Extragalaktische (!) Planeten kann man in seltenen Fällen einmalig mittels "Einstein-Kreuzen" beobachten. Das Ergebnis ist wegen der starken Gravitationsquelle zwischen uns und dem Sternensystem nicht überprüfbar.
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                    • #11
                      Zitat von Thomas W. Riker
                      Extragalaktische (!) Planeten kann man in seltenen Fällen einmalig mittels "Einstein-Kreuzen" beobachten. Das Ergebnis ist wegen der starken Gravitationsquelle zwischen uns und dem Sternensystem nicht überprüfbar.
                      Aus genau diesem Grund werden die "extragalaktischen" Planeten im Katalog und in anderen Listen mindestens als "zweifelhaft" aufgeführt. Man weiß eben nicht, was für ein Objekt man wirklich gesehen hat.

                      Das wichtigste an der oben genannten Entdeckung ist aus meiner Sicht, dass man die Nachweisgrenze erneut verschoben hat. Man ist jetzt in der Lage, erdgrosse Planeten in der interessantesten Entfernung von sonnenähnlichen Sternen nachzuweisen, sollte es sie denn geben. Das war bisher noch nicht der Fall gewesen.
                      Zuletzt geändert von Liopleurodon; 25.07.2015, 13:20.
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                      • #12
                        Die Bildzeitung schießt was den Exoplaneten angeht eh wieder den Vogel ab...heute beim Bäcker im vorbeilaufen einen blick drauf geworfen. Und da stand dann ungefähr sowas:

                        Nasa entdeckt neuen erdähnlichen Planeten. gibt es Bewohner darauf? Und werden sie uns bald besuchen?

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                        • #13
                          Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                          Hm 5 Erdmassen und doppelte irdische Oberflächenschwerkraft, ziemlich korpulenter Cousin.
                          Ich bevorzuge ja altersbedingt eher Vergleiche wie "Großonkel"...

                          Zitat von Thebe Beitrag anzeigen
                          Die Bildzeitung schießt was den Exoplaneten angeht eh wieder den Vogel ab...heute beim Bäcker im vorbeilaufen einen blick drauf geworfen. Und da stand dann ungefähr sowas:

                          Nasa entdeckt neuen erdähnlichen Planeten. gibt es Bewohner darauf? Und werden sie uns bald besuchen?
                          Die haben eh einen an der Waffel.
                          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                          Klickt für Bananen!
                          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                          • #14
                            Ja das ist ebend die Bildzeitung ^^

                            Mich fasziniert soetwas immerwieder, ich gedenke sogar etwas in diese Richtung zu studieren.

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                            • #15
                              Zitat von Admiral_O'Neill Beitrag anzeigen
                              Ja das ist ebend die Bildzeitung ^^

                              Mich fasziniert soetwas immerwieder, ich gedenke sogar etwas in diese Richtung zu studieren.
                              Journalismus?
                              "En trollmand! Den har en trollmand!"

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