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trägheitsdämpfer

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  • trägheitsdämpfer

    warum ist wenn die trägheitsdämpfer bei einem flug ausfallen kein riesiger bratsch an der inneren vorderwand?

  • #2
    Das kommt immer darauf an, ob das Shiff mit Warp fliegt, oder nicht. Wenn es mit Warp fliegt, und die Trägheitsdämpfer ausfallen, dann kommt es wirklich zu einer richtigen Batscherei! Bei Impuls ist das nicht so schlimm, da das wesentlich langsamer ist als Warp.

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    • #3
      Das die Trägheitsdämpfer bei einem Raumschiff ausfallen, ist mehr als unwarscheinlich, da es viele Sicherheitssysteme und ein Notprogramm gibt, die diesen Ernstfall verhindern.
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      • #4
        Wenn ein Schiff mit Warp fliegt fliegt es eigentlich nicht schneller als Licht da dies im normale Raum nicht möglich ist. Es wird lediglich der Raum vor dem Schiff zusammengestaucht. Das heist kainer von uns kann sagen ob die dann wirklich auf der Vorderwand der Brücke kleben, außer er ist Quantenphysiker und beschäftigt sich speziell mit Raumkrümmung.
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        Einstein postulierte in seiner Relativitätstheorie, daß die Geschwindigkeit des Lichtes nicht überschritten werden kann. Mittlerweile erbrachte Günter Nimitz, Physikprofessor an der Kölner Universität den experimentellen Beweis, daß die Lichtgeschwindigkeit zumindest für die Übertragung von Informationen auf Grund des Tunneleffektes überschritten werden kann. Nimitz übertrug Mozarts Sinfonie 40 in g-Moll mit 4,7 facher Lichtgeschwindigkeit. Das Problem dabei ist jedoch, daß einige Prozent der Daten bei der Übertragung verloren gehen. Das macht bei der Übertragung von Musik nicht viel aus außer, daß einige Störungen zu hören sind, bei der Reise eines Raumschiffes mit Überlichtgeschwindigkeit würde dies jedoch nach dem jetzigen Wissensstand bedeuten, daß sich das Raumschiff mit seiner gesamten Besatzung nach und nach "auflösen" würde. Ist es nun wirklich möglich, daß irgendwann Raumschiffe mit 2000facher Lichtgeschwindigkeit reisen können?

        Der Physiker Miguel Alcubierre der University of Wales in Cardiff untersuchte 1994, ob der Warpantrieb innerhalb Einsteins Relativitätstheorie erlaubt ist. Sein überraschendes Resultat: Es könnte klappen!" Der physikalische Kniff des Warpantriebs ist, daß er die vierdimensionale Raum- Zeitstruktur beeinflussen kann. Seine enorme Energie im Warpkern verzerrt den Raum, der das Raumschiff umgibt, mittels Materie- Antimaterie- Treibstoff. Die eigentliche Geschwindigkeit der Enterprise bleibt dabei weit unterhalb der Lichtgeschwindigkeit. Alles was hinter dem Raumschiff liegt wird gestreckt und der Raum in Flugrichtung zusammengestaucht. Zündet der Warpkern, dann liegt plötzlich das Reiseziel direkt vor der Raumschiff- Nase, während sich der Startpunkt weit entfernt hat, ohne, daß sich die Enterprise selbst großartig bewegt hätte. Was vorher noch Lichtjahre entfernt war, ist jetzt ganz nah. Doch der Warpantrieb birgt eine schwerwiegende technische Tücke in sich, die selbst von den genialsten Ingenieuren kaum zu beheben ist: er frißt zuviel Energie.

        Vor kurzem habe Mitchell Pfenning und Larry Ford der Tufts Universität in Medford, Massachusetts (USA) die technische Umsetzung des Warpantriebs untersucht. Ergebnis: Selbst, wenn die Enterprise "exotischen" Treibstoff tanken könnte, sähe die Energiebilanz des Warp- Motors verheerend aus. Der Treibstoff müßte dabei aus einem ähnlich Stoff sein, wie die exotische Materie von Kip Thorne, da dieser noch bessere Verbrennungswerte als die Mischung aus Materie und Antimaterie. Pfenning und Ford nahmen an, daß man masselose subatomare Teilchen dazu bewegen könnte, die gewünschte negative Energie zu zünden, welche dann über die Antigravitation die Raumzeit verbiegt. "Doch dann", so Pfenning, "folgt eine unüberwindbare Hürde. Für eine Warpreise benötigt die Enterprise etwa zehn Milliarden mal mehr Energie, als die gesamte sichtbare Masse des Universums vereinigt." Eine kleine Spritztour der Enterprise stürzt das gesamte Universum in eine katastrophale Energiekrise, und Ford meint dazu:" Ich denke nicht, daß es jemandem gelingt einen Ausweg aus diesem Problem zu finden." Klappt es also doch nicht? Alcubierre überrascht das nicht; ihm war schon vorher klar, daß der Warpantrieb eine aberwitzige Menge von Energie fressen würde. Zudem wollte er auch nur den Beweis liefern, daß die Idee dieses Antriebs physikalisch sinnvoll ist. "Außerdem," so Alcubierre, "gehen Ford und Pfenning von einem Raum aus, der zuvor nicht gekrümmt ist, und wir wissen noch zu wenig über die Quantengravitation- vielleicht kann die ja helfen."

        So wird die Quantengravitation zur Schlüsseltheorie der Überlichtgeschwindigkeit, denn sowohl für den Warpantrieb wie auch für Reisen durch Wurmlöcher erwarten die Physiker von ihr noch einige entscheidende Hilfen. Es ist noch alles offen im Rennen um die Überlichtgeschwindigkeit und für die Autoren von Star- Trek bleibt die Welt vorerst noch in Ordnung. Sollte sich jedoch herausstellen, daß ihr Warpantrieb wirklich die gesamten Energie- Ressourcen des Universums aufbraucht, dann müßten sie sich etwas Neues einfallen lassen.

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