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[111] "Gefährliche Tricks" / "Past Is Prologue"

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  • [111] "Gefährliche Tricks" / "Past Is Prologue"

    US Erstausstrahlung: 01.07.2013
    Deutsche Erstausstrahlung: 02.07.2013

    Regie: Michael Nankin
    Drehbuch: Rockne S. O'Bannon, Kevin Murphy, Michael Taylor & Clark Perry

    Handlung:
    Am Vorabend der Wahlen wird Nolan in einen Unfall verwickelt, der bei Defiance Bewohnern Zweifel über Amandas Entscheidung, Nolan zum Lawkeeper zu ernennen, aufkommen lässt. Damit ist Amandas eigene Wiederwahl zur Bürgermeisterin gefährdet. (Quelle)
    2
    ****** eine der besten Defiance-Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Defiance ausmacht!
    33.33%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    66.67%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
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    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Defiance unwürdig!
    0.00%
    0
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  • #2
    Die Bürgermeisterwahl steht kurz bevor und die Tarrs ziehen alle Register. Erstaunlicherweise hat auch Stahma nicht ihren Willen verloren und benutzte sogar Kenya für ihre Ziele. Hatte schon die Befürchtung, hier würde eine schmalzige Liebesgeschichte mit Herz-Schmerz-Stahma entstehen. Gut so, dass es scheinbar doch nicht so kommt.

    Die Enthüllungen bezüglich Nolan sind natürlich bitter, aber auch nicht verwunderlich. Auch er war Soldat und entsprechend gedrillt. Dass er damals eine andere Meinung über die Alienvölker hatte als jetzt liegt auf der Hand. Der Moment der Enthüllung ist natürlich höchst ungünstig für die Wahl. Warum Amanda ihn aber nicht fallen lässt bleibt ein Rätsel. Einerseits loyal von ihr, andererseits hat Nolan im Dialog mit ihr natürlich recht. Ohne Amanda würde Defiance in die Hände der Erd-Regierung fallen und das will niemand. Auf der anderen Seite hat man am Ende ja gehört welche Pläne das Militär und Tarr verfolgen und gar nicht auf eine faire Auszählung setzen. Mit dem Gesetzeshüter ist Amanda kurzfristig also vermutlich besser dran, sofern er in der kurzen Zeit den Wahlbetrug verhindern bzw. beweisen kann.

    Dass sich der junge Tarr derart benutzen lässt schiebe ich auf seine jugendliche Naivität. Was hat er sich den erwartet, wenn ihm sein Mafia-Vater einen Paintball-Killer anheuern lässt? Dass sein Dad nur für ein wenig lustigen Spass sorgen möchte? Natürlich wusste er nichts von der erhöhte Alarmbereitschaft, aber jemanden mit einer täuschend echt aussehenden Anscheinwaffe auf eine Politikerin zielen / schießen zu lassen ist - vorsichtig ausgedrückt - mutig. Eine starke Szene anschließend, als Rafe ihn zusammenschlagen ließ und dieser dabei im Stuhl saß und ihn die Konsequenzen seines Handelns erklärte.

    Weniger gefallen hat mir die Handlung rund um Irisa. Wieder einmal.

    4 Sterne
    "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
    "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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    • #3
      Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen

      Weniger gefallen hat mir die Handlung rund um Irisa. Wieder einmal.
      Echt? Für mich hat sich hier der Handlungsstrang um Irisa hier komplett gedreht. Während ich mit dem Visionsgedöns aus den vorherigen Folgen nicht viel anfangen konnte, finde ich es jetzt spannend zu sehen, das sie die ganze Zeit dieses Stück votanisches HighTech Artefakt mit sich herumtrug. Hier hat man sehr schön den Handlungsstrang um Irisa mit dem Artefaktstrang verwoben.

      Natürlich fand ich persönlich den Politikstrang besser. Auch hier hat man sehr schön die Affaire zwischen Stahma und Kenya benutzt. Das aber Datak an Wahlmanipulation denkt glaube ich nicht. Die E-Rep sicherlich, aber Datak ist Castithaner durch und durch und die wollen einen fairen Kampf, was man ja sehr schön in der letzten und dieser Folge sehen konnten. Und ich denke bei einer Wahl verhält sich Datak ähnlich. Intrigen spinnen und dem Gegner ein Falle nach der anderen stellen ja, aber offensichtliches Betrügen ist nicht seine Art.

