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Probleme von Star Trek

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  • Probleme von Star Trek

    Wir iwssen ja, dass ST bei Serienstart ziemlich viel über sich ergehen lassen musste. Viele Probleme wurden angesprochen und diskutiert, Tabus aufgelegt und und und.

    Mich würde mal interssieren, wie die Tatsache aufgenommen wurde, dass das ST-Universum im perfekten Kommunismus spielt.
    Es gibt kein Geld, jeder arbeitet für das Wohl der Gemeinde, kein Profitdenken mehr.
    ST ist ja mitten im kalten Krieg auf Sendung gegangen. Gabs deswegen auch Schwierigkeiten?
    Alles was geschehen kann wird geschehen! Data
    Is a job worth doing it, it is worth dying for.

  • #2
    Bei TOS war das Ganze noch etwas anders. Gier und das Streben nach Macht waren durchaus bei dem einen oder anderen Menschen noch vorhanden, wie man an einigen Episoden erkennen konnte. Auch wurde das mit dem Geld damals nicht so behandelt, wie in TNG; also diese Weltanschauung meine ich.

    Ich erinnere mich, das Geld sogar immer wieder ein Begriff war. Sei's der Erwerb von einem Tribble, wobei Uhura sich nach dem Preis erkundigt, oder der Kommentar von Kirk über Spock oder Scotty, wie viel Geld er schon die Sternenflotte gekostet habe.
    Erst später in TNG entwickelte sich genau genommen diese Ansicht, dass jeder für das Gemeinwohl arbeite und keinem Streben nach Geld mehr unterliegen würde.

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    • #3
      Aber in ST IV sagt doch Kirk, dass es kein Geld im 23.Jh. gäbe, als er die Rechnung in dem Restaurant bezahlen sollte.
      Ich weis jetzt das Produktionsjahr nicht mehr, aber ich glaub TNG gabs damals noch nicht und deshalb schließ ich den Grund, Kontinuitätsfehler zu TNG auszugleichen, mal aus.

      IN TNG, DSN und VOY, da weis man ja, dass die Offiziere Creditchips bekommen, um auch mal außerhalb der Föderationseinrichtungen, wo es noch Geld gibt unterwegs zu sein (z.B. Urlaub).
      Kann es sein, dass man auf solche Dinge in den Serien angespielt hat?
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      • #4
        Ja, ST4 wurde vor TNG noch produziert (1986). Aber zwischen diesem Leinwandabenteuer und TOS liegen immerhin 20 Jahre. Roddenberry hat dato neue Ansichten vom späten 23. Jahrhundert gehabt.
        Und die Föderationsdukaten scheint es möglicherweise immer nooch zu geben. Gerade im 24. Jahrhundert, wo man mit den Ferengi hin und wieder Geschäfte betreibt. Wirklich geklärt ist dies mit dem Geld eigentlich nie. Man kann nur spekulieren, da gerade der Aspekt mit Völkern, die noch über finanzielle Mittel verfügen, zu Problemen in punkto "Geldloser Föderation" führen würde.

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        • #5
          Das ist tatsächlich ein Problem, wenn man ein neues Mitglied in die UFP aufnimmt, dann muss man ja auch die Wirtschaft auf geldlos umstellen und die Bevölkerung muss das auch erst mal akzeptieren und sich daran gewöhnen. Aber da die Aufnahme nicht von jetzt auf gleich erfolgt, kann man das sicher in aller Ruhe klären.
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          • #6
            Wobei es nicht unbedingt genaue Anhaltspunkte darüber gibt, ob nur die Erde kein Geld mehr benutzt oder ob dies allgemein in der Föderation tatsächlich der Fall ist. Immerhin kann man das zu sehr verallgemeinern, wenn man sagt, die Föderation habe kein Geld mehr. Andererseits wäre es auch durchaus möglich, das genau dies der Fall ist, wenn wir bei dem Beispiel mit dem neuen Mitglied bleiben. Dieses Mitglied muss immerhin auch sein Militär in die Sternenflotte intigrieren, wie wir ja schon gehört haben in "Star Trek" (z.B. im "Fall Bajors").

            Wenn die Föderation ein geldloses Wirtschaftssystem komplett innerhalb des eigenen Bündnisses hat, wäre es durchaus vorstellbar, dass die Regierung eines Planeten sich diesem System anordned. Nüchtern gesehen: Wenn wir heute eine Föderation beitreten würden und die Erde müsse ihr kapitales System "von heute auf morgen" aufgeben, in Tagen oder Wochen ist das sicherlich nicht gelöst.

            Ich vermute daher, dass jene Planeten intern das Ganze selbst regeln können und dürfen. Die Föderation darf sich beispielsweise ja auch nicht in interne Angelegenheiten eines Mitglieds einmischen - sofern dies nicht das Bündnis oder die Sicherheit der Föderation bedroht bzw. man um entsprechende Unterstützung bittet.

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            • #7
              Vielleicht wollte roddenberry auch den kommunismus zeigen, um die Sowjets zu kritisieren. Im Kalten Krieg wurden ja oft sie sowjets in Filmen kritisiert und ihr Kommunismus nieder gemacht.

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