      Ich vergebe 5***** Sterne.
      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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      • #4
        Für mich hatte der Haupthandlungsstrang ein wenig zu viel Politik und leider war auch die Handlung ein klein wenig vorhersehbar bzw. die Manipulation von Kenya durch Stahma einfach zu sehr durchschaubar. Was mich auch wundert ist der Umstand das Datak mit seiner Politik, welche der Erdrepublik wohlgesonnen ist, so größe Zusprüche erhält und das es auf einmal für die kommende Wahl so knapp zugeht.
        Viel besser hingegen hat mir der Handlungsstrang rund um Irisa gefallen. Dieser wurde sehr spannend, interessant und optisch mit dem Artekat in Irisa sehr gut umgesetzt. Weiters wurde Doc Yewll gelungen in diese Story eingebaut und ihr Projekt, welches sie im geheimen verfolgt, wird immer interessanter.
        Von mir gibt es vier Sterne für diese Folge.
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        • #5
          Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
          Was mich auch wundert ist der Umstand das Datak mit seiner Politik, welche der Erdrepublik wohlgesonnen ist, so größe Zusprüche erhält und das es auf einmal für die kommende Wahl so knapp zugeht.
          Ich kann es mir schon vorstellen warum das so ist. Innerhalb kurzer Zeit hatte Defiance mit einer Volge Invasion und einer verheerenden Seuche zu kämpfen. Die Bewohner der Stadt hatten niemand, an denen sie sich wenden konnten und von denen sie Hilfe hätten erwarten können. Da kann ich mir schon vorstellen, dass sich manche Bewohner nach einem großen Bruder sehnen. Und so ein Wahlkampfspruchen wie "Wenn wir scheitern wissen wir wenigstens, dass wir die Schuld haben und diese nicht auf einen anderen schieben können", macht sich gut wenn es einem gut geht, aber nicht wenn man Tod und Verderben ins Auge sieht.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
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          • #6
            Ist denn den Bewohnern von Defiance nicht bekannt wie schlecht es Bewohnern anderer Städte geht, die unter der Regierung der Erdrepublik stehen!? Und bekam Defiance bei der Seuche nicht die Hilfe von einer andern Erdrepublik unabhängigen Stadt?
            Auch sollten doch die Bewohner von Defiance bei der Seuche mitbekommen haben das die Erdrepublik gegen sie gearbeitet hat.
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            • #7
              Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
              Ist denn den Bewohnern von Defiance nicht bekannt wie schlecht es Bewohnern anderer Städte geht, die unter der Regierung der Erdrepublik stehen!?
              Ich sag mal schlecht ist jetzt ein relativer Begriff. Überreglementiert trifft es da wohl eher. Die E-Rep bereitet sich wohl auch auf einen neuen Krieg vor und vielleicht ist deshalb die Versorgungslage in den anderen Städten nicht optimal. Aber nur die E-Rep hat die Ressourcen wie z.B. eine Maglev Bahn zu bauen.


              Und bekam Defiance bei der Seuche nicht die Hilfe von einer andern Erdrepublik unabhängigen Stadt?
              Sie bekamen Hilfe von mir und haben sich nicht einmal dafür bedankt. Das die Bay Area das Heilmittel herstellte, liegt daran das die Seuche dort als erstes ausbrach. Wer jetzt ursprünglich die ICBM Rakete starten wollte, bevor Dunkle Materie Truppen das verhinderten, weiß ich gar nicht mehr. Das könnten auch E-Rep Einheiten gewesen sein, oder es waren Gesetzeshüter Coopers Leute. Ich glaub ich spiel diese Mission nochmal. Die Bay Area ist keine Stadt, sondern ein Sammelsurium aus befestigen Farmen, Minen und anderen Gehöften. Varus Soleptor kontrolliert das Minenkartell und die castithanische Botschafterin hat auch sehr viel Macht. Sie hat z.B. Gesetzeshüter Cooper vereidigt, der nur mit Mühe und Not die Ordnung aufrecht erhalten kann. Die E-Rep kann schalten und walten wie sie will. Außerdem gibt es ein Haufen anderer feindlicher Gruppierungen die einem das Leben schwer machen.

              Auch sollten doch die Bewohner von Defiance bei der Seuche mitbekommen haben das die Erdrepublik gegen sie gearbeitet hat.
              Wissen sie das? Immerhin hat ein E-Rep Abgesandter geholfen das Heilmittel zu holen. Das hat Amanda in ihrer Radioansprache noch einem deutlich hervorgehoben. Die Bewohner wissen nur das die E-Rep gestattete, dass Heilmittel in die Stadt zu bringen, obwohl es den Quarantäne Vorschriften widersprach.
              Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
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              • #8
                Dein umfangreiches Hintergrundwissen von der Serie kann aber nicht von der Serie selbst sein, da hier leider sehr oft mit Informationen gespart wird. Zum Beispiel erfährt man nicht gerade sehr viel über die Bay Area oder man bekommt auch nur sehr wenig Einblicke in die Struktur der Erdrepublik.
                Vermutlich geht es den Wählern von Defiance da nicht sehr viel besser!
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                • #9
                  Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                  Dein umfangreiches Hintergrundwissen von der Serie kann aber nicht von der Serie selbst sein, da hier leider sehr oft mit Informationen gespart wird.
                  Zum Beispiel erfährt man nicht gerade sehr viel über die Bay Area oder man bekommt auch nur sehr wenig Einblicke in die Struktur der Erdrepublik.
                  Das Spiel Defiance spielt in der Bay Area und dadurch bekommt man natürlich einen wesentlich tieferen Einblick in das Defiance Universum als nur durch die Serie. Aber es stimmt das Hintergrundwissen nicht so gut vermittelt wird, wie z.B. die Charaktere. Aber es ist auch teilweise schwierig Erklärbärszenen einzubauen die nicht zu konstruiert sind. Ich hatte im Pilotepisodenthread mal einen Trailer zum Spiel verlinkt, der eigentlich ganz gut in wenigen Sätzen die Geschichte von Defiance erklärt. Hätten sie das ganz zu Anfang gestellt wären wohl bei einigen Zuschauern weniger Fragezeichen vorhanden gewesen.
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                  • #10
                    Ich denke vier Sterne kann ich diesmal auch wieder geben, alleine schon wegen der interessanten Handlung rund um Irisa. Optisch wurde das Entfalten des goldenen und silbernen Artefakts sehr schön umgesetzt. Nur blöd das Irisa jetzt planlos im Wald umher irrt und auf die falsche Person trifft.
                    Klasse war auch der Kampf von Nolan mit Datak, es wurde ja einmal Zeit das Datak ein paar aufs M... bekommt. Viel Spannung für zukünftige Folgen verspricht auch Dataks Handel mit der Erdrepublik.
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